Neues von den Stuttgarter Kickers

  • Arrogant wie immer unsere Freunde aus Degerloch ;)

    Ich glaube, dass die gar nicht anders können als solche Ziele auszugeben, um die Sponsoren nicht zu verunsichern und ggf. sogar zum Rückzug zu bewegen.

    Wer einen anderen als Idioten verkaufen will ist selbst ein Idiot.

  • Ich glaube, dass die gar nicht anders können als solche Ziele auszugeben, um die Sponsoren nicht zu verunsichern und ggf. sogar zum Rückzug zu bewegen.

    Mit anderen Worten sie belügen ihre Sponsoren, denn zumindest ihnen selbst wird wohl klar sein, dass mal eben Aufsteigen nicht möglich ist.

  • Bei den Kickers bin ich echt gespannt, wie es weitergeht, sollte das mit dem Aufstieg in dieser Saison wieder nichts werden. Was ja nach derzeitigem Stand nun nicht gänzlich unwahrscheinlich ist. Das wären dann schonmal mindestens drei Jahre Liga fünf für einen Verein mit GANZ anderen Ansprüchen. Spannend. Der Verein und seine Anhänger scheinen die Tour über die Dorfsportplätze unseres schönen Bundeslandes ja bislang auch noch mehr oder weniger als (zeitlich begrenztes) charmantes Abenteuer zu betrachten. Wenn das allerdings erstmal zur Gewohnheit wird, kann die Stimmung auch umschlagen, dann bleibt vom diesem rustikalen Charme nicht mehr viel übrig.

  • solange sie solche Gewaltetats gestemmt kriegen bei nur rund 1500 Mitgliedern - Chapeaux. allerdings haben Vereine schon wegen weniger Verbindlichkeiten eine Bittere Pille schlucken müssen. 3 Millionen Verbindlichkeiten sind kein Pappenstil .. bei schon 3% Verzinsung müssen allein 100000 € im jahr bezahlt werden als Zinsdienst ... dann ist noch kein Cent getilgt und ich glaube kaum das sie das Geld deutlich billiger leihen können - ohne entsprechenden Gegenwert. Nur durch 3000 Zuschauer jede zweite Woche kann man sich auf dauer keine Million als Jahresetat für die erste Mannschaft leisten ... Zudem wird der interne Druck immer größer werden.

    "Freunde oder Feinde - Dafür oder Dagegen - Liebt uns oder hasst uns aber lernt mit uns zu leben!"


  • Ist ja kein Geheimnis, dass bei den Kickers von Mitgliedern des Aufsichtsrats und Vorstands immer mal wieder massiv privates Geld reingebuttert wird, um die laufenden Kosten zu bestreiten. Und zwar in einer Größenordnung wovon andere Oberligisten für den Gesamtetat nur träumen können. Eng wird es eben, wenn diese Leute ihr Geld irgendwann mal wiederhaben möchten. Oder auch in Zukunft vielleicht einfach nicht mehr so spendabel sind. Dann droht die Insolvenz.


    Der Plan "Durchmarsch in die 3. Liga" ist auch ambitioniert. Zwar ist das mittlerweile durch den Wegfall des Relegations-Roulettes und den garantierten Aufsteig des RL-Meisters etwas besser "planbar". Wenn man allerdings bedenkt, dass in der Regionalliga ebenso wie in der OL BW die halbe Liga kurz- bis mittelfristige Aufstiegsambitionen verfolgt - einfach wird das nicht. Ganz davon abgesehen, dass sie natürlich erstmal aus der OL rausmüssen. Womit sie sich ja auch tendenziell eher schwer tun.

  • Von den Kickers wurde nie ein Plan "Durchmarsch in die 3. Liga" kommuniziert.


    Im Artikel steht:
    Was er nicht aussprach, aber völlig klar ist: Um mittelfristig Fußball auf annähernd professionellem Niveau anbieten zu können, müssen die Blauen aus den Niederungen der Oberliga heraus. Und die Regionalliga kann aus mehreren Gründen (wenig attraktive Gegner, zu vernachlässigende Fernsehgelder) auch nur eine Durchgangsstation sein.

    Das ist die Meinung vom Autor Jürgen Frey und ja auch nicht überraschend, dass Arbeiten unter Profi-Bedingungen in der Oberliga und auch in der Regionalliga schwierig durchzuhalten sein wird.

  • Von den Kickers wurde nie ein Plan "Durchmarsch in die 3. Liga" kommuniziert.


    Im Artikel steht:
    Was er nicht aussprach, aber völlig klar ist: Um mittelfristig Fußball auf annähernd professionellem Niveau anbieten zu können, müssen die Blauen aus den Niederungen der Oberliga heraus. Und die Regionalliga kann aus mehreren Gründen (wenig attraktive Gegner, zu vernachlässigende Fernsehgelder) auch nur eine Durchgangsstation sein.


    Das ist die Meinung vom Autor Jürgen Frey und ja auch nicht überraschend, dass Arbeiten unter Profi-Bedingungen in der Oberliga und auch in der Regionalliga schwierig durchzuhalten sein wird.


    Okay, dann war ich diesbezüglich falsch informiert, sorry. Aber ob man diesen Plan jetzt offen kommuniziert oder stillschweigend verfolgen MUSS, weil die derzeitigen Strukturen (tatsächlich wenig überraschend) gar nichts anderes zulassen, macht im Ergebnis dann ja auch nicht den Riesenunterschied. Das Problem wird einfach sein, dass selbst bei einem Aufstieg in dieser Saison (wovon ich Stand jetzt nicht unbedingt sicher ausgehen würde), ihr in der RL auf eine ganze Reihe Vereine treffen werdet, die aus den gleichen Gründen (hohe Kosten, geringe Einnahmen) schnellstmöglich, am besten JETZT, aufsteigen müssen. Kann natürlich klappen, aber eben auch schiefgehen.

  • Da wirds an vorderster Front aber langsam eng, oder? Braig, Tunjic, Gilés, Miftari, Visoka, Lulic für zwei Positionen? Davon die drei erstgenannten sicherlich mit ganz klaren Stammplatz-Ansprüchen. Will man noch jemanden abgeben oder soll das so bleiben?

  • Da wirds an vorderster Front aber langsam eng, oder? Braig, Tunjic, Gilés, Miftari, Visoka, Lulic für zwei Positionen? Davon die drei erstgenannten sicherlich mit ganz klaren Stammplatz-Ansprüchen. Will man noch jemanden abgeben oder soll das so bleiben?

    Miftari will man wohl los werden. Aber bisher will er wohl nicht so recht :D

  • Eine Meldung von den Kickers


    Erman Kilic und die Stuttgarter Kickers gehen getrennte Wege.
    Der 19-jährige Mittelfeldspieler wird ab sofort nicht mehr das Trikot der Stuttgarter Kickers tragen, denn der Vertrag mit Kilic wurde mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Kilic kam im Sommer 2017 in die Jugend der Stuttgarter Kickers und gehörte diese Saison zum Kader der ersten Mannschaft. Dort kam er vier Mal zum Einsatz für die Blauen.
    Die Stuttgarter Kickers bedanken sich für seinen Einsatz und wünschen ihm persönlich alles erdenklich Gute.

    Wer einen anderen als Idioten verkaufen will ist selbst ein Idiot.

  • Die Stuttgarter Kickers erhalten eine Geldstrafe für die Pyro-Vorfälle im Spiel in Reutlingen


    Erneute Geldstrafe für die Stuttgarter Kickers
    Das Fehlverhalten in Reutlingen bringt nicht nur finanzielle Konsequenzen mit sich


    Beim Auswärtsspiel gegen den SSV Reutlingen am 3. November 2019 wurden im Kickers-Fanblock mehrfach pyrotechnische Gegenstände gezündet und Leuchtraketen auf das Spielfeld geschossen. Das Sportgericht der Oberliga Baden-Württemberg hat nun die Stuttgarter Kickers für dieses sportwidrige Verhalten eigener weniger Fans und der befreundeten Gruppierungen aus Regensburg und Linz mit einer vierstelligen Geldstrafe belangt.
    Auch der SSV Reutlingen als ausrichtender Verein wurde vom Sportgericht in die Verantwortung gezogen und mit einer Geldstrafe sowie einem Heimspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit belangt. Die Stuttgarter Kickers verurteilen derartige Vorkommnisse. Es ist nicht im Sinne der Stuttgarter Kickers, dass nun nach dem 1.CfR Pforzheim in der vergangenen Saison erneut ein anderer Vereine bestraft wird. Auch der Fussballverband äußerte sich sehr kritisch über das Verhalten, vor allem das Schießen von Leuchtraketen und verweist straferschwerend auf die Vorfälle und Urteile in der Vergangenheit. Im Urteil anerkannte der Verband jedoch auch die Bemühungen seitens der Kickers-Fanbetreuer und Mitarbeiter und es bleibt vorerst „lediglich“ bei einer Geldstrafe. Eindeutig ist, dass beim nächsten Fehlverhalten seitens der Kickers-Fans der Verband seine sportliche Gerichtsbarkeit ausübt und noch härtere Strafen drohen.
    Im Zuge der unmittelbaren Aufarbeitung nach dem Derby hat der Verein auch eine deutliche Aussprache mit den Fanvertretern und den relevanten Fangruppierungen geführt. Als Ergebnis dieser Gespräche werden die Fans erneut in die Verantwortung gehen und haben Aktionen angekündigt, den finanziellen Schaden für den Verein zu verringern. Ebenso positiv hat den Verein gestimmt, dass in diesem Zusammenhang auch die Verantwortung der Graffiti-Schmierereien auf der Waldau übernommen wurde.

    Ludovicus Porcus