SC Borea Dresden

  • Frank Gaunitz, der "Maradona der Oberlausitz"


    Die Oberliga-Referees werden ihn auf dem Rasen nicht so sehr vermissen, die Dresdner Fans dagegen schon: Frank Gaunitz, Urgestein des FV Dresden-Nord. Mit 35 macht er Schluss mit dem aktiven Kicken, überlässt es fortan allein seinem älteren Bruder Tino (36), die meist jungen Dachse anzutreiben, wenn draußen Chefcoach Thomas Baron die Stimme versagt. "Für mich ist Schluss - die Gelenke knirschen, das Adrenalin kommt nicht mehr so wie früher. Dass ich mit nur drei gelben Karten in 31 Spielen über die Saison gekommen bin, sagt doch alles", schmunzelt der langjährige Spielmacher.


    So ruhig und überlegt, wie er seit Anfang 2000 seinen Job als Geschäftsführer im Jägerpark erledigt, gab er sich auf dem Platz nicht immer: Zwar war der Offensivallrounder fast durchweg Führungsspieler, "doch Kapitän war ich nur mal ein Jahr, weil man mich etwas aus der Schusslinie nehmen wollte - ich bin oft ein Hitzkopf gewesen".


    Am runden Leder aber konnte er den meisten Kameraden zweifellos etwas vormachen, schließlich hatte er fußballerisch eine gute Schule durchlaufen. Mit sechs kam er zu Dynamo Dresden-Heide, einem der Vorläufer des bei der Fusion mit TuR Übigau 1992 gegründeten heutigen FV Dresden-Nord. "Mein Bruder Tino wurde gesichtet, ich habe mich da mit reingehängt", erinnert sich Frank. Mit zwölf wurde er zu Dynamo delegiert, kam im gleichen Jahrgang zur KJS wie die späteren Erstligakicker Uwe Jähnig, Mario Kern, Rocco Milde oder Matthias Maucksch. Der Traum von der großen Dynamo-Karriere zerplatzte jedoch schon früh: Mit fünfzehn verspürte er plötzlich Schmerzen in der Brust, mit sechzehn diagnostizierten Spezialisten in Berlin eine wahrscheinlich nach einer verschleppten Entzündung geschrumpfte Herzwand, die immer wieder Herzrasen verursachte. "Da hieß es, ich muss aufhören - ein Schock", so Gaunitz.


    Doch der abrupte Ausstieg aus dem Fußball kam nicht. André Nelamischkies bot ihm an, bei Dynamo die Trainerlaufbahn einzuschlagen, bei Altmeister Walter Fritzsch legte er bald darauf die Prüfung zum Übungsleiter IV ab. So wurde einer in jungen Jahren Coach, den alle nur "Säckel" nannten, seit er elf war. "Den Spitznamen hat mir Jürgen Straßburger verpasst, als wir im Zug zu einem Turnier nach Neubrandenburg fuhren. Wie er darauf kam? Keine Ahnung, ich sah jedenfalls nicht wie ein Sack aus", rätselt Gaunitz heute noch.


    Ganz konnte er das Kicken aber nicht lassen, fing mit siebzehn und einer Sondererlaubnis für den Männerbereich bei Turbine Dresden wieder an. Ganz vorsichtig, mit Rücksicht auf das Herz, das sich nach und nach erholte. 1990/91 gab es ein kurzes Intermezzo beim Bischofswerdaer FV, für den er in der DDR-Liga neun Spiele bestritt. Bei einem Freundschaftsspiel gegen Energie Cottbus hatte er einen großen Auftritt, ein Boulevardblatt machte aus ihm über Nacht den "Maradona der Oberlausitz". Aber selbst der damalige Berater von Jürgen Klinsmann warf ein Auge auf ihn, versuchte, ihm eine Profi-Laufbahn schmackhaft machen. "Der wollte mich u.a. bei den Stuttgarter Kickers, sogar mal in Mailand vorstellen - da ist mir der Unterkiefer runtergefallen", erinnert sich der Dresdner. Auch "Schiebock" wollte ihn als Vollprofi verpflichten, doch das Risiko, vielleicht seinem Herzen zuviel zuzumuten, ging er nicht ein. "Möglicherweise hätte es im Leistungsbereich nicht gereicht, ich den Medizincheck auch nicht bestanden. Zudem wollte ich in Dresden etwas mit aufbauen." Die Anfragen zu hören und mal in der Zeitung zu stehen, sei aber damals "sehr gut für mein Ego" gewesen. Seine Entscheidung hat er bis heute nicht bereut, blieb auch konsequent, als ihn Christoph Franke Mitte der Neunziger ansprach, ob er sich über die CFC-Amateure für den damaligen Chemnitzer Zweitligisten empfehlen wolle.


    Doch seiner Heimat Dresden blieb Gaunitz treu. Mit Spielern wie Thomas Baron, Frank Gaida und Tino Symank half er lieber in Übigau, den Abstieg aus der Bezirksliga zu verhindern, hatte anschließend maßgeblichen Anteil am steilen Aufstieg des neu gegründeten FV Nord, der 1995/96 die Oberliga erreichte und seit zehn Jahren hält. Noch heute schwärmt Gaunitz von einem der entscheidenden Spiele, in welchen der Aufstieg vorbereitet wurde: "Das war in Rodewisch, wir stritten uns mit Auerbach, mussten unbedingt gewinnen. Zur Halbzeit stand es 1:1, wir kamen raus, plötzlich lagen wir 1:3 zurück. Ich sah meine vierte gelbe Karte - alles hatte sich gegen uns verschworen. Frank Aehlig rannte heulend in die Kabine, aber als er wieder rauskam, hatten wir das Spiel gedreht, gewannen mit einer unglaublichen Energieleistung 4:3."


    Ein Jahrzehnt später, zum Ende seiner aktiven Karriere, wäre er beinahe abgestiegen. "In der ersten Männermannschaft war die Saison eine richtige Enttäuschung. Wir wollten verjüngen, hatten aber irgendwie keine Struktur drin. Dann ist der Schlendrian reingekommen." Er hoffe, so Gaunitz, dass es für alle eine heilsame Erfahrung gewesen ist. Der Abstieg hätte vieles in Frage gestellt, was mühsam im Dresdner Norden aufgebaut worden ist. "Außerdem war der Klassenerhalt ein Signal für die A-Junioren, die Bundesliga zu halten. Zum Glück haben wir eine Baustelle nach der anderen schließen können." Die Erfolgsgeschichte im beschaulichen Jägerpark kann also weitergehen...


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    Quelle: www.dnn.de

    "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)

  • Tauziehen um Moses


    Bereits am vergangenen Freitag nahm der FV Dresden-Nord die Vorbereitung auf die kommende Oberliga-Saison auf. Traditionell standen etliche Laufeinheiten im „Jägerpark“ auf dem Programm.


    Wieder heimgekehrt ist Reimund Linkert, der eine Saison beim Liga-Kontrahenten Hallescher FC unter Vertrag stand. Martin Kolan kommt aus der Landesliga von Dynamo Dresden, einige Spieler wie Sascha Pfeffer rücken aus dem eigenen Nachwuchs nach. Ungeklärt ist dagegen noch die Zukunft von Danny Moses, den Nord-Viertligist MSV Neuruppin verpflichten möchte. „Die Verhandlungen sind aber noch nicht sehr weit vorangeschritten“, sagt Geschäftsführer Frank Gaunitz, der seine Laufbahn beendet hat. Verlassen haben den Verein Daniel Ackermann (Eilenburg), Falk Terjek (ZFC Meuselwitz), Ronald Hamel (unbekannt), Björn Düring (VfB Auerbach) und Rüdiger Huster (FV Dresden 06).

    "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)

  • Weckruf im Jägerpark
    Fußball-Oberliga. Sieg und Niederlage bei Testspielen für den FV Dresden-Nord.
    Von Jürgen Schwarz


    Eine Woche nach dem Trainingsstart stand für Fußball-Oberligist FV Dresden-Nord das erste Vorbereitungsspiel auf dem Programm. Gegen Sachsenligist Bischofswerdaer FV 08 gewann die Mannschaft von Trainer Thomas Baron standesgemäß mit 3:1 (1:1). Dabei musste die Partie kurzfristig auf den Kunstrasenplatz im „Jägerpark“ verlegt werden, weil in Reichenbach, wo die Begegnung eigentlich angepfiffen werden sollte, nach starken Regenfällen der Rasen unter Wasser stand. Gegen Bischofswerda brachte Baron zwei Torhüter (Moritz, Eismann) und 14 Feldspieler zum Einsatz. Tino Semmer und „Rückkehrer“ Reimund Linkert fehlten noch, weil sie zurzeit in der Reha schwitzen. Bereits nach sieben Minuten führten die Gäste durch Matthias Jäger. Der von Dynamo Dresden (Junioren) zu den „Schiebockern“ gewechselte Angreifer traf nach einem Hain-Freistoß per Kopf. Sozusagen der Weckruf für die Nordlichter. Nach 21 Minuten glich Andre Heinisch zum 1:1-Pausenstand aus. Bäume hatten die Gastgeber bis dato nicht ausgerissen. Nach dem Seitentausch wirkten die Dresdner dann aber deutlich engagierter und waren klar tonangebend. Nach Foul an Rene Balatka (durch Schmidt) traf Mario Scholze mit einem verwandelten Foulelfmeter zum 2:1 für Nord (50.). Den Endstand markierte Rene Schildt acht Minuten vor Spielende. Zuvor hatte Bischofswerdas Torhüter Ronny Gutte (kam von Budissa Bautzen) mehrfach sein Können demonstriert und eine höhere Niederlage der Bischofswerdaer verhindert.


    Gestern probten die „Barone“ beim Nord-Oberligisten Berliner AK und verloren mit 2:3 (0:1). Okatan (30.), Rogoli (50./Foulelfmeter) und Gündogdu (63.) trafen für die Hauptstädter, die vom ehemaligen DDR-Auswahlspieler Christian Backs trainiert werden.


    Die Dresdner offenbarten vor allem im Umkehrspiel und in der Abstimmung innerhalb der Mannschaft einige Problemstellen. Allerdings kamen die Elbestädter nach dem 0:3 noch einmal auf. Nach einem Foul an Mario Scholze verwandelte dieser selbst den fälligen Foulelfmeter (70.). Sieben Minuten vor dem Abpfiff verkürzte Adis Islamowitsch auf 2:3. Der war übrigens von Sachsenligist VfL Pirna-Copitz bereits als Neuzugang vermeldet worden. „Solange da nichts unterschrieben ist, spielt er bei Nord“, stellt Baron klar. Der Trainer musste gestern auf Elvir Jugo verzichten, der wegen einer Grippe zu Hause geblieben war.


    Nichts Neues gibt es bei Danny Moses, der nach wie vor beim MSV Neuruppin mittrainiert, aber bei Nord noch einen laufenden Vertrag bis 2006 hat. Moses will allerdings unbedingt wechseln, zumal die Neuruppiner im DFB-Pokal-Wettbewerb mit dem FC Bayern München das “Traumlos“ schlechthin zogen.


    Für den FV Nord kamen zum Einsatz: Moritz, Eismann – Klippel, Jugo, Georgi, Kostadinov, T. Gaunitz, Pfeffer, Scholze, Heinisch, Streiber, M. Courtois de Hurbal, Hecht, Petzold, Schildt, Dietze, Islamowitsch.


    Quelle:http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=898210

  • Nord verliert beim Berliner AK


    Berlin. Fußball-Oberligist FV Dresden-Nord verlor gestern ein Testspiel beim Berliner AK 07 mit 2:3 (0:1). Nach einem 0:3-Rückstand trafen Mario Scholze (70./Foulelfmeter) und Adis Islamowitsch (83.). Der FC Oberlausitz wurde bei einem Turnier in Neueibau Vierter. Es gewann der FSV Kemnitz. Ex-FCO-Torjäger Sven Kubis war beim 9:0 des 1. FC Magdeburg gegen Hornhausen viermal für seinen neuen Verein erfolgreich.

  • Starker Auftritt gegen Erstligist aus Polen


    Dresden. Oberligist FV Dresden-Nord präsentierte sich gestern vor 100 Zuschauern in Dorfhain in Frühform. Gegen den polnischen Erstliga-Aufsteiger GKS Belchatow schaffte die Mannschaft von Trainer Thomas Baron ein beachtliches 0:0. Dabei waren die Dresdner auch gemessen an den Chancenanteile keineswegs im Nachteil. Nach Heinichs Solo verzog Peter-Paul Petzold knapp (25.). Die beste Möglichkeit für Nord hatte Routinier Tino Gaunitz, dessen Freistoß vom polnischen Keeper entschärft wurde (51.). Auf der Gegenseite war Nord-Keeper Alexander Moritz immer auf der Höhe des Geschehens. Zufrieden war auch Baron: "Wir bewerten das nicht über. Aber wir haben gegen einen höherklassigen Kontrahenten taktisch sehr diszipliniert gespielt."


    JS


    Quelle:http://www.dnn-online.de/dnn-heute/55539.html

  • "Das vorige Spieljahr war nicht gerade berauschend, aber wir haben das ausgewertet", eröffnete Präsident Andreas Rosse die traditionelle Pressekonferenz des FV Dresden-Nord vorm scharfen Start in der Oberliga Süd am kommenden Wochenende. "Die angeblichen Verstärkungen waren keine. Wir vertrauen daher auf unseren eigenen Nachwuchs. Das kostet weniger Geld, und wir wissen, was die Jungs können." Saisonziel ist ein einstelliger Tabellenrang.


    Aus den A-Junioren sind René Schildt, Sascha Pfeffer, Christoph Klippel, Markus Eismann, Georg Balatka, Marcel Courtois de Hurbal und Christian Schmidt herausgewachsen. Auch die Zugänge sind keine Unbekannten: Raimund Linkert kam vom Halleschen FC zurück, Martin Kolan von Dynamo Dresden II war als Junior schon mal da. Der einzige echte Neue ist Torwart Maik Schäfer (VfL Pirna-Copitz). "Wir hätten gern noch einen Stürmer geholt," gesteht Andreas Rosse, "denn Frank Gaunitz zu ersetzen, wird nicht leicht." Der 35-jährige Geschäftsführer hat bekanntlich verletzungsbedingt die Schuhe an den Nagel gehängt und wird sich im Verein zwecks Qualitätserhöhung verstärkt dem Sportmanagement widmen.


    Eigentlich sollte die Partie beim Nord-Oberliga-Aufsteiger SV Falkensee/Finkenkrug (0:1) die Generalprobe für den Punktspielauftakt am Sonntag beim ZFC Meuselwitz sein, wo es ein Wiedersehen mit dem abgewanderten Falk Terjek geben wird. Co-Trainer Peter Schöne resümiert: "Das war ein richtiger Test, da ging's zur Sache. Das merkte man auch daran, dass sich am Montag danach mehrere Spieler mit Wehwehchen zurückmeldeten. So gewinnt eben auch die Nummer 12, 13 oder 14 an Bedeutung. Zum ,Überleben' brauchst du mindestens 20 Akteure." Peter Schöne haderte mit der Offensivabteilung: "Zwar muss man die vielen Chancen, die wir hatten, erst mal herausspielen, aber die Verwertung war jämmerlich."


    Erfreut präsentierte Andreas Rosse mit der Humuswirtschaft Kaditz GmbH den neuen Hauptsponsor der ersten Mannschaft, "der uns als solider Partner seit langem bei unseren Bauvorhaben unterstützt".


    Adé sagt der FV Nord dem Stadion an der Wurzener Straße. Der wiedergewählte Kapitän Mario Scholze merkt an: "Ständig die Sachsenbad-Ruine vor Augen war kein schöner Anblick." Alle Heimspiele werden künftig im Jägerpark ausgetragen, der zur Zeit noch eine Baustelle ist. Bis zum 13. August beim Empfang des FC Sachsen Leipzig soll die Stehplatz-Tribüne für 600 Zuschauer fertig sein, die als Gästeblock dient. Der Zugang der auswärtigen Schlachtenbummler erfolgt am Internat entlang.


    Das "Naturstadion" im Dresdner Norden soll peu à peu zum Schmuckkästchen reifen. "Die Kinder können Beach-Volleyball spielen, und der Biergarten ist geöffnet", wirbt der Nord-Boss. Als Parkplatz steht die Stellfläche am Regierungspräsidium zur Verfügung.


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    Quelle: www.dnn.de

    "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)

  • Dieser verflixte Freistoß...


    Dresden. Mit rauer Stimme zollte Dresdens Cheftrainer Thomas Baron seiner Mannschaft trotz der unglücklichen Niederlage in letzter Minute ein Kompliment: "Dass Fehler auf Grund von Nervosität passieren, ist bei einer jungen Truppe normal. Für die nächste Zeit muss uns nicht bange sein." 60 Sekunden vor Schluss hatte Frank Gerster einen Freistoß aus 22 Metern platziert zum entscheidenden Treffer ins Gehäuse gezirkelt. Überhaupt hatten die Standards mit dem raffinierten Effet des Sachsen-Kapitäns mehrfach für Gefahr gesorgt, ohne das Ziel zu finden: "Das Tor fiel zu einem günstigen Zeitpunkt, ein tolles Gefühl", kommentierte der 29-jährige Abwehrspieler.


    Ein enttäuschter Spielführer Mario Scholze meinte: "Zwar war der Freistoß unberechtigt, wurde zudem um fünf Meter vorgerückt, und die entscheidenden Sachen pfiff der Schiri für den Gegner, aber sicher waren die Leipziger spielerisch überlegen, und wir hatten die Chancen zum 1:0, dann wäre nichts mehr passiert." Co-Trainer André Müller ergänzte sauer: "Das ist nun mal das Los eines kleinen Vereins."



    Im ersten Abschnitt dominierte der Staffel-Favorit optisch die Partie. Nachdem Torwart René Twardzik eine Flanke von Mario Scholze abgefangen hatte, schoss Nico Breitkopf eine Hereingabe von Maximilian Watzke weit über den Querbalken. Die erste ernsthafte Gelegenheit für die Einheimischen versemmelte André Heinisch in der 26. Minute, der nach Vorlage von Martin Streiber an Twardzik scheiterte wie auch später Jens Georgi mit einem Freistoß. Nord-Keeper Alexander Moritz verhinderte Arges gegen Andreas Schwesinger und einen Kopfball aus Nahdistanz von Daniel Ferl.



    Nach dem Seitenwechsel befreiten sich die Hausherren und bestimmten die Szenerie. Streiber verstolperte (48.), Dirk Härtig schlug ein Luftloch (68.), Streiber fand nach Pass von Sascha Pfeffer in Twardzik seinen Meister (73.), der auch in der 77. vor Heinisch ans Leder kam.



    "Chemie"-Coach Wolfgang Frank resümierte: "Nachdem wir im ersten Abschnitt viele Chancen vergeben haben, fruchtete mein Appell in der Halbzeit an mehr Aktivität und Ruhe zu bewahren leider nicht. Das taktische Verhalten war unklug, wir haben uns zum Teil selbst behindert. Die Dresdner haben mit Leidenschaft gekämpft, aber zum Glück für uns ihre Möglichkeiten nicht genutzt. Dass Gerster seinen Job kann, ist eine ideale Geschichte."



    Das Fazit von Thomas Baron lautete: "Der Freistoß war eine Frechheit. Dann wurde er noch vorverlegt, so dass aus der Entfernung der Schütze mit seiner Fähigkeit ein Tor erzielen kann. Es ist bitter, wir haben in der zweiten Halbzeit nicht nur gut gestanden, sondern auch das versucht, wozu wir zur Zeit in der Lage sind. Da waren wir nicht routiniert genug, klare Möglichkeiten zu verwerten."



    Pünktlich am Vormittag war im Jägerpark die Tribüne für 600 Gäste fertiggestellt worden. Präsident Andreas Rosse bedankte sich für die fleißige Arbeit der beteiligten Firmen sowie die "sensationelle Mithilfe der Kicker und Funktionäre unseres familiären Vereins".


    Tor: 0:1 Gerster (89.)



    Nord: Moritz - Härtig (77. Kostadinov), Jugo, Klippel, Georgi - Pfeffer, Gaunitz, Scholze - Courtois de Hurbal (58. Schildt) - Heinisch (81. Balatka), Streiber



    Schiedsrichter: Oehme (Witzschdorf) - Zuschauer: 828


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  • Gegen Plauen ohne Angst vor Reimann


    Dresden. Der FV Nord erwartet den VFC Plauen im Jägerpark. Die favorisierten Gäste kommen mit der Empfehlung des 4:0 im Vogtland-Derby über Auerbach, Christian Reimann schoss alle Tore. Cheftrainer Thomas Baron hat die Partie gesehen: "Sicher ein gefährlicher Mann, der ja aber nicht jede Woche viermal trifft. Eine spezielle Bewachung haben wir nicht geplant, sondern versuchen, mit unserer Taktik zu punkten. Wir müssen uns den Erfolg Stück für Stück erarbeiten und können von Bautzen lernen, die Sachsen geschlagen haben." Reimund Linkert laboriert noch an einer Seitenbanddehnung; Tino Gaunitz hat seine Sperre abgebrummt.


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    "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)

    Einmal editiert, zuletzt von Dionysus ()

  • Die Partie wurde 180 Sekunden vor der Pause entschieden. Goalgetter Christian Reimann legte mustergültig für René Schulze auf, der einschoss. Bis dahin gab's nur wenige Lichtblicke. In der 4. Minute kam André Heinisch zu einer Großchance auf Pass von Mario Scholze, doch VFC-Keeper Jens Golle machte sich lang. "Wenn Nord da in Führung geht, kriegen wir ein Problem", gab Plauens Kapitän Marco Hölzel zu. Danach musste Alexander Moritz zweimal gegen Reimann sowie mit einem Reflex gegen Thomas Risch einschreiten, und Christoph Klippel warf sich in den Schuss von Hölzel. Eine weitere Gelegenheit für die Hausherren entstand durch einen Scholze-Pass, den Martin Streiber erkämpfte, aber Golle streckte seinen Fuß entgegen, der auch den Freistoß von Jens Georgi per Faustabwehr klärte. Ansonsten erreichte auf einheimischer Seite kaum ein Abspiel den richtigen Mann, so dass Trainer Thomas Baron kritisierte: "Wer hat denen eigentlich gesagt, dass sie solche Flugschneisen schlagen sollen."


    Natürlich wollten die Gastgeber den Rückstand im zweiten Abschnitt korrigieren. Nach Freistoß von Tino Gaunitz köpfte Elvir Jugo knapp über den Balken (49.), den 20-m-Volleyschuss von Gaunitz hielt Golle (66.). Die cleveren Vogtländer witterten ihre Konter-Möglichkeiten. Reimann, der bis Freitag noch mit Grippe das Bett gehütet hatte, wirbelte immer wieder durch die Defensivabteilung der Platzbesitzer, knallte in der 70. Minute ans Lattenkreuz und bediente mehrfach Robert Böhme; Moritz hatte im wahrsten Sinne des Wortes alle Hände voll zu tun. Den vielleicht größten Hochkaräter versemmelte der eingewechselte Peter-Paul Petzold, der freistehend aus Nahdistanz das Ziel um fünf Meter verfehlte (89.) und sich damit den Zorn seines Chefs zuzog: "Kläglich!".


    Spielführer "Scholle" bedauerte: "Wir hatten die größeren Spielanteile, verwerten in der ersten Halbzeit den Riesen nicht und versäumen dann, das Risiko zu gehen. Wir sind nur bis zum Sechzehner durchgekommen, gewinnen die Zweikämpfe nicht, so dass uns die Plauener trotz unserer technischen Überlegenheit mit einfachen Mitteln schlagen konnten." Sein gegnerischer Kollege Holzer ergänzte aufgekratzt: "Wir hätten den Sack eher zubinden müssen. Nord zu bezwingen, war nicht einfach. Daher sind wir hochzufrieden."


    Gäste-Coach Tino Vogel fasste zusammen: "Die erste Halbzeit war ausgeglichen, dann gelang uns ein schön herausgespieltes und gut vollendetes Tor. Im zweiten Abschnitt war es ein Spiel auf ein Tor; dass wir nicht erhöht haben, war zum Teil Unvermögen, zum Teil Pech." Thomas Baron konstatierte mit leisem Widerspruch: "Wir haben in der zweiten Halbzeit versucht, das Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden und in den letzten 20 Minuten Engagement und Leidenschaft gezeigt. Es ist uns nicht gelungen, unser eigenes Spiel zu finden, was unter anderem an unserem jungen Offensivbereich liegt."


    Dresden-Nord: Moritz - Kostadinov (60.Hecht), Klippel, Jugo, Georgi - Pfeffer (72.Schildt), T. Gaunitz, Scholze - Streiber, Courtois de Hurbal, Heinisch (65.Petzold)


    Tor: 0:1 Schulze (42.)
    Zuschauer: 243


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    Quelle: Dresdner Nachrichten

    "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)

  • Semmers Nachfolger wird noch gesucht


    Einen Drahtseilakt wie in der letzten Saison will beim FV Nord niemand mehr erleben. Nur auf Grund der besseren Tordifferenz gegenüber dem FSV Zwickau hielten die Dresdner die Klasse. Nach acht Spieltagen der laufenden Serie steht die Mannschaft von Thomas Baron, dem dienstältesten Trainer der Süd-Staffel, auf Rang zehn.


    Augenscheinlich: Die Elbestädter tun sich zu Hause schwer. Sieben der neun Zähler wurden auf Gegners Platz gebucht. Vor allem fehlt Nord nach dem Verkauf von Tino Semmer zum Liga-Kontrahenten Sachsen Leipzig ein "Knipser". Zehn Tore in acht Spielen reißen auch Baron nicht vom Hocker, aber: "Wir sind auf einem guten Weg. Taktisch und spielkulturell haben wir zugelegt." Auch ein Verdienst von Tino Gaunitz. Der 36-Jährige gab sein Traineramt auf und ist nun wieder der Leitwolf für die "jungen Dachse".


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    Quelle: www.kicker.de

    "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)

  • Der letzte Versuch


    Am Sonnabend steht der (vorerst) letzte Versuch an. Ab 13 Uhr kämpft der FV Dresden-Nord (14.) im heimischen "Jägerpark" um den ersten Heimsieg in dieser Saison. Zu Gast ist die zweite Mannschaft des FC Rot-Weiß Erfurt (7.), zusammen mit Völpke und Bautzen im Sommer in die Süd-Staffel aufgestiegen.


    Es ist der siebente Anlauf für die Mannschaft von Trainer Thomas Baron, zu Hause endlich den Bock umzustoßen. Bisher stehen vier Niederlagen gegen Sachsen Leipzig, Plauen, Neugersdorf und Halberstadt sowie zwei Remis gegen Grimma und Cottbus zu Buche. "Natürlich viel zu wenig“, weiß Baron. "Zum Glück haben wir auswärts wenigstens neun Zähler geholt.“ Ein voller Erfolg zum Abschluss der ersten Halbserie wäre natürlich wichtig, um optimistischer in die Winterpause zu gehen. Gewinnt der VfB Pößneck (13.) sein Heimspiel gegen Budissa Bautzen nicht, würden die Dresdner mit einem Dreier gegen Erfurt sogar noch auf einem Nichtabstiegsplatz überwintern.


    Verzichten muss Baron diesmal auf den gesperrten Marcel Courtois de Hurbal, der sich vor einer Woche beim 0:0 in Bautzen die fünfte gelbe Karte einhandelte. Wackelkandidaten“ sind die angeschlagenen Andre Heinisch und Reimund Linkert. "Jeder wird nachvollziehen, dass wir jetzt nicht vier Wochen Urlaub machen können. Wir müssen etwas tun, um in der Rückrunde besser auszusehen. Daher werden wir das Training nach dem letzten Punktspiel des Jahres intensiv fortsetzen“, stellt der Coach schon vor dem Anpfiff klar. Als Anreiz für ein erfolgreiches Spiel gegen die Blumenstädter schränkt der 47-Jährige seine Vorgabe aber ein: "Für jeden Punkt, den sie holen, bekommen sie einen trainingsfreien Tag.“


    (Quelle: sz-online.de)

    "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)

  • FV Dresden Nord - Rot-Weiß Erfurt II 3:2 (2:1)

    Tore: 1:0 Hecht (13.), 2:0 Hanke (35.), 2:1 Ullmann (45.), 3:1 Hanke (53./Elfmeter), 3:2 Fritz (74.)
    Zuschauer: 117



    Erster Heimsieg für Dresden Nord

    Erleichterung bei Dresden Nord. Den "Nordlichtern" gelang beim 3:2 gegen die Zweite von Erfurt der erste Heimsieg der Saison. Damit verließ das Team von Trainer Baron auch die Abstiegsplätze. Auf glattem Geläuf brachte Hecht die Gastgeber mit einem Scharfschuss in den Winkel in Führung. Erneuter Jubel dann, als Hanke einen schönen Angriff zum 2:0 abschloss. Doch RWE meldete sich mit dem Pausenpfiff zurück - Ullmann nutzte einen Abpraller von Nord-Keeper Moritz. Nach dem Wechsel stellte Hanke mit einem verwandelten Elfmeter den alten Abstand wieder her. In der Schlussviertelstunde musste dann doch noch gezittert werden, da Fritz mit Volleyknaller verkürzte. Mehr gelang RWE nicht mehr.

    Trainerstimmen:


    Baron (Dresden Nord): "Nach diesem aufregenden Spiel sind wir natürlich mit dem ersten Heimsieg zufrieden. Meine Mannschaft hat gut gekämpft und sich durch den Gegentreffer vor der Pause nicht beeindrucken lassen."


    Krebs (Erfurt): "Auf diesem Geläuf hatten beide technisch guten Mannschaften große Probleme, Fußball zu spielen. Dresden kam besser ins Spiel und führte da auch verdient mit 2:0. Trotz großem Kampf meiner Mannschaft konnten wir den eigentlich verdienten Punkt nicht mehr holen."


    (mdr.de)

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  • 07.01.2006: Landskroncup 5. Platz
    Hallenturnier in Bad Salzungen 6. Platz


    13.01.2006: Hallenturnier in Heidenau
    1. Platz


    14.01.2006: Freundschaftsspiel bei Hertha BSC II
    0:0


    15.01.2006: Hallenturnier in Hoyerswerda
    1. Platz


    19.01.2006: Freundschaftsspiel gegen SV Babelsberg 03
    ausgefallen


    20.01.2006: Freundschaftsspiel gegen BSV 68 Sebnitz
    2:2


    21.01.2006: Freundschaftsspiel bei TeBe Berlin
    ausgefallen


    28.01.2006: Freundschaftsspiel gegen Bayern Hof (17.30 Uhr/Steirische Strasse, DD-Laubegast)


    Quelle: http://www.fv-dresden-nord.de

  • Da die Bedingungen auf den Feldern im Jägerpark noch zu wünschen übrig lassen, hat der FV Nord sein Testspiel Wochenende auf dem Fußball-Gelände des FV Dresden 06 geplant. Die Oberliga-Kicker treffen auf Bayern Hof, das im Vorjahr am Wiederaufstieg in die Bayernliga nur knapp vorbeigeschrammt war. Die geplanten Testspiele unter freiem Himmel gegen die Oberliga-Kollegen aus der Nord-Staffel, den SV Babelsberg vor 14 Tagen und bei Tennis Borussia Berlin vor einer Woche waren ja den winterlichen Wetterunbilden zum Opfer gefallen. Cheftrainer Thomas Baron hatte daher noch wenig Gelegenheit, seine Neuzugänge im rauen Wettkampfgeschehen unter die Lupe zu nehmen: "Wie sie sich technisch-taktisch in die Mannschaft eingefügt haben, müssen die Punktspiele zeigen." Der FV Nord startet am nächsten Sonnabend, 14 Uhr, daheim gegen den ZFC Meuselwitz in die Rückrunde.


    (Dresdner Neue Nachrichten)

    "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)

  • FV Dresden Nord - Budissa Bautzen 2:1


    Oberligist FV Dresden Nord hat im Testspiel Ligakonkurrent Budissa Bautzen mit 2:1 bezwungen. Die Gäste hatten den besseren Start und gingen nach drei Minuten durch Neuzugang Helcelet in Front. Nach einer Kohlschütter-Eingabe versenkte er den Ball mit der Fußspitze. Den Ausgleich besorgte 20 Minuten später Jugo, dessen Freistoß aus 18 Meter links in den Winkel passte. Nach 85 Minuten traf der Bosnier erneut. Eine Kombination über Scholze und Pfeffer schloss er mit dem Kopf ab.

    "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)

  • SV 1919 Grimma - FV Dresden-Nord 1:1 (0:0)


    Der erste Punktspiel-Treffer in diesem Jahr sicherte dem FV Dresden-Nord den zweiten Auswärtspunkt in der Rückrunde. Nach dem 0:0 beim FC Sachsen Leipzig kam die Mannschaft von Trainer Thomas Baron beim punktgleichen Tabellennachbarn SV 1919 Grimma zu einem 1:1 (0:0) und erreichte damit das Minimalziel an diesem Tag. Die Tradition blieb mit dem 1:1 gewahrt: In den letzten beiden Jahren gab es zwischen dem FV Nord und Grimma stets Unentschieden (zuvor gewannen die Dresdner in der Saison 2003/2004 zweimal). In der niveauarmen Begegnung war beiden Mannschaften die fehlende Spielpraxis und die prekäre Tabellenlage anzumerken. Vorsicht regierte auf dem Kunstrasenplatz im Jahn-Stadion, so dass es in der ersten Halbzeit kaum eine nennenswerte Torraumszene zu registrieren gab. Nur Grimmas Keeper Lippmann musste bei einem Schuss von Marcel Courtois de Hurbal eingreifen (10.).


    Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie etwas munterer, weil die Dresdner den Druck erhöhten. Nach Vorarbeit von Sebastian Hecht zog Rico Hanke das Leder knapp am Tor der Muldestädter vorbei (48.). Sechs Minuten später machte es Elvir Jugo zu genau und jagte den Ball an die Querlatte. Grimma sorgte durch einen Kopfball von Saalbach für Gefahr, doch Nord-Schlussmann Alexander Moritz parierte den Ball (62.). Mit dem Führungstreffer der Elbestädter durch Sascha Pfeffer, der genau in den Winkel traf (70.), schien Nord auf dem Weg zum vierten Saisonsieg. Die Grimmaer wirkten in der Offensive zu harmlos, hatten aber Glück, dass Martin Kolan eine scharfe Eingabe von Großmann ins eigene Tor beförderte (79.).


    Nord: Moritz - Dietze, Jugo, Michael, Kolan - Hecht (86. Balatka), Kostadinov, Scholze, Pfeffer - Hanke, Courtois de Hurbal (90. Rosse)


    Tore: 0:1 Pfeffer (69.), 1:1 Kolan (79., Eigentor)
    Zuschauer: 102


    Quelle: http://www.sz-online.de

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  • "Erst handeln, dann reden"


    Dresden. "Wir unterhalten uns nach der WM in aller Ruhe", sagt Tino Gaunitz und wehrt damit indirekt ein Interview ab. Der 37-Jährige wurde am Montag - sicher für viele überraschend - als neuer Oberliga-Cheftrainer des FV Dresden-Nord vorgestellt. Nach der Absage von Matthias Müller am 26. Juni ging alles sehr schnell.


    Viel Zeit über diese neue Aufgabe nachzudenken, hatte Tino Gaunitz nicht. Deshalb will er derzeit wohl auch noch nicht in die Öffentlichkeit. Bereits heute Abend sitzt Tino Gaunitz als verantwortlicher Übungsleiter beim ersten Übungsspiel seiner Schützlinge im Dresdner Jägerpark auf der Trainerbank. Ab 18 Uhr wird gegen Viertliga-Rückkehrer FSV Zwickau geprobt. Eines entfällt dabei für Tino Gaunitz: Das Kennenlernen der Mannschaft. Noch in der Vorsaison stand der Defensiv-Spezialist selbst im Oberliga-Kader der Dresdner. Dabei hatte er schon 2004 dieses Kapitel zugeschlagen und als Spieler-Trainer des Landesliga-Teams fungiert. Doch schon während der "Horrorsaison 2004/05" mit dem Fast-Abstieg, holte Thomas Baron den Routinier aus dem geplanten "Ruhestand" in den Oberliga-Kader zurück. Nun tritt Tino Gaunitz das Erbe von Baron an.


    Erfahrungen als Trainer hat Tino Gaunitz schon sehr viele gesammelt. In der Vorsaison betreute er die C1-Jugend und die D1-Jugend der Nordlichter - mit Erfolg. Die "C" wurde Vierter der Landesliga, die "D" Zweiter in der Bezirksliga. Zumindest die C-Jugend wird er auch weiterhin trainieren.


    "Wir haben uns mit Absicht für eine interne Lösung entschieden", sagt Bruder Frank Gaunitz, der Geschäftsführer des Vereins. "Tino ist ehrgeizig und fachlich bestens gerüstet." Am Kader wird sich wenig ändern. Bis auf André Heinisch, der bei Dynamo zur Probe vorspielt, gab der Verein keinen offiziellen Abgang bekannt. Lars Krüger, Benno Töppel, Gregor Hoppadietz rücken aus dem A-Junioren-Bereich auf.


    Zumindest soll aber noch ein Co-Trainer zur Unterstützung von Tino Gaunitz geholt werden, möglicherweise auch aus den eigenen Reihen. Barons Assistent ist nicht mehr da - André Müller arbeitet jetzt im Nachwuchsbereich bei Zweitligist FC Erzgebirge Aue.


    Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten

    "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)

  • "Käptn Scholle": Brauchen Erfolge nach den Pleiten


    Dresden. Der FV Nord ist mit zwei peinlichen Niederlagen - in Bautzen 0:1 und 0:4 daheim gegen Neuling Dessau - gestartet. Vergangenen Sonntag gab's daher Gesprächsbedarf im Jägerpark mit "intensiver Auswertung", wie der Verein mitteilte. "Wir hatten schon einiges zu bereden..., bestätigt Kapitän Mario Scholze. Morgen 14 Uhr müssen die Jungs bei Germania Halberstadt antreten. Die Gastgeber stecken in einem ähnlichen, wenn auch nicht so krassen Schlammassel: jeweils 1:2 gegen Sachsen Leipzig und in Halle. Das Team von Coach Thomas Pfannkuch hat sich u.a. mit Andreas Sommermeyer, Timm Kreibich und Steffen Plock aus Magdeburg verstärkt.


    Mario Scholze, dessen Rückenprobleme sich wieder verschlimmert haben ("ich kann mich kaum noch bewegen"), so dass sein Einsatz höchst unwahrscheinlich ist, weiß um den Druck, der auf der Mannschaft lastet: "Nach den zwei Pleiten brauchen wir Erfolg. Ein Punkt ist unser Ziel; was darüber ginge, wäre klasse. Es wird sehr schwer, aber welches Spiel ist schon einfach. Halberstadt ist ein Geheimfavorit; dass sie gegen zwei starke Gegner verloren haben, hat nichts zu sagen." Plausibel klingt, dass Trainer Tino Gaunitz von der verstärkten Offensive zum bewährten 4-4-2-System zurückkehrt; "gerade auswärts sollten wir aus einer gesicherten Defensive angreifen", meint "Scholle". Christoph Klippel (Zerrung) und Marcel Courtois de Hurbal (Oberschenkelprellung) sind wieder fit.


    Übrigens: Betreffs der Zusammenarbeit mit Dynamo auch im Männerbereich soll sich die Nord-Erste zum Farmteam für die schwarz-gelbe Profimannschaft entwickeln. Unisono sagen die Geschäftsführer Frank Gaunitz und Volkmar Köster: "Wir haben es mit Menschen zu tun und sollten vernünftig miteinander reden." Ein Gespräch zwischen den Trainern Tino Gaunitz und Thomas Baron sowie Jan Seifert (Dynamo II) ist ein erster Schritt.


    Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten

    "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)

  • Germania Halberstadt - FV Dresden-Nord 3:1 (2:0)


    Tore: 1:0 Reitzig (44.), 2:0 Banser (45.), 3:0 Reitzig (47.), 3:1 Hecht (81.)
    Zuschauer: 729


    Bes. Vorkommnis: Gerlach (34./Halberstadt) verschießt Foulelfmeter


    Rote Karte: Moritz (34./Dresden-Nord)





    Positiv: Hecht trifft


    "Jetzt müssen wir 500 km im Bus nach Hause fahren - ohne Lohn", trauerte Mannschaftsleiter Thomas Grimm nach dem Abpfiff. Mit 1:3 bei Germania Halberstadt quittierte der FV Nord die dritte Niederlage in Folge. Zudem wurde nach einer reichlichen halben Stunde Torhüter Alexander Moritz mit Rot vom Feld geschickt, nachdem er den routinierten Gerlach zu Fall gebracht und damit "eine Torchance verhindert" hatte. Dass Markus Eismann den Elfmeter des Gefoulten hielt, war ein schwacher Trost. Martin Streiber opferte sich für den Ersatzkeeper, dafür rückte Sascha Pfeffer in die Spitze. Mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause durch Reitzig und Banser, jeweils auf Vorarbeit von Gerlach, zogen die Hausherren in Front. Unmittelbar nach der Halbzeit erhöhte wiederum Reitzig. Das einzig Positive an der Reise war das Saison-Tordebüt der Männer aus dem Jägerpark durch Sebastian Hecht zum Ehrentreffer in der 81. Minute auf Pass von Elvir Jugo. Die Dresdner waren keineswegs tatenlos; aussichtsreiche Möglichkeiten vergaben Hecht mit einem 25-Schuss, den Kischel hielt, Jugo mit einem Freistoß, Christoph Klippel und René Courtois de Hubal kurz vor Schluss.


    Tore: 1:0 Reitzig (44.), 2:0 Banser (45.), 3:0 Reitzig (47.), 3:1 Hecht (81.)


    Nord: Moritz (34. Feldverweis) - Krüger, Michael, Klippel, Georgi - Hecht, Kostadinov, Jugo, Pfeffer - Hoppadietz (55. R. Courtois de Hurbal), Streiber (34. Eismann)


    Zuschauer: 729


    (Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten)

    "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)

  • Dresden-Nord - Sachsen Leipzig 0:0


    Dresden: Moritz - Kolan, Michael, Klippel, Georgi - Hecht (58. R.Courtois de Hurbal), Scholze, Jugo, Töppel (46. Göschick) - Hanke, Pfeffer - Trainer: Gaunitz.
    Leipzig: Twardzik - Rozgonyi, Kittler, Rada, Boltze (78. Garbuschewski) - Ferl (58. Watzka), Kühne, Racanel (78. Heinze) - Ivanovic, Guie-Mien, Semmer - Trainer: Geyer.


    Tore: Fehlanzeige
    Zuschauer: 1.019




    Keine Tore beim Geyer-Comeback


    Der FC Sachsen Leipzig hinkt weiter seinen Ansprüchen hinterher. Das Ziel Aufstieg rückt für den eigentlichen Top-Favoriten immer mehr in weite Ferne. Auch beim "Kellerkind" FV Dresden-Nord trafen die Leutzscher nicht ins Schwarze. Zudem hemmten viele Fehlabspiele die Aktionen der Gäste, die dennoch auf Grund ihrer Chancenvorteile hätten gewinnen müssen.


    Die Elbestädter gingen kämpferisch bis an ihre Grenze. Mit dem Punkt und der Zuschauer-Kulisse konnten die Dresdner gut leben. Das Trainer-Comeback von Eduard Geyer in seiner Heimatstadt zog mehr als 1000 Zuschauer an. In den ersten drei Heimpartien hatten die Nord-Kassierer insgesamt nur rund 350 Besucher gezählt.


    Quelle: Kicker.de

    "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)