So ist’s in Kahl a. Main

  • Kahl besitzt einen (zwei)stündlich angefahrenen Bahnhof, das macht die Anreise schonmal möglich auch für Nichtmotorisierte. Vom Bahnhof aus spaziert man an den Gleisen entlang ca 20 Minuten durch Wohngegend und Natur zum Sportgelände, welches eben direkt am Bahndamm liegt. Im Umfeld ist va die Eintracht und bisserl Bayern auf Aufklebern präsent. Eintritt 8€. der Naturrasen-Nebenplatz machte nicht den Eindruck, bespielt zu werden, also bleibt ein Naturrasen-Hauptplatz. an dessen einer Geraden liegen die Funktionsgebäude, so kann man von der Terasse des Clubheims aus etwas erhöht sitzend das Spiel verfolgen oder seitlich davon auf Holzbänken, deren erste Reihe ebenerdig steht direkt am Feld ohne (eigentlich vorgeschriebene ?) Bande oder von einer weiteren Terasse hinter denen. Ansonsten steht man rund ums Feld ebenerdig, bzw auf der Gegengerade, wo es auch eine Hütte mit Ausschank und Theke gibt, leicht ansteigend, unter einem sehr dichten Baumbestand. Bier Kulmbacher Pils :naja: 3€ und Bratwurst rot oder weiß 3€ durchschnittliche Qualität. Aktive oder optisch sympathisierende Fans waren auf Heimseite nicht auszumachen, einige ließen sich immerhin zu gelegentlich lautstarker Kommentierung des Spiels hinreißen.
    Fazit: ganz nett, aber kein Muss

    #22/5 5 Regional-Verbände = 5 Regional-Ligen = 5 Regional-Meister = 5 Aufsteiger

  • Schade, dass es nie zu einem Derby gegen den Nachbarverein FC Bayern Alzenau kommen kann... ;)


    Wieso kann dieser Verein im bayerischen Fussballverband mitspielen und der "FC Bayern" kann es nicht und nimmt anderen Südwestvereinen einen Platz weg. Kahl am Main liegt noch näher an der hessischen Grenze als Alzenau und macht es vorbildlich, denn sie bleiben im eigenen Verband. Allein schon deshalb bekommt der Verein Sympathiepunkte von mir, was Alzenau überhaupt nicht tut, weil alles etwas eigenartig bei denen ist, nicht nur die Tatsache, dass sie stur sind und weiterhin dem hessischen Verband angehören, sondern auch die Tatsache, dass man den Nebenplatz zum Hauptplatz macht und provisiorische Tribünen drum herum baut, obwohl man nebenan ein Stadion hat. Komischer Verein in meinen Augen.

  • Kahl: Pils statt Helles auf einem fränkischen Sportplatz? :nono: Bratwurst rot oder weiß?
    Da merkt man, Kahl gehört zwar politisch zu "Bayerisch-Franken", aber es sind eben doch kulturell Hessen.
    Was Alzenau betrifft: ob die nur "politische" Bayern sind und de facto Hessen? Das würde die Verbandszugehörigkeit erklären.
    Mit dem Stadion in Alzenau ist das etwas seltsam, hat mich damals anlässlich der Relegation Alzenau-Pirmasens auch verwirrt. Es gibt dort zwei Stadien unter dem gleichen Namen auf dem Sportgelände. Eins, das größere, ist ein Fußball- und Leichtathletikstadion mit "weitem Rund" und wird kaum für Fußball genutzt. Das andere ist ein reines Fußballstadion und wird jetzt weiter ausgebaut.
    Für Auswärtige und Ortsunkundige schon merkwürdig, weil die Namensgebung bzw. die fehlende Hinweise verwirren. Aber sportlich passt das schon so, denn das genutzte kleinere Stadion hat mehr Fußballatmosphäre.

  • 100% Zustimmung! :handschlag:

    Schade, dass es nie zu einem Derby gegen den Nachbarverein FC Bayern Alzenau kommen kann... ;)


    Wieso kann dieser Verein im bayerischen Fussballverband mitspielen und der "FC Bayern" kann es nicht und nimmt anderen Südwestvereinen einen Platz weg. Kahl am Main liegt noch näher an der hessischen Grenze als Alzenau und macht es vorbildlich, denn sie bleiben im eigenen Verband. Allein schon deshalb bekommt der Verein Sympathiepunkte von mir, was Alzenau überhaupt nicht tut, weil alles etwas eigenartig bei denen ist, nicht nur die Tatsache, dass sie stur sind und weiterhin dem hessischen Verband angehören, sondern auch die Tatsache, dass man den Nebenplatz zum Hauptplatz macht und provisiorische Tribünen drum herum baut, obwohl man nebenan ein Stadion hat. Komischer Verein in meinen Augen.