Der Coronavirus im Sport

  • Schlechte Nachrichten für den Fußball in Bayern

    https://www.fupa.net/berichte/…0JwuecC_I7FF3yC1zTNkqSpIo

    "In einer Gesellschaft in der Respekt, Ehrlichkeit, Rücksicht, Vertrauen, und vor allem Anstand immer mehr in den Hintergrund geraten, sollte man bei allem Streben nach Erfolg, nicht die Menschlichkeit vergessen. Erst recht auf dem Sportplatz, erst recht wenn Kinder zuschauen.
    - Du erntest, was du säst. -"


    Pavlos Osipidis vom 1. Göppinger SV nach seiner Fairplay-Aktion gegen den SV Sandhausen II

  • Ja einfach wahnsinn...:negativ:

    „Erst wenn der x’te Großinvestor einen Plastikclub geschaffen hat, der letzte Traditionsverein insolvent gegangen ist, der letzte echte Fan von den Rängen verschwunden ist, jedes Spiel zu Gunsten der Fernsehindustrie verschoben worden ist – werdet ihr feststellen, dass der Volkssport Fußball zu dem Alltag verkommen ist, aus dem ihr ursprünglich ins Stadion geflohen seid“

  • Koch "probt den Aufstand":

    Mitgliederbefragung: Soll der BFV vor Gericht ziehen?

    Auslöser des Rundbriefs, der in einigen Passagen deutliche Worte Richtung Staatsregierung beinhaltet, ist eine BFV-Vorstandssitzung am Dienstagabend.
    Die Verbandsverantwortlichen haben beschlossen, die Meinung ihrer Mitgliedsvereine in einer Online-Befragung einzuholen, um die zentrale Frage zu klären, "inwieweit der BFV als Interessenvertreter seiner über 1,6 Millionen Mitglieder den Rechtsweg beschreiten soll."

  • in Bayern ist die Staatsregierung mit ihren diktatorischen liebevoll um die Menschen besorgten exekutiven Maßnahmen streng. gar nicht so schlecht, wenn die Zivilgesellschaft, also auch Fußballverbände, dagegen den Rechtsstaat aktivieren

  • Beim Möchtegern-Kanzler aus NRW hört sich das so an:

    Laschet pocht auf einheitliche Regeln für Bundesliga-Spiele

    «Natürlich ist das eine Wettbewerbsverzerrung, wenn in einem Stadion 8000 Zuschauer sind und man einen Heimvorteil hat, und in einem anderen spielt man vor leeren Rängen», sagte Laschet. «Man braucht in Deutschland vergleichbare Regeln.» Die Deutsche Fußball Liga (DFL) habe nun die Aufgabe, faire Lösungen für alle 18 Vereine zu erarbeiten. «Es ist jetzt schon ungut, dass eine Stadt es anders machen will», kritisierte Laschet.


  • Beim Möchtegern-Kanzler aus NRW hört sich das so an:

    Laschet pocht auf einheitliche Regeln für Bundesliga-Spiele

    «Natürlich ist das eine Wettbewerbsverzerrung, wenn in einem Stadion 8000 Zuschauer sind und man einen Heimvorteil hat, und in einem anderen spielt man vor leeren Rängen», sagte Laschet. «Man braucht in Deutschland vergleichbare Regeln.» Die Deutsche Fußball Liga (DFL) habe nun die Aufgabe, faire Lösungen für alle 18 Vereine zu erarbeiten. «Es ist jetzt schon ungut, dass eine Stadt es anders machen will», kritisierte Laschet.


    Das ist ja interessant, wenn im Normalen bei Dortmund 80000 kommen und in Paderborn nur 15000 passen ist das auch nicht gleich. Nun kann es mal kurzfristig andere Verhältnisse geben, wo ist das Problem. Gleiche Voraussetzungen bei den Zuschauer wirst du nie haben. :denken:

  • Ich sehe auch nicht den Sinn, wenn es mal in einer Region geringe Infektionszahlen, in einer anderen hohe gibt und zu einem späteren Zeitpunkt ist es umgekehrt, dann jeweils keine oder gleich wenig Zuschauer zuzulassen. Am Ende sind dann beide pleite oder schreien nach Unterstützung der öffentlichen Hand.

    Ich glaube, Nagelsmann brachte als Beispiel, es wäre besser, wenn 2 Restaurants geöffnet hätten als gar keins.

  • Alles was die Chance erhöht, dass die Vereine durch Einlass von Zuschauern wieder dem Fan näher kommen UND Geld verdienen, ist sehr willkommen.


    Auch wenn es mit Leipzig nun die Unsympathen trifft: Ist doch wohl logisch, dass man sich an Zuschauer im Stadion lieber im Niedrig- als im Hochrisikogebiet rantastet. Wenn dann dort alles gut funktioniert (oder Fehler auftreten die dann in zukünftige Konzepte einfließen) dann wird das auch in anderen Regionen zu einer erhöhten Bereitschaft der Gesundheitsämter führen, sich statt 300 Zuschauern auf höhere Zahlen einzulassen.

  • Beim Möchtegern-Kanzler aus NRW hört sich das so an:

    Das ist ja interessant, wenn im Normalen bei Dortmund 80000 kommen und in Paderborn nur 15000 passen ist das auch nicht gleich. Nun kann es mal kurzfristig andere Verhältnisse geben, wo ist das Problem. Gleiche Voraussetzungen bei den Zuschauer wirst du nie haben. :denken:

    Wenn Laschet gleiche Regeln haben will, soll er doch wie in Leipzig 6.000 Zuschauer zulassen. Oder meint er, gleiche Regeln sind seine Regeln?

  • Beim Möchtegern-Kanzler aus NRW hört sich das so an:

    Laschet pocht auf einheitliche Regeln für Bundesliga-Spiele

    «Natürlich ist das eine Wettbewerbsverzerrung, wenn in einem Stadion 8000 Zuschauer sind und man einen Heimvorteil hat, und in einem anderen spielt man vor leeren Rängen», sagte Laschet. «Man braucht in Deutschland vergleichbare Regeln.» Die Deutsche Fußball Liga (DFL) habe nun die Aufgabe, faire Lösungen für alle 18 Vereine zu erarbeiten. «Es ist jetzt schon ungut, dass eine Stadt es anders machen will», kritisierte Laschet.


    Wieso eine Stadt? In ganz Sachsen wird doch vor Zuschauern gespielt. Und Union testet auch vor Zuschauern. Und Roland Kaiser singt vor 3.500 Zuschauern in der Berliner Waldbühne. Aber im Westfalenstadion sind keine 5.000 Zuschauer möglich?

  • Beim Möchtegern-Kanzler aus NRW hört sich das so an:

    Wieso eine Stadt? In ganz Sachsen wird doch vor Zuschauern gespielt. Und Union testet auch vor Zuschauern. Und Roland Kaiser singt vor 3.500 Zuschauern in der Berliner Waldbühne. Aber im Westfalenstadion sind keine 5.000 Zuschauer möglich?

    Wer sagt denn, dass Laschet, der aktuell anscheinend beweisen will, dass er nicht nur lasch kann, nicht in gut einer Woche seine große Liebe zum Fußball entdeckt und erklärt, die besonnenen Bürger in NRW hätten es möglich gemacht, dass nun auch da vor Tausenden von Zuschauern gespielt werden kann. Auf, dass man ihn noch mehr liebt ...

  • Er kann ja darauf verweisen, dass er sich in Sachsen "ein Bild gemacht hat", wie man dort Veranstaltungen mit vielen Zuschauern (Jubiläum des Freistaats) mit Infektionsschutz umsetzt und dass er dieses "Erfolgsmodell" nun auch nach NRW "importieren" möchte ;-)

  • Ab 19.09. darf endlich auch in Bayern wieder Amateurfußball vor Zuschauern stattfinden


    https://www.rosenheim24.de/fus…-zuschauern-90039214.html

    "In einer Gesellschaft in der Respekt, Ehrlichkeit, Rücksicht, Vertrauen, und vor allem Anstand immer mehr in den Hintergrund geraten, sollte man bei allem Streben nach Erfolg, nicht die Menschlichkeit vergessen. Erst recht auf dem Sportplatz, erst recht wenn Kinder zuschauen.
    - Du erntest, was du säst. -"


    Pavlos Osipidis vom 1. Göppinger SV nach seiner Fairplay-Aktion gegen den SV Sandhausen II

  • Ab 19.09. darf endlich auch in Bayern wieder Amateurfußball vor Zuschauern stattfinden


    https://www.rosenheim24.de/fus…-zuschauern-90039214.html

    Im Artikel steht, dass 400 Zuschauer erlaubt sind. Weiß jemand, ob es Ausnahmegenehmigungen für eine höhere Zuschauerzahl geben kann, sofern bspw. ein großes Stadion vorhanden ist?

    Liest sich nicht so. Im Artikel wird von maximal 400 zugelassenen Zuschauern durch die bay. Staatsregierung geschrieben.

  • Wer hat denn in der RL Bayern ein großes Stadion? Schweinfurt, Bayreuth, Aschaffenburg? In allen anderen "Kleinstadien" und besseren Sportplätzen mit kleiner Tribüne sind 400 Zuschauer ein machbarer Kompromiss. Wenn es gut geht, wird weiter geöffnet. Dumm ist halt, wenn es in Bayern, -Landes- und Bezirksliga irgendwelche Derbies und Nachbarschaftsduelle gibt, die eigentlich 1000plus ziehen würden.

  • Wer hat denn in der RL Bayern ein großes Stadion? Schweinfurt, Bayreuth, Aschaffenburg? In allen anderen "Kleinstadien" und besseren Sportplätzen mit kleiner Tribüne sind 400 Zuschauer ein machbarer Kompromiss. Wenn es gut geht, wird weiter geöffnet. Dumm ist halt, wenn es in Bayern, -Landes- und Bezirksliga irgendwelche Derbies und Nachbarschaftsduelle gibt, die eigentlich 1000plus ziehen würden.

    Mir geht es ja genau um Vereine wie Schweinfurt, Bayreuth, Aschaffenburg, Burghausen etc.
    DIe genannten Vereine haben alle eine Stadionkapazität deutlich über 6.000 und hatten letzte Saison einen Zuschauerschnitt der deutlich über den von der Regierung zugelassenen 400 lag. Für diese Vereine bedeuten die Beschränkungen (enorme) finanzielle Einbußen, obwohl in ihrem Stadion mit einem ordentlichen Hygienekonzept mehr Zuschauer möglich wären! Bei anderen Vereinen mit Sondergenehmigung bzw. in anderen Bundesländern mit anderen Bestimmungen geht es ja auch.

  • Das ist in anderen Bundesländern aber ähnlich wie in Bayern. Es hängt auch von den örtlichen Gesundheitsämtern und den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort ab. In Pirmasens (RLP) durften 350 rein in ein Stadion mit 10 000 Plätzen.

    Wir sind in der Phase der vorsichtigen Öffnung. Bayern ist da aufgrund seiner hohen Fallzahlen eben noch vorsichtiger als andere. Wenn erste Erkenntnisse vorliegen, wird man weiter entscheiden.