RL Südwest 2020/21

  • Habe noch keine offiziellen Aussagen der Vereine gelesen. Aber Kassel und Fulda-Lehnerz würden aus der Hessenliga sicherlich hoch gehen. Stadtallendorf sehr wahrscheinlich. Eddersheim kann ich mir kaum vorstellen.

    "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
    Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)

  • So würde die Liga mit heutigem Stand sein:


    Sonnenhof Großaspach (Absteiger aus der 3. Liga, sofern weiter gespielt wird und Großaspach auf dem Abstiegsplatz bleibt)
    SV Elversberg
    TSV Steinbach Haiger
    FC Homburg
    FCA Walldorf
    FSV Mainz 05 II
    SSV Ulm 1846
    Kickers Offenbach
    TSG Hoffenheim II
    Bayern Alzenau
    Bahlinger SC
    FSV Frankfurt
    SC Freiburg II
    VfR Aalen
    FC Gießen
    FK Pirmasens
    TSG Balingen
    RW Koblenz
    VfB Stuttgart II (Meister OL BaWü)
    TSV Schott Mainz (Meister OL RLP/Saar)
    Eintracht Stadtallendorf (Meister Hessenliga)

    "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
    Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)

  • Keine Mehrheit für die Löwen: Aufstieg rückt wieder in weite Ferne
    https://www.hna.de/sport/ksv-h…weite-ferne-13761990.html


    "...Der Badische Fußballverband hat nun wohl einen zweiten Antrag eingereicht, der besagt: keine Quotientenregelung, nur drei Aufsteiger, keine Absteiger aus der Regionalliga Südwest. Die Probeabstimmung würde zeigen, wo die Reise hingeht.
    Sascha Döther, Geschäftsführer der Regionalliga Südwest, betont, dass nichts entschieden sei. Der zweite Antrag habe die Argumentation, dass der Relegationsplatz nur eine Chance und kein Recht zum Aufstieg sei...."


    Was für ein Schwachsinn ist das denn???
    Der Relegationsplatz sei nur eine Chance und kein Recht zum Aufstieg?


    Der Relegationsplatz ist das Recht, dass einer von drei Vereinen definitiv aufsteigen wird! Da stimme ich Jens Rose absolut zu (ganz unabhängig der Tatsache, dass es hierbei um den KSV Hessen geht. Diese Meinung hätte ich auch bei jedem anderen Club in der selben Situation): "...„Wir haben den Gleichheitsgedanken. In der Satzung steht, dass der Meister aufsteigt, der Zweite an Relegationsspielen teilnimmt. Wenn der Meister aufsteigen darf, der Zweite aber keine Chance bekommt, dann wird das juristisch nicht gleich gewichtet“, sagt Rose."

  • Den Unmut kann ich ja verstehen, aber was willst du denn machen, wenn keine Spiele mehr absolviert werden können? Alle Zweitplatzierten auch aufsteigen lassen?

    "Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.." (Albert Einstein)

  • Nur damit ich das richtig verstehe: Wenn ihr euren Willen nicht bekommt, dürfen wir auch nicht aufsteigen? :keineahnung1:

    "Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.." (Albert Einstein)

  • So sieht's wohl aus. Es wird ja viel über Konsequenzen nach der Pandemie aus bisherigen Fehlern gezogen. Für mich ein großer potenzieller Unsicherheitsherd: Relegationen. Die sollte man nun mal endlich aus sämtlichen Spielordnungen verbannen. Hoch lebe der Direktaufstieg und zwar nur der!


    Wer nun argumentiert, das Instrumentarium sei wichig, um regionale Gewichtungen auszubalancieren der sei daran erinnert, dass es Extremgegebeispiel gibt, so dass Württemberg trotz mehr Mannschaften als Hessen sich für einen RL-Aufstieg erst mal gegen die badischen Klubs durchsetzen muss und eine Klasse tiefer im OL-Aufstieg die beiden badischen Verbände trotz weniger Mannschaften als Württemberg allein 2,5 Aufsteiger haben und Württemberg 1,5.


    Das Extrem-Extrem-Extremsbeispiel Bremen/Niedersachen im Norden muss ich hier aus Gründen häufiger Wiederholungen nicht nochmal erklären.

  • Ich bin der Auffassung, dass unter den gegebenen Umständen keine Relegegationsspiele der potentiellen Vizemeister stattfinden sollten.


    Für Eintracht Trier ist es aktuell sogar so, dass sie in der laufenden Saison noch ein Spiel weniger (Spiel gegen Worms wurde abgesagt und die Wormatia beträfe es für Platz 2 somit auch) als die Konkurrenz ausgetragen hat.
    Gewänne Trier das Spiel, wäre sie auf Platz 2 und somit potentieller Relegationsteilnehmer.
    Die Oberliga RLP/Saarland steht unmittelbar vor dem Abbruch. Nach Aussage des Vorstandes würde der Verein das so akzeptieren und keine rechtlichen Schritte einleiten.


    Lautern 2 darf als aktueller Zweitplatzierte nicht aufsteigen und Koblenz wäre durch die Quotientenregel Vize, obwohl Trier das eine Spiel weniger hat und nur 2 Punkte hinter der TuS platziert ist. Und im direkten Vergleich hat Trier gegen KO im Hinspiel 3:2 gewonnen.


    Die Situation ist schwierig und egal welche Lösungen man anstrebt, es wird leider auch immer Vereine geben, die dann das Nachsehen haben. Ich denke, dass Klagewellen dauerhaft der Sache nicht dienlich sind.

    30.09.2010 - wie ein zweiter Geburtstag!

  • Den Unmut kann ich ja verstehen, aber was willst du denn machen, wenn keine Spiele mehr absolviert werden können? Alle Zweitplatzierten auch aufsteigen lassen?

    Sollen halt auch noch die 3 Zweitplatzierten aufrücken. Dann wäre die Regionalliga nächste Saison zwar rappelvoll, aber auch sehr, sehr interessant. Oder man spielt halt nur noch die Relegation.

  • Der hessische 2.soll also in die RL. Geht ja nur um einen Platz. Und die 2. aus BW und RLP/Saar? Bisher hielt ich die Hessen für sehr vernünftig in ihrem Vorgehen, aber das ist schon dreist.

  • Der hessische 2.soll also in die RL. Geht ja nur um einen Platz. Und die 2. aus BW und RLP/Saar? Bisher hielt ich die Hessen für sehr vernünftig in ihrem Vorgehen, aber das ist schon dreist.


    Moment mal:
    Kreis- und Landespokal-Wettbewerbe sollen weiterhin noch einen sportlichen Abschluss bekommen, auf Relegationsspiele soll aber verzichtet werden? Merkwürdige Logik!


    Daher gäbe es mehrere Szenarien:
    1) Nur die Oberliga-Ersten steigen in die Regionalliga auf
    2) Zusätzlich steigen alle drei Oberliga-Zweiten auf
    3) Die Relegation der drei Oberliga-Zweiten wird ausgetragen, ein Aufsteiger wird sportlich gefunden
    4) Die Relegation findet nicht statt, stattdessen wird (ebenso wie nun in jeder Liga) die Quotientenregelung auch auf die Relegationsteilnehmer angewandt - in dem Fall wäre es nunmal der hessische Teilnehmer, der den besten Quotienten aufweisen würde
    5) Niemand steigt auf, da Punkt 1) gegen die Satzung verstoßen würde


    ...dann gäbe es noch die besonders kuriosen Optionen wie ein Auslosen, wer von den drei Oberliga-Zweiten aufsteigen darf

  • Bei drei Ligen kann man doch nicht die Quotientenregel anwenden, weil es unterschiedliche Wettbewebe sind. Warum sollten die anderen Verbände dem auch zustimmen im Wissen, der Hesse steigt dann auf?

  • Ja, in dem Fall ist die Quotientenregel natürlich Unsinn. Ich verstehe allerdings nicht, was gegen einen Aufstieg aller Zweiten oder gegen Relegations-Geisterspiele spricht.

  • Sofern möglich sollte die Aufstiegsrunde der Oberliga-Zweiten ausgespielt werden. Für den Sieger dieser Runde war es vor der Saison ja auch ein fester Aufstiegsplatz.

    "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
    Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)

  • Eine aufgeblähte RL, die zudem erst frühestens im September startet, ist aber problematisch.

    Berechtigter Einwand, einen Königsweg wird es in dieser Situation aber wahrscheinlich nicht geben können. In Hessen wäre dies bis runter zur Gruppenliga auch noch der Fall, wo es über die Aufstiegsrunde einen festen Aufstiegsplatz gibt. Bei einer Mannschaft mehr pro Liga ist halt die Frage was höher zu gewichten ist.

    "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
    Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)