Lok Leipzig: Geschichte

  • 1963 war auf jeden Fall aus Sicht der Traditionslinie astrein. zwei auf den Sportvereinigungen basierende Sport-Clubs , nämlich Lokomotive und Rotation, wurden zu einem auf dem Bezirk basierenden Sport-Club zusammengeschlossen

  • Dennoch ist die Bezugnahme natürlich eine Behauptung, so wie die einstigen Topklubs, die nicht das Glück hatten einen Meistertitel zu erringen, ja auch völlig in Vergessenheit geraten sind, oder sich ihre Nachfolger auf dem gleichen Feld nicht ihrer erinnern wie im Falle Wacker/NoGoMo oder GutsMuts Dresden/Turbine.


    Im Grunde liegt die Tradition in solchen Fällen frei und einer schnappt zu. Bei Dynamo Dresden hätte man sich auch auf den DSC berufen können, die Gelegenheit ergriff ein anderer, der eine wackelige Begründung aufgetischt hat. Insofern ist die eigentliche Sünde in Leipzig auch die Neugründung einer Lokomotive, obwohl man auch einen VfB z.B. mit anderer Jahreszahl etc. hätte gründen können. Genau dieses Versäumnis macht die neue Lok so unsympathisch.

  • die VfB Tradition wird doch integriert :keineahnung1:

    So ist es, und gut - weshalb man sich in Leipzig-Probsthaida nach dem Ende des VfB Leipzig nicht unter "VfB 2003" oder "Traktor Dösen"... reorganisiert hat, ist doch denen ihre Sache und hatte handfeste Gründe. Es waren eindeutig die meisten Leute dort für den Namen "Lokomotive", was daran ein "Versäumnis" oder "Sünde" (eigentlich nur ein Fall für Kirchenfuzzis:saint:) sein soll, bleibt sein Geheimnis... . Kann er ja unsymphatisch finden, aber der Rückschluss ("... in Vergessenheit geraten sind, oder sich ihre Nachfolger auf dem gleichen Feld nicht ihrer erinnern...) ist schon abenteuerlich, zumal mit völligem Unsinn garniert: Seine oben angeführten Beispiele (Motor Gohlis-Nord, Turbine Dresden) betreiben nämlich eine sehr aktive Traditionspflege bezüglich ihrer Vorgängervereine.

    "Wer nicht alles gibt, gibt nichts!" (Alfred Kunze)