81 deutsche Großstädte und ihre Top-Vereine

  • Das Stadion von Rhenania, der Lindenplatz, ist mittlerweile Geschichte. :augenroll:

    Sorry, dass ich off topic reingrätsche:

    Ist das tatsächlich schon so?


    Laut fussball.de ist sind sämtliche Heimspiele der ersten und zweiten Herren bis ins neue Jahr noch am Lindenplatz geplant, während die Jugend bereits im neuen Stadion spielt.

  • Heute mal etwas länger, da meine Heimatstadt


    Platz 26. Gelsenkirchen (259.105 Einwohner)


    1. FC Schalke 04 (2.BL/2)


    2. Yunus Emre Genclik Hassel 1993 (VL/ 6)


    3. Spiel- und Sportvereinigung Buer 07/28 (LL/7)


    4. Erler Spiel-Verein 08 (LL/7)


    5. SV Horst-Emscher 08 (LL/7)


    Fun Fact zu meiner Heimatstadt: In dieser Liste ist Gelsenkirchen die größte Stadt, in der keiner der Top 5-Vereine den Namen der Stadt im Rufnamen trägt. Der Grund hierfür ist recht simpel. Die Stadt Gelsenkirchen entstand im Zuge der Preußischen Gebietsreform erst 1928 aus den Städten Gelsenkirchen und Buer sowie dem Amt Horst. Der ursprüngliche neue Fusionsname Gelsenkirchen-Buer wurde schon 1930 auf Druck der örtlichen Wirtschaft in Gelsenkirchen geändert. Zu dieser Zeit waren die Traditionsvereine der Stadt natürlich längst gegründet. Auch der berühmteste Stadtteil Gelsenkirchens Schalke war erst 1903 zu Gelsenkirchen gekommen, Rotthausen wechselte 1924 aus dem rheinischen Landkreis Essen ins westfälische Gelsenkirchen.


    Den Stadtnorden (Buer) und Stadtsüden (Gelsenkirchen) trennt noch heute der Rhein-Herne-Kanal. Lange Zeit hielten sich auch historische Eigentümlichkeiten, so eine eigene Postleitzahl für Buer bis zur Einführung der fünfstelligen Postleitzahlen. Die Stadtmeisterschaft der Amateure wurde lange in zwei getrennten Pokalen ausgespielt mit Endspiel der beiden Sieger. Auch spielten früher traditionell im Amateurfußball die Vereine aus dem Norden gemeinsam mit Vereinen aus Gladbeck, Marl und Herten, die aus Gelsenkirchen mit Bochumer, Wattenscheider und Herner Vereinen in gemeinsamen Ligen. Erst in den letzten Jahren werden die Gelsenkirchener Vereine in Bezirks- und Landesligen meist gemeinsam eingruppiert.


    Der bekannteste Verein der Stadt ist natürlich der FC Schalke 04. Die sechs deutschen Meisterschaften zwischen 1933 und 1942 trugen dem Verein eine so große Bekanntheit ein, dass ihm eine Umbenennung wie anderen Stadtteilclubs, etwa dem Meidericher SV, erspart blieb. Auch wenn der S04 seit 1928 offiziell FC Gelsenkirchen-Schalke 04 heißt als Dank für die finanzielle Unterstützung der Stadt beim Bau der Glückauf-Kampfbahn.


    Gegründet wurde der Verein 1904 von kickenden Jugendlichen im Schatten der Zeche Consolidation. Zu diesem Zeitpunkt hieß der Club noch Westfalia Schalke und spielte in Rot-Gelb. Die Aufnahme in den Westdeutschen Spielverband blieb ihnen verwehrt mit dem Ratschlag, sich einem anderen Verein anzuschließen. 1912 kam man dem zähneknirschend nach und spielte als eigenständige Abteilung beim Schalker Turnverein 1877 Fußball. 1919 mündete die Partnerschaft in einer Fusion zum TuS Schalke 1877.


    1924 trennten sich Turner und Fußballer wieder. Fortan ging es unter dem Namen FC Schalke 04 und in blau-weißen Farben weiter. Ein Verein namens Westfalia (heute Kreisliga C) hatte sich schon 1922 abgespalten. Dank zweier aus England nach dem Weltkrieg ausgewiesener Brüder, die den englischen Spielstil nach Gelsenkirchen brachten, entwickelte sich der „Schalker Kreisel“, der dem Verein jene sechs Meistertitel einbrachte.


    Ärger gab es regelmäßig mit dem Verband. 1925 wurde der Verein von einer Aufstiegssperre getroffen. 1930 wurde S04 wegen verbotener Geldzahlungen vorübergehend gesperrt. Immer wieder vermutete man auf Schalke, dass der bürgerliche Verband den als „Polackenverein“ verschrienen S04 ausbremsen wollte. Ironischerweise feierte die polnische Presse den ersten Meistertitel 1934 als Sieg einer polnischen Mannschaft, worauf Verein und Nazi-Propaganda sich genötigt fühlten, die meist protestantisch-masurische Herkunft der Spieler betonen zu müssen.


    Nach dem Krieg konnte die überalterte Schalker Mannschaft nicht mehr an die Erfolge anknüpfen. Als Dauergast der Oberliga West gelang nur noch eine Meisterschaft 1958. Mit Borussia Dortmund war zudem ein Rivale im Revier erwachsen. Längst vergessen, dass die Schalker 1934 auf der Rückfahrt vom Endspiel noch in Dortmund halten mussten und sich unter dem Jubel der Dortmunder ins Goldene Buch der Stadt eintrugen. Als Gründungsmitglied der Bundesliga reichte es noch zu sechs Vizemeisterschaften, am schmerzhaftesten bei der verfrühten 5-Minuten-Meisterfeier im Jahr 2001. Die Chance, mit einem neuen Stadion und einer zukunftsträchtigen Mannschaft dem FC Bayern Paroli zu bieten, vertat die Mannschaft zu Beginn der 70er Jahre durch die Beteiligung am Bundesliga-Skandal. Den Vizemeisterschaften stehen vier Abstiege 1981, 1983, 1988 und 2021 gegenüber.


    Auch wenn Schalke 04 im Gelsenkirchener Fußball alles überstrahlt, ist die Dominanz nicht immer so eindeutig gewesen wie etwa beim BVB im nahe gelegenen Dortmund. Noch 1950 lag die Spiel- und Turnvereinigung Horst-Emscher vor den Knappen. Und 1965 rieben sich die Kassierer der SG Eintracht Gelsenkirchen die Hände, weil Schalke als der designierte Absteiger aus der Bundesliga in der kommenden Saison zum Derby in der Regionalliga West erwartet wurde (was dann wegen der Bundesliga-Aufstockung entfiel). Bis zur unseligen Fusion der Horster und der Eintracht rangen beide Clubs um den Status als Nummer Zwei in der Stadt.


    Lange hatten die Emscher-Husaren die Nase vorn. Die STV war ein typischer Zechenverein gefördert von der Zeche Nordstern. 1892 wurde der Turnverein Horst 1892 gegründet. 1906 entstand die Fußballabteilung. 1920 kamen die Fußballer der Turngemeinde Horst hinzu, daraus formierte sich die STV Horst-Emscher. Zwischen 1928 und 1931 waren die Horster bereits erstklassig. Für die Gauliga reichte es aber nicht. In der ersten Oberliga-Saison 47/48 waren die Emscher-Husaren aber dabei und wurden gleich hinter dem BVB und den Sportfreunden Katernberg Dritter. In der anschließenden Zonenmeisterschaft scheiterte Horst am FC St. Pauli. Im Folgejahr reichte es wieder für Platz 3. Das Fürstenbergstadion wurde mit Hilfe der Kumpels aus der Nachbarschaft auf 25.000 Plätze ausgebaut. 1950 nahmen die Blau-Schwarzen an der Deutschen Meisterschaft teil und schieden gegen die Spvgg Fürth aus. 1954 war nach sieben Jahren Oberliga Schluss. Nur für eine Saison gelang noch mal einmal der Aufstieg. Immerhin waren die Horster bei der Gründung der Regionalliga West dabei. 1965 rettet die STV ausgerechnet die Bundesliga-Aufstockung vor dem Abstieg, aber nur für ein Jahr. Dafür gelang Horst mit der Deutschen Amateurmeisterschaft 1967 gegen Hannover 96 ein besonderer Coup



    Nach der missglückten Fusion mit Eintracht Gelsenkirchen 1973 kehrte die STV 1978 zu ihrem alten Namen zurück. Bis auf zwei Oberliga-Jahre 1980-82 galt der Verein als ewiger Verbandsligist. 2000 war der Verein insolvent und konnte sich ähnlich wie seinerzeit Gütersloh durch einen Taschenspielertrick als STV Horst-Emscher Husaren schuldenfrei neu gründen. 2005 stiegen die Husaren aus der Verbandsliga ab und wurden in einem Rutsch bis in die Kreisliga durchgereicht. 2007 war man an der Emscher endgültig Pleite. Einer Neugründung wurde die Aufnahme im Verband verweigert. Dass bis heute keine Wiederbelebung erfolgte, liegt nicht nur daran, dass die Zechentradition im Stadtteil Horst längst Geschichte ist. Auch füllt der bis dahin wenig beachtete Nachbar Horst 08 die Lücke im Stadtteil. Heute als SV Horst-Emscher 08 geführt sind Namensverwechslungen sicher nicht ganz unerwünscht. Auch die 08er schafften es zwischenzeitlich bis in die Verbandsliga, sind heute aber wieder in der Landesliga angesiedelt.


    Als die STV 1950 auf dem Höhepunkt angekommen war, formierte sich im Süden der Stadt im Stadtteil Ückendorf an der Grenze zu Wattenscheid die künftige Nummer Zwei der Stadt, die Sportgemeinde Eintracht Gelsenkirchen als Fusion der Vereine Alemannia Gelsenkirchen 1911 und Union Gelsenkirchen 1910, welche beide selbst bereits Fusionsvereine waren. Die Union an der Dessauerstraße hatte den schillernderen Namen. 1922 wurden die Unioner erstklassig und ließen sich von den örtlichen Kaufleuten ein echtes Stadion, den Südpark an der Grenze zu Wattenscheid, finanzieren. Zur Einweihung erschienen immerhin 16.000 Zuschauer und die Spvgg aus Fürth. 1931 spielte Union in der Endrunde um die Westdeutsche Meisterschaft. 1940 noch einmal in der Gauliga.


    Die Alemannia war auf dem Gelände der Zeche Rheinelbe zu Hause, wechselte aber später den Platz und von Kohle zu Stahl. 1934 schlossen sich die Alemannen mit den Betriebskickern der Gelsengußwerke zusammen. Ab 1937 firmierte der Verein als BSG Gelsenguß und stieg 1939 in die Gauliga Westfalen auf. An Schalke führte aber kein Weg vorbei, auch nicht, als der Verein ab 1942 wieder Alemannia hieß. Nach dem Krieg waren Union und Alemannia zwar erstklassig, blieben aber bei der Oberliga-Gründung außen vor. Weil finanziell beide Vereine nicht auf Rosen gebettet waren und dem Westdeutsche Fußballverband die Kleinstaaterei im Fußball ohnehin ein Gräuel war, empfahlen die Verbandsoberen die Fusion. Ab 1956 spielte die neue SGE mit guter Jugendarbeit zumeist zweitklassig und lief den Horstern den Rang ab. Auch in der Regionalliga West war die SGE Dauergast. 1967 zog die Eintracht weiter nördlich ins neue Südstadion, das User Ayatollah Choleri umlängst besucht hat.


    Nur einmal stürzte die Eintracht in die Verbandsliga, als der ehemalige Schalker Willi Koslowski seine Karriere im Süden ausklingen ließ und seinen früheren Mannschaftskollegen Willi Kraus von seinem Hobby neben dem Fußball, den bewaffneten Raubüberfällen, abbringen wollte. Wegen diesen hatte Kraus bereits seine Spiellizenz verloren, die er vor einem ordentlichen Gericht aber zurückbekam. Das Kapitel bei der SGE endete mit weiteren Einbrüchen in Quakenbrück und neuerlichem Lizenzentzug. Die Viktoria aus Köln legte darauf hin erfolgreich Protest gegen drei Eintracht-Siege mit der Beteiligung des Spielers ein. So blieb Viktoria in der Liga und die SGE musste absteigen.


    Als die Einführung der zweiten Bundesliga vor der Tür stand, waren sowohl die SG Eintracht als auch die STV Horst-Emscher zu finanzschwach für den Profifußball. Der aus Bocholt stammende Friedel Elting, gerade als Trainer von Horst nach Ückendorf gewechselt, brachte eine Fusion ins Spiel, die trotz erheblicher Widerstände vollzogen wurde. Das Konstrukt war vornherein zum Scheitern verurteilt. Der Name STV Eintracht Gelsenkirchen-Horst führte zu abstrusen Abkürzungen in der Sportpresse, es gab den unsinnigen Plan, abwechselnd in beiden Stadien zu spielen. Nicht nur hatten die beiden Ortsteile beiderseits des Kanals keinerlei Bezugspunkte, auch entstammten die beiden Vereine unterschiedlichen Milieus und waren sich gar nicht grün. Gerade bei der sehr familiär geführten Eintracht wandten sich die Fans und einige Spieler ab. 1978 verabschiedeten sich die ehemaligen Eintracht-Funktionäre aus dem Fusionsverein, die allein verbliebenen Horster benannten den Verein wieder in STV Horst-Emscher um. Die heutige SG Eintracht Gelsenkirchen 07/12 (nach einer Fusion mit den Sportfreunden 07/12) in der Kreisliga A entstand 1997, als die örtliche Geschäftswelt eine Fusion vierer Südstadtvereine zu einer neuen Eintracht finanzieren wollte. Doch drei der Vereine widersetzen sich und so nannte sich lediglich die im Südstadion ansässige Fortuna Gelsenkirchen in Eintracht um. So werden Wappen, Farben und diverse Devotionalien der alten Eintracht-Geschichte heute fortgeführt.


    Auch mit dem Ende der Eintracht und dem Niedergang in Horst war der ewige Wettstreit um die Nummer Zwei der Stadt nicht beendet. Besonders ambitioniert war im äußersten Stadtnorden der SC Buer-Hassel 1919. 1973 scheiterte Hassel in einem Entscheidungsspiel zur Aufstiegsrunde in die Regionalliga am VfB Bielefeld und in der Deutschen Amateurmeisterschaft am ESV Ingolstadt. Aufwärts ging es erst Ende der 80er. 1987 sprang der SC Hassel für vier Jahre in die Oberliga Westfalen. 2001 gelingt am Lüttinghof für vier weiter Jahre die Rückkehr ins Oberhaus. 2016 erfolgte der dritte Anlauf. Doch schon 2017 musste sich der SCH aus finanziellen Gründen in die Bezirksliga zurückziehen. So ist der SC Hassel nicht nur nicht mehr Nummer Zwei der Stadt, sondern muss auch dem 1993 gegründeten Club YEG Hassel vor Ort den Vortritt lassen. YEG, aus der türkischstämmigen Community entstanden, nimmt heute als Verbandsligist den zweiten Platz in Gelsenkirchen hinter dem S04 ein, pendelt aber auch häufiger zwischen den Ligen.


    Ebenso gescheitert wie die Hasseler sind in den 1990er Jahren die Versuche des SV Rotthausen 12. Der SVR stieg 1936 in die Gauliga Westfalen gemeinsam mit Borussia Dortmund auf und war so die Nummer 2 in Gelsenkirchen. Allerdings ging es in der Folgesaison schon wieder runter. Immerhin besaßen die Rotthauser aber in jener Zeit ein Stadion für 30.000 Zuschauer, das zeitgemäß nach einem österreichischen Postkartenmaler benannt war. Das Stadion wurde im Krieg zerbombt und der Verein wanderte danach nicht nur von einer Sportanlage zur nächsten, sondern auch nach dem Krieg stetig zwischen Landesliga und Bezirksliga. Erst Anfang der 90er Jahre träumte ein örtlicher Holzhändler vom Profifußball und führte Rotthausen für vier Jahre in die Oberliga. Nach seinem Rückzug ging der SVR insolvent, wurde als SSV Rotthausen 2000 neu gegründet und fusionierte mit dem FC Achternberg zum SSV/FCA Rotthausen. Mehr als Kreisliga A ist an der Stadtgrenze zu Essen aber seither nicht mehr drin.


    Immerhin erging es den Rotthausern besser als dem SC Gelsenkirchen 07, der bis Mitte der 20er Jahre noch zu den besten Teams der Westdeutschen Fußballmeisterschaft zählte und zu Beginn des Jahrzehnts die Gelsenkirchener Nummer Eins war. Nach dem Krieg verzichtete der häufig als „gelbe Gefahr“ betitelte Club auf eine Lizenz für die II. Division West, spielt aber 1966-70 und 1978-82 in der Verbandsliga. 1984 wurde der SC 07aus finanziellen Gründen aufgelöst.


    Gegenwärtig stammen die 5 Vereine hinter Schalke 04 (der auch in Buer spielt) alle aus dem Stadtnorden. Der Erler Spiel-Verein 08 war sogar mal auf Augenhöhe mit Schalke 04 oder sogar voran, etwa 1922 als bester Gelsenkirchener (bzw. Bueraner) Club in der Ruhr-Gauliga. Gegründet wurde der Verein 1907, das Gründungsdatum wird mit 1911 angegeben, deshalb heißt der Spiel-Verein folgerichtig 08. Die Erklärung: 1908 wurde die Elf vom Forsthaus in den Verband aufgenommen, 1911 machte man sich nach kurzer Ehe mit dem TC Erle wieder selbständig als BV 08 Buer-Erle, ab 1919 als Erler SV 08. 1935-37 reichte es zu zwei Spielzeiten in der Gauliga Westfalen, bevor der Verein mit anderen Erler Vereinen zwangsvereinigt wurde. Nach dem Krieg brauchte der ESV bis 1954, um zumindest wieder drittklassig zu spielen, scheiterte mehrfach knapp am Aufstieg in die zweite Division. Mit dem Niedergang der Zeche Graf Bismarck wurde es auch für die 08er schwerer, 1969 erfolgte der Abstieg aus der Verbandsliga. Zuletzt spielte Erle zwischen 1974 und 1980 in der Verbandsliga Westfalen, die Qualifikation für die Oberliga 1979 wurde denkbar knapp verpasst. Seither ist es mit höherklassigem Fußball vorbei, 2009 wurde der Verein sogar abgemeldet. Seit 2020 ist Erle wieder Landesligist.


    Die Rothosen von der SSV Buer waren als Ballspielverein Buer 07 in den 20er Jahren ebenfalls erstklassig. Nach dem Krieg aber meist eher in den Ligen unterhalb der Verbandsliga daheim. Seit 1964 nach Fusion mit dem DJK Sportfreunde Buer 1928 trägt der Verein seinen heutigen Namen. Erst 2003 konnte der immer wieder finanziell angeschlagene Club erstmals bis 2008 in der Verbandsliga spielen.


    Bleibt noch der Kreisliga A-Verein SC Schaffrath 59 zu erwähnen, der meine fußballerischen Talente in der Jugend samt und sonders verkannte.


    Wunsch: Schalke 04 steigt in die Bundesliga auf, SSV Buer und Erle 08 in die Verbandsliga, Eintracht GE 07/12 in die Bezirksliga

    Einmal editiert, zuletzt von matz ()

  • Heißt das, das die Fortuna seinerzeit ihre komplette Geschichte und Identität über Bord geworfen hat um eine neue Eintracht zu werden? Irgendwie widerlich.

    Mein Feenname ist Trinkerbell

  • Heißt das, das die Fortuna seinerzeit ihre komplette Geschichte und Identität über Bord geworfen hat um eine neue Eintracht zu werden? Irgendwie widerlich.

    ich würd das als im weiteren – nicht formaljuristischen – Rahmen als Namensrechtsübernahme und Versuch der Tradition sehen; irgendwer muss das Stadion doch bespielen :pardon: .

    hat Fortuna irgendwann höherklassig gespielt auf einem anderen eigenen Platz ?

    #22/5 5 Regional-Verbände = 5 Regional-Ligen = 5 Regional-Meister = 5 Aufsteiger

  • Beitrag von matz ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • Wunsch: VfB Uerdingen, KTSV Preussen und Union Krefeld steigen auf.

    Bezüglich Union wird es mit dem Wunsch wohl noch etwas dauern:

    Fußball-Kreisliga A: BV Union erwägt Rückzug aus der Kreisliga A
    Der Traditionsverein produziert in dieser Saison zu viele Negativ-Schlagzeilen und überbot jetzt sogar den KFC Uerdingen. Am Dienstag Abend tagen die Gremien,…
    rp-online.de

    Wenn ein Benutzer die 3. Liga stur als "3. Bundesliga" bezeichnet, weil sie nach seiner Definition "in der ganzen Bundesrepublik" ausgespielt wird, müsste dann der gleiche Benutzer nicht die Regionalliga Bayern ebenso stur als "Landesliga Bayern" bezeichnen, da diese ja schließlich auch nur "in Bayern" ausgespielt wird? :crazy:

  • Heißt das, das die Fortuna seinerzeit ihre komplette Geschichte und Identität über Bord geworfen hat um eine neue Eintracht zu werden? Irgendwie widerlich.

    ich würd das als im weiteren – nicht formaljuristischen – Rahmen als Namensrechtsübernahme und Versuch der Tradition sehen; irgendwer muss das Stadion doch bespielen :pardon: .

    hat Fortuna irgendwann höherklassig gespielt auf einem anderen eigenen Platz ?

    Die spielten früher an der Almastraße auf einem Schotterplatz, der in der zeitgenössischen Presse als schlimmster Platz Deutschlands bezeichnet wurde. Kurz ging es mal in die Landesliga hoch, meist war es aber die Bezirks- oder Kreisliga. In den 80ern ist wohl man ins leerstehende Südstadion umgezogen.

  • Platz 25. Mönchengladbach (259.665 Einwohner)


    1. Borussia VfL 1900 Mönchengladbach (BL/1)


    2. 1.FC Mönchengladbach (OL/5)


    3. DJK/VfL Giesenkirchen (LL/6)


    4. Mönchengladbacher SV 1910 (BL/7)


    5. Spvgg 05/07 Odenkirchen (BL/7)



    Dass Vereine hin und wieder ihren Namen wechseln, ist nicht ungewöhnlich. Dass Städte ihren Namen ständig wechseln eher schon. So geschehen in Mönchengladbach. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts befand man sich in relativ vielen verschiedenen Schreibweisen in Gladbach. 1888 wurde Gladbach in München-Gladbach umbenannt, um Verwechslungen mit Bergisch Gladbach auszuschließen. Neuer Namensgeber waren die seit dem Mittelalter dort siedelnden Mönche. 1921 kamen u.a. Neuwerk und Rheindahlen hinzu, so dass München-Gladbach Großstadt wurde. In Schriftform wurde meist die Bezeichnung M.Gladbach verwendet.1929 wurde die Stadt mit Rheydt zusammengelegt und hieß fortan Gladbach-Rheydt, aber nur für vier Jahre, denn mit der Machübernahme der Nazis entschied deren Propagandaminister als gebürtiger Rheydter, dass der Zusammenschluss rückgängig zu machen sei.


    Bis 1960 hieß die Stadt dann München Gladbach ohne Bindestrich, dann, um Verwechslungen mit München auszuschließen, Mönchengladbach. 1975 wurde Rheydt, sehr zum Unwillen der Rheydter, wieder einverleibt, diesmal aber ohne in den Stadtnamen aufgenommen zu werden. Immerhin behielten die Rheydter ihren Hauptbahnhof, weshalb Mönchengladbach als einzige deutsche Stadt mit zwei Hauptbahnhöfen gilt. Im Grunde könnten sie einen Bahnhof abgeben. Nach Reykjavik, der größten europäischen Stadt ohne Bahnhof oder Herten, der größten deutschen Stadt ohne Bahnhof.


    Weniger abwechslungsreich als die Namensgeschichte ist die Fußballgeschichte der Stadt. Hier dominiert die Borussia. 1899 gegründet von Spielern, die den Turnverein Germania verlassen hatten. Ab 1900 gibt es offiziell den Fußballklub Borussia 1900. 1910 wird die Borussia 1900 M.Gladbach ins Vereinsregister eingetragen, 1912 erreichen die Borussen erstmals das Endspiel um die Westdeutsche Fußballmeisterschaft, verlieren aber ausgerechnet gegen den Kölner BC 01, dem Vorläufer der Geißböcke. 1920 erfolgt die Revanche (kurzfristig als VfTuR 1889 M.Gladbach nach Fusion mit dem Turnverein Germania 1889). 1921, nach der erneuten Trennung, entsteht der Borussia VfL 1900 M. Gladbach, der allerdings zunächst keine größeren Erfolge mehr verzeichnen kann.


    1949/50 sind die Borussen aber in der neuen II Division West mit an Bord. Danach langt es zu elf, meist mittelmäßigen, Spielzeiten in der Oberliga West. Mit Hennes Weisweiler als Trainer beginnt der Aufstieg der Elf vom Niederrhein. Er übernimmt die Mannschaft gegen Ende der ersten Regionalliga-Saison 1963/64 und führt sie in der Folgesaison in die Bundesliga. Fünf Meisterschaften verbuchen die Fohlen (1969-71 und 1974-77) im Zweikampf mit den Bayern. Als Gegenpart zu den Münchenern erreichen die Borussen bundesweit hohe Sympathiewerte, von denen sie noch Jahre später zehren. Zahlreiche legendäre Spiele vor allem im Europapokal und im DFB-Pokal prägen die Ära mit zwei UEFA-Cup-Siegen. Ab 1978 versinkt der Verein aber zunehmend im Mittelmaß, Mitte der 90er Jahre beginnt der zwischenzeitliche Niedergang. 1999 und 2007 steigen die Fohlen zwei Mal ab. Ein weiterer Abstieg kann 2011 in der Relegation gerade noch abgewendet werden. Seither haben sich die Borussen wieder zum erweiterten Spitzenkreis der Bundesliga hochgearbeitet.


    Vor den Borussen sind in Mönchengladbach aber schon andere Fußballer auf dem Platz. Der Sportlehrer H. C. Heesch gründet 1894 den Mönchengladbacher FC 94. Von sich behauptet der Verein, bzw. dessen Nachfolger, der 1. FC Mönchengladbach, 1909 per Gerichtsurteil die Steuerfreiheit von Sportveranstaltungen erwirkt zu haben. Im selben Jahr gewinnt der Verein die Westdeutsche Fußballmeisterschaft. Nach dem 1. Weltkrieg erfolgt die Umbenennung in Sportclub 1894 München-Gladbach. In der Rheingauliga misst man sich mit den Borussen, Eintracht München-Gladbach, dem SV Odenkirchen 07 und dem benachbarten Rheydter SV. Noch 1932 hat der SC die Nase vorn, steigt aber ausgerechnet vor der Einführung der Gauligen (und einer kurzen Zwangsfusion mit der Borussia) ab. Weder vor dem Krieg noch in der Nachkriegszeit kehrt der SC in die Erstklassigkeit zurück und fusioniert 1950 mit dem weniger erfolgreichen FC Eintracht München-Gladbach 1901 zum heutigen 1. FC Mönchengladbach. Sportlich geht es auch nach der Fusion nicht mehr bergauf, meistens spielt der 1.FC in der Landesliga mit gelegentlichen Abstiegen. 2015 gelingt der Aufstieg in die Oberliga, für die man sich als zu schwach erweist, wie auch beim erneuten Aufstieg 2020, diesmal rettet aber Corona den Club.


    Der letzte einheimische Club, der sich vor den Fohlen platzieren konnte, nimmt das heutige Stadtgebiet als Grundlage, ist der Rheydter Spielverein, im Volksmund auch „Spö“ genannt. Der RSV löst sich 1905 aus dem Rheydter Turnverein heraus, in dem das Fußballspiel verpönt war. Bis Mitte der 20er Jahre behaupten sich die Rheydter noch gegenüber den Gladbacher Clubs, spielen zweimal in der Endrunde um die Westdeutsche Meisterschaft. Anfang der 30er Jahre hat man mit dem SC Viktoria 04 Rheydt aus dem Stadtteil Pongs kurzfristig einen erstklassigen lokalen Rivalen (heute Kreisliga A). In der Gauliga nach 1933 hält sich „Spö“ aber nur zwei Jahre. Nach dem Krieg spielt der RSV 1950-52 und 1953/54 (unter Hennes Weisweiler) in der Oberliga West, danach immerhin bis zu den 60er Jahren noch zweitklassig, rutscht in der Folge mit jeder Ligenreform aber tiefer. Einen letzten Höhenflug erlebt der Verein im Jahnstadion Mitte der 80er Jahre in der Oberliga Nordrhein. 1990 scheitert der RSV im Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga knapp am Wuppertaler SV. Im Jahr 2000 stirbt der Förderer des Vereins beim Concorde-Absturz. 2002 muss der RSV Insolvenz beantragen und verliert nach 16 Jahren seinen Oberliga-Platz. Danach wird in Rheydt nur noch unterklassig gespielt. Tiefpunkt aktuell ist der Abgang des Trainers und eines Teils der Mannschaft vor Saisonbeginn und der damit verbundene Rückzug in die Kreisliga A.


    So reihen sich heute in den Top 5 andere Vereine ein. Der DJK/VfL Giesenkirchen, eine Fusion (1981) aus dem ehemaligen VFL Schwarz-Weiß Giesenkirchen (vier Jahre in der höchsten Amateurliga) und dem DJK TuRa 05/07 Giesenkirchen, der meist unterklassig spielende Mönchengladbacher Sportverein 1910 und die Sportvereinigung 05/07 Odenkirchen, deren beste Zeit in der Erstklassigkeit in den 1920/30er Jahren lag, als man in Odenkirchen noch mit der Borussia mithalten konnte.


    Wunsch: Der Rheydter SV kehrt in die Bezirksliga zurück.


    Als der Rheydter SV noch auf die 2. Bundesliga hoffte.



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  • Platz 24. Wiesbaden (278.609 Einwohner)


    1. SV Wehen Wiesbaden (3.Liga/3)


    2. FV Biebrich 02 (VL/6)


    3. FC 1934 Bierstadt (GL/7)


    4. SV Wiesbaden (GL/7)


    5. FSV Hellas Schierstein (GL/7)


    Wiesbaden ist eine Beamtenstadt (und war einst mondäner Kurort), nicht erst seit es zur hessischen Landeshauptstadt deklariert wurde, sondern schon 1806 als Hauptstadt des Herzogtums Nassau. Beamtenstädte sind meist kein so guter Nährboden für den Fußball, also eigentlich kein Wunder, dass der erfolgreichste Verein der Stadt zugewandert ist. Eine solche Konstellation findet sich sonst nur in Leipzig, wenn auch beide Fälle kaum vergleichbar sind. Im Grunde ist der SV Wehen 1926 Taunusstein auch gar nicht zugezogen, sondern nur der als GmbH ausgegliederte Fußballbetrieb unter dem Namen SV Wehen 1926 Wiesbaden.


    Die Wehener fielen bis 1979 fußballerisch kaum auf, spielten zehn Kilometer entfernt von der Landeshauptstadt im Untertaunus passenderweise nur unterklassig. Dies änderte sich, als der örtliche Unternehmer Heinz Hankammer die Geschicke des Vereins (und die Finanzen) übernahm. Es dauerte aber noch bis 1989, bis der SVW in der Oberliga Hessen auftauchte. 1996 standen die Wehener als Regionalligist endgültig im Rampenlicht. Mit der Annäherung an den Profifußball und den Aufstieg in die 2. Bundesliga wurde 2007 der Umzug nach Wiesbaden fällig, da der Halberg in Wehen infrastrukturell keine Voraussetzungen für Profifußball bot. Pläne dort ein zweitligataugliches Stadion zu bauen, wurden schnell verworfen. Stattdessen entstand in Rekordzeit eine Arena in Wiesbaden.


    Ähnlich wie in Leipzig bei RB begünstigte den Umzug der Wehener die Tatsache, dass der Verein in Wiesbaden auf eine fußballerische Diaspora traf, in der die eigentlichen Traditionsvereine der Stadt allesamt am Boden lagen. Anders als in Leipzig merkt man aber den Zuschauerzahlen des SVWW auch heute noch an, dass Wiesbaden nicht gerade vor Fußballbegeisterung kocht. Obgleich die Wehen-Wiesbadener mit mittlerweile drei Spielzeiten in der 2. Bundesliga und elf Spielzeiten in der 3. Liga die Landeshauptstädter fußballerisch weitaus mehr verwöhnten als es die einheimischen Vereine je zuwege gebracht haben. In der ewigen Tabelle der 3. Liga ist der SVWW sogar die Nummer eins.


    Als eigentlicher Traditionsverein Wiesbadens gilt der in den nassauischen Farben Orange-Blau antretende SV Wiesbaden 1899. Dieser entstand 1899 innerhalb der Wiesbadener Turngesellschaft und machte sich im Streit 1904 selbständig. In der Anfangszeit spielten die Wiesbadener in einer Art Stadtmeisterschaft gegen den 1. Wiesbadener FC 1900, den Wiesbadener FC Kickers und den langjährigen Konkurrenten Germania 1903. Drei Mal reichte es für die Endrunde um die Süddeutsche Meisterschaft. Nach 1933 noch zu sechs Spielzeiten in der Gauliga Südwest. Trotz der wohlhabenden Bevölkerung und des Geldadels in der Stadt Wiesbaden konnte der SVW aber nie mit anderen süddeutschen Clubs mithalten. Auch Versprechungen auf Verwaltungsjobs und andere Angebote hart an der Grenze der gültigen Regularien halfen nach dem Krieg nicht, den SV in die Oberliga Süd zu hieven. Stattdessen spielte der SV zweitklassig und ab 1962 sogar nur noch drittklassig.


    1967 schafften es die Wiesbadener dann für eine Saison in die Regionalliga Süd, ebenso erfolglos aber wie im Jahr zuvor der Lokalrivale Germania stiegen die Orange-Blauen direkt wieder ab. In der Folgezeit wechselten beim SV Wiesbaden bis Mitte der 80er Jahre Spielzeiten in der Oberliga und der Landesliga. Von 1986 bis 1994 schien man sich dann im hessischen Oberhaus etablieren zu können. Mit Schwarzgeldzahlungen, einem dubiosen Investor und Schuldenbergen schlitterte der SVW stattdessen schnurstracks in den Untergang, der in einem Neubeginn in der untersten Klasse endete. Seither kämpfte sich der Verein mehrfach zurück, geriet aber immer wieder an den Rand der Zahlungsunfähigkeit. Das Gastspiel von 2013 bis 2016 in der Oberliga beendete der Rückzug des Sponsors.


    Noch weniger erfolgreich spielte der FC Germania. Die „Waldsträßler“, 1903 gegründet, waren meist nur die Nummer Zwei und fusionierten als FV Germania 1930 mit dem SV Wiesbaden. 1945 wurde der Verein neu gegründet, diesmal als SG Germania und als Nachfolger des SC Waldstraße, der sich schon 1934 aus der Fusion mit dem SV abgespalten hatte. 1961 war man wieder auf Augenhöhe mit dem SV Wiesbaden angelangt und mit dem Aufstieg in die Regionalliga Süd 1966 zog die Germania sogar für eine Saison am ewigen Rivalen vorbei. Den Abstieg verwand man hingegen nicht. 1970-73 waren die letzten Jahre in der Hessenliga für die Germania. Heute spielt der Club in der Kreisliga A, dominiert dort aber immerhin die Tabelle.


    Der dritte Verein im Reigen der Traditionsclubs stammt nicht aus dem Zentrum Wiesbadens, sondern aus dem am Rhein gelegenen Stadtteil Biebrich, der sich nach dem 1. Weltkrieg als noch eigenständige Stadt Biebrich am Rhein 1926 aus finanziellen Gründen der Stadt Wiesbaden angeschlossen hatte. Der Fußball-Verein Biebrich 02 war vor dem zweiten Weltkrieg aber nur kurzfristig erstklassig. Ab 1957 (bis 1968) waren die Biebricher (u.a. mit Jürgen Grabowski) auf dem nach einer Zementfabrik benannten Dyckerhoff-Sportfeld eine feste Größe im hessischen Amateuroberhaus. Zu den Wiesbadener Derbys kamen bis zu 10.000 Zuschauer. Danach steckte der FV nur noch in den unteren Spielklassen fest, ist heute aber die Nummer Zwei in Wiesbaden.


    Auf ganz eigene Weise zugewandert ist die Kasteler Fussballvereinigung 06 aus Mainz-Kastel. Dank AKK gehören die Mainzer nämlich zu Wiesbaden. Mit AKK ist nicht Annegret Kramp-Karrenbauer gemeint, sondern das Kürzel steht für die rechtsrheinischen Mainzer Stadtteile Amöneburg, Kostheim und Kastel, die 1945 zu Wiesbaden zugeschlagen wurden. Das entsprach der Grenzziehung zwischen der französischen und der amerikanischen Besatzungszone. Nach dieser fielen die Mainzer Gebiete rechts des Rheins in die US-Zone und damit nach Hessen. AKK kamen zu Wiesbaden, behielten aber den Namen Mainz bei. Die Fvgg war schon 1930 kurzzeitig erstklassig. Später schaffte man es immer wieder mal in die Oberliga Hessen. 1974/75 etwa oder 1979-83. Danach folgte direkt ein Beinahe-Konkurs. Für das hessische Oberhaus reichte es in der Folge nicht mehr, aber immerhin seit 2020 wieder für die Gruppenliga, allerdings gegenwärtig hinter dem Vorortverein FC Bierstadt 34 und dem 1968 gegründeten griechischen Migrantenclub Hellas Schierstein. Weitgehend verschwunden hingegen ist die Spielvereinigung Nassau Wiesbaden 1914. Der Club mit dem schönen Namen schickte sich 1953/54 kurzzeitig an, zur dritten Kraft in der Kurstadt zu werden, fiel danach aber bis in die Kreisliga zurück und musste sich 2016 dem SC Mesopotamia anschließen. Seither heißt der Verein (in der Kreisoberliga) ernsthaft SC Meso-Nassau.


    Wunsch: Der SV Wiesbaden steigt in die Verbandsliga auf.

  • ich ergänze mal noch ein paar Details auch wo der SC Freiburg jetzt in der Nähe vom neuen Europa Park Stadion im Winterer Stadion schon

    gespielt hatte >>> Winterer Stadion Freiburg und hier genaue Details der Geschichte vom SC Freiburg >>> 1904-1912 >>> 1913-1918

    >>> 1919-1932 >>> 1933-1945 >>> 1946-1963 >>> 1964-1978 >>> 1979-1989 >>> 1990-2007 >>> 2008-heute


    auch vom FFC tolle Infos vorhanden >>> 1897/98 bis 1922/23 >>> 1923/24-1932/33 >>> 1933/34-43/44 >>> 1945/46-1949/50 >>> 1950/51

    >>> 1951/52 >>> 1952/53 >>> 1953/54 >>> 1954/55 >>> 1955/56 >>> 1956/57 >>> 1957/58 >>> 1958/59 >>> 1959/60 >>> 1960/61

    >>> 1961/62 >>> 1962/63 >>> 1963/64 >>> 1964/65 >>> 1965/66 >>> 1966/67 >>> 1967/68 >>> 1968/69 >>> 1969/70 >>> 1970/71

    >>> 1971/72 >>> 1972/73 >>> 1973/74 >>> 1974/75 >>> 1975/76 >>> 1976/77 >>> 1977/78 >>> 1978/79 >>> 1979/80 >>> 1980/81

    >>> 1981/82 >>> 1982/83 >>> 1983/84

    >>> Aufstiegsrunde 1969 >>> Aufstiegsrunde 1977 >>> Aufstiegsrunde 1984

    Bei der Aufstiegssaison 1968/69 hat ein Freund mir gesagt das ein Spieler vom FFC denke Gert Fröhlich schon einen neuen Vertrag bei

    RW Oberhausen unterschrieben hatte und bei diesen entscheidende Spiel in Oberhausen das 0:0 ausgegangen ist am leeren Tor

    vorbeigeschossen hatte weil sonst damals der FFC in die 1.Bundesliga augestiegen wäre.



    Geschichte SF Eintracht Freiburg


    hier eine tolle Seite vom FC Freiburg-St.Georgen >>> WIR sind St. Georgen


    und genauere Details vom SV Solvay Freiburg >>> Vereins-Geschichte

    3 Mal editiert, zuletzt von Rick#29 ()

  • Im Grunde könnten sie einen Bahnhof abgeben. Nach Reykjavik, der größten europäischen Stadt ohne Bahnhof oder Herten, der größten deutschen Stadt ohne Bahnhof.


    Die Trasse von Buer Nord über Herten nach Recklinghausen ist bereits im Bau.

    Dann sind sie den Titel los.

  • Im Grunde könnten sie einen Bahnhof abgeben. Nach Reykjavik, der größten europäischen Stadt ohne Bahnhof oder Herten, der größten deutschen Stadt ohne Bahnhof.


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    jetzt noch 40.000 neue Einwohner und Herten ist auch noch Großstadt