Beiträge von Leintaeler on Tour

    Mittelfeldspieler Enrico Valentini verstärkt den VfR Aalen


    Der VfR Aalen kann einen weiteren Neuzugang in seinen Reihen begrüßen: Verstärkung erhält die Scharinger-Elf in der kommenden Saison durch den offensiven Mittelfeldspieler Enrico Valentini, der von der U23 des 1. FC Nürnberg auf die Ostalb wechselt.

    Im Nürnberger Team gehört der 21-Jährige zu den absoluten Leistungsträgern und ist mit bislang sieben Treffern zweiterfolgreichster Schütze seiner Mannschaft.


    "Enrico passt genau in unser Anforderungsprofil. Er ist jung, fußballerisch sehr gut ausgebildet und soll als torgefährlicher Mittelfeldspieler unserem Team eine neue Qualität verleihen," so Cheftrainer Rainer Scharinger über seinen dritten Neuzugang für die kommende Drittligasaison.


    Valentini erhält beim VfR einen Vertrag bis zum 30.06.2012.


    http://www.vfr-aalen.de/startseite.php

    Mittelfeldspieler Enrico Valentini verstärkt den VfR Aalen


    Der VfR Aalen kann einen weiteren Neuzugang in seinen Reihen begrüßen: Verstärkung erhält die Scharinger-Elf in der kommenden Saison durch den offensiven Mittelfeldspieler Enrico Valentini, der von der U23 des 1. FC Nürnberg auf die Ostalb wechselt.

    Im Nürnberger Team gehört der 21-Jährige zu den absoluten Leistungsträgern und ist mit bislang sieben Treffern zweiterfolgreichster Schütze seiner Mannschaft.


    "Enrico passt genau in unser Anforderungsprofil. Er ist jung, fußballerisch sehr gut ausgebildet und soll als torgefährlicher Mittelfeldspieler unserem Team eine neue Qualität verleihen," so Cheftrainer Rainer Scharinger über seinen dritten Neuzugang für die kommende Drittligasaison.


    Valentini erhält beim VfR einen Vertrag bis zum 30.06.2012.


    http://www.vfr-aalen.de/startseite.php

    Zitat

    Original von Speldorfer


    Threads von und über "Heimatvereine" sind hier immer gern gesehen und erfreuen sich meist großer Beliebtheit. Werde fortan gerne öfter hier reinschauen,wenn Du es aktuell hälst?!


    :rauf:


    Freue mich wenn du öfters rein schauen wirst :). Werde natürlich so gut es geht versuchen den Thread aktuell zu halten :)

    Zitat

    Original von Bredi
    Freut mich, dass Du hier diesen Thread aufgemacht hast. Denn Eure Ecke hat schon einiges an lokaler Fußball-Tradition zu bieten, auch wenn die Zeiten, in denen beispielsweise Derbys wie Göggingen gegen Schechingen locker vierstellige Zuschauerzahlen zu verzeichnen hatten, leider vorbei sind. In der Tat ist es aber so, dass Ihr - wie der SV Göggingen auch - eigentlich in die Kreisliga A gehören würdet. Ich selber war nun schon einige Jahre nicht mehr in Leinzell, was aber an Eurer Ligazugehörigkeit liegt. Aber vielleicht klappt es ja in den nächsten Jahren mit dem Wiederaufstieg.


    Und am Sonntag werdet ihr, so denke ich, gegen den SV Lautern gewinnen. Die haben auch schon weitaus bessere Zeiten hinter sich. :rolleyes:


    Nur eins wundert mich, und das ist die Tatsache, dass Euer Leintal-Nachbar TV Heuchlingen, der zur Zeit mit überwiegend aus der eigenen, von der Einwohnerzahl her gegenüber Leinzell kleineren Gemeinde stammenden Spielern einen beachtlichen Aufschwung erlebt und von den Zuschauerzahlen her vermutlich nicht weit hinter der Normannia liegt, nicht auf Deiner Rivalen-Liste steht. :)


    Na ja, dass mit den vierstelligen Zuschauerzahlen muss vor meiner Zeit gewesen, sein - bestenfalls mein Vater erlebt dass noch mit, der TW beim TSV war! Beim letzten Derby in Göggingen vorige Woche war der Sportplatz nicht mal zur Hälfte gefüllt - auch schwach von Gögginger Seite. Beim Hinspiel in Leinzell waren mindestens 500 Zuschauer im "Stadion".
    In den letzten Jahren hatte der TSV eigentlich meistens einen guten Zuschauerzuspruch (auch nicht weit von der Normannia entfernt :zwinkern:)), auch auswärts waren oft mehr Leinzeller als Heimfans anwesend. Nur in dieser Saison ging es mit den Zuschauerzahlen etwas abwärts.
    Klar Leinzell, Göggingen - auch Eschach oder aus der anderen Staffel Hussenhofen und Lindach gehören in die Kreisliga A (sind besser als die zweiten von Essingen, Bargau, Waldstetten und Hofherrnweiler)


    Mit dem Sieg gegen Lautern wäre ich mir in der derzeitigen Verfassung nicht so sicher, auch Lauterburg holte peinlicherweise ein 0:0 (wenn auch mit ganz viel Glück) in Leinzell :paranoid:!


    Natürlich den TV Heuchlingen muss man natürlich auch zu den Rivalen dazu zählen und auch den TSV Ruppertshofen deren Zuschauer auch bei den Spielen ziemlich provozierend waren.


    Was hälst du eigentlich davon auch noch einen Thread für den Fußball im Bezirk Kocher-Rems zu eröffnen wo es dann um fußballerische Angelegenheiten von der Landesliga (Staffel II) oder Bezirksliga abwärts geht?

    Da hier z.B. mit dem TSB Schwäbisch Gmünd über ein unterklassiges Team aus meiner Heimatumgebung berichtet wird, eröffne ich nun einen Thread über meinen Heimatverein TSV Leinzell, der aktuell in der Kreisliga B Staffel II im Bezirk Kocher-Rems (seit 2018 Ostwürttemberg) spielt!


    Hier gibt es ein paar Infos über die schöne Gemeinde Leinzell:
    http://www.leinzell.de/ und http://de.wikipedia.org/wiki/Leinzell


    Vereinshomepage:
    http://tsv-leinzell.de/
    (wenn der Link nicht funktioniert, einfach in Google "TSV Leinzell" eingeben und ganz oben erscheint die Homepage)


    Und hier noch die frühere Version der Homepage:
    http://27627.webhosting9.1blu.de/tsv/index.htm


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    Hier ein paar Infos über die jüngere Geschichte des TSV:


    Wie man aus dem Gründungsdatum bereits sehen kann, wurde der Verein im Jahre 1900 gegründet. 1926 gründeten sich die Fußballer unter dem Namen VfR, die sich dann später mit dem TSV zusammenschlossen. Spielstätten sind schon immer die Sportanlage an der Lein (im Volksmund "Leinstadion" genannt) und seit den 90er Jahren der Ausweichsportplatz an der Täferroter Straße ("Götzenacker"), der jedoch bald einem Baugebiet weichen soll.
    Größte Rivalen sind vorwiegend die umliegenden Nachbarvereine wie der SV Göggingen (welcher der erste Verein im Raum Schwäbisch Gmünd sein soll, der Spieler mittels finanzieller Anreize zu sich lockte und seit 1984 erfolgreicher ist als der TSV und immer entweder eine Liga höher oder in der gleichen Liga spielte und mehrmals als Kreisliga A-Vizemeister einen Aufstieg in die Bezirksliga knapp verpasste, zuletzt 1999/2000), 1.FC Eschach, FC Schechingen (spielt seit 1991 unnterbrochen bis einschließlich der Saison 2020/21 in der Kreisliga A und steht dort bei der Corona-Pause ab 25.10.2020 auf Platz 1 und hat gute Chancen den erstmaligen Aufstieg in die Bezirksliga zu schaffen. Seit dem Abstieg des TSV aus der Kreisliga A in der Saison 2000/01 gab es keine Pflichtspielderbys mehr zwischen den ersten Mannschaften), VfL Iggingen, TSV Ruppertshofen und TV Heuchlingen (der in der Saison 2006/07 zum Höhenflug aus der Kreisliga B in die Bezirksliga ansetzte, sich dort mehrere Jahre halten konnte und somit die erfolgreichste Zeit hat(te).)

    Nicht gerne gesehen in Leinzell und immer brisante, hart umkämpfte und emotionale Spiele sind zudem gegen den TSV Dewangen (betrifft hauptsächlich die Jahre 2007 - 2010, mittlerweile spielt man mit dem SV Germania Fachsenfeld in einer Spielgemeinschaft), TSV Untergröningen und FV Germania Hohenstadt (welche sich 2014 zu einer Spielgemeinschaft zusammenschlossen und sich nun SGM Hohenstadt/Untergröningen "SGHU" nennen).


    1988/89: 13. Platz in der Kreisliga B2. TSV: 1 Sieg, 2 Remis, 21 Niederlagen, 22:121 T., 4:44 (5) P. - Und damit die schlechteste Saison in der Geschichte!


    1989/90: 11. Platz in der Kreisliga B2. TSV: 5 Siege, 6 Remis, 15 Niederlagen, 32:67 T., 16:36 (21) P.


    1990/91: 6. Platz in der Kreisliga B2. TSV: 13 Siege, 4 Remis, 7 Niederlagen, 55:38 T., 30:18 (43) P.


    1991/92: 9. Platz in der Kreisliga B2. TSV: 8 Siege, 4 Remis, 14 Niederlagen, 32:56 T., 20:32 (28) P.


    1992/93: 3. Platz in der Kreisliga B2. TSV: 15 Siege, 3 Remis, 6 Niederlagen, 60:40 T., 33:15 (48) P.


    1993/94: 2. Platz in der Kreisliga B2. TSV: 20 Siege, 4 Remis, 2 Niederlagen, 106:33 T., 44:8 (64) P.


    1994/95: 2. Platz in der Kreisliga B2. TSV: 26 Siege, 2 Remis, 2 Niederlagen, 156:32 T., 54:6 (80) P.

    Den Aufstieg in die Kreisliga A verpasste man knapp als Vizemeister hinter dem TV Straßdorf trotz der meisten Siege (ob es hier schon eine Relegation gab entzieht sich meiner Kenntnis. Jedenfalls nicht das letzte mal, dass man Knapp einen Kreisliga A-Aufstieg verpasste, wie sich später noch herausstellen sollte.;)


    1995/96: 1. Platz in der Kreisliga B2. TSV: 17 Siege, 3 Remis, 2 Niederlagen, 98:17 T., 54 P.

    Am letzten Spieltag holte sich der TSV im Spiel gegen den direkten Konkurrenten FC Durlangen, welcher die gesamte Saison über ungeschlagen blieb(!) und wenn noch die 2-Punkte-Regelung gezählt hätte selber Meister geworden wäre, mit einem 2:2 die Meisterschaft der Kreisliga B2. Im Hinspiel gab es soweit ich weis eine 0:1-Niederlage für den TSV.

    Mit Spielern wie Michael Siegloch, Jörg Hinderberger, Peter Hrusa oder Ernst Barran schaffte der TSV nach mehrjähriger Durststrecke, genau gesagt 16 Jahre nach dem Abstieg 1980, die Rückkehr in die Kreisliga A.


    1996/97: 5. Platz in der Kreisliga A1. TSV: 12 Siege, 7 Remis, 7 Niederlagen, 48:42 T., 43 P. - H: 7-3-3, 26:22 T., 24 P. - A: 5-4-4. 22:20 T., 19 P.

    Als Aufsteiger spielte man eine gute Saison und beendete die Saison im vordereren Mittelfeld.


    1997/98: 6. Platz in der Kreisliga A1. TSV: 9 Siege, 10 Remis, 7 Niederlagen, 50:50 T., 37 P. - H: 5-4-4, 29:26 T., 19 P. - A: 4-6-3, 21:24 T., 18 P.

    In der zweiten Saison nach dem Aufstieg bestätigte der TSV die Vorjahresleistung und platzierte sich wieder im vorderen Mittelfeld. Kurios gestalteten sich die ersten Spiele, denn soweit ich es noch in Erinnerung habe, wurden aus den ersten 10 Spielen 8 oder 9 mal die Punkte geteilt.

    1998/99: 5. Platz in der Kreisliga A1. TSV: 12 Siege, 5 Remis, 9 Niederlagen, 57:54 T. +3, 41 P. - H: 6-3-4, 29:25 T., 21 P. - A: 6-2-5, 28:29 T., 20 P.

    Mit Spielern wie Ernst Barran (19 Tore, Platz 3 in der Torjägerliste), Yavuz Aggül (14 Tore, Platz 5 in der Torjägerliste), Sven Bockmeyer und dem späteren Heidenheimer Mesut Sagdic spielte der TSV lange um den Aufstieg in die Bezirksliga mit. Nach einem 2:3 im Topspiel beim TV Straßdorf (nach 2:0-Führung wurde durch 3 Gegentore per Elfmeter, eins davon in der Nachspielzeit - mit einem Sieg wäre Leinzell Spitzenreiter gewesen - verloren.), brach man in den letzten Spielen etwas ein und kam am Ende dann "nur" auf Platz 5 ins Ziel und wurde noch von den Nachbarn des VfL Igggingen und SV Göggingen abgefangen. Am Ende fehlten 9 Punkte auf Relegationsplatz 2 (SG Bettringen) und 15 Punkte auf Platz 1 (TV Straßdorf).


    1999/00: 11. Platz (von 14 Teams) in der der Kreisliga A1. TSV: 7 Siege, 8 Remis, 11 Niederlagen, 47:64 T. -17, 29 P.

    Als Mitfavorit auf den Bezirksligaaufstieg gestartet konnte man die Erwartungen nicht erfüllen. Nach einer völlig verkorksten Hinrunde - der erste Saisonsieg gelang erst am letzten Hinrundenspieltag (2:1 beim FC Schechingen) - fand der TSV sich im Abstiegskampf wieder. Dank einer Leistungssteigerung in der Rückrunde und 3 Siegen aus den letzten 3 Spielen, schaffte Leinzell am letzten Spieltag mit einem erneuten 2:1-Sieg über den FC Schechingen doch noch den Klassenerhalt. Laut Zeitungsbericht ging die Mannschaft nach dem Spiel in der Lein baden.

    Nachbar SV Göggingen scheiterte hingegen erst in der Relagation am Aufstieg in die Bezirksliga und war danach nie mehr so erfolgreich und auch dort setzte ein schleichender Abwärtstrend.


    2000/01: 14. (und damit mit Abstand Letzter) in der Kreisliga A1. TSV: 1 Sieg, 2 Remis, 23 Niederlagen, 26:114 T., -88, 5 P.

    Der ein Jahr zuvor gerade noch abgewendete Abstieg folgte nach einem Umbruch in der Mannschaft nur ein Jahr später. Die bislang letzte Saison in der Kreisliga A misslang völlig. In der gesamten Saison gelang nur ein Sieg (3:2 gegen den TSV Heubach) und 2 Remis (u.A. ein 2:2 gegen den SV Göggingen). Mit nur 5 Punkten und einem Torverhältnis von 26:116 ging es runter in die Kreisliga B - aus der man seitdem nicht mehr wieder hoch kommt und damit mit der Saison 2020/21 seit 21 Jahre (Tendenz steigend...)


    2001/02: 5. Platz in der Kreisliga B2. TSV: 13 Siege, 3 Remis, 6 Niederlagen, 58:40 T. +18, 42 P.

    Im Jahr 1 nach dem Abstieg spielte der TSV eine ordentliche Saison und wurde lange Zeit seiner Mitfavortitenrolle um den Wiederaufstieg gerecht, brach aber gegen Saisonende etwas ein und beendete die Saison auf Platz 5 mit 13 Punkten Rückstand auf Relegationsplatz 2. Highlight war ein 9:0-Auswärtssieg im Leintalderby beim TV Heuchlingen.


    2002/03: 10. Platz (von 13 Teams) in der Kreisliga B2. TSV: 8 Siege, 3 Remis, 13 Niederlagen, 48:60 T., -12, 27 P. - H: 4-2-6, 22:30 T., 14 P. - A: 4-1-7, 26:30 T., 13 P.

    Auch in diese Saison ging der TSV Leinzell als einer der Mitfavoriten auf den Aufstieg, doch konnte man dies nur in der Hinrunde bestätigen. Nach einer total verkorksten Rückrunde rutschte man ins untere Mittelfeld der Kreisliga B ab.


    2003/04: 7. Platz in der Kreisliga B2. TSV: 9 Siege, 3 Remis, 10 Niederlagen, 43:58 T., -15, 30 P.

    In dieser Saison lief es ähnlich wie in der Saison davor. Mit Platz 7 beendete man die Saison wenigstens wieder auf einem einstelligen Platz.



    2004/05: 2. Platz in der Kreisliga B2. TSV: 16 Siege, 4 Remis, 2 Niederlagen, 76:32 T., +44, 52 P.

    Unter dem neuen Spielertrainer Oliver Adam sah Leinzell lange Zeit wie der sichere Meister der Kreisliga B aus, kassierte auch die wenigsten Niederlagen. Nach einem Start mit 11 Siegen aus den ersten 11 Spielen - den ersten Punktverlust gab es am letzten Hinrundenspieltag mit einem 4:4 beim FC Eschach, wo allerdings ein 0:4-Rückstand aufgeholt wurde - konnte man in der Rückrunde das sehr hohe Niveau nicht halten und musste man Ende den VfL Iggingen vorbeiziehen lassen. Den Aufstieg in die Kreisliga A verpasste man dann nach einem Sieg nach Elfmeterschießen gegen den TSGV Waldstetten II (in der regulären Spielzeit und nach der Verlängerung stand es 3:3, wobei Leinzell zur Halbzeit schon 0:3 zurücklag) sowie einem 2:1-Sieg n.V. gegen den AS Stella Italia, im entscheidenden Spiel in Heuchlingen gegen den TSV Großdeinbach, welches 0:1 verloren ging.


    2005/06: 2. Platz in der Kreisliga B2. TSV: 17 Siege, 1 Remis, 4 Niederlagen, 70:25 T. +45, 52 P.

    In das zweite und letzte Jahr unter Spielertrainer Oliver Adam war der TSV Leinzell dann als Topfavorit in die Saison gestartet wurde am Ende aber erneut hinter dem TSV Untergröningen Vizemeister und musste in die Relegation. Und auch dieses mal verpasste man nach einem 1:0 gegen den TSGV Rechberg (Zeitungsbericht: http://27627.webhosting9.1blu.…chiv/tagespost/030606.htm, Bilder: http://27627.webhosting9.1blu.…1/bilder_relegation_1.htm) im entscheidenden Spiel gegen den SV Hussenhofen die Rückkehr in die Kreisliga A. Das Spiel in Straßdorf ging mit 2:4 verloren. Überragender Spieler in dieser Saison war Ahmet Akin.


    2006/07: 4. Platz in der Kreisliga B2. TSV: 12 Siege, 2 Remis, 8 Niederlagen, 64:35 T., +29, 38 P.

    Auch in diese Saison ging man unter dem neuen Spielertrainer Steffen Hägele als Topfavorit, wurde am Ende jedoch hinter dem TV Heuchlingen (der alle 22 Spiele mit einem Torverhältnis von 95:6 gewonnen hat) und dem TSV Adelmannsfelden und FV Germania Hohenstadt nur Vierter und verpasste auch die Relegationsspiele.


    2007/08: 3. Platz in der Kreisliga B2. TSV: 19 Siege, 5 Remis, 4 Niederlagen, 71:37 T., +34, 62 P.

    In die zweite Saison unter Spielertrainer Steffen Hägele ging man erneut als Mitfavorit in die Saison und lieferte sich lange Zeit einen Dreikampf mit der TSG 1899Hofherrnweiler-Unterrombach II und dem TSV Dewangen. Hinter diesen beiden Teams beendete der TSV die Saison dann auch auf dem undankbaren dritten Platz. Besonders emotional und umkämpft waren in dieser Saison die Spiele gegen den TSV Dewangen.


    2008/09: 7. Platz in der Kreisliga B2. TSV: 13 Siege, 4 Remis, 11 Niederlagen, 86:66 T., +20, 43 P.

    Im dritten und letzten Jahr unter Spielertrainer Steffen Hägele wollte der TSV erneut angreifen und endlich den Wiederaufstieg in die Kreisliga A schaffen, doch nach einem schwachen Start verpasste man es irgendwie immer in den entscheidenden Spielen den Rückstand auf die Spitzengruppe zu verkürzen und beendete die Saison im Mittelfeld.


    2009/10: 11. Platz (von 16 Teams) in der Kreisliga B2. TSV: 10 Siege, 3 Remis, 15 Niederlagen, 47:73 T. - 26, 33 P.

    Nach einem gewaltigen Umbruch vor der Saison musste Leinzell kleinere Brötchen backen. Die neuformierte Mannschaft konnte sich nie richtig finden und agierte zu unkonstant und beendete die Saison nur im hinteren Mittelfeld. Das beste Spiel lieferte der TSV am vorletzten Spieltag als man dem TSV Dewangen, welcher sich noch im Meisterschaftkampf befand, den Aufstieg versaute und einen 0:3-Rückstand aufholte und das Spiel am Ende 3:3 ausging.

    In dieser Saison gab es auch zum ersten mal nach 9 Jahren wieder Derbys gegen den abgestiegenen SV Göggingen (der seitdem zur Fahrstuhlmannschaft mutiert ist).


    2010/11: 8. Platz in der Kreisliga B2. TSV: 12 Siege, 3 Remis, 15 Niederlagen, 59:77 T., -18, 39 P.

    Das Saisonziel "besser als letzte Saison" wurde mit dem 8. Platz und einer Saison im Mittelfeld erreicht.


    2011/12: 10. Platz in der Kreisliga B2. TSV: 8 Siege, 4 Remis, 12 Niederlagen, 47:61 T., -14, 28 P.

    Unter Trainer Roland Pfluger erreichte der TSV Leinzell nach einem guten Start, in der man sogar die Chance hatte die Spitzengruppe anzugreifen, nach einer schwierigen Rückrunde - auch hinsichtlich des Fortbestandes des Vereins - nur den 10. Platz der Kreisliga B. Diese Saison war der bisherige Tiefpunkt in der langen und traditionsreichen Geschichte des TSV Leinzell, denn u.A. gab es auch eine deftige 1:8-Heimklatsche gegen den bisherigen Lieblingsgegner SV Lautern oder der "Ballstreit" mit dem Leinzeller Bürger ;)


    2012/13: 5. Platz in der Kreisliga B2. TSV: 15 Siege, 6 Remis, 7 Niederlagen, 74:49 T., +25, 51 P.

    Vor der Saison bekam Trainer Roland Pfluger mit Manuel Wienekamp einen spielenden Co-Trainer hinzu und die Mannschaft spielte die beste Saison seit langem, war die ganze Saison über ein unangenehmer Gegner und hatte eine der besten Abwehrreihen der Liga. Nach einer tollen Rückrunde, auch spielerisch die beste Saison seit Jahren, die Hoffnung auf mehr macht, kam der TSV als drittbeste Rückrundenmannschaft auf Platz 5, hinter den 4 Topteams (TSB Gmünd, SV Göggingen, TSV Ruppertshofen, TSV Bartholomä) als "Best of the Rest" ins Ziel. Highlight der Saison war sicherlich der 4:2-Derbysieg gegen den SV Göggingen, dem ersten nach 14 Jahren.


    2013/14: 5. Platz in der Kreisliga B2. TSV: 15 Siege, 3 Remis, 8 Niederlagen, 59:45 T., +14, 48 P.

    Der TSV Leinzell spielte die beste Saison seit Jahren. Mit etwas Glück hätte man ernsthafter um die Aufstiegsplätze mitspielen können. Beide Derbys gegen den SV Göggingen wurden gewonnen (die ersten Derbysiege seit der Saison 1998/99) und man ist in der Tabelle erstmals seit Jahrzehnten wieder vor dem Erzrivalen aus dem nördlichen Nachbardorf, der vor der Saison als Topfavorit auf den Aufstieg gehandelt wurde, platziert!


    2014/15: 5. Platz in der Kreisliga B2. TSV 16 Siege, 2 Remis, 10 Niederlagen, 77:42 T., +35, 50 P.

    Wieder sprang am Ende der 5. Platz heraus. Dabei schien nach toller Hinrunde in der man lange Spitzenreiter war und die man auf Platz 2, punktgleich mit dem späteren Meister SV Göggingen abschloss, mehr möglich, sogar die Meisterschaft und Rückkehr in die Kreisliga A. Doch in der Rückrunde konnte das Niveau nicht gehalten werden und der TSV rutschte auf Platz 5 ab. Schade, da war mehr möglich!


    2015/16: 5. Platz in der Kreisliga B2. TSV: 15 Siege, 2 Remis, 11 Niederlagen, 65:56 T., +9, 47 P.

    Lange Zeit schien der TSV Leinzell auf dem Weg zu sein hinter den 3 Topteams (SV Frickenhofen, SG Hohenstadt/Untergröningen, TSV Essingen II) "Best of the Rest" zu werden und hielt sich lange Zeit auf Platz 4. Durch eine Schwächephase gegen Saisonende schloss man die Saison wieder auf Platz 5 ab.


    2016/17: 9. Platz in der Kreisliga B2. TSV: 10 Siege, 3 Remis, 15 Niederlagen, 57:87 T., -30, 33 P.

    Der TSV kam nie so richtig in Fahrt und spielte die schlechteste Saison seit Jahren, zudem kassierte man ligaweit die zweitmeisten Gegentore. Nach dem Aufschwung der letzten Jahren ein deutlicher Rückschlag für den TSV, die eigenlich mit dem Leinzeller Urgestein Christoph Hägele durchaus ambitioniert in die Saison gestartet sind.


    2017/18: Der bisherige Tiefpunkt der Vereinsgeschichte ist erreicht. Noch vor Saisonbeginn zieht der TSV aufgrund von Spielermangels seine Mannschaft zurück und muss eine Zwangspause einlegen und wurde auf dem letzten Platz (15.) geführt.

    In der Saison 2018/19 wird man aber wieder am Spielbetrieb dran teilnehmen können. Immerhin ein kleiner Hoffnungsschimmer!


    2018/19: 12. Platz (von 15 Teams) in der Kreisliga B2. TSV: 7 Siege, 4 Remis, 17 Niederlagen, 26:62 T., -36, 25 P.

    Nach einjähriger Spielpause und einem Neuaufbau und fast vorwiegend türkischstämmigen Spielern beendet man die Saison als schlechtester "richtiger" Verein (also keine zweite Mannschaft) auf Platz 12. Es kann nur besser werden mit neuem Trainer in der nächsten Saison.


    2019/20: 12. Platz (von 15 Teams) in der Kreisliga B2. TSV: 2 Siege, 3 Remis, 10 Niederlagen, 23:42 T., -19 9 P.

    Saison wurde im März nach 15 Spielen abgebrochen wegen dem Corona-Virus. 2 Siege und 9 Punkte sind jedoch keine gute Ausbeute für den TSV...

    Nach Qutientenregelung wurde die Saison gewertet und der eigentlich Viertplatzierte SV Lautern sicherte sich die Meisterschaft und den Aufstieg in die Kreisliga A.


    2020/21: Saison aktuell wieder unterbrochen seit 25.10.2020 wegen dem Corona-Virus und wurde schließlich im April 2021 abgebrochen und anulliert.. Wann es weitergeht steht noch nicht fest! Aktuell steht der TSV auf Platz 11 mit 2 Siegen, 2 Remis und 6 Niederlagen sowie 13:34 T,, -21 und 8 Punkten auf Platz 11. Also keine Weiterentwicklung unter Trainer Sergej Friesen, welcher als Spieler im Leinzeller Tor stand, bislang erkennbar. Tiefpunkt das 0:11 im Bezirkspokal gegen Bezirksligist und Titelverteidiger SG Bettringen bislang.

    Siehe hier: https://www.fupa.net/liga/krei…2-ostwuerttemberg/tabelle


    2021/22: 11. Platz (von 14 Teams) in der Kreisliga B2. TSV: 7 Siege, 3 Remis, 16 Niederlagen, 49:75 T., -26 24 P.

    Siehe hier: https://www.fupa.net/league/kr…-ostwuerttemberg/standing


    Chronik seit 2003/04 bei Fupa: https://www.fupa.net/club/tsv-leinzell/team/m1/history

    Vereinsseite bei Fussball.de: http://www.fussball.de/verein/…000060VV0AG08LVUPGND5I#!/

    Auf Fupa und bei Fussball.de kann man alle Abschlusstabellen und Ergebnisse seit der Saison 2003/04 einsehen.


    Sehr interessante Einblicke in die Fussballgeschichte auch des TSV Leinzell und des Bezirks Kocher-Rems/Ostwürttemberg gibt es hier mit zahlreichen Abschlusstabellen seit 1951: https://www.wuerttfv.de/service/statistik/abschlusstabellen/


    Trotzdem ist die Kreisliga B natürlich viel zu wenig mit der Tradition, dem Namen und den Ansprüchen des TSV Leinzell ;) (Stand 15.05.2010 - wenn man jedoch die Zeit von 1980 bis jetzt, also 2020/21 sieht, ist man jedoch ein typischer Kreisliga B-Verein der nur 5 Jahre nicht in der untersten Liga spielte und nun eher einer unscheinbaren, unbedeutenden, grauen Maus gleicht, welcher auch von den Zuschauern/Fans verlassen wurde. War man früher noch einer der Vereine mit den meisten Fans, der auch für Kreisligaverhältnisse ordentliche Auswärtsfahrerzahlen hatte und oft Auswärtsspiele zu "Heimspielen" machte (von der Anzahl her), sank die Anzahl der Zuschauer seit 2011 kontinuierlich und nur selten kommen mehr als 30 Zuschauer zu den Heimspielen und Auswärts ist auch nicht mehr viel los. Eine Jugendabteilung gibt es meines Wissens seit ein paar Jahren auch nicht mehr und der Ausweichsportplatz an der Täferroter Straße ("Götzenacker") wird in den nächsten Jahren einem Baugebiet weichen müssen. Bonjour Tristesse also...
    Mal schauen was die Zukunft so bringt und ob man jemals die Rückkehr in die Kreisliga A schafft...

    Ich würde mir wünschen das mal der in Leinzell wohnhafte Jochen Herbst, der auch beim TSV spielte und zu den Aufstiegshelden 1995/96 zählt und aktuell zur Saison 2020/21 den Bezirksligisten SF Lorch trainiert, das Traineramt bei seinem Heimatverein übernimmt. Sicherlich könnte es unter ihm mit seiner höherklassigen Trainererfahrung einen Aufschwung geben!:)

    Wenn es hier schon einen Thread zum TSB Gmünd gibt, gibt es auch noch andere Threads zu Vereinen aus dem Bezirk Kocher-Rems?
    Wenn nicht könnte ich ja einen TSV Leinzell-Thread eröffnen... :D

    Muss man dass jetzt verstehen, was ihr beiden so schreibt? :häh: :häh:.


    @podest-putzer: Aus dir spricht der pure Neid da es deine Kasseler wieder nicht geschafft haben :rofl2:
    Na ja aber deine Internetseite ist gut gestaltet - dass muss man dir lassen, nur in deiner Groundhopping-Liste fehlt noch die Scholz-Arena von Aalen...

    Zitat

    Original von Bredi


    Ich meinte eigentlich eher die Zuschauerzahlen, die der VfR in der Rückrunde der letzten Drittligasaison hatte. Und dass das Theater um Kohler, Gläsner & Co schlecht für das Image des VfR war, lässt sich leider nicht abstreiten. Doch die neue Mannschaft um Trainer Rainer Scharinger besitzt tatsächlich große Sympathiewerte, die sicherlich auch dem Verein zugute kommen. Und deshalb hoffe natürlich auch ich, dass diejenigen, die gesagt haben , zum VfR gehe ich nicht mehr, sich das nun wieder anders überlegen. :jo:


    Ok, damit hast du natürlich recht. Bei den Derbys gegen Heidenheim wird sicherlich einiges los sein :)

    Zitat

    Original von Bredi


    Ich meinte eigentlich eher die Zuschauerzahlen, die der VfR in der Rückrunde der letzten Drittligasaison hatte. Und dass das Theater um Kohler, Gläsner & Co schlecht für das Image des VfR war, lässt sich leider nicht abstreiten. Doch die neue Mannschaft um Trainer Rainer Scharinger besitzt tatsächlich große Sympathiewerte, die sicherlich auch dem Verein zugute kommen. Und deshalb hoffe natürlich auch ich, dass diejenigen, die gesagt haben , zum VfR gehe ich nicht mehr, sich das nun wieder anders überlegen. :jo:


    Ok, damit hast du natürlich recht. Bei den Derbys gegen Heidenheim wird sicherlich einiges los sein :)

    Endlich kommt es nächste Saison zum Duell Aalen - Ahlen.
    Wir bestimmt lustig im Fernsehen, oder wenn beide Fangruppen ihr Team anfeuern oder wie viele Teams in das falsche Aalen/Ahlen fahren, wenn sie im jeweilig anderen Spielen :D


    Eigentlich die besten Voraussetzungen für eine Fanfreundschaft :)


    Wie steht man eigentlich im Münsterland dazu, freut man sich auch endlich auf das Duell?

    Zitat

    Original von Bredi


    Obwohl zwischen Gmünd und Aalen eine ziemliche Rivalität herrscht (nicht zuletzt, weil die Gmünder seit 1972 ihr GD-Autokennzeichen verloren haben und mit den ungeliebten AA-Kennzeichen in der Gegend unterwegs sein müssen) muss ich doch sagen, dass es mich für diese neuformierte junge Mannschaft freut. Und der Fußball-Region Ostalb tut ein zweiter Drittligist auf jeden Fall gut.


    Allerdings ist in Aalen im letzten Jahr, das statt des geplanten Aufstiegs in die 2. Liga den Abstieg in die Regionalliga mit sich brachte, hinsichtlich des Images des Vereins ziemlich viel kaputt gemacht worden, was sich auch in rückläufigen Besucherzahlen bemerkbar gemacht hat. Ich bin daher auch mal gespannt, wie sich die Zuschauerzahlen entwickeln werden. Die Zahlen, die Heidenheim derzeit hat, werden aber in Aalen wohl nicht erreicht werden.


    Von welchen rückläufigen Zuschauerzahlen sprichst du bitte???
    Der VfR Aalen hat den sechstbesten Zuschauerschnitt aller Regionalligisten in Deutschland, und den besten der Regionalliga Süd.
    Ist doch klar dass der 3. Schnitt von 3.700 (geschönt durch die Spiele gegen Düsseldorf, Dresden und Stuttgarter Kickers) bei einem Abstieg in die Regionalliga etwas nachlassen :häh:.
    Und das hat nichts mit dem "negativen Image" zu tun...

    Zitat

    Original von Bredi


    Obwohl zwischen Gmünd und Aalen eine ziemliche Rivalität herrscht (nicht zuletzt, weil die Gmünder seit 1972 ihr GD-Autokennzeichen verloren haben und mit den ungeliebten AA-Kennzeichen in der Gegend unterwegs sein müssen) muss ich doch sagen, dass es mich für diese neuformierte junge Mannschaft freut. Und der Fußball-Region Ostalb tut ein zweiter Drittligist auf jeden Fall gut.


    Allerdings ist in Aalen im letzten Jahr, das statt des geplanten Aufstiegs in die 2. Liga den Abstieg in die Regionalliga mit sich brachte, hinsichtlich des Images des Vereins ziemlich viel kaputt gemacht worden, was sich auch in rückläufigen Besucherzahlen bemerkbar gemacht hat. Ich bin daher auch mal gespannt, wie sich die Zuschauerzahlen entwickeln werden. Die Zahlen, die Heidenheim derzeit hat, werden aber in Aalen wohl nicht erreicht werden.


    Von welchen rückläufigen Zuschauerzahlen sprichst du bitte???
    Der VfR Aalen hat den sechstbesten Zuschauerschnitt aller Regionalligisten in Deutschland, und den besten der Regionalliga Süd.
    Ist doch klar dass der 3. Schnitt von 3.700 (geschönt durch die Spiele gegen Düsseldorf, Dresden und Stuttgarter Kickers) bei einem Abstieg in die Regionalliga etwas nachlassen :häh:.
    Und das hat nichts mit dem "negativen Image" zu tun...

    Dem kann ich nur zustimmen. Solch eine Spielkultur und solche Ballstafetten habe ich persönlich in Aalen noch nie gesehen. Und in der neuen Liga wird der VfR auch mit zu den Top 5 der Zuschauer in BaWü gehören, dass muss man sich mal vorstellen. Der VfR hat einen besseren Schnitt als Traditionsvereine wie Reutlingen, Ulm oder Stuttgarter Kickers.
    Wenn die Leistung beibehalten werden kann, dann wird der VfR bald wieder in der 3. Liga sein.

    Dem kann ich nur zustimmen. Solch eine Spielkultur und solche Ballstafetten habe ich persönlich in Aalen noch nie gesehen. Und in der neuen Liga wird der VfR auch mit zu den Top 5 der Zuschauer in BaWü gehören, dass muss man sich mal vorstellen. Der VfR hat einen besseren Schnitt als Traditionsvereine wie Reutlingen, Ulm oder Stuttgarter Kickers.
    Wenn die Leistung beibehalten werden kann, dann wird der VfR bald wieder in der 3. Liga sein.

    Weltrekord ist geschafft! :austria:


    (imue) - Das gibts nur einmal, das kommt nie wieder!
    So, oder ähnlich kann man dieses Ereignis, welches hier in Mutlangen stattgefunden, hat auch nennen.
    Eigentlich wollte man aus der Fußballabteilung als Beitrag zur 125-Jahr-Feier des Vereins einen Erst-/oder zumindest Zweit-Bundesligisten nach Mutlangen holen. Was ursprünglich, nach größerem Bemühen als "leider nicht geklappt", abgehakt wurde, man doch von der Aktiven Mannschaft angeregt wurde, ins Guinness-Buch der Rekorde kommen zu wollen.
    Also gut - warum eigentlich nicht, dachten sich die Verantwortlichen, wenn die Jungs das möchten...
    Diese Vorbereitungen fielen allerdings dann in einem viel größerem Rahmen aus, als dies zunächst den Anschein hatte. Eine Bundesliga-Mannschaft hierzuhaben, wäre sicher einfacher gewesen, als die strengen Kriterien von Guinness abzuarbeiten und zu bewältigen. In guter Teamarbeit konnten diese allerdings (fast) reibungslos abgearbeitet werden.


    Das SWR-Fernsehteam und ein Radio 7-Team waren vor Ort.
    Nachdem das Schweizer Team begrüßt wurde, erfolgten noch die letzten Anweisungen des Mutlanger Coaches Tomas Perez.
    Anpfiff für das Spiel der Spiele war dann am Donnerstag, 16.07.2009 um 11.00 Uhr auf der Mutlanger Heide.
    Bei sonnigem, schwülwarem Wetter begannen die beiden Teams ein Spiel, der etwas anderen Art. Vielleicht war es für manchen Fußballfan etwas enttäuschend ein Spiel zu sehen, welches von der Langsamkeit beherrscht wurde. Den Spielern fiel es sicherlich schwer, nicht in der gewohnten Spritzigkeit zu agieren, denn sie mussten immer wieder ermahnt werden, doch eine etwas langsamere Gangart einzuschalten, den Ball aber trotzdem laufen zu lassen. Dies war auch Angesichts der Länge der Spielzeit von ungeheuerlicher Wichtigkeit.
    Immer wieder musste der Tank mit Isotonem Getränk aufgefüllt werden. Vitamine in Form von Obst und Kohlehydrate durch Spaghetti aber auch die eigentlichen Dickmacher wie Kuchen und Pizza durften hier nicht fehlen.
    Im Laufe des Tages kamen auch immer mehr Besucher auf das Sportgelände und jeder hatte seinen Spass an dem Geschehen. So gut wie alle Zuschauer diskutierten und rätselten, ob die beiden Teams dieses Vorhaben wohl schaffen würden. Eines war aber eindeutig: "Wenn sie diese Nacht überstehen, dann werden sie es auch packen!"
    Die Nacht kam, und die Party lief. Noch bis spät in die Nacht waren viele Besuchergäste da, um die Spieler am Einschlafen zu hindern. Sogar am frühen Morgen kamen schon wieder erste (ausgeschlafene) Zuschauer, um zu sehen ob hier noch was geht.


    Der zweite Tag brach also an.
    Leider musste hier wegen eines vorüberziehenden Gewitters gegen 8.00 Uhr das Spiel unterbrochen werden. Dies stellte aber kein besonderes Hinderniss dar, denn bereits im Vorfeld war klar, dass man die anfallenden Pausenminuten pro Stunde, aus taktischen Gründen, jeweils sammeln würde, um diese dann einsetzen zu können, wenn die angesagten Unwetter über die Heide hinweg zogen.
    Nun spielte man bei angenehmeren Temperaturen. Im Laufe des Tages mussten die Physiotherapeuten ihre Massagen und Pflege der Sportlerkörper intensivieren. Nach Aussage des "Mannschaftsarztes" Schuhmacher war aber alles im grünen Bereich und auch er war sich sicher: "Die schaffen das". Immer öffter hörte man auch die Aussage, dass man es doch versuchen sollte, über die 40-Stunden-Grenze zu kommen, denn es stünden schon einige Fußballteams in der Wartschleife...


    Gegen 19.00 Uhr zog dann erneut eine heftige Gewitterfront über Mutlangen hinweg, so dass das Spiel ein weiteres Mal unterbrochen werden musste. Von dieser Zeit an regnete es dann "Hunde und Katzen" und es wollte nicht mehr aufhören. Eine Wasserschlacht begann (man erinnere sich an das WM-Spiel 1974 im Frankfurter Waldstation Deutschland gegen Polen). Den Spielern schien das allerdings nicht all zu viel auszumachen. Jedoch wurde es für die Zuschauer auf der Tribüne doch schon empfindlich kalt - wobei vorne beim Clubheim die Party immer besser in Schwung kam.


    Der Höhepunkt rückte immer näher und um 24.00 Uhr war es dann tatsächlich soweit! Der Rekordversuch war kein Versuch mehr, sondern münzte sich in Wirklichkeit um. Das Team Mutlangen vs. Raron hatte es geschafft, 37 Stunden Fußball zu spielen um nun, nach Auswertung der "Guinness-Verantwortlichen", den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde zu erhalten!
    Hut ab beider Mannschaften und einen herzlichen Glückwunsch.


    Ein herzliches Dankeschön sei natürlich auch noch einmal im Besonderen an das Kräuterhaus Sanct Bernhard in Bad Dietzenbach gerichtet, die die beiden Teams mit ihrem Isotonischen Getränk "aktiv3" bei der Stange hielten.
    Nicht zu vergessen auch die Sponsoren der Trikots. Und vor allem all den Helfern vom DRK, dem Ärzteteam, den Physioterapeuten, dem Küchendienst, unserem Chef-Party-Meister Frank und seinem Team sowie all den vielen ungenannten Personen rund um das Fest, die sich doch sehr intensiv um ein tolles Gelingen bemühten - und dies auch erreichten!


    http://www.tsv-mutlangen.de/


    Und noch was, wie kommt ihr darauf, dass der FC Raron ein Oberligist sein soll? 4. Liga in der Schweiz bedeutet 6. Liga, also bestenfalls vergleichbar mit Verbandsliga. Und wenn man bedenket dass, das Niveau in der Schweiz schwächer ist, sind die Teams auf einer Stufe...