Beiträge von Dionysus

    Autsch! Sterkrade weiter mit solchen extremen Aussetzern. Dabei wirkten die letzten Ergebnisse wieder etwas stabiler. 2:0 gegen Ratingen, 4:0 gegen ETB, man fragt sich wie das zustande kam wenn sie sonst fast nur auf die Mütze kriegen.

    Aus dem BBV-Artikel:


    „Wir alle verfolgen ein Ziel. Und es gibt immer Spieler, die unzufrieden sind, da sie zu wenige Einsatzzeiten bekommen. Die Unzufriedenheit bei Philipp Meißner und Shunya Hashimoto war zu groß, als dass man mit ihnen hätte weiter zusammenarbeiten können“, sagte Jan Winking, Trainer des 1. FC Bocholt am Sonntag nach dem 3:0-Erfolg gegen den FSV Duisburg. Deshalb wurden Meißner und Hashimoto suspendiert und nicht mehr bis zur Winterpause gewartet. „Die Art und Weise, wie die Trennung verlaufen ist, war für mich nach all den Jahren schon enttäuschend“, sagt Meißner im Gespräch mit unserer Zeitung. Die langjährige Stammkraft kam nur in sechs Oberliga-Spielen über insgesamt 70 Minuten zum Einsatz. „Gerne hätte ich mich auch in dieser Spielzeit mehr eingebracht. Leider blieb mir das verwehrt.“

    Stattdessen trennen sich nun die Wege. „Ich bin dem Verein dankbar für tolle fünfeinhalb Jahre. Im Kreise der Mannschaft habe ich mich gebührend verabschiedet und auch wichtigen Protagonisten im Verein habe ich meinen Dank ausgedrückt. Gerne wäre ich geblieben“, sagt Meißner. Stimmen, die nun Aufkommen und ihn als Stinkstiefel bezeichnen, tritt er entschieden entgegen. „Sonst hätte ich sicherlich nicht fast sechs Jahre für den 1. FC Bocholt gespielt. Es gibt immer Höhen und Tiefen, aber ich habe keinen Unfrieden gestiftet, sondern eigentlich das Gefühl gehabt ein offenes und konstruktives Gespräch mit dem Trainer gesucht zu haben“, so Meißner. Einen neuen Verein hat der Außenverteidiger noch nicht.


    Mit Meißner verlässt auch Shunya Hashimoto den Verein. Der Japaner war im Somer 2020 von der SSVg Velbert gekommen, nach der Verpflichtung von Marcel Platzek war er in dieser Spielzeit auf der Position des Mittelstürmers die klare Nummer zwei gewesen, kam aber immerhin in elf von möglichen zwölf Oberliga-Spielen zum Einsatz. Dabei stand der 26-Jährige insgesamt 178 Minuten auf dem Feld und erzielte vier Tore für den 1. FC Bocholt.

    Samstag, 11.12.2021 - 16:00 Uhr - "Sportanlage Hoffeldstraße"


    Oberliga Niederrhein - 16. Spieltag


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    VfB 03 Hilden - 1. FC Bocholt


    Platz 2 (37 Punkte, 40:10 Tore) gegen Platz 3 (33 Punkte, 49:13 Tore)



    Spitzenspiel der Verfolger von Tabellenführer SSVg Velbert.

    1. FC Bocholt - FSV Duisburg 3:0 (1:0)

    1:0 Maurice Pluntke (26.)

    2:0 Takumi Yanagisawa (75.)

    3:0 Marvin Lorch (78.)


    Zuschauer: 550


    Bocholt mit: Wickl – Grund (62.Boche), Winking, Pluntke, Beckert – Ferlings, Abel (79.Sezen), Schumacher (62.Yanagisawa) – Lipinski (62.Lorch), Platzek, Wakamiya (82.Bleker)



    Sehr bedauerlich. Vor allem für den langjährigen und zuverlässigen Weggefährten Philipp Meißner.



    Meißner und Hashimoto nicht mehr im FC-Kader


    Der Fußball-Oberligist 1. FC Bocholt hat sich von Philipp Meißner und Shunya Hashimoto getrennt. Sie standen schon nicht mehr beim 3:0-Heimsieg über den FSV Duisburg auf dem Spielberichtsbogen.

    FC-Trainer Jan Winking erklärte unmittelbar nach dem Abpfiff: „Wir alle verfolgen ein Ziel. Und es gibt immer Spieler, die unzufrieden sind, da sie zu wenige Einsatzzeiten bekommen. Die Unzufriedenheit bei Philipp Meißner und Shunya Hashimoto war zu groß, als das man mit ihnen hätte weiter zusammenarbeiten können. Dann arbeiten wir lieber mit einem kleineren Kader zusammen, in dem alle an einem Strang ziehen.“ (BBV)

    Im BBV-Vorbericht wurde noch spekuliert, aber mittlerweile steht ja fest es wird auf KR gespielt.


    Die Auslosung des Niederrheinpokal-Achtelfinales ergab für uns zwar noch keine Regionalliga-Kracher als Gegner, dafür kommt es aber zum Derby gegen den 1. FC Kleve!


    Die Achtelfinals soll bis zum 2. März 2022 ausgetragen werden. So der Wettbewerb denn weitergeht.

    Geil! :lachen: Klasse Union!


    Wenn ich an das allererste Bundesligaspiel der Unioner im Aufstiegsjahr zurückdenke, da ging's ja auch gegen RB, und das 0:4 war damals eine Vorführung. Da dachte ich echt "oh Gott, was für ein meilenweiter Unterschied zw. 1.Liga und 2.Liga!" Aber wir wissen alle wie es ausging, auch das Premierenjahr war letztlich erfolgreich und mittlerweile kann man stolz sagen: Was für eine Entwicklung! :kraftprotz:

    Fazit und Ausblick des Sportlichen Leiters

    Engels schließt Abgänge beim 1. FC Bocholt nicht aus


    Der Oberligist 1. FC Bocholt spielt seinen attraktivsten Fußball seit Jahren. Das hängt auch mit den Verpflichtungen zusammen, die der Sportliche Leiter Stephan Engels getätigt hat. Im BBV-Interview äußert sich Engels zum bisherigen Abschneiden, möglichen Neuzugängen im Winter und die Planungen für die neue Saison.


    Herr Engels, mehr als die Hälfte der Hinrunde ist vorbei. Wie fällt Ihr Fazit aus?


    Stephan Engels: Mit der Punktausbeute können wir zufrieden sein. Nach 13 Spielen neun Siege, drei Remis und eine Niederlage sollten im Normalfall reichen, um Erster oder ganz knapp Zweiter zu sein. Wir haben aber den unglücklichen Fall, dass die SSVg Velbert noch nicht viel liegen gelassen hat. Fünf Punkte hinter Platz eins zu sein, ist somit schon bitter.


    Woran hat es in den Spielen, in denen keine Siege heraussprangen, gehapert?


    Stephan Engels: Wir haben jedes Spiel bestimmt, hatten aber gegen den 1. FC Kleve und die SSVg Velbert nicht den letzten Punch. Beim 3:3 beim TVD Velbert müssen wir froh sein, in der Nachspielzeit noch das 3:3 gemacht zu haben. Aus den ersten fünf Spielen waren das drei Unentschieden. Danach haben wir uns gut gefangen. Bei der Niederlage in Ratingen war es dann einfach ein kollektiv schlechter Tag.


    Wie zuversichtlich sind Sie, dass sie Velbert und den VfB Hilden, der vier Punkte auf den 1. FC Bocholt Vorsprung hat, noch einholen können?


    Stephan Engels: Es gibt nach der Hinrunde ja auch noch eine Aufstiegsrunde. Da wartet jede Woche ein schwerer Gegner. Dass Velbert ohne Niederlage durch die Saison geht, glaube ich nicht. Gegen Hilden spielen wir in zwei Wochen. Da können wir bis auf einen Punkt herankommen. Ich denke, dass beide Kontrahenten noch Federn lassen werden. Wir müssen da einfach auf uns gucken.


    Planen Sie für den Winter noch mit Verstärkungen?


    Stephan Engels: Nein, Neuverpflichtungen sind nicht angedacht. Es kann höchstens sein, dass uns der eine oder andere noch verlässt, weil er mit seiner Einsatzzeit nicht zufrieden ist. Wir denken aber, dass wir Abgänge darüber auffangen könnten, dass andere Spieler aus der zweiten Reihe noch mehr Einsatzzeit bekommen würden.


    Wie zufrieden sind Sie mit den Neuzugängen?


    Stephan Engels: Wir sind eigentlich mit allen sehr zufrieden. Kevin Grund hat als Linksverteidiger angefangen und macht es nun im Mittelfeld sehr gut. Über Marcel Platzek, der schon 18 Mal getroffen hat, brauchen wir nicht zu reden. Maurice Pluntke und Dario Schumacher haben ein bisschen gebraucht, sind aber inzwischen gut angekommen. An Marvin Lorch werden wir noch viel Spaß haben, auch wenn er zwischenzeitlich in ein Loch gefallen war. Kento Wakamiya ist auch immer präsent, und unsere Nachwuchstorhüter Jona Scholz und Felix Göttling entwickeln sich gut. Einzig Semih Köse hinkt noch hinter den Erwartungen zurück.


    Der Dezember ist angebrochen, da werden traditionell die Weichen für die neue Saison gestellt. Haben die Gespräche mit den Spielern schon begonnen?


    Stephan Engels: Nein, denn zum einen sollen sich die Spieler bis zum 18. Dezember voll auf die Meisterschaft konzentrieren. Zum anderen schauen wir bei jedem Spieler auch noch einmal genau hin. Im Januar wird es dann die Gespräche geben.


    Sie haben in dieser Saison einen 24-Mann-Kader. Wird es den auch in der nächsten Spielzeit geben?


    Stephan Engels: Davon ist auszugehen. So gibt es nicht zu viele Einzelschicksale. Nach der Corona-Pause mussten wir von mehreren längeren Verletzungspausen ausgehen, da die Pause ja sehr lang war. Außer im Fall von Arman Corovic sind wir davon aber zum Glück verschont geblieben.


    Jeder Sportliche Leiter will seine Mannschaft verstärken. Von daher ist es klar, dass auch Spieler den 1. FC verlassen werden müssen. Wie schwer wird es, die Entscheidungen zu verkünden?


    Stephan Engels: Man kann und muss es ja sachlich betrachten. Wir sind nun einmal in einer Leistungsgesellschaft. Natürlich schauen wir darauf, wer schon sieben, acht Jahre für den Verein spielt. Trotzdem müssen wir am Ende auch bewerten, wer uns sportlich geholfen hat und wer nicht. Wobei ich davon ausgehe, dass der Großteil des Kaders zusammenbleibt. Die meisten Neuzugänge haben ohnehin einen Vertrag bis 2023. Es wird eher vereinzelte Korrekturen geben, auch um den Kader vielleicht etwas zu verjüngen. In der Regionalliga müssten mindestens vier Spieler aus dem 20er-Spieltagskader U23-Akteure sein.


    Ihr Vertrag läuft am Saisonende aus. Werden wir Sie über den Sommer hinaus am Hünting sehen?


    Stephan Engels: Es wird zeitnah Gespräche mit dem Präsidenten geben. Den Kader plane ich unabhängig von meiner Person. Ich kann mir gut vorstellen, zu bleiben, denn ich fühle mich wohl und würde das Kapitel gerne weiter mitgehen.


    Was für Sie gilt, trifft auch auf Coach Jan Winking und sein Trainerteam zu – die Verträge laufen aus.


    Stephan Engels: Ich denke, dass Jan sich beim 1. FC Bocholt sehr gut aufgehoben fühlt. Er hat die Rückendeckung des Präsidenten und auch von meiner Person. Er weiß sicher, was er am 1. FC Bocholt hat, aber wir wissen auch, dass Jan ambitioniert ist und irgendwann einen nächsten Schritt machen möchte.


    Quelle: BBV