Beiträge von Rabbit83

    Hat man ja nach 6 Jahren gemacht. :positiv2:


    Trotzdem gibt es halt immer noch ein paar Unzufriedene, weil der Meister ihrer Liga nur alle 3 Jahre direkt aufsteigt. Eine Reduzierung der Regionalligen wollen sie dann aber auch nicht. Also bleibt nur noch eine zweigleisige 3. Liga.

    Alles richtig nur den 3 den schwarzen Peter zuzuschieben ist nicht OK. Die beiden anderen wollen ja auch nichts zu einer fairen/ausgewogenen Regellung beitragen. Deshalb bleibt tatsächlich nur die zweigleisige 3. Liga als Kompromiss für alle.

    Wo wurden noch mal viele Oberligisten hochgezogen? Nicht im Südwesten jedenfalls.

    Genau das ist das Problem.

    Das Problem ist dadurch entstanden, weil man mit den "Gebieten" zwei völlig unterschiedlich große Flächen mit je 2 Aufsteigern geschaffen hat.

    Zum x-ten Mal: Flächen.Spielen.Keinen.Fußball.


    Fußball wird durch Menschen (=Einwohner/-innen) gespielt, die in Mannschaften spielen, die zu Vereinen o.ä. gehören, die wiederum in Verbänden organisiert sind, die die Ligen ausrichten. Menschenleere (aber durchaus reizvolle) Einöden spielen keinen Fußball, dort fehlt es höchstens an den vorher genannten Dingen, vor allem an Menschen, die ja in Mannschaften spielen usw.

    auch dieser Gedankengang führt wieder zur Erkenntnis, dass es kein gerechtes und sinnvolles Modell mit 4 Rl geben kann in der Geographie der BRD und den DFB-Strukturen

    Doch: Vier Staffeln mit fließenden Grenzen. Es ist so einfach.

    Das wäre jedes Jahr ein riesiges Gejammer, wenn Vereine herumgereicht werden und plötzlich woanders hinfahren. Zudem stellt sich die Frage, wer wieviele Vereine am Anfang dieses neuen Systems stellen darf. Ich denke, ich weiß, wer dann auf genau die gleiche Anzahl wie z.B. der Südwesten besteht.

    Und wenn es dir und diversen anderen auch nicht gefällt: Die Mannschaftszahlen sind das Kriterium, nach dem der DFB sich richtet.

    wir alle sind der DFB.


    und wie ich das Forum in langen Jahren verstanden haben, lassen wir uns nicht alles, was die DFB-Spitze und andere rein kommerziell interessierte Akteure uns vorsetzen, auch unhinterfragt und kritiklos stehen ? oder :keineahnung1:

    Wer sagt etwas von Alles? Es geht nur um das Kriterium Mannschaftszahlen, welches ein fiktives DFB-Gremium (so es denn zusammentritt) auch bei einem Neuzuschnitt der Regionalligen heranziehen wird. Muss man ja nicht richtig finden, aber von "alles unhinterfragt" akzeptieren habe ich kleines Schlafschaf kein Wort geschrieben.

    Und ich frage mich immer noch, welchen Unterschied es für (beispielsweise) den VfB Lübeck und Energie Cottbus macht, ob sie wie bis 2012 in einer RL Nord/Nordost spielen, deren Meister direkt aufsteigt, oder ob sie wie seit 2012 in separaten Regionalligen Nord bzw Nordost spielen, deren Meister dann den Aufsteiger ausspielen.

    Oder wie sie es in den 90ern auch schon einmal gemacht haben.


    Ansonsten hast du sehr schön beschrieben, wie es im Nordosten zur Kluft zwischen Anspruchsdenken und der Realität gekommen ist.

    Es ist völlig irrelevant, welche Kriterien der NOFV als wichtig erachtet. Der DFB hat als Kriterium Mannschaftszahlen. Punkt. Aus.

    Ich kann mich noch daran erinnern, dass der DFB früher auch die Fläche als eines von mehreren Kriterien genannt hatte (sh. auch Arbeit der "Kommission"). Z.B. sollte keine der 4 RL eine Fläche < 20% der Gesamtfläche D's haben. NRW hat nicht mal 10%.

    NRW gleicht das aber mit Mannschaften und Einwohnern aus.

    Warum auch sollte man alle bestehenden Regionalligen über den Haufen werfen, wenn es doch reicht, bloß das Gebiet einer Regionalliga zu teilen?

    Weshalb soll sich nur ein Regionalverband opfern, damit alle Meister direkt aufsteigen? Weshalb leistet nicht jeder einen Beitrag?

    Vielleicht sollte der RV, der am lautesten schreit, mal einen Lösungsvorschlag machen, bei dem er selbst etwas zur Lösung beiträgt.

    Ich denke mal, da sind Bayern und der Nordosten weit eher gefragt, brauchbare Vorschläge auf den Tisch zu legen, als der Westen. Letzterer mag zwar nicht ganz das 1/4-Kriterium erfüllen, aber immerhin hat man dort wenigstens mit 1/5 keinerlei Existenzberechtigungsprobleme. Da sind also die Bayern mit ihrem 1/6 und erst Recht der Nordosten mit ihrem 1/7 erst mal dran, bevor man herumkreischt, andere, die weit weniger das Problem darstellen, müssten sich bewegen...

    Die Mannschaftszahlen stammen aus dem Märchenbuch.


    Für einen RV, der 6 BL/LV vertritt, sehe ich keine Existenzberechtigungsprobleme.

    Wenn, dann sind ALLE Mannschaftszahlen von ALLEN Verbänden aus dem Märchenbuch.


    Und wenn es dir und diversen anderen auch nicht gefällt: Die Mannschaftszahlen sind das Kriterium, nach dem der DFB sich richtet.


    Kann man gerne doof finden, aber in der realen Welt werden diese Zahlen ( bei denen ganz sicher auch NOFV oder NordFV, wenn es drauf ankommt, Fünfe gerade sein lassen), zur Entscheidungsfindung dienen.


    Egal, wie beleidigt manche Verbände auch sein mögen.

    Im WDR und im HR siehst Du die 3. Liga fast nie. Dort sind die Sender quasi nicht interessiert. Im SWR läuft's auch erst seit dem Abstieg des FCK etwas häufiger.

    HR wundert mich weniger, da Wehen-Wiesbaden alles andere als ein Publikumsmagnet ist. Vielleicht sollten Essen und Offenbach aufsteigen.

    Eigentlich gehört die 3.Liga in die DFL. Dann ließen sich z.B. Pakete der Ligen 1-3, Ligen 1+2 und Ligen 1+3 verkaufen.

    Bloß nicht. Bitte kein DFL-Zirkus in Liga 3.

    Wer soll denn eine fünftklassige Regionalliga noch attraktiv finden? Egal, wie du eine solche Spielklasse nennst, es bleibt die fünfte Liga.

    Wie unattraktiv das ist, sieht man ja an der 1-1-1-1-1-2-3-6 Pyramide in England. Da hat man erst auf der 8. Ebene soviel Staffel wie hier schon auf der 4. Ebene. Mancher deutsche Fünftligist wäre froh, er hätte die Zuschauer- und Sponsoringeinnahmen so eines englischen Siebt- oder Achtligisten. Denn die Attraktivität hängt nicht von der Ligahöhe ab. Die bayerische Dorfregionalverbandsliga könnte drittklassig sein und würde trotzdem vor 250 Zuschauern spielen.

    Das mag sein. Aber die Eingleisigkeit in England liegt an der dortigen Fußballgeschichte mit dem über Jahrzehnt abgeschotteten Profifußball und dem restlichen Non-League-Fußball. Dort sind die Vereine ganz anders aufgestellt als hierzulande. Das kann man einfach nicht 1:1 vergleichen.

    Sollen jetzt die Ersten nicht mehr aufsteigen dürfen, nur weil Zweit- oder Drittplatzierte nicht in der Lage waren, Meister zu werden?

    Auf anderen Ebenen hat die Pyramide ja selten ein 1:5-Verhältnis.

    Es geht mir darum, dass hier unbedingt Zweite oder Dritte auch noch eine Aufstiegschance haben sollen. Es gilt immer noch das Leistungsprinzip. Wer aufsteigen will, soll gefälligst auch Erster werden. Ausnahmen sind natürlich möglich, wenn zwei oder mehr Teams aus einer Liga fest aufsteigen, also z.B. wie 1./2./3. Liga.

    Ich denke die Regionalligen West und Südwest sind ganz zufrieden mit ihren festen Aufstiegsplätzen.

    Die Aufsteiger vielleicht, die Platzierten weniger.

    Wenn es danach geht, können wir den Direktaufstieg überall abschaffen. Und in der Bundesliga noch Play-Offs um den Titel einführen, damit auch der Tabellenvierte mit 25 Punkten weniger als der Tabellenerste (also wahrscheinlich die Bayern) noch eine Chance erhält. Sollen jetzt die Ersten nicht mehr aufsteigen dürfen, nur weil Zweit- oder Drittplatzierte nicht in der Lage waren, Meister zu werden?

    Ich möchte nur ergänzen, dass die Stadionanforderungen für die 3. Liga immer noch recht hoch sind. Da hat sich nur die Gesamtzahl der Plätze halbiert. Mit einem kleinen Stadion ohne Rasenheizung, TV-taugliches Flutlicht und entsprechende Vorkehrungen für die Medien kannst du auch keine 3. Liga spielen. Von daher ist der Kreis der potentiellen Anwärter dann vielleicht auch nicht so viel größer geworden.


    Zudem müssten da viele Vereine von viel ehrenamtlicher Arbeit auf eine professionelle Struktur umstellen. Ob das so einfach machbar ist, wage ich zu bezweifeln.