Beiträge von redstar

    Rein aus Regionalliga-Sicht wäre es natürlich auch ein Traum, wenn Freiburg II hoch und Kaiserslautern runter kommen würde, dazu noch ein paar nette kleine Aufsteiger aus den Oberligen... aber der Käse ist ja in jeder Hinsicht noch lange nicht gegessen.

    Wohl eher ein Albtraum. Weil dann klar wäre, dass auch weiterhin namhafte Traditionsvereine länger da unten festsitzen.


    Wie wäre es daher mit folgendem Vorschlag: Die Regionalligisten auf den Plätzen 17-22, die ja eigentlich abgestiegen wären, und die vier besten Oberligisten spielen vor Beginn der Saison 21/22 eine Aufstiegsrunde (bzw. 2 Runden à 5 Teams) um 4 Regionalliga-Plätze, die Liga startet dann nächste Saison mit 20 Teams.

    Wäre halt schwierig, das noch im Terminkalender unterzubringen. Aber es würde beiden Seiten zumindest teilweise gerecht werden.

    Wie stellst Du Dir das denn vor? Die Vereine können doch nicht direkt vor Saisonbeginn eine Aufstiegsrunde spielen und dann erst die Ligenzugehörigkeit wissen. Was für ein Geschrei gibt es immer, wenn ein Verein in eine Relegation muss, schon mutmaßen alle, dass betreffender Verein keinen Kader für die nächste Saison zusammen bekommen wird, weil er viel zu spät ist, und hier redest Du nicht nur von Relegation nach der Saison sondern von Relegation direkt vor der neuen Saison. Man muss doch lange vorher seinen Kader zusammenstellen, Sponsoren ansprechen etc. Welcher Sponsor lässt die gleiche Kohle springen, wenn sich am 1. August entscheidet, dass der gesponsorte Verein doch nur in der OL spielt und nicht in der RL. Genauso kriegt man natürlich manche Spieler nur unter Vertrag wenn der Verein RL spielt. Entweder treibt man Vereine in die Pleite, weil man mit RL Spielern plötzlich OL spielt oder glückliche Sieger mit einer OL Mannschaft in die RL, die dann direkt chancenlos ist.


    Das wird so zum Glück nicht kommen können.

    Ich hab nicht gesagt, dass das einfach wäre. Aber es wäre eine Möglichkeit, das Problem sportlich zu lösen. Und alle hätten so die gleiche Chance.

    Klingt gar nicht soo schlilmm. Obwohl... Wenn dann 2-4 Vereine drin bleiben, die sportlich sowas von abgeschlagen waren, ist doch genauso "doof", als wenn ein Verein aufsteigt, der nur 10 Spiele absolviert hat, oder?

    Das Problem mit den sportlich abgeschlagenen Mannschaften hatten wir ja schon letzte Saison. Da durfte Rot-Weiß Koblenz mit nur 5 Punkten drinbleiben.


    Insofern wäre so eine Quali-Runde mit 10 Vereinen (6 RL, 4 OL) vor Beginn der nächsten Saison zumindest eine sportlich saubere Lösung.

    Problem ist doch, dass beide Seiten plausible Argumente haben.

    Wie wäre es daher mit folgendem Vorschlag: Die Regionalligisten auf den Plätzen 17-22, die ja eigentlich abgestiegen wären, und die vier besten Oberligisten spielen vor Beginn der Saison 21/22 eine Aufstiegsrunde (bzw. 2 Runden à 5 Teams) um 4 Regionalliga-Plätze, die Liga startet dann nächste Saison mit 20 Teams.

    Wäre halt schwierig, das noch im Terminkalender unterzubringen. Aber es würde beiden Seiten zumindest teilweise gerecht werden.

    Sky-Reporter Kai Dittmann mit seiner Sicht auf Hoffenheim - Bayern und das "Skandalspiel": https://11freunde.de/.../ich-bin-nicht.../3605422

    es gab mal den Satz von Hajo Friedrichs:

    Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.


    Damals wurde das abgefeiert, heute ist es das genaue Gegenteil. Da werden Journalisten heftigst angegangen, wenn sie nicht Partei ergreifen. Die Gefahr, instrumentalisiert zu werden, ist dann natürlich groß.

    Ein schöner Satz, vielfach berechtigt - aber es gab auch schon immer Themen, denen man als Journalist nicht neutral gegenüberstehen kann. (Ich bezieh das jetzt allerdings nicht auf obiges Thema.)

    Sehe hier aber auch wenig Sinn daran über Dreieich, Friedberg, Hanau oder Walldorf zu spekulieren. Wenn wäre es aus Hessen so oder so Fulda-Lehnerz. Die würden auch hoch gehen wollen und waren "sportlich" Erster.

    Ich denke, da geht's auch nur um den Relegationsteilnehmer (falls es eine Relegation gibt). Dass Fulda den Direktaufstieg hätte, bestreitet wohl keiner.

    Man kann ja mal nach GB schauen, wie weit die mit ihren Lockerungen sind, bei welcher Inzidenz und bei welchem Impfstand.

    An den Briten oder den USA, bei denen pro Kopf gerechnet immer noch doppelt so viele gestorben sind wie hierzulande, würde ich mich eher nicht orientieren. Dass die beim Kaufen der Impfstoffe besser waren, mag ja richtig sein. Deren Gesamtbilanz ist dennoch wesentlich schlechter.

    Das sofort auch mein Gedanke, aber ich fand diesen Text so widersprüchlich das ich nicht wusste wo ich zuerst einhacken wollte. :lachen:

    Was sind die Widersprüche im Beitrag von VikTuna? Nicht bezogen auf die Situation, dass er derzeit nicht ins Südstadion geht.

    Er schrieb schon vor 2 Jahren, dass er sich die Regionalliga nicht antut. Das war lange vor Corona.
    Und ja, es ist ein Widerspruch, einerseits andere als Klatschvieh und Mainstream zu verunglimpfen, andererseits aber selbst nur dann ins Stadion zu gehen, wenn "sein" Verein mindestens 3. Liga spielt. Nach der Logik wäre er ja quasi selbst nur der Eventi oder das Kommerz-Klatschvieh seines Clubs. :-)

    Wenn es öffentlich nicht so wahrgenommen wird, ist sie vielleicht doch nicht so wertvoll wie du denkst.

    Der Mainstream bzw. das Klatschvieh darf auch nicht die Zielgruppe der 3. Liga sein. Vielmehr sollte sie sich deutlich von den Missständen der 1. Liga abgrenzen und mehr Traditionalisten gewinnen, denen es eher am sportlichen Wettbewerb liegt als an einer Massenveranstaltung. Die Taskforce könnte schon was im Sinne der Drittligisten ausarbeiten, wenn sie nicht aus Mitgliedern gegenläufiger Interessen bestehen würde.

    "Fan", der nach eigenem Bekunden kein einziges Regionalligaspiel "seines" Vereins besucht, weil ihm das zu unterklassig ist, bezeichnet andere als Mainstream und Klatschvieh. Genau mein Humor. :-)

    Es entscheiden ja Verbände und nicht Vereine. Und natürlich wäre es jetzt schon schlau auch die Meinung von Hansa oder Dynamo in Fragen der 2. Liga einzuholen, da sie wahrscheinlicher Weise nächstes Jahr Bestandteil dieser Gruppe sein werden.

    Für die 2.Liga entscheidet die DFL. Da redet kein unterklassiger Verein mit.

    Zur DFL gehören aber auch Erstligisten. Ergo entscheiden da genauso Zweitligisten bei Fragen der 1. Liga mit - und umgekehrt.

    Heilbronn ist, wenn überhaupt, am ehesten eine Eishockey- und Handball-Stadt. Das Schöne ist: Hier haben Randsportarten noch ne Chance. :-) Aber fußballtechnisch hat Neckarsulm (der nördliche "Vorort") den Heilbronnern längst den Rang abgelaufen. Dort spielt man immerhin Oberliga.