Beiträge von doepuli

    Der HSV ist bekanntlich finanziell nicht auf Rosen gebettet. Terodde kam ablösefrei aus Köln und sein Gehalt (vermutlich 600.000 €) wurde vom FC noch deutlich aufgebessert. Dieser Vertrag läuft am 30.6. aus. Vermutlich ein Grund, künftig bei S04 zu besseren Bezügen zu spielen.

    Schalke hat doch noch weniger Geld

    Vornehm geht die Welt zugrunde. Oder man handelt nach dem Motto: lass 'ne Kuh kosten - wir ham ja keine. :jaaa:

    Der HSV ist bekanntlich finanziell nicht auf Rosen gebettet. Terodde kam ablösefrei aus Köln und sein Gehalt (vermutlich 600.000 €) wurde vom FC noch deutlich aufgebessert. Dieser Vertrag läuft am 30.6. aus. Vermutlich ein Grund, künftig bei S04 zu besseren Bezügen zu spielen. Ob sich der Deal auszahlt, muss die Zukunft zeigen. Er wird ja nicht jünger.

    Atlas Delmenhorst unterliegt dem SV Meppen mit 0:3 (0:2)

    Ich hatte gestern Internetprobleme. deshalb erst jetzt meine Einschätzung zum Spiel, dass ich live via Internet verfolgen konnte:


    In Hz. eins war der SVA-Mannschaft anzumerken, dass sie über ein halbes Jahr keinen Wettkampf mehr bestritten hat. Die Gegentore waren individuelle Fehler voraus gegangen. In Hz. 2 hatte der SVA deutlich mehr vom Spiel. Der Klassenunterschied war nicht erkennbar. Nur machten unsere Jungs aus ihren vielen Möglichkeiten keine Tore. Entweder knapp vorbei. Oder der gute Keeper der Meppener war auf dem Posten.

    Insgesamt aber eine Leistung, auf der aufgebaut werden kann.

    NFV-Pokals Viertelfinale SV ATLAS Delmenhorst - SV Meppen


    Wenn nichts mehr geht, geht doch noch was! Die Delmenhorster Agentur "Delmenews" wird das Pokalspiel live via Facebook übertragen. Immerhin etwas für uns leidgeprüfte Fußballfans. https://www.facebook.com/Delmenews


    Natürlich ist der Drittligist aus dem Emsland haushoher Favorit in diesem Vergleich. Sie stehen zwar im Abstiegskampf. Aber sie sind eben im vollen Saft. Der SVA hat seit einem halben Jahr nicht mehr gespielt und mit Osei und Priesner zwei Delmenhorster Jungs als Abgänge zu verzeichnen. Osei sah sich nur noch als Ersatz. Priesner hatte es voll mit Corona erwischt. Die Folgen haben dazu geführt, dass er nicht mehr als max. 1.000 m laufen konnte. Ganz schwer ist der Verlust des US-Boys Sam Adeniran zu verkraften. Der Vollblutstürmer ist auf Heimaturlaub gewesen und hat sich dort einem Zweitligisten angeschlossen. Der Vertrag wurde vorerst aufgelöst. In der Hoffnung, dass er wieder zurück kommt.

    Auf der Torhüterposition hat Stammkeeper Urbainski Konkurrenz bekommen. Sygo hat Erfahrung in der Regionalliga (Werder II u. Rehden) und war zuletzt in Klagenfurt. Dafür hat Seemann den SVA Richtung Bremen verlassen.

    Wäre lustig, wenn Nagelsmann vorzeitig gehen müsste.

    Eigentlich kann man als Trainer von Bayern München nix falsch machen. Für die Harlem Globetrotters des deutschen Fußballs ist es wohl wichtiger, dass Nagelsmann nicht mehr Trainer in Leipzig ist. Dem momentan wohl einzigen Widersacher in der Liga. Parallelen zur einstigen Verpflichtung von Otto Rehagel könnten sich auftun. Sie schwimmen im Geld. Leipzig braucht Kohle, um nach außen nicht zu abhängig vom österreichischen Geldgeber zu wirken.

    Der Meister für die nächsten 5 - 10 Jahre dürfte damit schon jetzt feststehen.

    Ich freue mich schon jetzt darauf, wenn es mit dem Amateurfußball wieder vor Zuschauern los geht.

    Werder will sich weiter entwickeln und setzt auf die Junge Garde. Ein paar Ältere sollen den Verein wohl verlassen.

    Übersetzt heißt das wohl, dass man sich einen Kader wie bisher nicht mehr leisten kann.

    Am späten Sonntagabend lief im WDR 3 die Sendung Sport inside. Da wurde aufgezeigt, wie der Rubel im Fußball rollt.

    Die Vereine spielen über einen längeren Zeitraum in den internationalen Wettbewerben. Durch die dort ausgeschütteten Prämien kommen sie zu Geld und geben es mit vollen Händen für Spieler aus. Um überhaupt im Falle des Vereinswechsels Ablöse zu kassieren, werden die Spieler oft mit Verträgen über viele Jahre ausgestattet. Wenn dann der Erfolg ausbleibt, steht jeder Verein vor dem Dilemma, die ausgehandelten Verträge zu erfüllen. Werder ist da ja kein Einzelfall. Den gleichen Weg könnte z. B. auch Borussia Dortmund gehen, wenn sie den 4. Platz in der Liga verpassen.

    Würde mich freuen, wenn doepuli mal was dazu sagen könnte, inwieweit und seit wann Atlas trainiert.

    Ich lebe ja in Hamburg und bin deshalb nicht so ganz optimal informiert. Ich meine, dass im Februar das Okay von der Stadt kam. Aber witterungsbedingt konnte der Trainingsstart dann auf dem Platz erst Mitte/Ende März erfolgen.

    Am Mittwoch wurde ein erstes Testspiel gegen den Klassengefährten FC Oberneuland mit 1:0 gewonnen.
    Beim anstehenden Pokalspiel ist der SV Meppen natürlich haushoher Favorit. Die Emsländer befinden sich im vollen Saft, weil die 3. Liga ja den Spielbetrieb aufrecht erhalten konnte.

    Schade natürlich, dass keine Zuschauer dabei sein dürfen. Unter normalen Umständen wären 5.000 Fans sicherlich keine Utopie gewesen.

    Was haben alle beteiligten Clubs gemeinsam? Neben der Gier nach noch mehr Kohle, ist es sicherlich die hochgradige Verschuldung!


    Also liebe Freunde: munter bleiben und weiterhin dem Amateurfußball mehr als nur die Treue halten!

    "Der in Barsinghausen beheimatete 1.FC Germania Egestorf-Langreder" - hä? Hollaradiedüdeldo? Kann das jemand mal den Nicht-Norddeurtschen erklären? :lachen:


    Der Sitz des Niedersächsischen Fußballverbandes ist in Barsinghausen. Mehrere Spieler des 1. FC Egelsdorf/Langreder sind beim Verband bzw. der dort auch ansässigen Robert-Enke-Stiftung beschäftigt. Deshalb wird vielfach auch von der Betriebsmannschaft des NFV gesprochen.

    Spreche mal mit dem Vorsitzenden von Arminia Hannover. Der führt einen einsamen Kampf gegen dieses Gebilde.

    Erneute Kehrtwende beim Norddeutschen Fußballverband?


    Nach Medienberichten befürchtet der Norddeutsche Fußballverband nun juristische Auseinandersetzungen mit aufstiegswilligen Vereinen der Oberligen. Deshalb behält sich offensichtlich das Präsidiums doch vor, die abgebrochene Saison mit Absteigern zu beenden.


    Der Norddeutsche Fußballverband macht sich einfach nur noch lächerlich!


    Mit 21:1 Stimmen wurde am Donnerstag von den Vereinen erklärt, dass die Saison ohne Auf- und Absteiger beendet werden soll. Lt. Medienberichten war eine endgültige Beschlussfassung seitens des Präsidiums reine Formsache.


    Nun offensichtlich eine erneute Kehrtwende! Der Verband fürchtet, dass Vereine juristische Schritte einleiten könnten.
    Sind diese Schritte auch bei der Besprechung mit den Vereinen diskutiert worden? Haben schon Vereine - wenn ja, welche? - etwas in der Richtung angekündigt? Ist nicht zu befürchten, dass die dann benachteiligten Vereine vor den Kadi ziehen?

    Es sind selbstgemachte Leiden des Verbandes. Denn der NFV hätte so verfahren können, wie der Bayrische Fußballverband: die Saison 19/20 ist bis heute nicht beendet worden. Es war schon vor einem Jahr zu befürchten, dass die Pandemie uns über das Jahr 2020 hinaus nicht in Ruhe lassen wird. Aber der NFV hat die Liga lieber aufgebläht. Damit die Problematik weiter verschärft! Ganze 7 - 10 Spiele konnten die Vereine absolvieren. Von zunächst geplanten 30 und mehr Partien! Da möchte sicherlich nicht nur ich ein Gericht sehen, dass diese Saison nach sportlichen Kriterien bewerten soll und will!
    Gleiches gilt übrigens auch für die Vereine, die dann aufsteigen wollen bzw. sollen.
    Der pikanterweise in Barsinghausen beheimatete 1.FC Germania Egestorf-Langreder (in der RL-Saison 18/19 Zuschauerkrösus mit einem Schnitt von 252 Fans) hat in der vorzeitig beendeten OL Niedersachsen gerade mal 8 Spiele ausgetragen. In der anderen Staffel ist der SC Heeslingen mit 7 Partien am Start gewesen.
    Dort wird ohne Absteiger in die neue Saison gegangen. Aber auch ohne Aufsteiger aus den Landesligen.
    Herr Diestelrath - in Personalunion Vorsitzender des Niedersachsischen (Sitz in Barsinghausen) und auch des Norddeutschen Fußballverbandes spricht mit gespaltener Zunge!

    Was die Vereine brauchen, ist Planungssicherheit. Soweit man davon überhaupt reden kann. Denn wie lange uns die Pandemie noch beschäftigen wird, kann niemand vorhersagen. Die einzige Hoffnung ist, dass die Impfungen ab dem Spätsommer greifen. So dass wieder vernünftig trainiert werden kann (auch davon wollten die Herren des Verbandes lange Zeit nichts wissen und die Mannschaften möglichst nach zwei Trainingswochen auf die Plätze jagen!!!).
    Was für die Vereine natürlich auch sehr wichtig ist, dass sie wieder vor den Fans spielen können. Eine ganz wichtige Säule, um das nötige Kleingeld für den Spielbetrieb zu generieren. Aber das ist evtl. für Barsinghausen nicht das Thema. Denn dort gibt es vielleicht andere Quellen, die angezapft werden können.



      

    Da der Norden die Pandemie ernster genommen hat und keine Spiele mehr ausgetragen werden durften, können sie jetzt sicher nicht benachteiligt werden. Die Havelser waren nach dem Quotienten nun mal vorne und dürfen nun gegen den Teilnehmer aus Bayern spielen. Die waren in dieser Spielzeit ja noch vorsichtiger und haben noch weniger Spiele in 20/21 ausgetragen. Welche Mannschaft die dann schicken ist deren Sache. Mal sehen wie die Havelser die Stadion frage klären, aber da gibt es ja schon genug Beispiele in der 3. Liga, das das zu lösen ist. Hoffentlich finden die Spiele dann wenigstens statt, damit man dann nächstes Jahr neu bei null starten kann und mal wieder ein Saison spielt die einigermaßen normal läuft.

    Es war zu lesen, dass der TSV Havelse dann im Niedersachsenstadion spielen will.

    Hier steht jetzt was anderes. Kann es nur verlinken, da ich unterwegs bin


    https://www.sportbuzzer.de/art…iger-havelse-hsc-stebani/

    Die Medien im Norden berichten übereinstimmend, dass die Saison abgebrochen werden soll. Ohne Ab- und Aufsteiger.

    Dass der Verband bis zuletzt auf Genehmigungen aus den Staatskanzleien gehoffte hatte, war ohnehin sehr blauäugig. Zumal Hannover und auch Hamburg in der Pandemiebekämpfung hartes Geschütz aufgefahren haben.
    Der nun geplante Abbruch war einfach überfällig. Schon im Februar war eigentlich absehbar, dass es zu solch einer Entscheidung kommen muss.


    https://www.landeszeitung.de/s…21_uJj7F__5VnBB8qZA3EJtBc

    Dr. Peter Krohn gestorben


    Am 1. April ist Dr, Peter Krohn gestorben. Dazu hat mein Freund Manfred Ertel via Facebook einen sehr bewegenden Nachruf veröffentlicht, den ich hier einstellen möchte. Sollte ich gegen die Regeln des Forum verstoßen, lösche ich den Beitrag natürlich.


    Peter Krohn – ein ganz persönlicher Nachruf (von Manfred Ertel)


    Als es für seinen geliebten Klub ums Ganze ging, weil sein Verein mit windigen Versprechen in eine seelenlose Kapitalgesellschaft ausgegliedert werden sollte, stand er an der Seite der Mitglieder und Fans. Denn er hatte frühzeitig erkannt, schneller als viele andere seiner langjährigen Weggefährten und Ex-Funktionäre, was für den Klub auf dem Spiel stand und was eine Ausgliederung bedeuten würde - den Abschied von der Tradition „seines“ HSV, einen Verlust an Identität und vor allem: die Aufgabe der Mitsprache durch seine Mitglieder und der Abschied jeglicher Mitbestimmung. Und Tradition war ihm wichtig. Nicht umsonst erzählte er immer wieder davon, wie schon sein Vater Hans 1922 und 1923 in den Meistermannschaften des HSV spielte. Er beriet sich mit engagierten Mitgliedern, die den Ausverkauf „ihres“ HSV und seiner Werte verhindern wollten, er schmiedete Pläne, wehrte sich. Auf seine ganz eigene Art. Kritisch und vorlaut, kämpferisch und manchmal auch besserwisserisch. Es ging ihm immer um seinen Verein. Aber er ließ sich nicht vor fremde Karren spannen. Peter Krohn blieb sich treu, auch wenn er selbst für Freunde bisweilen schwer auszuhalten war.


    Peter Krohn war seiner Zeit voraus. Immer und immer wieder. Er war der erste, der das Unterhaltungspotential des modernen Fußballs voll und anders ausschöpfen wollte. Er war der Erfinder von Show-Trainings mit Blaskapellen und Elefanten auf dem Rasen, auch wenn er später davon nichts hören wollte. Tausende pilgerten dazu an den Rothenbaum, um seinen „Zirkus Krohn“ live mit zu erleben. Er war der Erfinder der ersten rosa Trikots, die er später so hasste, weil sie nichts mit den Traditionsfarben zu tun hatten. Es folgten babyblaue und, wohl nur für ein Spiel, auch ein völlig anderes. Er hatte die Idee zum „Hafenpokal“ und er holte mit „Campari“ als zweiter Bundesligist einen Sponsor auf die Brust der Spieler.


    Krohn sanierte in seiner Zeit als Präsident den Verein und schaffte eine neue Identität in der Stadt mit steigenden Besucherzahlen. Er holte Kevin Keagan an die Elbe und Willi Reimann, Horst Blankenburg oder Buffy Ettmayer. Unter seiner Führung gewann der HSV 1976 den DFB-Pokal und im Folgejahr gegen den RSC Anderlecht den Europapokal der Pokalsieger – einen der ganz großen Triumpfe in der Vereinsgeschichte. Legendär die Vereinsabende, wenn es ihn bei der Frage nach dem erfolgreichsten Präsidenten praktisch vom Sitz riss: Krohn oder Klein, das war die Frage. Und die Antwort darauf war für ihn längst nicht nur eine Sache der Eitelkeit. Sondern auch der Gerechtigkeit. Wie bei anderen Themen auch.


    Viele von seinen schlagzeilenträchtigen Vermarktungsideen hätte er 40 Jahre später wohl bekämpft. Das kann man nur vermuten wenn man ihn gut kannte. Denn Peter Krohn gehörte wiederum zu den Ersten die erkannten, wie sich der Fußball immer mehr von seinen Fans und Vereinsmitgliedern entfernte. Und den Regeln des Kommerzes bedingungslos unterwarf. Regelmäßig traf man ihn bei abendlichen Debatten über die Zukunft seines HSV und des Profifußballs im Fan-Haus an der Holstenstraße. Da saß er dann zwischen jungen Ultras und gesetzten Supportern, inmitten von Ehren- und einfachen Vereinsmitgliedern, Jungs und Mädels, Männer und Frauen. Und stritt wie ein Kesselflicker, war manches Mal nur schwer zu bändigen. „Ich weiß schon was du sagen willst...“. So fiel er oft selbst Freunden und Mitstreitern ins Wort, Geduld war in zunehmendem Alter nicht unbedingt immer seine Sache. Der HSV war es. Das allein zählte für ihn. Man konnte sich darüber in der Situation ärgern, ihm aber nicht böse sein. Es war schwer für ihn in den letzten Jahren, als seine eigene Gesundheit es immer weniger zuließ, zu den Treffen oder Versammlungen zu kommen, erst recht zu den Spielen im Volksparkstadion. Und ihn die Gesundheit seiner geliebten Frau noch weiter einschränkte. Bei Gesprächen in der Pizzeria nur 250 Meter von seiner Wohnung konnte man spüren, wie sehr ihn der Verein immer noch beschäftigte und wie schwer es ihm fiel, sich nicht mehr direkt einmischen zu können. Doch die Kraft für diese Treffen mobilisierte er, solange es seine Gesundheit zuließ. Zuletzt waren es dann nur noch Telefonate und Briefe, gefüllt mit den Sorgen um seine liebe Doris. Wenn man ihn kennt ist es keine Überraschung, dass ihn sein Lebensmut und seine Kraft so kurz nach dem Tod seiner Frau verlassen haben. Es ist traurig. Für den HSV und für viele von uns. Ich habe mich manches Mal über ihn geärgert. Und doch die Stunden mit ihm geschätzt. Und oft auch seinen Rat oder zumindest seine Meinung. Ich werde ihn vermissen.


    Wenn wir uns die aktuellen Zahlen anschaut - die Spitze des Eisberges ist sicherlich noch nicht erreicht! - ist eine Fortsetzung mehr als nur ein Wunschtraum. In meinen Augen handelt der Verband blauäugig. Um nicht zu sagen, sogar verantwortungslos gegenüber den Vereinen.

    Als im Januar absehbar war, dass uns eine weitaus gefährlichere 3. Welle erreichen wird, hätte schon vorausschauend zumindest ein Abbruch der Saison vorbereitet werden müssen!.
    Wenn es irgendwie möglich sein sollte, sollte zumindest der Pokal noch ausgespielt werden. Außerdem könnten evtl. die Bewerber um den Aufstieg in Liga 3 den unter sich ausmachen.
    In Niedersachsen wird mit dem Gedanken gespielt, dass die beiden in der Staffel führenden Clubs, einen Aufsteiger unter sich auszumachen. Die Kandidaten sollen nach der Quotientenregelung ermittelt werden. In der Staffel Lüneburg/Weser-Ems wäre das der SC Heelingen. In der Staffel Hannover/Braunschweig - welch wunder? - Germania Egesdorf-Langreder. Der in Personalunion agierende Chef der Niedersächsischen und des Norddeutschen Fußballverbandes, Günther Diestelrath, wird sich dabei sicherlich etwas gedacht haben.

    sieht wohl doch so aus, als wenn die Saison annulliert wird


    Der Niedersächsische Fußballverband will in der kommenden Woche eine finale Entscheidung treffen, wie mit der derzeit unterbrochenen Saison umgegangen wird. Der Verband strebt eine Annullierung an.


    Fußball: NFV strebt eine Annullierung der Saison an - Lokalsport Achimer Kurier und Verdener Nachrichten - WESER-KURIER (weser-kurier.de)

    Die Entscheidung war überfällig. Seit Wochen diskutieren wir dieses Thema. Es war doch schon sehr früh absehbar, dass es so kommen wird. Aber besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Eine ähnliche Entscheidung strebt der Norddeutsche Fußballverband in Sachen Regionalliga an. Auch dort soll die Saison vorzeitig abgebrochen werden.

    Mal ehrlich wir haben März. Man hätte zumindest noch versuchen können, die Hinrunde zu absolvieren um auch für die Aufsteiger faire Bedingungen zu haben. Das sind ein paar Spiele.

    Mal ehrlich. Du hast echt ne ätzende Art anderen ständig erzählen zu wollen, was sie hätten tun können, tun sollen oder hätten tun müssen.


    Ist doch völlig okay, wenn in SH mehrheitlich entschieden wird den ganzen Humbug sein zu lassen, weil derzeit und wohl auch in den kommenden Wochen einfach nichts planbar ist. So können nun alle zumindest ein ruhiges Frühjahr einplanen, und darauf hoffen im Sommer eine vernünftige Vorbereitung abhalten zu können, um danach wieder einen geregelten Spielbetrieb aufzunehmen. Ob in der Zwischenzeit noch irgendwelche neuen Mutationen auch dies nicht möglich werden lassen, wird man dann sehen.

    Nicht nur der DFB (ja für die Regionalligen zuständig)), sondern auch die Landesverbände haben recht lukrative Werbeverträge. Also muss gespielt werden auf Deubel komm heraus! So einfach ist das. Und williges Handwerkszeug dazu sind die Vereine. Zumindest die, die sich einen Vorteil erhoffen.

    Ich bin da voll beim Kollegen Speldorfer. Die Lage in Sachen Pandemie ist so undurchsichtig. Da ist momentan nichts planbar. Wer etwas anders behauptet, belügt sich selbst.

    Nun werde ich richtig nervös. Da wird richtig optimistisch bei uns in NDS diskutiert. Ich freue mich schon auf die ersten Training Einheiten, wenn sie auf unseren Plätzen starten. :positiv2:


    https://www.kicker.de/niedersa…is-21-juli-798989/artikel

    Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter - oder es bleibt, wie es ist!

    Niedersachsen ist als zweitgrößtes Bundesland sehr vielfältig. Dementsprechend unterschiedlich sind die Inzidenzwerte in den Kreisen. Die bewegen sich zwischen 12 und 150. Allein im Bezirk Weser-Ems wird es wohl noch lange dauern, bis da was möglich ist.

    Im HSV-Archiv aus dem Jahre 02/1941 wird davon Berichtet, dass man sich auf einen Vergleich mit Schalke 04 freut und noch ein weiterer namhafter Gegner für Ostern gesucht wird:


    Karfreitag werden wir das traditionelle Freundschaftsspiel mit Schalke veranstalten, während der Gegner für Ostern noch nicht feststeht.

    Spielabschlüsse, mit namenhaften auswärtigen Gegnern, sind in diesen Kriegsmonaten nicht so einfach. Trotzdem hoffen wir, dass am zweiten Ostertag wieder ein unserer Tradition würdiger Gast bei uns weilen wird.

    Lt. "Delmenhorster Kreisblatt" will der NFV jetzt mit einer neuen Strategie das Problem lösen: die Saison soll ohne Auf- und Abstiegsrunde beendet werden. Beide Staffeln spielen die komplette Hin- und Rückrunde zu Ende. Die beiden Tabellenletzten steigen ab. Sollten noch Absteiger aus der 3. Liga hinzu kommen, kann sich die Zahl auch auf 3 erhöhen. Dazu müsste allerdings spätestens an Ostern wieder begonnen werden. Darüber will man am 8. März mit den Vereinen sprechen.