Beiträge von doepuli

    Einfach nur Wahnsinn.Quelle: Heilbronner Stimme.


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    Mit über 1.100 Zuschauern hatte der Verein sicherlich eine für diese Spielklasse eine tolle Kulisse! Aber die "Heilbronner Stimme" meint mit diesem Rekord sicherlich diese Saison. Denn in der Saison 14/15 konnte der Delmenhorster Verein Tur Abdin gegen den SVA Delmenhorst knapp 1.800 Fans vermelden. Wobei ca. 20 Minuten vor Schluss kein Eintrittsgeld mehr genommen wurde, kamen noch viele Besucher von den Nebenplätzen dazu.

    Zum Saisonende empfing der VFL Wittekind Wildeshausen und konnte 4.000 Zuschauer gegen den SV ATLAS begrüßen.

    In der Saison zuvor spielte der SVA in der Kreisliga und hatte gegen den benachbarten TSV Ganderkesee über 1.200 Zuschauer.

    BW Tündern - SVG Göttingen 2:5 (1:0) [abgebr.]

    1:0 Robin Tegtmeyer (38.); 1:1 Alexander Kern (46.); 1:2 Justin Taubert (58.); 1:3 Florian Evers (74.); 2:3 Chris-Oliver Niebling (76.); 2:4 Florian Evers (86.); 2:5 Dennis Moschanin (90+1.)


    Besondere Vorkommnisse: Beim Stand von 2:5 versagte das Flutlicht in der Nachspielzeit (93.Min.). Das Spiel musste abgebrochen werden.

    Kaum zu glauben aber wahr: die Stadt Hameln als Eigentümer hat eine Zeitschaltuhr für die Flutlichtanlage installiert. Damit nicht aus versehen die Funzeln die ganze Nacht über in Betrieb sind. So gingen also die Lichter aus und ließen sich nicht wieder in Betrieb nehmen!

    Obwohl nur noch eine Minute zu spielen waren, hatte der Schiri keine andere Wahl, als abzubrechen. Beide Vereine haben sich einvernehmlich mit dem Staffelleiter in Verbindung gesetzt und entsprechende Mitteilung gemacht, das Spiel mit 5:2 für Göttingen zu werten.

    Offensichtlich regiert der Neid in Heilbronn. Anders ist dieses Statement nicht zu verstehen.


    Kurzes Update vor allem für die beratungsresistenten im Heilbronner Fussball…
    Die Zahlen (Mannschaften vom VfR Heilbronn) untenstehend sind brutal ehrliche und aufopferungsvolle Arbeit. Während einige Herrschaften in den Niederungen des Fussballs als Jugendleiter oder Sportlicher Leiter für jeden Cent mehrfach ihre Zusagen ändern und für umsonst keinen Meter gehen, hat mein komplettes Team an Funktionären (Vorstand, Jugendkoordinatoren, Stadionsprecher, Betreuer sowie Teammanager) keinen Cent vom Verein. Während einige bekannte Herren im Heilbronner Fussball die letzten 10 Jahre mehrfach ihre Unfähigkeit bewiesen haben, werden wir mit merkwürdigen Unterstellungen konfrontiert. Nochmals, uns gibt es seit drei Jahren und wir können nichts dazu wenn die ein oder andere Entscheidung richtiger war als eure. Wenn das ganze mit dem finanziellen eine Bedeutung gehabt hätte, hätten wir uns ins gemachte Nest setzen können oder uns hinter gewissen Projekten groß wähnen können. Unsere Vergangenheit liegt auf der Wiese, auf saharaähnlichen Sportplätzen, ohne Dusche und ohne den klassischen Geldgeber. Während ihr entspannt mit Vereinsheim, Trainingsgelände, finanziellen Background uvm euch in Sicherheit gesehen habt, mussten wir (zum Glück) wie Nomaden bis nach Duttenberg fahren um ein Training abhalten zu müssen. Heilbronner Vereine haben uns abgelehnt oder mit horrenden Beträgen versucht Kasse zu machen. Wir haben heute noch kein Vereinsheim aber 400 Mitglieder inkl tollen 210 Jugendspielern.
    Heute nach intensiven drei Jahren dürfen wir uns zu den besten Teams auf Bezirksebene zählen. Das aber mit dem finanziellen Aspekt in den Vordergrund zu schieben, zeigt auf daß extrem viele entweder unseren Start vergessen haben oder einfach nur oberflächlich sind. Schaut euren Verein an und hinterfragt euch EHRLICH was ihr tatsächlich nicht gut gemacht habt. Mit weniger Mathematik und mehr Herzblut/Verstand/Leidenschaft werdet auch ihr merken, daß im Sport mehr möglich ist. Seid aufrecht, vermeidet Neid und zerfresst nicht unnötig eure Seele - es ist es nicht wert, das Leben ist zu kurz um das zu hassen was gutes bewirken soll. Versteckt euch nicht hinter Projekten die am Ende kein Leben bewirken werden, geht euren Weg und nicht den der Mathematik😉! Schönen Abend, bleibt sauber…

    Den Neid der anderen habt ihr euch erarbeitet! Darauf könnt ihr stolz sein!

    Was ich hier lese, erinnert mich an die Zeit, als wir vor 10 Jahren unseren SV ATLAS Delmenhorst neu auf die Beine gestellt hatten. Auch damals gab es mehr als nur neidvolle Kommentare. Überall haben sich aber die Kassierer die Hände gerieben, wenn unsere Mannschaft dort antrat. Der Lohn: heute spielen wir nach über 20 Jahren erstmals in der Regionalliga gegen unseren Nachbarn, den VfB Oldenburg. Pandemiebedingt leider nur vor max. 2.500 Zuschauern.

    Bleibt euch treu. Dann wird alles noch besser werden!

    6.Spieltag mit u. a. SV ATLAS Delmenhorst - VfB Oldenburg

    27 Spieler von einst haben sich als Zuschauer angesagt!

    Nachdem am letzten Spieltag der VfB Oldenburg pandemiebedingt pausieren musste, steht seit gestern fest, dass es am Sonntag nach fast 24 Jahren zum alten Weser-Ems-Duell der beiden Mannschaften aus dem Oldenburger Lande kommen kann.

    Zuletzt trafen beide Mannschaften in der Saison 97/98 im Oldenburger Marschwegstadion aufeinander und trennten sich vor ca. 3.000 Zuschauern 2:2 unentschieden.

    Diesmal sind 2.500 Zuschauer zugelassen, wovon dem VfB 500 Karten zur Verfügung gestellt werden. Diese Karten werden nur über die Geschäftsstelle des VfB vertrieben.

    Zum spiel: Favorit ist sicherlich der VfB, der mit 4 Siegen in die Saison starten konnte. Auch ATLAS ist noch ungeschlagen. Allerdings steht erst ein Sieg zu Buche. 4 weitere Spiele endeten unentschieden.

    Dem SVA-Fanclub Blau-Gelb-Reloadet mit seinem emsigen Vordenker Bert Drewes ist es gelungen, 27 Spieler und Trainer von einst ist es gelungen, 27 Spieler und Trainer, die teilweise sogar beim Rekordspiel von 1979 dabei waren, als knapp 16.000 Zuschauer beim legendären 0:0 im alten Stadion von Donnerschwee dabei waren. Die weiteste Anreise wird wohl der frühere Trainer Bata Tijanic haben, der sich aus Belgrad angesagt hat. Auch er war -wie so mancher Spieler - für beide Vereine im Einsatz!

    Nachholspiel vom 1. Spieltag - Mi 15.09.21


    FC Oberneuland - SV Atlas 0:0


    Atlas weiter unbesiegt

    Ich war lange nicht mehr in Oberneuland. Hatte zuletzt dort auch immer Tribünenplatz. Diesmal gab es von den Gastgebern nur einen Stehplatz. Wer da einen Platz sucht, sieht nicht viel vom Spiel. Nur zwei Stufen auf den Traversen verhindern eine vernünftige Sich auf das Spielfeld. Immerhin begehrt der FCO 9 € für solch ein Ticket. Okay - einem geschenkten Gaul schaut man nicht auf's Maul.

    Da die Punkte evtl. mit in die 2. Runde genommen werden, ist ein Remis eigentlich zu wenig. Aber als Stürmer Janssen in der 41. Minute raus musste, ging nach vorne auf einmal nicht mehr viel.


    Ist möglicherweise ein Bild von Gras

    Fußballkult und großer Sport

    Trainer Tijanic kommt aus Belgrad zum Legendentreffen ATLAS gegen VfB Oldenburg


    Es ist ein Wiedersehen von unvergessenen Spielern, wenn am kommenden Sonntag ab 15 Uhr in der Regionalliga ATLAS den VfB Oldenburg erwartet. Mein Freund Bert Drewes, Kopf des Fan-Clubs Blau-Gelb Reloaded, hat dank seines Netzwerkes ehemalige Leistungsträger zum Legendentreffen unter dem Motto Donnerschwee (Sportplatz in Oldenburg) & Düsternort eingeladen. Lang ist die Liste der Gäste, die vor allem in den Spielzeiten 1979/80 und 1983/84 für unglaubliche Begeisterung sorgten. Unvergessen bleibt das Punktspiel im Dezember 1979, als 15.470 zahlende Besucher in Donnerschwee ein 0:0 erlebten. Der VfB Oldenburg behauptete in der damals dritthöchsten Spielklasse die Führung gegenüber dem Tabellenzweiten ATLAS. Wobei böse Zungen auch heute noch behaupten, dass der SVA mit einer Niederlage bei den Werder-Amateuren einen möglichen Aufstieg "abschenken" musste, weil der Verein sich die 2. Bundesliga nicht leisten konnte. Im Rückspiel vor 10.000 Zuschauern gewann Atlas 3:2 durch Tore von Meyer, Radbruch, Selke und Gegentreffern von Wörz und Darsow. Der VfB stieg auf. Atlas wurde Vierter. Trainerwaren die bereits Verstorbenen Bernd Oles (SVA) und Helmut Mrosla.Zum Treffen am 19. September reisen auch zahlreiche Spieler aus der Ferne an. Trainer Bata Tijanic, Meistermacher 1984 und zweimal Coach des SVA sowie Trainer des VfB, fliegt sogar aus Belgrad ein. Günther Selke kommt aus Neumünster, Uwe Erkenbrecher aus Wolfsburg, Jens Rodiek aus Celle, Helmut Trenke aus Bremerhaven. Bei beiden Vereinen spielten Rainer Struckmann, Manni Hellmann, Shorty Osterkamp, Dieter Tippelt, Mathias Trätmar. Sie freuen sich auf ein Wiedersehen mit Thomas Pfautsch, Jupp Schmidt, Jürgen Neumann, Oliver Lindner, Herbert Meyer, Reinhold Specht, Peter Darsow, Gerold Steindor, Harald Witt, Hans Jürgen Metz, Jörn Oberbeck. Das Treffen der Ehemaligensteigt ab 11.30 Uhr in der Gaststätte Costa Smeralda, die aus allen Nähten platzen wird. Fans können später im Stadionbereich Gespräche führen, Autogramme sammeln und auch ein Sonderplakat erstehen.


    Allerdings kam gestern eine Meldung aus Oldenburg, dass der VfB sein heutiges Spiel gegen den SSV Jeddeloh nicht austragen kann, weil ein Teil der Mannschaft pandemiebedingt in Quarantäne muss. Ob das Spiel kommende Woche in Delmenhorst überhaupt stattfinden kann, ist deshalb nicht gewiss.

    Das Verletzungspech hat den SV Atlas Delmenhorst voll erwischt. Der Fußball-Regionalligist muss lange ohne seine beiden Stützen Nick Köster und Efkan Erdogan auskommen, die sich beim 0:0 am Samstag in Jeddeloh sich verletzt hatten.

    Bei Köster wurde ein Riss des Syndesmosebandes und weiterer Bänder im Sprunggelenk festgestellt. Nach Vereinsangaben muss er operiert werden und wird drei bis vier Monate ausfallen. Erdogan hat es noch härter getroffen, der Neuzugang hat sich das vordere Kreuzband gerissen, ihn erwarten eine OP und sieben bis acht Monate Pause.

    Am Sonntag in Lüneburg fehlen zusätzlich die gesperrten Ferfellis und Tag, die bei dem Spiel mit gelb-rot vom Platz mussten. Nachdem ich ein Video sehen konnte, kann ich zumindest den Feldverweis von Taag nicht verstehen bzw. akzeptieren.

    KlauMi und kein Ende!


    Die Wahrscheinlichkeit ist recht groß, dass KlauMi für ganz kleines Geld den HSV kaufen wollte. Zumindest hatte er sehr großes Interesse daran, 25,1% der Anteile zu erwerben. Dann hätte er immerhin eine Sperrminorität im AR.

    Nach der Ausgliederung im Jahre 2014 stellte er mit Karl Gernand den AR-Chef in der HSV AG. Der forderte 3 Jahre Zeit, um den HSV neu aufzustellen. Was dabei heraus kam, ist hinlänglich bekannt. KlauMit stellte schweibchenweise für den heutigen Profifußball zur Verfügung. Zum leben zu wenig - zum sterben zu viel. Andere Investoren wurden nicht gefunden. Wer will mit KlauMi denn auch an einem Tisch sitzen. Denn es wäre ja nur der Katzentisch. Weil KlauMi ja alles hätte blockieren können.

    Alles was in den Sand gesetzt wurde ist auf dem Mist von KlauMi bzw. seinem Statthalter Gernandt passiert. Meine persönliche Hoffnung ist die, dass Cello Janssen mit seinen Leuten einen langen Atem hat und den Verein wieder auf die Füße stellen kann. Am kommenden Montag wird er Gast beim Seniorentreff sein. Zumindest sind die Amateurabteilungen auf einem guten Weg: Die Fußballer spielen in der Oberliga recht gut mit und die Frauen nehmen Anlauf auf die 2. Liga. Haben mit den B-Mädels in der Bundesliga einen hervorragenden Unterbau.

    doepuli, sind Turabdin und Baris in den Bereichen Zuschauer und Sponsoren in der Stadt eigentlich echte Konkurrenz für Atlas?

    Ich lebe ja nun mittlerweile fast 7 Jahre in Hamburg. Da bin ich in dieser Hinsicht der falsche Ansprechpartner.

    Tur Abdin ist ein Verein, der von Aramäern gegründet wurde. Die haben in ihrem Umfeld gute Geschäftsleute, die ihren sicherlich Verein ordentlich fördern. Sie haben Spieler in ihren Reihen, die maßgeblich zu Aufstieg des SV ATLAS beigetragen haben. Der wertvollste war sicherlich Musa Karli, der ja als junger Spieler mit Darmstadt 98 in die 3. Liga aufgestiegen ist. Sich dort aber in dieser Liga dann nur noch zu 5 Einsätzen kam. Der Aufstieg in die Landesliga scheiterte bisher, weil die Nachwuchsarbeit nicht ausreichend war.

    Der SV Baris ist ein kleiner Verein, der von Türken in DEL gegründet wurde. Sie konkurrieren eher mit den beiden anderen Verein mit türkischen Wurzeln. Was diese Vereine trennt, ist die politische bzw. religiöse Ausrichtung.


    Mitglieder vom Tur Abdin sieht man häufig bei Heimspielen des SVA. Die Resonanz bei allen anderen Vereinen in der Stadt ist das Zuschauerinteresse deutlich geringer. So wird es wohl auch beim Sponsoring sein. Da hat der SV ATLAS mittlerweile 88 Partner im Boot, die auch in dieser schwierigen Zeit bei der Stange geblieben sind.

    Gibt es eine Zuschauerzahl aus Delmenhorst? Waren Fans aus Osnabrück erlaubt?

    1,600 Zuschauer kamen zu dem Spiel, dass mangels Flutlicht bereits um 18 Uhr angepfiffen werden musste. Davon waren wohl ca. 250 aus Osnabrück im Gästeblock.

    Der VfL war ganz klar die Spielbestimmende Mannschaft. Aber zunächst stand die SVA-Abwehr sehr sicher. Die ATLAS-Mannschaft hatte in meinen Augen zuviel Respekt vor dem Gegner und traute sich im Spiel nach vorn zu wenig zu. Wie so oft war dann ein Fehler im Mittelfeld Ausgang des Treffers zum 0:1. Das Abspiel auf den rechten Flügel hätte aus meiner Sicht als Abseits gewertet werden müssen. Die Flanke konnte dann noch abgewehrt werden, doch der VfLer Haas konnte den Ball ca. 25 Meter vor dem Tor aufnehmen, machte noch ein paar Schritte und traf dann flach ins lange Eck.

    Vielleicht wäre dann kurz vor der Halbzeit der Ausgleich möglich gewesen, doch einen Fallrückzieher von Erdogan konnte der VfL-Keeper Wiesner noch aus dem Eck fischen und zur Ecke lenken. Daraus konnte erneut Ergan Kapital schlagen, doch den Kopfball konnte Wiesner ebenfalls parieren.

    Immer wieder vom Ex-HSV-Talent Sören Bertram angetrieben kamen die Osnabrücker nach vorn. Doch der erwies sich als Chancentot.

    Aus dem Gewühl heraus dann das 0:2 für die Gäste dem dann nach das 0:3 folgen sollte.

    Insgesamt ein nettes Spiel, bei dem der Klassenunterschied aber deutlich wurde.

    Für alle, die den SV ATLAs seit nunmehr 9 Jahren - und natürlich auch darüber hinaus - verfolgen, ist dieser stolze Erfolg natürlich Balsam auf die Seelen. Als es Ende der 90er Jahre bergab ging und letztendlich in der Insolvenz und sogar dem Streichen aus dem Vereinsregister endete, deutete absolut nichts darauf hin, dass dieser Verein irgendwann nochmal zurück kommen sollte.


    Sicherlich war es am Samstag so, dass die Hildesheimer sagen konnten: erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu.

    Von Beginn an wollten die Domstädter zeigen, dass sie zu Recht als Favorit an die Delme gekommen sind. Aber sie waren fast immer am Strafraum mit ihrem Latein am Ende. Die SVA-Abwehr stand recht sicher und was dann doch auf das Tor kommen sollte, war dann sichere Beute vom starken SVA-Keeper Rico Sygo!

    ATLAS konnte sich nach der ersten Drangperiode der Hildesheimer befreien und Neuzugang Matti Trianni konnte nach 12 Minuten nach Vorlage von Marek Janssen zum 1:0 verwandeln. Es folgte ein Spiel, bei dem beide Mannschaften ein tolles Spiel zeigten. Marek Janssen war dann in der 23. Minute der Schütze zum 2:0, als er von Dimitros Ferfelis fein bedient wurde. Die Domstädter waren nun bis zur Pause kaum noch gefährlich und mit diesem Ergebnis gut bedient.

    Nach der Pause versuchten die Hildesheimer das Spiel zu drehen und machten enormen Druck. Sie kamen aber lediglich durch einen berechtigten Strafstoß zum Anschlusstreffer. Mehr ließ die SVA-Abwehr nicht zu. Das 3:1 war gehörte dann in die Rubrik "Kacktor des Monats" von Arndt Zeigler: Trianni zog auf der linken Angriffsseite davon. Es folgte ein Ball, der weder Flanke noch Torschuss war. Zudem auch noch recht schwach abgeschlossen.Der Hildesheimer Niklas Rauch grätschte in diesen Ball und bugsierte das Ding in die kurze Ecke des eigenen Tores. 06-Keeper Antoni Brandt aber war auf dem Weg in die andere Ecke und konnte dem Ball nur noch nachschauen.

    Das 4:1 war dann die Folge einer nicht funktionierenden Abseitsfalle der Hildesheimer, die von Marko Stefandel in der 75. Minute ausgehebelt wurde. Danach war der VfV noch um Ergebniskosmetik bemüht. Aber auch das sollte nicht mehr gelingen.


    In Delmenhorst haben die Verantwortlichen die Lehren aus der Vorsaison gezogen, als mit einer etwas verstärkten Oberligamannschaft versucht wurde, die Liga zu bestreiten. Angefangen mit Torhüter Sygo wurden Spieler geholt, die wesentlich ballsicherer sind und auch Tempo machen können.


    Insgesamt waren das am Samstag zwei Mannschaften auf dem Platz, die ihren Weg machen sollten. Gestern habe ich in Hamburg das Spiel Altona 93 - HSV U21 verfolgt (0:2). Das Spiel hatte nicht annähernd das Niveau. Eigentlich ein 0:0-Spiel. Aber Dank eines frühen Strafstoß gewannen die HSV-Bubis. Auch das 0:2 war ein Elfer, der im Gegensatz des ersten Treffers berechtigt war.

    Für mich absolut unverständlich, weshalb die 96-Bubis an einem Freitag um 18:30 Uhr spielen. Wobei zeitgleich auch noch die Zweitliga-Profis im Einsatz sind. Die Folge ist, dass sie unter Ausschluss der Öffentlichkeit spielen müssen. Die Delmenhorster Fans sind ja eigentlich recht reisefreudig. So aber sind die meisten zu Hause geblieben. Sicherlich auch, weil nur 150 Gästefans vor Ort eine Eintrittskarte bekommen konnten.

    Weshalb sich 96-Coach noch nach Spielschluss mit der Roten Karte bedacht wurde, ist mir bleibt ein Rätsel. Er soll gegenüber ATLAS-Coach Riebau tätöich geworden sein.

    Nach der dummen 1:2-Pleite letzte Saison immerhin ein Teilerfolg.

    Sowas muss allerdings auch ein vierter Schiri wissen...

    Ja, wäre eine nette Zugabe. Aber es gehört nicht zu den Pflichten eines Schiedsrichters, die Auswechselkontingente zu kontrollieren. Der ist nur für die Kontrolle zuständig, wer überhaupt auf dem Spielberichtsbogen steht und daher eingewechselt werden darf und dass von dieser Spielerliste zu keinem Zeitpunkt mehr als 11 Mann gleichzeitig auf dem Feld stehen. Und selbst wenn eine Mannschaften 8x wechseln will, ist es nicht die Pflicht des Schiedsrichters, einen Hinweis zu geben. Sonst könnte man ja am Ende sogar noch vom Schiedsrichter fordern, die Spielberechtigungen zu kontrollieren. Also über die Einsichtnahme des Spielerpasses hinaus, ob zB ein Spieler sich in einer höheren Mannschaft festgespielt hat etc...

    In Zeiten des elektronischen Spielberichtes sind eigentlich alle möglichen Fehler bereits im Vorfeld ausgeschlossen. Selbst in den untersten Spielklassen ist es mittlerweile üblich, dass nach Ende der Begegnung alle relevanten Ereignisse bis hin zu den Torschützen elektronisch erfasst werden. Folglich kann jeder Interessent bereits wenige Minuten nach Spielschluss alles bei Fussball.de erfahren.

    Bereits 1998 erlaubte sich Otto Rehagel als Trainer des 1.FC Kaiserslautern einen Wechselfehler: er wechselte eine Nicht-EU-Ausländer im BL-Spieler gegen Bochum zu viel ein. Die Bochumer legten allerdings keinen Protest ein, weil sie ohnehin gewonnen hatten.


    Letztendlich sind immer die Vereine selbst verantwortlich, wer spielt. In diesem Falle sind es sogar hochbezahlte Profis, die wissen müssen, wie die Regelungen sind.

    Spielausfall in Delmenhorst kann kostet den SV ATLAS wohl viel Geld


    Der Saisonauftakt könnte den SV ATLAS verdammt viel Geld kosten. Im Vorverkauf wurden 600 Tickets abgesetzt. Dazu kommen Sponsoren- und Dauerkarten. Folglich wäre das Stadion wohl mit den erlaubten 1.400 Platzen ausverkauft gewesen. Das alles gegen einen Verein, der in der Liga sicherlich nicht viel Strahlkraft verbreitet.

    Doch 24 Stunden vor Spielbeginn wurde beim FC Oberneuland ein Spieler positiv getestet und das Gesundheitsamt Bremen stellte weitere 12 Spieler unter Quarantäne. Sie alle sollen an einem privaten Treffen der Mannschaft teilgenommen haben. Davon wird auch das Heimspiel der Bremer gegen den VfB Oldenburg betroffen sein.

    Selbstgemachte Leiden!


    In der guten Zeit erwirtschaftete der Verein gutes Geld. Es wird gesagt, dass davon ein großer Teil (20 Mio) bei der Lehman-Bank in den USA angelegt wurde. Die ging bekanntlich pleite und die Kohle war wohl weg. Ein weiterer hoher Geldbetrag ging durch die Pleite einer Reederei verloren. Dennoch hielt der Verein an den Umbau des Stadions fest. Der Ausbau sollte eine Kapazität für 50.000 Zuschauer garantieren. Der Plan ging aus Kostengründen in die Hose. Dennoch kostete das neue Stadion gut 75. Mio €uronen. Aber nicht nur das: für rund 2,5 Jahre verringerte sich die Kapazität um rund 14.000 Plätze. Folglich verringerten sich auch die Einnahmen entsprechend. Dafür sind Männer wie der Ex-Vorsitzende Fischer ("das Weserstadion gehört an die Weser") und nicht zuletzt auch Ex-Manager Willi Lemke wohl verantwortlich zu machen. ein kompletter Neubau auf der grünen Wiese wäre wohl sinnvoller gewesen.

    Durch die Verlegung eines Hybridrasens wurden auch die Veranstaltungen für z. B. Konzerte unmöglich gemacht. Dazu kommt auch noch die Lage. Direkt an der Weser gelegen ist die Verkehrsanbindung so schlecht, dass der DFB auf Länderspiele dort verzichtet. Auch ist die Straße vor dem Stadion (Osterdeich) an Spieltagen nur Anwohnern gestattet ist. Das alles wusste der Verein. Dennoch hielten sie an diesem Konzept fest.

    Im Jahre 2012 verließ dann mit Klaus Allofs der Erfolgs-Manager das bereits sinkende Schiff. er ahnte vielleicht, was sich anbahnen wird! Mit ihm wurden junge Spieler geholt, die dann mit ordentlich Gewinn transferiert werden konnten.

    Die Prügelknaben sind jetzt die Nachfolger. Obwohl sie nichts für die Pläne mit all ihren Folgen der Vorgänger nichts können.

    Werder war in der Vergangenheit immer ein Verein, der mit sehr guter Nachwuchsarbeit glänzen konnte. Es gibt nur ganz wenige Klubs, die aus ihrem eigenen Nachwuchs Spieler für die Profimannschaft heranziehen konnte. Auch das ist Vergangenheit. An allen Ecken und enden muss gespart werden. Deshalb verstehe ich einfach nicht, dass der Verein vielfach zum Favoritenkreis der 2. Liga ernannt wurde.