Beiträge von doepuli

    Einmalig im deutschen Amateurfußball ist sicherlich die Entstehung und Entwicklung des HFC Falke in Hamburg!
    Unmittelkbar nach der Ausgliederung des Profifßballs beim Hamburger SV gründeten einige Aktivisten des HSV (Supporters, Allesfahrer, Hopper) den HFC Falke. Zur Gründungsversammlung kamen gut 300 Interessierte und hoben den Club aus der Taufe.
    Ein Jahr Aufbauarbeit war erforderlich, um dann im 2. Jahr des Bestehens am offiziellen Spielbetrieb teilnehmen zu können. Man wurde der Kreisklasse 5 (9. Liga) zugeteilt. Und dort stellte man in jeder Beziehung Rekorde auf, die so schnell nicht wiederholbar sein dürften!
    Lediglich am letzten Hinrundenspieltag musste man auswärts bei Blau-Weiss Schenefeld II vor gut 650 Fans mit einem 2:2 (nach schneller 2:0-Führung) einen Punktverlust ertragen. Aus 28 spielen holte man 82 Punkte.


    Die Saison endete gegen den gleichen Gegner mit einem schneidigen 7:0. Vor 761 zahlenden Fans!
    Die Heimspiele werden grundsätzlich samstags um 12 Uhr auf der Rudi-Barth-Anlage von Union 03 ausgetragen.


    http://radiohamburg.fussifreun…ga-choreo-und-kantersieg/

    Es ist müßig darüber zu diskutieren, was früher war. Natürlich schwelge ich "alter Sack" gern in Erinnerungen. Weil ich die alten Zeiten ja miterlebt habe. Und momentan erleben wir, was da in Lingen abgeht. Ein alter Rivale, der ein Jahr vor uns zu höheren Ufern aufstiegt.
    Vielleicht begann auch schon alles Anfang der 80er Jahre? Damals kamen Textilien auf den Markt, die ein Label trugen. Es waren die mit dem kleinen Krokodil. Es war damals ein Statussymbol. Und fortan wurde gerade in diesem Markt etwas auf den Weg gebracht, was heutzutage vollkommen normal ist. Obwohl Preis und Leistung meistens in keinem Verhältnis stehen! Und die Profivereine leben ganz gut davon. Und auch der DFB. Regelmäßig kommen neue Kollektionen für Schiris raus. Ein Vereinskamerad war DFB-SR. Er bekam zu Saisobeginn ständig alles doppelt und dreifach gestellt. Er hätte mir gern was weitergegeben. Nur darf ich es auf dem Platz nicht anziehen. Weil ja überall die DFB- und Ligalogos drauf sind. Also kaufen wir Amateure es teuer. Und der DFB macht Kasse! So einfach ist das.


    Im Amateurbereich müssen wir versuchen, neue Wege zu gehen. Wir sehen ja nicht nur im Profibereich kleine Vereine, die dank Unterstützung von Geldgebern bis in die Bundeliga gekommen sind. Es gibt ja auch viele dorfvereine, die den größeren Klubs den Rang ablaufen konnten. Sehr gut zu sehen in den Regionalligen. Wie kann es sein, das beispielsweise RW Essen im Westen gegen die SF Lotte nicht anstinken kann? Weitere Beispiele gibt es genügend! Bei uns im Norden spielen die Jungs lieber in Rehden als in Diepholz. Ebenso ist Drochtersen statt Stade angesagt. Und vielleicht macht ja künftig Bevern (750 Ew.) dem BV Cloppenburg zu schaffen. Immerhin haben sich einige bisherige Regionalligaspieler dorthin auf den Weg gemacht. Oder wie war es einst in Herzlake? Der dortige Sponsor wollte unbedingt mit dem SV Meppen auf Augenhöhe mitspielen! Unser einstiger RL-Torschützenkönig ging vor ca. 20 Jahren dort hin. Als man bei uns zum Punktspiel antrat, fragte ich seinen Vater, ob es nicht mehr spaß macht bei uns vor 2.000 Fans zu spielen alsi in Herzlake vor 300, bekam ich zur Antwort: "Wenn du dafür sorgst, dass jedes Jahr 130.000 DM auf unserem Konto verbucht werden, ist er sofort wieder da!" 130 TDM netto bedeuten bei einem Junggesellen gut eine 1/4 Million! Da kann man sich leicht ausrechnen, welche Summen man schon damals für eine Truppe insgessamt aufrufen musste!!!


    Kurz zur Nr. 1 im Norden: Fallersleben ist für mich nicht Norddeutschland! Selbst die ICEs der Bahn machen dort ja nicht immer Halt. Und der Kiezklub in HH ist ja auch ein Politikum. Als man an der Hafenstraße keine Lust mehr auf Hausbesetzungen hatte, entdeckte man, dass durch den Fußball Menschen zu mobilisieren sind. Unseriös wurde es allerdings, als man den HSV politisch in die "rechte Ecke" stellen wollte. Und das haben viele HSVer bis heute nicht vergessen! Ist aber ein anderes Thema, dass ich hier nicht weiter diskutieren will.


    Ich kann nur hoffen, dass unser SVA weiter den Weg nach oben findet. Ebenso wie z. B. Kickers Emden und auch wieder Wilhelmshaven. Die gesamte Region würde davon profitieren. Denn wir müssen unseren jungen Talenten Vereine bieten, wo sie gern spielen möchten. Und zwar vor einem tollen Publikum. Wir würden sie sonst für unseren Sport verlieren.

    Ja - dass war ein verdammt heißer Tag damals. Und auch die Fährschiffer haben sicherlich gut Kasse gemacht. Die Zuschauerzahlen damals ja sensationell. Wir lagen im Schnitt so bei 5.000! Was habt ihr als Spitzenmannschaft der Bremenliga jetzt?


    Über meinen "Zweitverein" können wir gern plaudern Kommst Du Ende November in die schönste Stadt der Welt? :lachen:


    Nur zu Deiner Info: ich war vor 2 Jahren erbitterter Gegner der Ausgliederung und erst kürzlich nach zwei Jahren erstmals wieder im Volkspark. Aber das ist ein anderes Thema und gehört hier nicht her.

    Mit Patrik Degen kommt vom BV Bockhorn ein weiterer Mann, der das Tor treffen kann. War die Nr. 3 der Liga mit 26 Treffern. Auch er verfügt über Oberligaerfahrung durch seine 2 Jahre beim VfB Oldenburg. Insgesamt haben wir 5 Neuzugänge. Was nicht nur mich schmerzt ist, dass Isailovic (Mittelfeld) nicht übermmen wurde. Auch Baumeister (Verteidiger) geht. Was aber kompensiert werden kann.
    Der Kader dürfte noch breiter und stark genug für die Liga sein.
    Ich selbst lebe seit 1 1/2 Jahren in Hamburg. Bin also nicht mehr so dicht dran. Werdeaber auf jeden Fall am 9.7. nach Ahlhorn zu einem Blitzturnier fahren. :lachen: Auch wenn es dort keine Programmhefte geben sollte. Dann werde ich sicherlich schon mal schlauer sein können. Mit dem VfL Oldenburg, Brinkumer SV, Wittekind Wildeshausen, BV Essen sowie Ahlhorn als Gastgeber hat man ein ordentliches Teilnehmerfeld. Ich werde mich mal schlau machen, ob die für die Fans was zu lesen parat haben.


    Kleine Anekdote am Rande: als man vor gut 10 Jahren die Tribüne fertig hatte, sollte ich die dortige A-Jugend in der Bezirksliga pfeifen. Man hatte 4 Mega-Boxen auf die Tribüne gestellt und bis zum Anpfiff lief Heavy Metall ab. Aber volle Lotte...
    Einige Wochen später stand das Kreispokalfinale gegen den benachbarten TSV Großenkneten an (Heimatverein von H.J. Butt). Leider bekam ich einen dicken Fuß und musste das Spiel abgeben. Als ich mir gesagt wurde, dass 650 Zuschauer für eine prächtige Kulisse gesortg hatten, wurden meine Schmerzen noch größer... :schreck2:

    Man kann wohl davon ausgehen, dass wir im oberen Drittel mitmischen werden. Ich selbst kenne die Liga kaum, um die Gegner einschätzen zu können. Da künftig intensiver trainiert wird, glaube ich, dass die Mannschaft künftig mehr Leistung als bisher abrufen kann. Kommt sicherlich auch drauf an, wie die Gegner auftreten. Ein weiteres Jahr Landesliga würde nicht schaden. Aus dem Nichtaustieg im Vorjahr sind wir sicherlich sogar noch gestärkt hervorgegangen!
    Ich bin ja dank der Gnade meiner frühen Geburt auch schon 1973 dabei gewesen. Freue mich einfach, dass wir unser erstes Ziel - Landesliga innerhalb von 5 Jahren zu spielen, schon nach 4 Jahren umsetzen zu können. Alles was jetzt noch dazukommen kann, ist für mich Bonus.

    Teilweise amüsiert habe ich mir hier einige Beiträge früherer Jahre angeschaut, in denen der "alte" SVA als Plasticlub bezeichnet wurde. Richtig ist zwar, dass die Atlas-Werke maßgeblich auf die Beine und am Leben erhalten haben. Aber der Fußball wurd schon immer durch Sponsoren oder Mäzene finanziell unterstützt. Egal - beim Dorfverein sind es Bäcker, Schlachter oder Wirte. Und anderweitig die örtlichen größeren Firmen, die was für den Verein übrig haben.
    In den 50er Jahren beispielsweise die Bremer Martin Brinkmann AG, die bei Werder die "Texas-Elf" finanzierte. Benannt nach der damaligen Zigarettenmarke. Ob die spieler das Kraut gderaucht haben, ist nicht überliefert. Aber die wenigsten haben dort tatsächlich gearbeitet...
    Die Atlas-Werke kamen nach der Machtergreifung der Ajatollahs im Iran erstmalig in finanzielle Bedrängnis. Denn zu Zeiten des Schahs gelieferte Maschinen wurden nicht bezahlt. Als dann auch noch die weltweiten Patente für ihre Hydraulik nicht erneuert werden konnten und andere Probleme nicht gelöst wurden, war es auch nicht mehr möglich, der Club zu sponsorn.Und schon vor 20 und mehr Jahren brauchte man in der Regionalliga verdammt viel Geld.
    Und auch sehr viele andere Vereine hatten ihre Geldgeber. Ohne die ein sportliches Überleben nicht möglich gewesen wäre.


    Der jetzige SVA ist anders aufgestellt. Sehr viel breiter. Und man hat ein Publikum im Rücken, dass in der Region wohl einmalig ist. So mancher Regionalligaclub würde sich über einen solchen Zuspruch freuen! 1.000 und mehr waren schon in Kreis- und Bezirksliga keine Seltenheit.


    Als wir 1973 begannen, war es in der mit der heutigen Landesliga vergleichbaren Verbandsliga. Die erste Saison endete mit Tabellenplatz 4. Ein Jahr später gingen wir ungeschlagen mit 58:2 Punkten eine Liga höher.
    Nun sind wir also wieder da. Aber ganz anders: die Fangemeinde ist eine andere. Viel dichter zusammengerückt. So hat man sie selbst in den besten Zeiten nicht erlebt! Man kann davon ausgehen, dass die Lnadesliga einen deutlich besseren Zuschauerschnitt als in der Vergangenheit haben wird. Auch auswärts dürften wir oftmals Heimspiele haben. Es sei denn, wir machen bei den gastgebenden Vereinen neugierig. Kann ja durchaus sein, dass dort zum "Spiel des Jahres" aufgerufen wird und Leute kommen, die sonst nicht vom Sofa hochkommen! Und dann haben wir auch dort etwas bewirken können. Sehr zur Freude der dortigen Kassierer.


    Freuen wir uns alle auf eine tolle Saison!

    Willkommen im Forum! :welcome:


    @doepuli

    Moinsen - nachdem wir "Atlanten" zumindest wieder in der 6. Liga mitmischen dürfen, ist es vllt. auch für mich interessant hier ein wenig einzubringen. Einige von euch haben sich ja in der Vergangenheit schon mit uns beschäftigt. Es ist damit zu rechnen, dass wir auch künftig auswärts häufiger mit unserem "70er" auftauchen werden. Und zu Hause werden wir jedem Gegner einen gebührenden Empfang bereiten.
    Dieser neue SV ATLAS ist mit dem "alten" nicht vergleichbar. Verein - also Vorstand, sportliche Leitung und Mannschaft - sowie Fans sind eine große nie dagewesene Einheit. Das wurde besonders deutlich, als wir nach Abschluß der letzten Saison Meisterschaft mit dem damit verbundenen Aufstieg mit gut 500 Leuten bis in die frühen Morgenstunden gefeiert haben.
    Schauen wir einfach mal, was die Zukunft so bringt.