Beiträge von Rems Murr

    Modell 1: Sehr schönes Modell. Wie wäre die Aufstiegsregelung in die Regionalliga Nordwest? Vom Proporz wäre

    • Nordrhein: 1,67
    • Westfalen: 1,67
    • Weser/Ems: 0,67

    ziemlich gerecht. Wobei dann wieder ein Meister nicht aufsteigt.


    Modell 2: Die Idee großen Flächen in Nord/Nordost/Bayern durch Untergruppen zu regeln finde ich gut. Aber so wie ich das sehe, müsste der Norden auf 12 reduzieren, während die Clubs in Nordost und Bayern bloß umgruppiert werden. Das finde ich ein bisschen unfair. Außerdem könnten doch die Regionalliga Südwest und die Oberligen Niederrhein und Mittelrhein unangetastet bleiben.


    Modell 3: Auf Seite 136/137 haben wir bereits ein ähnliches Modell diskutiert. Das ist besser. http://www.bilder-upload.eu/sh…ile=311218-1509818385.png

    Das Los entscheidet nur über die Reihenfolge nicht aber die Verteilung der Plätze. Jede RL außer SW bekommt in dem einen Jahr einen Direktaufsteiger im anderen muss der Meister in der Relgation.

    Genau so ist es. Das Problem ist nur, dass das nicht alle verstehen. Die Übergangslösung erntet viel Kritik wegen des Losens. Das hätte man sich ersparen können, wenn man einfach gleich alle festgelegt hätte. Von daher hätte ich es eben so festgelegt, dass die Meister der Regionalligen mit dem zweitgrößten und dem kleinsten Unterbau, sowie die Meister mit dem dritt- und viertgrößten Unterbau gegeneinander spielen.


    Ich habe da allerdings noch einen anderen Hintergedanken. Im Vorfeld wurde ja vom Norden und von Bayern vorgeschlagen, dass die Meister West und Südwest direkt aufsteigen. Ich hoffe mal, dass es am Ende so kommen wird. Es wäre dann aber ziemlich blöd, wenn der Meister der Regionalliga West 2018 in die Relegation muss, 2019 direkt aufsteigt, 2020 wieder in die Relegation muss und ab 2021 dann wieder direkt aufsteigen darf. Es wäre doch naheliegender, wenn der Meister bis 2019 in die Relegation muss und ab 2020 dann immer aufsteigt.

    Was mir mal gerade so aufgefallen ist: die Übergangslösung ist für die Spieljahre 18/19 und 19/20. Das heißt in der Saison 20/21 soll dann die Regionalliga viergleisig sein. Somit muss in der Saison 19/20 die Qualifikation stattfinden. Der Modus muss also schon im Sommer 2019 feststehen. Der DFB-Bundestag ist jedoch erst am 24./25. Oktober. Der Qualifikationsmodus muss also schon feststehen, bevor die viergleisige Regionalliga beschlossen sein wird. :hmm::denken:

    über die Methoden kann man ja geteilter Meinung sein, aber dass der NOFV die Zerteilung und den Verlust der eigenen Rl zu verhindern gewusst hat, war sachlich geboten und richtig.

    Man muss da zwischen zwei Dingen unterscheiden. Das eine (die Stadionverbote) gingen gegen die Zerschlagung :bash: des Nordostens. Die Klage wurde angedroht, für das Modell 2 fix + 2 aus 3. Das hatte dann nichts mehr mit der Teilung zu tun.

    Das würde der Nordosten ungerecht finden, weil ja der Meister der Südweststaffel früher planen kann als alle anderen.


    Ist nicht meine Ansicht. Ich fände es auch besser in 2 Runden 3 aus 4 zu ermitteln.


    Rechnet man mal die Mannschaftszahlen auf einen festen Aufstiegsplatz hoch (Faktor 1 für Südwest, Faktor 4/3 für alle anderen), sieht man mal etwas genauer, wer bevorzugt oder benachteiligt wird.


    RL West: 17 009,3 Herrenmannschaften
    RL Südwest: 16 561 Herrenmannschaften
    RL Nord: 12 644 Herrenmannschaften
    RL Nordost: 12 441,3 Herrenmannschaften
    RL Bayern: 11 280 Herrenmannschaften

    denke nicht, dass sich der NO einen Vorteil rausgeholt hat und die 'Rebellion' war sachlich richtig und auch im Interesse von Nord und Bayern

    Mit Klage drohen nennst du sachlich richtig?*


    1/2 von 3 Aufstiegsplätzen entspricht 2/3 von 4. Damit hätten sich Bayern und Nord auch zufrieden gegeben. Der Nordosten wollte einen festen Aufstiegsplatz. Im zweiten Antrag wenigstens 4/5 im Schnitt. Gut, am Ende bleiben jetzt 3/4 im Schnitt. Aber immer noch ein Vorteil.


    *Nachtrag: Achja, da gab's ja auch noch die Androhung von Stadionverbot für Koch und Grindel.

    mmn ist die Übergangslösung nicht schlecht. besser als eine undurchdachte in Kampfabstimmung durchgesetzte 'Lösung' auf jeden Fall

    Die ursprünglich angestrebte Lösung war ja nicht undurchdacht, sondern lag schon seit Monaten auf dem Tisch. Dass sich der Nordosten durch sein Rebellieren noch einen Vorteil rausholen konnte, finde ich nicht gerade glücklich.


    Aber wenn ich's mir so recht überlege, hätte man vielleicht doch eher die direkten Aufstiegsplätze gleich festlegen sollen anstatt auszulosen.


    Südwest: Direktaufstieg ab 2019
    Nord: Direktaufstieg einmalig 2019
    Nordost: Direktaufstieg einmalig 2019
    West: Direktaufstieg ab 2020
    Bayern: Direktaufstieg einmalig 2020


    Für 2021ff müssten sich dann Nord, Nordost und Bayern noch einigen, wie die beiden verbleibenden Aufstiegsplätze ermittelt werden.

    Das Problem mit den vier Terminen mehr hätte man neulich lösen können, wenn man die angedachte Pokalreform mit 128 Mannschaften durchgezogen hätten. Wenn man den Drittligisten, es sind immerhin Profivereine, den Unsinn erspart im Landespokal über die Dörfer tingeln zu müssen, hat man die vier Termine problemlos frei. Hier in Westfalen müssen Vereine wie Arminia, Münster oder Paderborn sich dafür ja sogar 6 englische Wochen antun.

    Dann könnte man auch die 72 verbleibenden Plätze im DFB-Pokal viel gerechter verteilen. Zum Beispiel so:


    Hessen: 4
    Württemberg: 4
    Baden: 2
    Südbaden: 2
    Südwest: 2
    Rheinland: 1
    Saarland: 1
    Regionalliga Südwest: 5
    Südwest gesamt: 21


    Westfalen: 5
    Niederrhein: 3
    Mittelrhein: 2
    Regionalliga West: 6
    West gesamt: 16


    Niedersachsen: 5
    Schleswig-Holstein: 2
    Bremen: 1
    Hamburg: 1
    Regionalliga Nord: 3
    Nord gesamt: 12


    Sachsen: 2
    Thüringen: 1
    Sachsen-Anhalt: 1
    Brandenburg: 1
    Berlin: 1
    Mecklenburg-Vorpommern: 1
    Regionalliga Nordost: 5
    Nordost gesamt: 12


    Bayern: 5
    Regionalliga Bayern: 6
    Bayern gesamt: 11

    Ginge es nach dem bisherigen Stellenwert und hätte man zwei 18-köpfige Ligen, müssten jede der Regionalligen sechs Teilnehmer haben (und der Südwesten wegen doppelter Gewichtung zwölf). Wäre ein bisschen zugunsten des Südwestens vom Proporz her. Von daher wäre es bei zwei 20-köpfigen Ligen vermutlich das beste, die anderen Regionalligen mit jeweils sieben Teams etwas besser zu gewichten (o.ä.).
    Hängt aber sicher auch noch davon ab, ob man die neue 4. Liga in Nord/Süd oder Ost/West einteilt und wieviele Absteiger es von oben in welche der beiden Gruppen gibt.


    Aber ich glaube eh nicht, dass es dazu kommt. Mangels Finanzierbarkeit einer solchen Liga. Insofern bleibt das eine hoffentlich akademische Diskussion.

    Ich denke, die Regionalliga West sollte schon auch mehr Plätze als die anderen 3 bekommen. Nicht nur mit Blick auf die Herrenmannschaften, sondern auch mit Blick auf die letzte Saison vor der Reform wäre das gerechtfertigt. Damals hatten

    • Südwest 18
    • West 13
    • Nord 9
    • Nordost 9
    • Bayern 6

    Regionalligisten.

    Wieso nur "früher"? Heute doch immer noch...

    Was ist mit RB Leipzig? Auch Hansa Rostock, Energie Cottbus, Dynamo Dresden und VfB Leipzig haben mal Bundesliga gespielt.


    Grundsätzlich könnte man ja schon sportliche Kriterien mit einfließen lassen. Aber da sollte nicht unbedingt mitzählen, was schon ein halbes Menschenleben her ist. Wenn dann vielleicht eher die durchschnittliche Anzahl von Erst-, Zweit- und Drittligisten seit 2008. 56 Mannschaften pro Jahr sind ja auch repräsentativer als 18.

    Hat sich eigentlich jemand schonmal Gedanken darüber gemacht welche Vereine in die 2gleisige 4.Liga dürften?

    Mal ohne Berücksichtigung, dass noch ein paar in die 3. Liga aufsteigen bzw. aus der 3. Liga absteigen. So vielleicht?


    4. Liga Nord:

    • aus Regionalliga Nord

    SC Weiche Flensburg 08
    VfL Wolfsburg II
    SSV Jeddeloh 2
    VfB Lübeck
    Hamburger SV II
    VfB Oldenburg

    • aus Regionalliga West

    FC Viktoria Köln
    Bayer Uerdingen
    Borussia Dortmund II
    Rot-Weiß Oberhausen
    Rot-Weiß Essen
    Allemania Aachen
    Wuppertaler SV
    SG Wattenscheid 09

    • aus Regionalliga Nordost

    Energie Cottbus
    FC Viktoria 1889 Berlin
    BFC Dynamo
    Berliner AK 07


    4. Liga Süd:

    • aus Regionalliga Nordost

    Wacker Nordhausen
    1. FC Lok Leipzig

    • aus Regionalliga Südwest

    1. FSV Mainz 05 II
    FSV Frankfurt
    SV Elversberg
    Waldhof Mannheim
    1. FC Saarbrücken
    Wormatia Worms
    VfB Stuttgart II
    TuS Koblenz
    SSV Ulm 1846
    Kickers Offenbach
    Stuttgarter Kickers

    • aus Regionalliga Bayern

    1860 München
    Bayern München II
    1. FC Nürnberg II
    Wacker Burghausen
    1. FC Schweinfurt 05

    Bei einer Zweigleisigkeit wird niemand beim DFB auf unsere Diskussion achten.

    Der DFB wird nicht weniger auf unsere Diskussion über Zweigleisigkeit achten, als auf die Vorschläge die Zweigleisigkeit überhaupt einzuführen. :pardon:


    Allerdings hat Herr Koch ja mittlerweile erkannt, dass die Regionalligen West und Südwest zusammen die Hälfte der Mannschaften im Unterbau haben. Von daher könnte ich mir schon vorstellen, dass sich diese Aufteilung durchsetzen würde.