Beiträge von Guenni

    Jetzt zieh nicht noch den armen dokpop hinein, nur weil der einen historisch interessanten Artikel gepostet hat.

    Ich weiß ja nicht wie dir das geht, aber wenn ich beurteilen will, ob es sich um einen "interessanten Artikel" handelt, würde ich schon mal versuchen, diesen (verstehend) zu lesen...

    Ich zitiere mal aus dem Artikel: "Nach der Vereinsgründung benannte Schwarz seine Firma in TURA Automatenfabrik um."

    Da hättest du eigentlich schon mal hellhörig werden müssen...


    Bei deinem krampfhaften Versuch, "der BSG Chemie, die auch einem solchen "Makel" aus ihrer Geschichte unterliegt, der eben für immer mit der Vereinsgeschichte verbunden ist", anzudichten - und dies mit einer Parallele "Da hat RB nicht schlechter an der Logoentfremdung gearbeitet" zu belegen - ist dir als "Historiker mit " bester Kenntnis zu Lepzig" diese schlichte Tatsache "entgangen":

    Vereinsname "TuRa" und entsprechendes Logo existierten zuerst (1932). Der Vereinsvorsitzende Carl M. Schwarz nutzte später die Popularität des von ihm geführten Sportvereins und benannte seine Firma in "Tura Automatenfabrik" um - und dementsprechend entstand auch das von dir verlinkte Logo, welches ca. 1940 kreiert wurde.


    Die Reihenfolge der Entstehung des "RedBull"-Konzerns, von RB Leipzig und den entsprechende Firmen- und Vereinslogos sollte allgemein bekannt sein, diese Parallelen verbieten sich also, mal ganz abgesehen von den völlig unterschiedlichen politischen und sportpolitischen Voraussetzungen!


    Aber in deiner "Freude, Mythen als solche zu entlarven, die darauf angelegt sind Dinge reinzuwaschen oder auszublenden" , hat der Herr Historiker entweder äußerst schlampig gearbeitet - oder dein "Wie kommst Du zur skurrilen Idee, dass ein Mensch, der wissenschaftlich urteilen kann, dies an jeder Stelle seines Daseins tun muss?" muss man so verstehen, dass du meinst, du könntest Tatsachen unbemerkt so verdrehen, damit sie deiner Sichtweise entsprechen.

    Du bist mir ja ein Wortklauber, der allerdings auf dem Holzweg ist, denn es gibt natürlich mehrere Bedeutungen von "Man kann". Ist ja eigneltlich lächerlich sowas erklären zu müssen...

    Rieschdiesch... is lächerlich, sowas noch zu "erklären" - "man kann nicht" ist nun mal das blanke Gegenteil von "man kann" - aber war mir klar, Silesiosaurus, dass du dich wegen Nichtigkeiten zu deinem typischen Geschwurbel hinreißen lässt...


    Da du hier ja offensichtlich wieder aufgeschlagen bist, bei der Gelegenheit noch eine Klarstellung:

    BSG Chemie Leipzig [Aktuelles]

    ...Man kann jeden Einsatz jeden drittklassigen Bundesligaspielers öffentlich thematisieren, nicht jedoch die wirklich wichtigen Dinge!

    Man kann, es gibt aber keinen Widerhall, der eine breite Debatte auslöst. Insofern ist es natürlich mitnichten Quatsch!

    Erst kann man nich, dann kann man doch...- also Quatsch. Und der "Widerhall, der eine breite Debatte auslöst", benötigt den entsprechenden Anlass, den es aber ganz offensichtlich nicht gibt, weil wohl tatsächlich auch kein Nebenkriegsschauplatz "Niedersachsen wird erbärmlich abgespeist" existiert.

    Na und ist gut!

    Wenn ein Mitgliedsverband 2/3 der Mitglieder stellt, aber keine Mehrheit in den Gremien hat, weil zwei Kleinst- und ein Kleinverband zu Dritt den Großen überstimmen, dann stimmt die Organisationsstruktur nicht im Ansatz!

    Der niedersächs. Fussballverband hätte genügend Gelegenheit und Öffentlichkeit, diese vermeintliche Schieflage zu thematisieren. Wo sind jetzt deren Proteste?

    Ich habe das Forum vielleicht spät gefunden, aber dennoch die Diskussion noch genau im Kopf. Flächen sind nicht interessant, sonst könnten einige große Staaten ja komplett in manchen entlegenen Regionen den Spielbetrieb einstellen.

    Der DFB hat immer die Anzahl der Mannschaften als maßgeblich angesehen, was ich angesichts der Verteretung der Interessen nachvollziehen kann, wenngleich mir persönlich eher vorschweben würde den Einwohnerzahlen wirkliches Gewicht zu geben.

    Du könntest hier glatt die Lücke des schliessen, die Silesiosaurus hinterlassen hat. :smile:

    Nunja, solange er nicht auch wieder damit anfängt, seine persönliche Perspektiven mit gefälschten historischen "Wahrheiten" zu untermauern...

    Richtig Maulwurf! Es ist sogar so, dass bei 3,5 Aufsteigern ohne Corona Niedersachsen den Zahlen nach 2,52 Aufsteiger zustünden. Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein dürften also maximal einen von 3,5 Aufsteigern stellen, haben aber das Doppelte, während Niedersachsen mit 1,5 erbärmlich abgespeist wird.


    Insofern würde ich nicht so etwas Krummes gar nicht antun und Niedersachsen zwei, den übrigen einen Aufsteiger zugesthen. Die anderen kämen dabei überproportional noch gut weg!

    Na und? Ganz offensichtlich herrscht innerhalb des NFV zum getroffenen Aufstiegsmodus Einvernehmen, im Gegensatz zu den unterschiedlichen Positionen der RV zum Auf/Abstieg zwischen 3. und 4.Liga.

    ZFC Meuselwitz – BSG Chemie Leipzig 1:4 (1:2) Zs.: 1266 (ca. 700 mitgereiste Chemiker)


    Das Matchglück war zurück, obwohl die Begegnung denkbar unglücklich für die Chemiker begann, denn nach anderthalb Minuten zappelte der Ball bereits im Netz des Chemie-Tores – Karau hatte einen Schuss des Meuselwitzers Ernst. unhaltbar für Bellot abgefälscht.

    Der schnelle Ausgleich fiel durch eine Standardsituation. Einen Freistoß verlängerte Mvibudulu mit der Sohle an den Kopf von Bury, der gar nicht so recht wusste, wie ihm geschah, doch er traf zum 1:1-Ausgleich nur 5 Minuten nach dem Rückstand.

    In dieser ereignisreichen Anfangsphase hielten beide Mannschaften das Tempo hoch, wenn auch die gefährlichen Strafraumszenen erst einmal weniger wurden. Brandgefährlich wurde es erst in der 35. Minute wieder : Bellot parierte mit einem tollen Fußreflex gegen den frei durchgebrochenen Blaser. Kurz vorm Pausenpfiff aber flankte Wajer diagonal butterweich über die gesamte Abwehr der Gastgeber auf den Fuß von Björn Nikolajewski, der über den rechten Pfosten zur 2:1-Führung einlochte.

    Der zweite Durchgang brachte gut 30 Minuten lang eine unentwegt anlaufende Meuselwitzer Mannschaft. Chemie konnte sich nur mit Mühe und Glück den zahlreichen Angriffen erwehren, die Gastgeber hatten in dieser Phase definitiv mehr vom Spiel. Ein Kopfball nur Zentimeter über den Querbalken (51.), zwei gerade noch vor der Linie geblockte Schüsse für den schon geschlagenen Chemie-Hüter wie auch ein Schuss von Bürger, den Bellot erst im Nachfassen hielt (75.)

    Über den Ausgleich hätten wir uns da längst nicht mehr beschweren können.

    Mit dem ersten guten Angriff der zweiten Halbzeit baute Chemie die Führung auf 3:1 aus. Alexander Bury lupfte den Ball in den Strafraum, weder Mvibudulu noch der irritierte Meuselwitz-Hüter Guderitz erreichten den Ball, so dass dieser an beiden vorbei ins Tor kullerte – durchaus ein kurioser Treffer. (76.) Wenige Sekunden später führte ein schneller Spielzug über Luis zu Mvibudulu , der zentral vor dem Tor frei durchgebrochen keine Mühe hatte, das 4:1 zu erzielen. (78.)

    4. und 5. Berliner Akt: zwei Nullnummern


    SV Lichtenberg 47 – BSG Chemie Leipzig 0:0, Zs. 585


    Die Gastgeber waren zunächst besser, hatten mehr Ballbesitz und kamen bereits in der 6. Minute zu einer guten Chance, als Nikolajewski auf der Linie klären konnte.

    danach blieb es bis Mitte der 2.Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel ohne große Torchancen für beide Teams.

    Der BSG war nun anzumerken, mit der torlosen Begegnung nicht zufrieden zu sein. In der 74. Minute zappelte der Ball im Netz, aber Morgan Fassbender soll bei seinem Kopfball-Abstauber wohl im Abseits haben. Nur wenige Momente später konnte Lichtenbergs Hüter einen Schussversuch von Morgan Fassbender entschärfen. (76.) Auch diese Drangphase sollte aber nicht in einem Treffer resultieren, Chemie fehlte es an Spritzigkeit der vorherigen Begegnungen.

    In der Schlussphase bliesen dann die Gastgeber zur letzten Offensive und hatte noch zwei Halbchancen, letztlich blieb es beim gerechten Remis.



    BSG Chemie Leipzig – Berliner AK 0:0, Zs. 2000


    Diesmal fehlte unseren Leutzschern etwas Matchglück, in der 1.Halbzeit hatten wir deutliche Chancenvorteile, die größte Möglichkeit, ein Kopfball des Kapitäns Karau, wurde leider vom Pfosten aufgehalten.

    Im zweiten Durchgang stellte sich die Hintermannschaft des BAK besser auf die schnellen Angriffe der Chemiker ein. Gleichzeitig gingen der BSG nach der anstrengenden englischen Woche so langsam die Körner aus, Dennoch lag der Balll nach einem der vielen Chemie-Eckstöße im Kasten,dem Treffer soll jedoch ein regelwidriger Einsatz gegen den Berliner Keeper voraus gegangen sein, ein weiteres Mal als in der 82. Minute, als Benjamin Luis bei einem Zuspiel von Stephane Mvibudulu im Strafraum im Abseits stand. Die beste Berliner Chance in der 80. Minute, ein Freistoß aus 20 Metern, endete hingegen in der Leutzscher Mauer.

    BSG Chemie - Hertha BSC Westberlin II 1:1 (0:0), Zs.1000


    Gegen Hertha II hatte Chemie noch nie irgendeinen Stich gesehen und in der Frühphase der Saison sind dort üblicherweise etliche Akteure am Start, die sich noch ein Plätzchen im, zum. erweiterten, BuLi-Kader erhoffen - keine guten Voraussetzungen also, um auf eine Fortsetzung unserer kleinen Startserie zu setzen, zumal uns mit Boltze (verletzt) und Bury (gesperrt) zwei absolute Führungsspieler fehlten.

    Am Ende war die Tabellenführung und die weiße Weste futsch, und trotzdem überwog die Freude in Leipzig-Leutzsch: Zwar hatte man den anerkannt spielstarken und wieselflinken Herthanern fast eine Stunde lang die Spielfreude erfolgreich verdorben, sich dann allerdings, wohl justament in der Phase, als man selber die Initiative in Richtung Siegtreffer ergreifen wollte, per schulmäßigen Grundliniendurchbruch + sauber verwerteten Rückpass überrumpeln lassen. Doch von den 1000 zugelassenen Fans (unter denen ich diesmal leider nicht sein durfte) lautstark angefeuert, gelang es Chemie tatsächlich noch, den Ausgleich zu erzielen: Dieser war fast eine Kopie des Berliner Tor's - Grundliniendurchbruch Kessler - und zum dritten Mal in dieser Saison traf der bei Lok ausgemusterte Mvibudulu - diemal von der Straufraumgrenze per Flachschuss in der 80 min.. Unterm Strich waren sich alle einig, dass die Begegnung mit einem gerechten Remis endete.

    Bis einschließlich der Saison 2022/23, was danach kommt, wird man sehen...

    Wenn es keinen anderen Beschluss gibt, bleibt es so.

    Nichts bleibt für die Ewigkeit, und in der RL schon gar nicht...die Sache soll ja zum DFB-Bundestag 2022 wieder auf die Tagesordnung kommen.

    Danach wird man dem Nordosten seinen festen Aufstiegsplatz geben, weil man dort am lautesten und am meisten quengelt...

    Nun wenn das das Maß der Dinge für den Erhalt von festen Aufstiegsplätzen sein soll, hat der Nordosten max. am drittmeisten gequengelt (nach SW und W)...:lachen:

    Mit dem entscheidenen Unterschied, dass diese Mannschaften weiterhin in der Bundesliga und Co spielen. Was sagt die Qualität einer Mannschaft über einer Liga aus, wenn sie nicht mehr drin ist?

    Für das Gleichnis "doppelt so viele Mannschaften = doppelt so viele ambitionierte Vereine" kann man diesen Aspekt aber nicht einfach so ausblenden.

    Und der Satz "Was sagt die Qualität einer Mannschaft über einer Liga aus, wenn sie nicht mehr drin ist" gilt dann erst recht für die Mannschaftserbsenzählerei der Kreisklassen.

    Im übrigen gilt natürlich weiterhin die "Anzahl der gemeldeten Mannschaften" als Kriterium. Wenn ihr das abstreitet dann macht einen Phantasie Fred auf.

    Ein "Kriterium" ist menschengemacht - und wenn genau ein Kriterium einerseits als alleiniges Kriterium gelten soll, obwohl es noch etliche andere Kriterien zu berücksichtigen gilt - und dieses Kriterium zudem auf der Prüfwaage "Praxis" so krachend gescheitert ist, kann man sich ausrechnen, dass dein "Im übrigen gilt..." ein sehr begrenztes Haltbarkeitsdatum haben wird.

    Also ich möchte an dieser Stelle mal festhalten, dass wir keine Erbsenzählerei von Mannschaften machen. Die Bayern waren gleichgewichtet mit dem Nordoste und Norden, als sie noch weniger Mannschaften hatten und der Nordosten ist es aktuell auch noch, obwohl er deutlich weniger Mannschaften hat. Ich möchte auch nochmal daran erinnern, dass ein gewisser User damals die RL Bayern mit der Begründung auflösen wollte, weil sie die wenigsten Mannschaften hatte. Dieses Argument wurde damals verworfen, genauso wie eine Auflösung der RL Nordost aktuell.

    Nut darf man nicht außer Acht lassen, dass der Südwesten rund doppelt so viele Mannschaften hat wie der Nordosten und das ist signifikant. Auch ein Vergleich zwischen Nord und Nordost ist nicht mehr wirklich auf Augenhöhe. Ich kann eig nur dem Nordosten raten, die Füße still zu halten und das habe ich den verantworten auch bei kühlen Bier vor längerer Zeit mitgeteilt. Sie haben ihre eigene Liga behalten und alle 3 Jahre einen fixen Aufsteiger. Das Konstrukt kann nur von innen zu Fall gebracht werden. Die Folge wäre das Freistaaten Modell. Darüber sind sich alle Beteiligten eig einig, sofern sich nichts grundlegendes an der Verteilung ändert.

    Ich möchte auch nochmal daran erinnern, dass ein gewisser User damals für einern gewissen Tag den Beschluss zur Freistaatenliga/erw. Nordliga vorhersagte (gewisse Ähnlichkeiten zwischen dem "Greif mit den !?" und "Marc aus dem Wald" sind natürlich rein zufällig:augenroll:)

    Es ist auch bei 22/5 einfach nicht vermittelbar, dass der Nordosten einen fixen Aufsteiger bekommt im Vergleich zum aktuellen Modell. Auf dem Papier in der Traumwelt, wo wir bei 0 starten mag das gehen, aber nicht in der Realität. Dann kann man noch zehnmal die Mannschaftszahlen leugnen oder Unsinn schreiben, die Realität bleibt die gleiche. Wacht endlich auf Jungs. In diesem Sinne.

    22/5 entspräche den vorgegebenen DFB-Verbandstrukturen, die Erklärungsnot liegt also bei denen, die diese Struktur weiterhin aushebeln wollen. Der Meinung, es sei " bei 22/5 einfach nicht vermittelbar, dass der Nordosten einen fixen Aufsteiger bekommt", steht schon mal die Tatsache (Prüfwaage "Praxis"!) gegenüber, dass Nordost bei 1/6 Aufstiegsrundenteilnehmer mehr als 1/4 der Aufsteiger holte! Es läge also an der GbR Südwest, sich in Bezug auf 22/5 innerhalb des RV Süd und gemeinsam mit dem RV Südwest über den gerechten Zuschnitt von 2 RL zu einigen.

    Da man sich ja nun offensichtlich gerade aus der Ecke "Südwest" auf das Kriterium "Mannschaftszahlen" versteift, bleibt mir der erneute Hinweis nicht erspart, dass man sich selbst dieses "Argument" mit der Aufstiegsregelung zur RL Südwest quasi pulverisiert hat!

    Nun, das Behaupten, dass die Anderen nicht auf Augenhöhe wären, kommt ja eigentlich nur aus einer Richtung. Wenn die RL Südwest tatsächlich so überragend viele "ambitionierte Mannschaften" hätte, müsste sie auch deutlich mehr Zuschauer als die anderen RL haben. Tatsächlich kamen in den vergangenen 5...6 Jahren recht konstant kaum mehr als anderthalbtausend Zuschauer im Schnitt, deutlich weniger als im Westen und kaum mehr, als in der RL Nordost.

    Auf Basis sportlicher Ergebnisse eines 5-Jahreszeitraums werden EC-Startplätze vergeben, von 4xChampionsleague+3xEuropaleague bis da hinunter, wo es für manche Nationen nur zu einzelnen Qualistartplätzen reicht! Egal, ob per Elfmeter oder gar dem ganzen Auswärtstorregelmist entschieden.

    Anderen Augenhöhe absprechen, obwohl die eigenen sportlichen Ergebnisse in einem 6-Jahreszeitraum mehr als jämmerlich waren, ist schon schräg:lachen: