Beiträge von Guenni

    Sehr schön, der Sieg der BSG Chemie über den bisher verlustpunktfreien Spitzenreiter.

    Ebenso feiner wie unerwarteter Chemiesieg heute! :thumbup:

    ganz hervorragend Chemie!

    Danke für die Blumen, das war heute wirklich ein toller Fussballnachmittag in Leutzsch. Chemie tatsächlich mit einem Offensiv-Feuerwerk, hätte zwischenzeitlich mindestens 4:0 führen müssen. So war in der Schlussviertelstunde noch mal Zittern angesagt, aber egal... :jaaa:

    Guter Mann, sehr schneller Konterstürmer, der zumindest in der Regionalliga auch seinen Torricher unter Beweis gestellt hat. Den kann man auch so anspielen, dass er vorne Bälle festmacht und verteilt. Allerdings...als der von Lok zu uns kam, haben meine blau-gelben Freunde mir schon gesagt, dass wir wohl am Anfang viel Freude mit ihm haben werden, aber dann wird er sich verletzen und lange fehlen...und genauso ist es irgendwie auch gekommen. Er scheint also leider recht verletzungsanfällig zu sein, auch wenn die letzte Sache mit dem Rippenbruch doch eher ziemliches Pech war.

    Nun Derby gegen den 1.FC Lok!

    In der 2.Runde des sächsischen Landespokals musste Chemie bei einem Team der vogtländischen Kreisoberliga (8.Liga) antreten :

    VfB Schöneck - BSG Chemie 0:7 (0:1) , Zs.: 1000 (davon ca. 300 Chemiker)

    Chemie trat in "Stammbesetzung" an, vergab aber in der 1.Hz. nach früher Führung (12.min, Kirstein) zahlreiche Gelegenheiten. Erst im 2.Durchgang schraubte man das Ergebnis (weitere Tore: 2xMauer, 2xHarant, M.Keßler und ein Eigentor) auf "standesgemäße" Höhe.

    Die Paarungen für die 3.Runde (letzte 32="Sechzehntelfinale") waren schon ausgelost worden, da diese bereits in 3 Wochen, am letzten September-Wochenende ausgetragen werden sollen. Hier hatte uns das Los den Sieger aus Borea Dresden (7.Liga) - Lok Leipzig "beschert" (Endstand 2:4)!

    Holpriger Auftakt und geglückte Revanche

    Der Monat August ist abeschlossen und die Liga pausiert wegen Landespokal - Zeit für ein erstes Fazit:

    SV Babelsberg 03 gegen BSG Chemie 4:2 (1:1) - Zs.:3613 (davon ca.1400 Chemiefans)

    Bei den erheblich verstärkten Babelsbergern wurde Chemie nach 20 ausgeglichen Minuten durch einen Kopfball von Torjäger Frahn erwischt, der schoss kurz vor der Pause einen weiteren Treffer, stand aber knapp im Abseits und im Gegenzug kam unsere BSG zurück: F.Brügmann traf nach Ablage von Neuzugang Eshele. Der sorgte nach der Pause für den erneuten Ausgleich, doch das reichte am Ende nicht, um die weiteren Treffer der Babelsberger Neuzugänge Cakmak, Steinborn und Gladrow zu kompensieren.

    BSG Chemie gegen VSG Altglienicke 1:2 (1:0) - Zs.:3664 (keine Gäste)

    Auch die Ostberliner zählen zu den absoluten Topfavoriten der Liga und sie boten das Beste, was ich seit Jahren in der RL gesehen habe: Passagen über fünf- sechs Stationen mit jew. einer Ballberührung und als entscheidender Mann ein für die Liga völlig überqualifizierter Cigerci: Der umkurvte nach seiner Einwechslung (war vorher verletzt) unsere Jungs mehrfach wie Fahnenstangen und donnerte einen Fernschuss in der 83.min ansatzlos zu Entscheidung ins Eck. Zur Pause lagen wir noch etwas glücklich in Führung, Eshele hatte in der 43.min einen Strafstoß sicher verwandelt. Nach dem Wechsel entging Chemie zunächst mit Glück dem Ausgleich (Freistoß knallte an die Lattenunterkante , Bellot kratzte den Ball von der Linie und die Abprallerverwertung ging neben das Tor). Das Spiel beruhigte sich danach, die Chemiker hatten das Spiel scheinbar im Griff. Doch in den letzten 20 Minuten machten die Gäste ein "Halbes" mit uns. Shoshi traf aus Nahdistanz zum Ausgleich (75.). In der letzten Minute fast noch die Antwort von Chemie, doch leider setzte Wajer frei vor dem Tor einen Freistoß-Abpraller knapp vorbei.

    FSV Luckenwalde gegen BSG Chemie 2:2 (2:0) - Zs.: 1.106 (davon ca.500 Chemie-Fans)

    Freitag-Abend - und ich konnte mich endlich mal wieder dazu aufraffen, mein altes Motorrad zum Auswärtsspiel zu satteln (insgesamt knapp 300km hin und zurück sind ja auch nicht so ohne) - LuWa ist sowas wie ein Angstgegner für uns (dort zuletzt 0:5 und 3:5), und vorige Saison verloren wir gegen die letztlich hinter uns platzierten Brandenburger beide Spiele. Bereits nach wenigen Minuten musste Bellot gegen den rechtzeitig fit gewordenen Daniel Becker (für den Ex-Lok-Spieler sind wir wohl eine Art Lieblingsgegner- gegen uns trifft der i m m m e r!) retten. Dieser ließ wenig später aus 18 Metern Bellot keine Chance - 1:0 für die Gastgeber (15.). Zehn Minuten später lag der Ball schon wieder im Netz und wir hatten noch großes Glück, dass Becker kurz vor der Pause frei vorm Tor drüber schoss.

    Nach der Pause ein völlig anderes Spiel - eine chemischen Druckphase nutzten Eshele zum 1:2 (56.) und Mäder zum Ausgleich (63.) - der eingewechselte Kirstein, der nach Verletzungspause wieder ins Team rückte, setzte einen Abpraller nur knapp am rechten Pfosten vorbei (65.) Nach eine Platzverweis (Bury Gelb-Rot (72.)kamen die Hausherren zurück, und Becker zielte zweimal nur knapp über den Kasten (73., 75.). In den Schlussminuten dann weniger Fußball, sondern eine Kartenflut. Trotz erneut verpassten Sieg - dieses Spiel (bzw. die 2.Hz.) war ein Mutmacher für die kommenden Partien!

    BSG Chemie gegen Lichtenberg 47 3:2 (2:0) - Zs.4021 (ca. 30 Gästefans)

    Auch die Ostberliner gewannen in der Vorsaison-, obwohl letztlich hinter uns platziert, beide Spiele gegen Chemie. Dieses mal aber nutze Chemie Standards (zwei direkt verwandelte Freistöße der Außenverteidiger Wendt und Brügmann, 13.min und 73.min) sowie eine tolle Kombination, die Mäder abschloss (38.min). Lange Zeit sah es nach einen ungefährdeten Sieg aus. Doch statt diesen in Ruhe einzufahren, musste man die letzten Sekunden noch ein bissel zittern, weil die Gäste im Endspurt mit frischen Offensivkräften doch noch trafen (77.min und 90+3.min), während Chemies Ordnung durch Auswechslungen etwas durcheinander geriet. Sei's drum - der erste Sieg war endlich "eingetütet".


    4 Punkte aus 4 Spielen sind erstmal o.k. - damit liegt man momentan auf Platz 10. Unsere Neuzugänge Eshele (3 Tore) und Mäder (2 Tore) erwiesen sich bisher als erhebliche Verstärkung in der Offensive. Dagegen riß der der Abschied einiger Routiniers, vor allem von Karau, doch eine große Lücke in der Abwehr. Das neue Innenverteidigerduo mit Horschig und Neuzugang Harant ist noch sehr jung und muss sich erst finden.

    Auslosung vom Samstag:

    2.Hauptrunde

    01 SV Naunhof 1920 - Hoyerswerdaer FC

    02 TSV Kreischa - ESV Lok Zwickau

    03 SV Schleußig 1990 - Bornaer SV 91

    04 VfB Schöneck 1912 - BSG Chemie Leipzig

    05 SV Tanne Thalheim - VfB Empor Glauchau

    06 SG Taucha 99 - Radebeuler BC 08

    07 Heidenauer SV - FC Bad Lausick 1990

    08 BSG Stahl Riesa - Chemnitzer FC

    09 Radeberger SV - Bischofswerdaer FV 08

    10 SV Wesenitztal - VFC Plauen

    11 SG Weixdorf - FSV Budissa Bautzen

    12 SV Merkur 06 Oelsnitz - FV Eintracht Niesky

    13 SV Lipsia 93 Eutritzsch - FV Gröditz 1911

    14 SG Rotation Leipzig 1950 - VfB Pausa-Mühltroff

    15 BSV Einheit Frohburg - SV Einheit Kamenz

    16 SV Liebertwolkwitz - TSV Rotation Dresden 1990

    17 FSV 1990 Neusalza-Spremberg - Radefelder SV 90

    18 Dresdner SC 1898 - FC Eilenburg

    19 BSC Freiberg - FV Dresden 06 Laubegast

    20 SC Borea Dresden - 1.FC Lokomotive Leipzig

    21 HFC Colditz - SG Dresden-Striesen

    22 VfB Fortuna Chemnitz - FC Oberlausitz Neugersdorf

    23 FSV Krostitz - Großenhainer FV 1990

    24 VfL Pirna-Copitz 07 - SSV Markranstädt

    25 SV Auerhammer 1920 - SG Motor Wilsdruff

    26 TSV Germania Chemnitz 08 - FC Grimma

    27 ATSV "Frisch Auf" Wurzen - FC 1910 Lößnitz

    28 FSV Motor Marienberg - SC Freital

    29 SG Handwerk Rabenstein - VfB Auerbach 1906


    Auslosung 3.Hauptrunde

    Sieger aus Wurzen/Lößnitz - SG Dynamo Dresden

    Sieger aus Rabenstein/Auerbach - Sieger aus Taucha/Radebeul

    Sieger aus Frohburg/Kamenz - Sieger aus Eutritzsch/Gröditz

    Sieger aus Schöneck/Chemie Leipzig - Sieger aus Borea Dresden/Lok Leipzig :glotz1:

    Sieger aus Naunhof/Hoyerswerda - Sieger aus Marienberg/Freital

    Sieger aus Auerhammer/Wilsdruff - Sieger aus Pirna/Markranstädt

    Sieger aus Dresdner SC/Eilenburg - FC Erzgebirge Aue

    Sieger aus Liebertwolkwitz/Rotation Dresden - Sieger aus Heidenau/Bad Lausick

    Sieger aus Neusalza-Spremberg/Radefeld - Sieger aus Radeberg/Bischofswerda

    Sieger aus Kreischa/Lok Zwickau - Sieger aus Krostitz/Großenhain

    Sieger aus Rotation Leipzig/Pausa-Mühltroff - Sieger aus Wesenitztal/Plauen

    Sieger aus Schleußig/Borna - FSV Zwickau

    Sieger aus Riesa/Chemnitzer FC - Sieger aus Thalheim/Glauchau

    Sieger aus Fortuna Chemnitz/FC Oberlausitz - Sieger aus Freiberg/Laubegast

    Sieger aus Colditz/SG Dresden-Striesen - Sieger aus Weixdorf/Bautzen

    Sieger aus Germania Chemnitz/FC Grimma - Sieger aus Oelsnitz/Niesky

    Während die anderen Landesligisten hier in meinem Umfeld (Radefeld, M'städt, Taucha, Blau-Weiß) fleißig testen, passiert diesbezüglich bei FC Inter gar nix. Laut "transfermarkt.de" haben sie nur 5 Spieler im Kader...

    Inzwischen ist auch das erste Pflichtspiel (Sachsenpokal bei Lipsia 1893) abgesagt.

    Sieht ganz danach aus, dass die Landesliga Sachsen nur mit 17 statt mit 18 Teams startet.

    Beschließt ein Salzburger künftig einen Zweitwohnsitz in Leipzig zu nehmen, wird aus ihm trotzdem noch lange kein Sachse. Auch dann nicht, wenn er sich im Melderegister der Stadt eintragen lässt.

    Das wäre jetzt möglicherweise ein interessanter Fakt für Leute, die in einem Forum für Melderegister-Angelegenheiten schreiben...

    Wie oft denn noch: RB Leipzig ist kein Nordost-Verein. Eigentlich ist das gar kein Verein, also ein österreichischer Nicht-Verein. ...

    ....sind aber MItglied im Fussballverband der Stadt Leipzig (FVSL), Sächsischen Fussballverband (SFV), usw... :zwinker: und für solche "Feinheiten" interessiert sich das Gros der Leipziger sowieso nicht...


    ...Und die anderen gönnen sich gegenseitig auch nicht das Schwarze unter den Fingernägeln, von einer kollektiven Niedergeschlagenheit also keine Spur. Eisern Union habe ich den Sieg sehr gegönnt, auch Aue hätte ich ein Weiterkommen gegen Mainz gewünscht, aber Niederlagen von Dresden, Magdeburg, Chemnitz und Cottbus lösen bei mir eher Genugtuung aus...

    Das mag größtenteils zutreffen, ich selbst aber drücke da doch eher den Kleinen und den Ostklubs, trotz alter Befindlichkeiten, die Daumen. Was allerdings das Match zwischen CFC und Union betrifft, hätte mich ein Sieg der Chemnitzer äußerst frustriert, zum einen, weil Union fast der einzige Profiklub ist, mit dem ich sympathisiere, zum anderen wurmen mich die unwürdigen Begleitumstände des diesjährigen sächsichen Pokalfinals nach wie vor. Dass der Zuschauerauschluss für Nicht-Chemnitzer zu diesem Finale auf höchst fadenscheinigen Vorwänden beruhte, zeigt allein schon die Tatsache, das die damals geschlossenen Blöcke neben dem Gästeblock im gestrigen Spiel für die Union-Fans geöffnet waren.

    Mit folgendem Kader bestreitet Chemie derzeit die Vorbereitung und beginnt die neue Saison:

    Tor:

    Benjamin Bellot, 32 Jahre(Vertrag bis 2024)

    Jonas Janke, 20 J.(2023)

    Till Jagodzik, 18 J.(2023)

    Abwehr:

    Lucas Surek, 25 J.(2024)

    Ben Keßler, 20 J.(2023)

    Benny Schmidt, 32 J.(2023)

    Philipp Wendt, 25 J.(2024)

    Simran Dhaliwal, 21 J.(2023)

    Florian Brügmann, 31 J.(2024)

    Paul Horschig, 22 J.(2023+Option)

    Manuel Wajer, 27 J.(2023)

    Philipp Harant, 23 J.(2024)

    Mittelfeld:

    Tom Müller, 21 J.(2023)

    Dennis Mast, 30 J.(2024)

    Tom Gründling, 20 J.(2024)

    Max Keßler, 23 J.(2023)

    Alexander Bury, 30 J.(2024)

    Tarik Reinhard, 25 J.(2023+Option)

    Anton Kanther, 21 J.(2023)

    Manassé Eshele, 23 J.(2024)

    Sturm:

    Florian Kirstein, 26 J.(2024)

    Denis Jäpel, 24 J.(2023)

    Timo Mauer, 25 J.(2023)

    Janik Mäder, 25 J.(2025)

    Maximilian Jagatic, 17 J.(2023)


    Neu im Kader sind Manassé Eshele (Union Fürstenwalde), Philipp Harant (Magdeburg/ausgel.an Berliner AK), und Janik Mäder (Energie Cottbus), alles für unsere Verhältnisse hochkarätige Zugänge, sowie aus dem eigenen Nachwuchs Till Jagodzik und Maximilian Jagatic.

    Planmäßig "altersbedingt" verlassen haben uns Stefan Karau (jetzt Co-Trainer), Benjamin Boltze (Markranstädt/Landesliga) und Andy Wendschuch, sowie eher "unplanmäßig die beiden Winterzugänge Anes Osmanoski (zu Türkgücü München) und Isidor Akpeko (Vertrag aufgelöst, hat sich nicht so recht durchsetzen können). Unseren Stürmer Stephané Mvibudulu konnte der Verein nicht halten, dieser fühlt sich offensichtlich zu "höheren" berufen, ist aber bisher noch ohne neuen Verein.

    Soweit mir bekannt, bleibt es bei dem 25er-Kader, allerdings war bei den Vorbereitungsspielen immer mal ein Testspieler (z.B. A.Rücker, jetzt BFC) dabei.

    ...Gibt es außer Lichtenberg 47 eigentlich noch weitere Amateurmannschaften in der Regionalliga Nordost?...

    Mussduma die Trainingszeiten der einzelnen Vereine eruieren. :zwinker:

    Bei Chemie (versteht sich als Amateurteam) geht Training erst ab 17 Uhr los, beim Ortsnachbarn gibt es auch Vormittagstraining... Aber ich denke mal, das lässt sich nicht in jedem Fall so strikt unterscheiden. Bei uns waren vorletzte Saison auch 3 od. 4 Spieler dabei, die "nur" Fussball gespielt haben (die sind aber nicht mehr dabei, wie es sich jetzt damit verhält, weiß ich nicht). Die ersten acht Vereine der letzte Saison unserer Liga agierten offensichtlich unter Profi-Bedingungen, in Meuselwitz (mit Blue-Chip als Hauptsponsor) dürfte der Kader auch hauptsächlich ähnliche Bedingungen haben.

    Bei Halberstadt, kann ich mich noch erinnern, hat man 2018 od. 2019 von Profi- auf Amateurbasis "umgestellt".

    Bereich des Sächsischen Fussballverbands (SFV) -

    Leipziger Vereine (4) in der Sachsenliga (20er-Liga, wurde beendet nach Einfachrunde am 19 St.) :

    Bestes Team unserer Region wurde am Ende der FC Blau-Weiß 90 Leipzig (Platz 3 mit 37 Punkten), der damit gleichzeitig auch die beste Saison seiner Vereinsgeschichte spielte.

    Etwas zurück fielen gegen Ende der Saison der SSV Markranstädt (Platz 8, 33 Punkte) und die SG Taucha 99 (Platz 10, 29 Punkte).

    Kickers 94 Markkleeberg war eigentlich schon "Inventar" der Sachsenliga (fehlte in den vergangenen 20 Jahren nur eine Saison) und wurde noch bis auf den letzten Platz (12 Punkte) durchgereicht - 2.Abstieg nach 2012.

    Neben den Kickers müssen noch 5 weitere Vereine die Landesliga verlassen, da dieser in der kommenden Saison 18 Vereine angehören sollen - im Gegenzug kommen 4 Aufsteiger aus den 4 Landesklasse-Staffeln und der aus der Oberliga abgestiegene FC International Leipzig. Sachsenmeister SC Freital steigt in die Oberliga auf.


    Landesklasse Nord (8 Leipziger Vereine in 16er-Liga, beendet nach 22 St.):

    Erst zum 2.Mal in den vergangenen 10 Jahren ging die Ligameisterschaft nicht an ein Team aus dem Leipziger Stadtverband. Der unweit der nördlichen Stadtgrenze beheimatete SV Radefeld behauptete seine souveräne Tabellenführung und steigt erstmals in die Sachsenliga auf.

    Die beiden Leipziger "Nordlichter" behaupteten die Medaillenränge: Sachsens ältester Fussballverein SV Lipsia 1893 wurde zum 3.Mal in Folge Vizemeister (45 Punkte), "Sportplatznachbar" SG Rotation 1950 steigerte sich gegenüber den vergangenen Jahren deutlich und holte "Bronze" (43 Punkte). VfB Zwenkau, in den vergangen Jahren fast immer auf Platz 1 oder 2, musste diesmal mit der "Holzmedaille" (Platz 4, 42 Punkte) vorlieb nehmen. Jenseits von "Gut und Böse" Roter Stern 99 Leipzig auf Platz 7 (35 Punkte). Mit gutem Endspurt aus der Abstiegszone kämpfte sich der der SV Tapfer 06 Leipzig (9.Platz, 29 Punkte) und schließlich auch der SV Liebertwolkwitz (12.Platz, 24 Punkte), dort unterlag am letzten Spieltag die SG Leipziger Verkehrsbetriebe und rutschte noch auf einen Abstiegsplatz (14.Platz, 17 Punkte), bereits länger als Absteiger feststehend war der Leipziger SV Südwest als Schlusslicht (16.Platz, 10 Punkte).

    Damit müssen die Stadtmeister der Jahre 2018 (LVB) und 2020 (LSV) wieder zurück in die Stadtliga.


    Bereich des Fussballverband Stadt Leipzig (FVSL) -

    Stadtliga Leipzig:

    Diese ging, wie bereits geschrieben, coronabedingt mit 18- statt mit 16 Teams in die Saison, das Feld wurde nach der Hinrunde in Auf- und Abstiegsrunde geteilt. Souveräner Meister und Aufsteiger zur Landesklasse wurde der knapp außerhalb der östlichen Stadtgrenze beheimatete SV Panitzsch/Borsdorf (63 Punkte). Dahinter rangen Leipzig-Nord und -West um die Plätze: Nach "West" gingen die weiteren Medaillenplätze: SV Lindenau 48 (53 Punkte) vor BSG Chemie II (46 Punkte) und Platz 6: TuS Leutzsch (41 Punkte), dazwischen die Gohliser Vereine SG Olympia 1896 (45 Punkte) und "MoGoNo" (42 Punkte).

    Da die Stadtliga in der kommenden Saison wieder mit 16 Teams startet, wurden zu den drei "etatmäßigen" Absteigern Lok Engelsdorf, VfB Zwenkau II und SG Taucha 99 II auf Grund der Landesklasse-Absteiger die SG Rotation 1950 II und eigentlich auch der FSV Großpösna als weitere Absteiger ermittelt, dieser bliebt aber auf Grund des Rückzugs (aus Personalmangel) von Kicker Markkleeberg II in der Liga.

    Stadtklasse Leipzig:

    Einen spannenden Aufstiegskampf um die beiden Aufstiegsplätze entschieden die SpVgg 1899, ein Verein aus dem Leipziger Westen mit großer Vorkriegstradition (71 Punkte) und der SV Schleußig (70 Punkte) im Endspurt vor dem SSV Markranstädt II (66 Punkte).

    Mein Heimatverein SG Bienitz kam jenseits von "Gut und Böse" auf Platz 7 (44 Punkte) ein.

    Da die Klasse von 15 Mannschaften auf eine 14er-Staffel reduziert wird, muss neben den klar abgeschlagenen Teams SG Räpitz, SpG Lützsch.-St./Wahren, KSC 1864 und SV West 03 (16 bis 9 Punkte) auch unser deutlich besserer Nachbar TSV Böhlitz-Ehrenberg (33 Punkte aus 28 Spielen) absteigen, auf Grund der schlechteren Tordifferenz gegenüber der punktgleichen SG Olympia II.

    1.Kreisklasse:

    Zwei Staffeln zu je 14 Mannschaften, aus denen diesmal nur die beiden Staffelmeister in die Stadtklasse aufsteigen:

    In der "West"-Staffel konnte der SV Nordwest (ehemaliger DDR-Ligist, auf dessen Platz bestritt die neugegründete BSG Chemie von 2008 bis 2011 ihre Spiele) mit 60 Punkten den knappen Vorsprung und somit den Aufstieg vor Eintr. Wiederitzsch (58 Punkte) behaupten. Der auf dem gleichen Platz wie Nordwest spielende LFV Sachsen (Nachfolger vom Nachfolger des FC Sachsen) arbeitete sich nach freiwilligen Rückzug aus der Stadtklasse, völlig neuem Spielerkader und sehr "zähen" Saisonbeginn noch bis auf Platz 5 hoch (44 Punkte).

    Absteigen müssen SG Rotation 1950 III und Einheit Lindenthal, MoGoNo II hatte während der Saison zurückgezogen.

    In der "Ost"-Staffel gewann Turbine Leipzig 25 von 26 Spielen und holte den Aufstieg mit Riesenvorsprung.

    Absteiger sind Eintracht Holzhausen und die SpG FSV Kursdorf/Radefelder SV II.

    2.Kreisklasse:

    Staffelmeister und damit Aufsteiger zur 1.Kreisklasse wurde im "Westen" Eintracht Schkeuditz II vor dem punktgleichen SSV Kulkwitz (beide 57 Punkte), die 2.Mannschaft meiner SG Bienitz, in SpG mit Nachbar Grün-Weiß Miltitz II, wurde am Ende nur 12. von 13 Teams (10 Punkte aus 24 Spielen).

    In der anderen Staffel holte sich SV Thekla II Staffelsieg und Aufstieg.


    Interessant dürften die Veränderungen durch Mannschaftsmeldungen werden, auch bezüglich der vorgesehenen Staffelstärken. Einerseits kommen Teams "von oben" - und Stadtliga und -klasse werden reduziert, andererseits gibt es die bereits o.g. Rückzüge und Abmeldungen, weitere sind zu befürchten. Dafür deuten sich aber auch Neuanmeldungen an: Der SV Dölzig kehrt zurück in den Spielbetrieb und imk Südwesten Leipzig wird mit dem FC Mohajer Leipzig ein neuer Fußballverein, der überwiegend aus afghanischen Mitgliedern besteht, den Spielbetrieb im FVSL aufnehmen.

    Stadtpokal-Finale : SV Panitzsch/Borsdorf - Chemie Leipzig II 1:2 n.V. (0:0,1:1)

    " Chemie II hat sich mit einem in der 120. Minute gesicherten 2:1-Finalerfolg beim Titelverteidiger und frischen Stadtmeister SV Panitzsch/Borsdorf den Fußball-Stadtpokal erkämpft. Vor 1080 Zuschauern, darunter etwa ein Drittel Chemie-Fans, gelang...in der letzten Minute der Verlängerung der Siegtreffer."

    Albaghdadi schießt Leipzig ins Glück: Chemie II holt den Pott in Minute 120
    Chemie II ist Stadtpokalsieger: Es ist kein Spiel für schwache Nerven. Erst führt der späte Ausgleich der Panitzscher in die Verlängerung, dann erzielen die…
    www.lvz.de

    Bin ich dieses Jahr doch noch zu einem Pokal-Finale gekommen (das Endspiel der "Ersten" von Chemie blieb mir ja, wie vielen anderen, durch die unwürdigen Zustände in Chemnitz verwehrt). Kleine Motorradtour und dann mit einem Freund (RB-Fan, war zum "großen" Finale in Berlin) auf ein paar Bier unter den Heimfans (dort als ziemlich einziger "Tooor" zu brüllen, war schon etwas grenzwertig :lachen: ). Vom Gastgeber prima organisierte Veranstaltung, starkes Spiel beider Kontrahenten trotz großer Hitze, was will man mehr...

    Sehr schön, der Aufstieg der SG Dynamo.


    Schweriner Derby also in der neuen Saison. Zieht das Zuschauer? Oder interessiert sich kaum jemand für den Fusionsklub FCM.

    Kann man so nich sagen...Der FC Mecklenburg hatte nach Regionalliga-Aufsteiger Greifswald den höchsen Zuschauerschnitt in der Nordstaffel, Lokalrivale MSV Pampow in dieser Rubrik auf Rang 3. Da "halfen" natürlich auch die beiden Derbys (beide kapp 1 Tsd. Zs, wenn ich mich recht entsinne). Bin mal gespannt, wie sich bei Dynamo der traurige Umstand auswirkt, dass man die Heimspiele nicht mehr in der traditionellen "Paulshöhe" austragen darf.

    Aus den NOFV-Oberligen müssen einige "Kurzzeitgäste", aber auch einige "Urgesteine die Liga verlassen:

    In der Südstaffel betrifft letzteres die nun aufgelöste 2.Mannschaft des FC Carl-Zeiss Jena (16 Jahre in Folge Oberliga seit 2006).

    Der SV 09 Arnstadt muss die Liga nach seiner 1.Saison gleich wieder verlassen, auch Merseburg und Martinroda waren eigentlich nur "Corona-Gäste" (3 Saisons seit 2019).

    Der FC International Leipzig war insgesamt 7 Saisons dabei. Nach anfänglichen Platzierungen in der Spitzengruppe (2x Zweiter, 2x Vierter, dazwischen Siebenter) ging es in den letzten beiden Saisons steil bergab. Nicht nur ich habe Zweifel, dass sie nächste Saison in der Landesliga Sachsen antreten werden.

    Aus den NOFV-Oberligen müssen einige "Kurzzeitgäste", aber auch einige "Urgesteine die Liga verlassen:

    In der Nordstaffel betrifft letzteres den Brandenburger SC Süd (14 Jahre in Folge Oberliga seit 2008).

    Greif Torgelow und Lok Stendal kehrten 2017 in die Oberliga zurück und müssen nach 5 Saisons in Folge wieder in den Bereich des jeweiligen Landesverbandes, Victoria Seelow spielte seit 2015 (mit einjähriger Unterbrechung) in der Oberliga.

    Der SFC Stern Berlin war nur "Corona-Gast" (2 Saisons).

    :lachen: Prinzipiell hast du ja sogar Recht: Krieschow liegt in Brandenburg. Dort allerdings soweit im Süden, dass eine Eingruppierung in der Nordstaffel Unsinn wäre - zumal man in der Südstaffel einige Lausitz-Duelle (Neugersdorf, B'werda, Bautzen) hat.

    Es wird ein Überhang von 2 Mannschaften geben. ...

    Wo siehst du den "Überhang von 2 Mannschaften"?


    Ich klaue mir mal den Beitrag von @Hansestädter aus dem Nordostfussballforum:

    "Voraussichtlich würde das Teilnehmerfeld der NOFV-Oberlig 2022/23 etwa so aussehen:

    Nordstaffel:

    - Union Fürstenwalde (RL-Absteiger)

    - FSV Optik Rathenow (RL-Absteiger)

    - Tasmania Berlin (RL-Absteiger)

    - Hertha Zehlendorf

    - Blau-Weiß Berlin

    - Charlottenburger FC

    - TSG Neustrelitz

    - SC Staaken 1919

    - Rostocker FC 1895

    - Eintr. Mahlsdorf

    - RSV Eintracht 1949

    - FC Hansa Rostock II

    - MSV Pampow

    - Mecklenbg. Schwerin

    - Ludwigsfelder FC

    - MSV 1919 Neuruppin

    - Dynamo Schwerin (Aufsteiger MV)

    - TuS Makkabi (Aufsteiger Berlin)

    - 1. FC Frankfurt/Oder/Oranienburger FC Eintracht (Aufsteiger Brandenburg)

    und

    Südstaffel:

    - FC Eilenburg (RL-Absteiger)

    - VfB Auerbach (RL-Absteiger)

    - VfB 1921 Krieschow

    - VFC Plauen

    - FSV Budissa Bautzen

    - Union Sandersdorf

    - VfL Halle 96

    - Einheit Wernigerode

    - FC Oberlausitz Neugersdorf

    - Bischofswerdaer FV

    - Einheit Rudolstadt

    - SV Blau-Weiß Zorbau

    - FC Grimma

    - An der Fahner Höhe

    - FC Interntional Leipzig/Wacker Nordhausen

    - SC Freital (Aufsteiger Sachsen)

    - SV 1890 Westerhausen (Aufsteiger Sachsen-Anhalt)

    Da damit die Nordstaffel 19 Mannschaften und die Südstaffel nur 17 Mannschaften umfassen würde, müßte nach dem VfB Krieschow aus Brandenburg eine weitere ansich der Nordstaffel zuzuordnende Mannschaft in die Südstaffel versetzt werden, damit beide Staffeln ihre für die kommende Spielzeit vorgesehene Sollstärke von 18 Teilnehmern erreichen. Nur wen wird die Umgruppierung treffen? "


    Laut dessen Zusammenfassung wäre das nur ein "Überhang". Mit deiner Vermutung, dass wohl Ludwigsfelde umgruppiert wird, wirst du wohl recht haben.