Beiträge von Leo

    Falls wirklich eine zweigleisige 3.Liga kommt, was ich mir nach dem außerordentlichen DFB-Bundestag nicht mehr so recht vorstellen kann, dann würde ich die Variante 2 bevorzugen und die Regionalligen Thüringen und Sachsen im Nordosten belassen. Dann hätten wir 6 Regionalligen und jeweils der Meister kann aufsteigen. Die 3. Liga Nord hätte dann zwar paar mehr zugehörige Mannschaften als die 3. Liga Süd aber dafür könnte man alle bestehenden Regionalligen so belassen wie sie sind, von der unproblematischen Aufteilung der Regionalliga Südwest mal abgesehen.

    Eine Nord-Süd-Teilung ohne Ausgleich geht gar nicht.
    Entweder strenge Grenzen mit Thüringen und Sachsen im Süden.


    Oder fließende Grenze mit jeweils 3 Aufsteiger plus einen weiteren für Nord, der 7. Absteiger wird durch ein Play-down der beiden Tabellen-Viertletzten ermittelt.

    Wenn Thüringen und Sachsen in den Süden wechseln dann hast einen Südüberhang mit 52 zu 48. Das wäre für mich aber ok. Der größte Nachteil ist aber dass dann die Regionalliga Nordost geteilt werden muss.

    Wenn Du die einfachste aller Lösung suchts wieso dann nicht 22/5? Bei diesem total einfachen Modell sind die Zahlen doch auch total gerecht: Konkreter 22/5-Vorschlag zur Handhabe in der Coronakrise und "Versetzung" der II. Mannschaften
    (und hier sogar nicht nur nach Mannschaftszahlen sondern zugleich auch nach Einwohnern)

    Sorry, aber das ist doch Blödsinn. Es will sich keine Regionalliga teilen lassen.
    Und von den Mannschaftszahlen passt es ja dann genauso wenig, 45% der Mannschaften bekommen nur 2 Aufsteiger und 55% der Mannschaften bekommen 3 Aufsteiger.
    Dann kannst ja gleich alle Regionalligisten in einen Topf werfen und jedes Jahr die Mannschaften neu auf die Regionalligen verteilen.

    Bayern soll oder muss ja gar nicht zustimmen. Man kann auch mal auf dem DFB-Bundestag einen guten alten Mehrheitsbeschluss, der total aus der Mode gekommen ist, bemühen. Begründung ist pipieinfach: Immer noch weniger Mannschaften als West, die auch nur einen Aufsteiger haben.

    Nord und Nordost haben auch weniger Mannschaften als West.

    Es ist ja im Norden Hessens logischerweise nicht so beliebt oder im Süden Bayerns ebenso nicht so beliebt. Aber beim Grundsatz Bundesländer nicht teilen hat wohl doch Bayern-Hessen bei einer 22/5-Ausrichtung eher eine Chance als Bayern-Württemberg und Restsüdwest ohne Württemberg.


    Aber die RL Nordost hat ja dennoch noch ein paar Kilometer mehr Nord-Süsausdehnnung als Kassel-Freilassing dies hätte. Um schon jetzt der Jammerei vorzubeugen.

    Warum sollte Bayern da zustimmen?


    Man bekommt dann zwar einen direkten Aufsteiger aber man muss sich gegen die hessischen Vereine durchsetzen. Außerdem müssten dann auch viele bayrische Mannschaften in die 5. Liga absteigen, die Entfernungen werden weiter und man steigt auch wieder leichter aus der 3.Liga ab.


    Nord und Nordost würden den direkten Aufsteiger "umsonst" bekommen. Die RL Bayern ist auf dem gleichen Niveau als die RL Nord und die RL Nordost.

    Die DFL plant anscheinend eine Satzungsänderung derart, dass es Aufsteiger aus der 3.Liga nur dann gibt, wenn die 3.Liga noch Spiele in vergleichbarem Umfang wie die Bundesligen absolviert.
    Analog dürfte dann aus den RL auch niemand aufsteigen, da da gar nicht mehr gespielt wird.


    Absteiger gibt es aus den RL auch nicht ...

    Dann wird Mannheim sicher seine Meinung ändern und darauf bestehen dass die Saison noch zu Ende gespielt wird.

    also nochmal zur Situation von Bayern. durch die sportliche Stärke :kraftprotz: der bayerischen Spitzenmannschaften kommt es absehbar dazu, dass die bayerischen Mannschaften demnächst ein Drittel der Teilnehmer auf der dritten Ebene in der DFB-Bundesliga stellen. damit wird freilich die Rl By auf der vierten Ebene ausgedünnt und es rücken leider durch überlegene Finanzkraft der jeweiligen zweit- und drittklassigen Investoren und Mäzene jämmerliche Dorfgurken nach, die die Attraktivität immer weiter senken. also wäre es schon im Interesse einer auch von Zuschauern und Medien beachteten Liga, hier 'frisches Blut' zuzuführen und im Wege einer Partnerschaft Abhilfe zu schaffen. für Bayern und Schwaben ist hier Würrtemberg besser, für Franken eher Hessen


    Ich habe bisher noch nicht gehört dass die bayrischen Mannschaften mit der Regionalliga Bayern unzufrieden sind und sie sich mit Württemberg bzw. Hessen zusammenschließen möchten damit das Niveau steigt. Klar ist die Aufstiegsregelung unbefriedigend aber für die meisten Mannschaften ist die Regionalliga sowieso das höchste was sie erreichen können. Es hat ja auch nur Türkgücu München und Schweinfurt eine Lizenz für die 3. Liga beantragt, alle anderen wollen sowieso nicht aufsteigen.
    Bayern würde sich einer Freistaatenlösung sicher nicht verweigern aber warum sollte sich Bayern mit Württemberg oder Hessen in der Regionalliga zusammenschließen, nur damit Nord und Nordost einen festen Aufsteiger umsonst bekommt. Die meisten bayrischen Mannschaften wollen nicht aufsteigen und sie können mit der Regionalliga Bayern gut leben. In einer gemeinsamen Regionalliga mit Hessen oder Württemberg müssten dann ja auch viele bayrische Mannschaften in die 5. Liga absteigen und außerdem werden die Entfernungen weiter. Warum sollte Bayern da zustimmen?

    Weshalb Südwest? Du hast doch oben argumentiert, wie schwer dort die Klasse zu halten ist.
    Den Aufsteiger für Nordost könnte man verteuern, wenn man eine RL Südwest-Bayern-Nordost mit 3 Staffeln gründet :-)

    Und wer soll sich dann den Nordosten anschließen? Hessen vielleicht? Die meisten hessischen Mannschaften sind im Süden von Hessen.


    Außerdem sind 5 Absteiger aus der 3.Liga zu viel.

    Das stimmt nicht so ganz. Der Nordosten hat eine geringere Einwohnerdichte und wo nicht so viele Menschen leben, gibt es halt weniger Fußballmannschaften. Jedoch auf Berlin und Mecklenburg-Vorpommern trifft deine Aussage zu. Da ist das Verhältnis zwischen Mannschaftszahlen und Einwohnern tatsächlich sehr gering.

    Das Verhältnis von Fußballmannschaften zu der Bevölkerung ist im Nordosten einfach schlechter. Es leben im Nordosten einfach mehr alte Leute welche dann natürlich auch nicht mehr Fußball spielen.

    Der Unterschied ist: den Bayern ist ihre RL so wichtig (aus nachvollziehbaren Gründen), dass sie dafür nicht auf einen Direktaufsteiger beharren. Nordost hingegen versucht aufs neue, seine RL zu haben und einen Direktaufsteiger zu kriegen.

    Ist Nordost ihre RL nicht wichtig?

    Auch du wirst den Nachweis, dass Masse in der Anzahl von Kreisklassisten=Klasse an der Schnittstelle 3.Liga/Regionalliga ist, nicht erbringen können. Diese Behauptung ist mit den Ergebnissen der Relegationsspiele längst in der Praxis pulverisiert worden.Das " jeder eine eigene Regionalliga gründen und einen festen Aufsteiger fordern" könne, unzuteffend ist, widerspricht der Organisationsstruktur des DFB (siehe o.g. Anmerkungen im vorletzten Beitrag von mir).
    Und dass es n i c h t sinnvoll ist, Regionalliga in territorial überdimensionierten Gebieten zu betreiben, haben sowohl NFV, NOFV als auch der LV Bayern in Peißen so beurteilt, auch die waren mit der sog. Freistaatenlösung nicht einverstanden!

    Was haben die Ergebnisse der Relegationsspiele mit der Stärke der Regionalligen zu tun? Klar ist die Spitze der Regionalligen gleich stark. Es gibt eine gemeinsame 3. Liga und die Absteiger der 3. Liga verteilen sich ja nicht nach der Stärke der darunterliegenden Regionalligen sondern nach der Region. Die Stärke der Spitze einer Regionalliga hängt natürlich auch davon ab wie viele Mannschaften in den letzten Jahren abgestiegen sind.
    Die Stärke der gesamten Regionalliga ist natürlich von den darunterliegenden Mannschaften abhängig. Eine Mannschaft im Mittelfeld in der Regionalliga Südwest ist natürlich stärker als eine Mannschaft im Mittelfeld der Regionalliga Bayern oder auch der Regionalliga Nordost. Es ist viel schwerer in der Regionalliga Südwest den Klassenerhalt zu schaffen als in der Regionalliga Bayern oder auch der Regionalliga Nordost.

    Mannschaften im Unterbau sind nur eins von mehreren Kriterien, dass man auch nicht wichtiger machen sollte als es ist, um eine Lösung zu blockieren, bei der alle (5) Meister aufsteigen können.

    Für mich sind die zugehörigen Mannschaften das entscheidende Kriterium. Sonst kann ja jeder eine eigene Regionalliga gründen und einen festen Aufsteiger fordern, z.B. Saarland.


    Übrigens hat ja Nordost eine sinnvolle Lösung mit 4 Regionalligen blockiert und jetzt ist es wieder der Nordosten welcher mit der jetzigen Lösung unzufrieden ist. Man darf da wirklich nicht die Schuld auf Bayern schieben. Bayern kann mit der jetzigen Lösung gut leben, aber sie sind auch mit der Freistaatenlösung einverstanden.

    Das ergibt sich schon aus der Organisationsstruktur des DFB:
    Die 2.Ebene ist in den 5 Regionalverbänden Nord, Nordost, West, Südwest, Süd organisiert - die 3.Ebene in den Landesverbänden usw..
    Dem entsprechend ist jeglicher Spielbetrieb organisiert und da dürfte die Regionalliga-Ebene eigentlich keine Ausnahme machen.
    Bayern ist ein Landesverband.
    Mit Blick auf die Variante 5 Regionalliga-Meister=5 Aufsteiger wäre in erster Linie der Ausgleich zwischen dem deutlich größten RV (Süd) und dem deutlich kleinsten RV (Südwest) zu suchen.

    Auch wenn Hessen nach Südwest wechselt ist Bayern und Baden Württemberg immer noch viel größer als Nord und auch Nordost.