Beiträge von Leo

    Es ändert sich ja auch jedes Jahr durch die Auf und Absteiger der 3. Liga die Anzahl der aufstiegswilligen Mannschaften in den Regionalligen. Außerdem gibt es auch Mannschaften welche mal in den Profiligen gespielt haben und jetzt nicht mehr zu den aufstiegswilligen Mannschaften gezählt werden, z.B. Wacker Burghausen.

    Da müssten ja dann jedes Jahr die Aufstiegsplätze der Regionalligen anders verteilt werden.

    Da sind für mich die Mannschaftszahlen schon eindeutiger und auch gerechter.

    um die 3 Jahre eigenständige LIga im Saarland zu würdigen, kann ja die Verbandsliga in 'Ehrenliga' umbenannt werden

    Oh, dann sollte das Saarland auch eine eingene Regionalliga mit festem Aufstiegsplatz bekommen.

    es war keine nationalstaatliche Meisterschaft. es waren 3 Jahre und nicht 40. es gab keinen saarländischen Europapokalsieger und legendäre Europapokalspiele. es gibt Dynamo, Lok, Chemie, Hansa … wen gibts im Saarland ?

    Also wenn die internationalen Erfolge einer Region entscheidend sind dann müsste die Regionalliga Bayern mindestens drei Aufsteiger stellen und alle anderen Regionalligen zusammen höchstens einen Aufsteiger. :kicher:

    Ich bin da skeptisch ob zwei 4.Ligen überlebensfähig sind. Das hat ja mit drei 4.Ligen schon nicht funktioniert.

    Die 2.Liga wird auch subventioniert, dass müsste man dann bis in die 4.Liga strecken, die natürlich auch einen TV-Vertrag usw. braucht.
    Aber am besten betrachtet man den Profifußball insgesamt und "tariert" es ausgewogen aus.

    Es jammert ja jetzt schon die 3. Liga dass sie zu wenig Einnahmen haben und viele Mannschaften kämpfen um das Überleben. Die 3.Liga ist aber sportlich interessant und es sind auch viele namhafte Mannschaften drin.


    Wie soll das dann in der zweigleisigen 4.Liga funktionieren? Ich glaube nicht dass die DFL die 4.Liga subventionieren will. Wahrscheinlich würden dann viele Regionalligameister gar nicht in die 4.Liga aufsteigen wollen.


    Ich bin da skeptisch ob zwei 4.Ligen überlebensfähig sind. Das hat ja mit drei 4.Ligen schon nicht funktioniert.


    Das wäre die Alternative:


    3. Liga Nord: 1,5 Aufsteiger in die 2. Liga

    Regionalliga Nordrhein/Westfahlen ohne Mittelrhein (1 Aufsteiger)

    Regionalliga Nord (1 Aufsteiger)

    Regionalliga Nordost (1 Aufsteiger)


    3. Liga Süd: 1,5 Aufsteiger in die 2. Liga

    Regionalliga FRVS/Hessen/Mittelrhein (1 Aufsteiger)

    Regionalliga Baden-Württemberg (1 Aufsteiger)

    Regionalliga Bayern (1 Aufsteiger)

    Wie wäre es denn damit? (Nicht ganz ernst gemeint :zwinker:)


    4. Liga Nord: 2 Aufsteiger in die 3. Liga

    • Regionalliga Nordrhein (1 Aufsteiger)
    • Regionalliga Westfalen (1 Aufsteiger)
    • Regionalliga Nord (1 Aufsteiger)
    • Regionalliga Nordost (1 Aufsteiger)

    4. Liga Süd: 2 Aufsteiger in die 3. Liga

    • Regionalliga FRVS/Hessen (1 Aufsteiger)
    • Regionalliga Baden-Württemberg (1 Aufsteiger)
    • Regionalliga Bayern (1 Aufsteiger)

    So ein Modell liegt schon in der Schublade, allerdings mit Thüringen im Süden.

    So könnte es doch auch passen:


    3. Liga Nord: 1,5 Aufsteiger in die 2. Liga

    Regionalliga Nordrhein (1 Aufsteiger)
    Regionalliga Westfalen (1 Aufsteiger)
    Regionalliga Nord (1 Aufsteiger)
    Regionalliga Nordost ohne Thüringen (1 Aufsteiger)


    3. Liga Süd: 1,5 Aufsteiger in die 2. Liga

    Regionalliga FRVS/Hessen/Thüringen (1 Aufsteiger)
    Regionalliga Baden-Württemberg (1 Aufsteiger)
    Regionalliga Bayern (1 Aufsteiger)

    In keiner Regionalliga spielt ein Verein der in die 3. Liga gehört. Die Regionalligisten haben in den letzten Jahren bewiesen das sie in der richtigen Liga sind. Deshalb werde die Spitzen der Regionalligen auch auf einem ähnlichem Niveau sein. Und deshalb kann ich die Aussage von Leo nur bedingt zustimmen.

    Klar ist die Spitze der Regionalligen gleich stark. Es gibt eine gemeinsame 3. Liga und die Absteiger der 3. Liga verteilen sich ja nicht nach der Stärke der darunterliegenden Regionalligen sondern nach der Region. Die Stärke der Spitze einer Regionalliga hängt natürlich auch davon ab wie viele Mannschaften in den letzten Jahren abgestiegen und wie viele aufgestiegen sind. Trotzdem ist es schwerer in der Regionalliga West und Südwest sich durchzusetzen. Die Kongruenz ist einfach größer. Sonst bildest einfach eine Regionalliga Saarland und sagst der Meister der Regionalliga Saarland hat die gleichen Aufstiegsrechte als der Meister der Regionalliga West. Er hat sich ja in einer Regionalliga durchgesetzt und ist deshalb auch auf einem ähnlichen Niveau.

    Wer fühlt sich dann eigentlich aktuell benachteiligt?

    Das ist ja wohl offensichtlich.

    Eine Regelung, nach der ein Teil der 3.Liga-Absteiger eine Direktaufstiegsmöglichkeit hat, ein anderer aber nicht, ist schon aus Sicht der 3.Liga nicht fair.


    Wenn es RV gibt, aus denen nahezu alle relevanten Vereine mit Ambitionen schon 3.Liga und höher spielen, mögen die vielleicht damit weniger ein Problem haben als da, wo mehr Vereine Schlange stehen.

    Fair ist es schon, da es in den Regionalligen West und Südwest schwerer ist Meister zu werden als in den anderen Regionalligen.

    In den Regionalligen Nord, Nordost und Bayern wird man leichter Meister aber man braucht danach halt mehr Glück (Relegationsspiele oder direkter Aufstieg alle 3 Jahre).

    Der Witz ist ja, dass sich weder die Bayern und der Norden aktuell benachteiligt fühlen, auch wenn sie keinen direkten Aufsteiger jedes Jahr haben, da sie ihre Ligen behalten konnten. Es ist eben so, dass ohne die Teilung von Bayern oder NDS kein 4er Modell möglich ist, was die Flächen klein hält.
    Aber das Thema haben wir ja schon seit den 90er Jahren. AUch eine RL Süd will aber heute niemand mehr.

    Wer fühlt sich dann eigentlich aktuell benachteiligt? Wenn jeder damit zufrieden ist, dann braucht man doch nichts ändern.

    Falls wirklich eine zweigleisige 3.Liga kommt, was ich mir nach dem außerordentlichen DFB-Bundestag nicht mehr so recht vorstellen kann, dann würde ich die Variante 2 bevorzugen und die Regionalligen Thüringen und Sachsen im Nordosten belassen. Dann hätten wir 6 Regionalligen und jeweils der Meister kann aufsteigen. Die 3. Liga Nord hätte dann zwar paar mehr zugehörige Mannschaften als die 3. Liga Süd aber dafür könnte man alle bestehenden Regionalligen so belassen wie sie sind, von der unproblematischen Aufteilung der Regionalliga Südwest mal abgesehen.

    Eine Nord-Süd-Teilung ohne Ausgleich geht gar nicht.
    Entweder strenge Grenzen mit Thüringen und Sachsen im Süden.


    Oder fließende Grenze mit jeweils 3 Aufsteiger plus einen weiteren für Nord, der 7. Absteiger wird durch ein Play-down der beiden Tabellen-Viertletzten ermittelt.

    Wenn Thüringen und Sachsen in den Süden wechseln dann hast einen Südüberhang mit 52 zu 48. Das wäre für mich aber ok. Der größte Nachteil ist aber dass dann die Regionalliga Nordost geteilt werden muss.

    Wenn Du die einfachste aller Lösung suchts wieso dann nicht 22/5? Bei diesem total einfachen Modell sind die Zahlen doch auch total gerecht: Konkreter 22/5-Vorschlag zur Handhabe in der Coronakrise und "Versetzung" der II. Mannschaften
    (und hier sogar nicht nur nach Mannschaftszahlen sondern zugleich auch nach Einwohnern)

    Sorry, aber das ist doch Blödsinn. Es will sich keine Regionalliga teilen lassen.
    Und von den Mannschaftszahlen passt es ja dann genauso wenig, 45% der Mannschaften bekommen nur 2 Aufsteiger und 55% der Mannschaften bekommen 3 Aufsteiger.
    Dann kannst ja gleich alle Regionalligisten in einen Topf werfen und jedes Jahr die Mannschaften neu auf die Regionalligen verteilen.