Beiträge von VikTuna

    Vollkommen egal, die Saison ist für die Fortuna schon seit 5 Monaten gelaufen.

    na ja mit den verlorenen 2 Punkten und mit noch einem Sieg im Nachholspiel hätte man nochmal Druck aufbauen können

    Münster und Köln waren bzw sind definitiv schon aus dem Rennen, weil nicht nur 10 Punkte auf Platz 1 aufgeholt werden müssen, sondern auch auf den Zweiten. Um 20 Punkte aufzuholen brauchst schon eine Übermannschaft sowie einen Punkteschnitt von nahezu 3.

    Vollkommen egal, die Saison ist für die Fortuna schon seit 5 Monaten gelaufen.

    Wieso das? Vor 5 Monaten stand Fortuna Köln auf Platz 2 mit einem Punkt Rückstand und einem Spiel weniger als BVB II. Da waren die quasi Tabellenführer.

    Genau genommen war die Saison am 31.Okt nach der Heimniederlage gegen Dortmund gelaufen.

    In den meisten Spielzeiten der 3. Liga waren mindestens 45 Punkte für Platz 16 notwendig. Demnach müsste Haching in den verbleibenden 12 Spielen mindestens einen Schnitt von 2 Punkten erreichen. Mit diesem Kader lässt sich der Abstieg kaum noch vermeiden.

    Das Problem in der 2., 3. und 4. Liga ist das das Niveau der Spieler so ausgeglichen ist das man mit ein paar Verletzten mehr oder weniger gleich entweder oben mitspielt oder es gegen den Abstieg geht. Die frage ist auch immer ob ich ein eingespieltes Team habe. Das dürfte z.B. das größte Problem von Lübeck sein, die meinten mit dem auswechseln der halben Mannschaft sich verbessern zu können.

    Eine 4. Liga im Sinne der 2. oder 3. Liga gibt es leider nicht, wäre aber sicher ähnlich ausgeglichen wie die 3. Liga. Ich denke du meinst die Regionalligen, wenngleich die nicht ansatzweise so ausgeglichen sind wie die 3. Liga.


    Bitter wenn Lübeck sich wieder verabschieden muss ohne überhaupt vor Zuschauern im Stadion gespielt zu haben.

    Frymuth hat letzte Woche nochmal unterstrichen, dass sich die eingleisiige 3. Liga bewährt hat und ihre finanzielle Stärkung weiter vorangetrieben wird.

    Ist das satirisch gemeint? "finanzielle Stärkung weiter vorangetrieben"? :-) Ich lach mich schlapp. Bislang ist diese Liga für viele Vereine zwar sportlich sehr attraktiv, aber finanziell ein Vabanquespiel.

    Gemessen an den Etats in den DFL-Ligen mag das satirisch klingen. Wenn man allerdings bedenkt wo die 3. Liga herkommt, dann wurden unter anderem in Sachen Erlöse aus Übertragungsrechten schon Fortschritte erzielt. Aus meiner Sicht stellt er ja auch nüchtern fest, dass die wirtschaftliche Stabilität (besonders in Corona-Zeiten) nach wie vor herausfordernd ist.


    Erzeugen nicht eher ligaunabhängig die Vereine ein Vabanquespiel, wenn sie mit gegebenen Mitteln/Budgets zu knapp kalkulieren?

    Grundsätzlich herrscht nur bei vielen Regionalligisten Unzufriedenheit.

    Wer außer Fortuna Köln und ein paar aufstiegswillige Vereine der Regionalliga Nordost ist unzufrieden?

    Entsprechend sollte auch in der 4. Ebene in Sachen Ligastruktur ein Kompromiss für alle Beteiligten gefunden werden.

    Den Kompromis hat der DFB schon gefunden.


    In der öffentlichen Wahrnehmung befinden sich aus meiner Sicht derzeit die meisten unzufriedenen Regionalligisten in Südwest. Die Diskussionen um die Saisonfortführung haben gezeigt, dass diese Liga stark gespalten ist. Zudem haben sich letztes Jahr einige Südwest-Vereine dem Antrag zur Zweigleisigkeit der 3. Ebene angeschlossen, obwohl ihre Liga bereits über einen direkten Aufstiegsplatz verfügt. Diese Initiative wurde selbstverständlich durch die Unzufriedenheit mit der eigenen Situation ausgelöst.


    Frymuth hat letzte Woche nochmal unterstrichen, dass sich die eingleisiige 3. Liga bewährt hat und ihre finanzielle Stärkung weiter vorangetrieben wird. Demnach erscheint das Szenario Fortführung der Eingleisigkeit weniger unwahrscheinlich als die Verwässerung der 3. Ebene.


    Welchen Kompromis hat der DFB also für die unzufriedenen Regionalligisten gefunden?

    Warum sollte man auch ständig in anderen Regionen die Zahl der Regionalligisten verknappen, im Nordosten aber nicht?

    dass in den anderen Rl die Amateure raus- und runtergedrückt werden, in der Rl NO aber nicht, finde ich auch etwas ungleichmäßig

    Ist das nicht eher mit jain zu beantworten? Derzeit herrscht doch zB auch zwischen der RL Südwest und RL Bayern ein solches Ungleichgewicht (oder Stichwort Bremenliga). Das ist alles eine Sache der Einigung.


    Schließlich wäre bei diesem dreigleisigen Modell der Nordost-Erhalt auch im Sinne der westlichen Teilnehmer, die sich zB die Reisewege sparen. Die Vereine der RL NW und SSW würden vor allem von einer qualitativ aufgewerteten Liga mit besseren Aufstiegschancen profitieren. Zudem wäre für alle Beteiligten der Unterbau einfacher zu gestalten.

    Mir erscheint, gerade bei einem Modell mit 28 Vereinen, ein flexibles Modell mit je einer gemeinsamen Auf- und Abstiegsrunde in jeder Hinsicht logischer. Es verhindert eher Mehrfachabstiege als es sie provoziert.

    4x gegen denselben Verein zu spielen ist in der Fest-Variante auch nicht der Hit.

    Solange in der 3. Liga mit der bestehenden Struktur eine Zufriedenheit von 100% herrscht, muss dort nicht eingegriffen werden, korrekt? Einzig die Ertragslage ist aus Sicht der Drittligisten zu optimieren. Du hattest mal zurecht angemerkt, dass sich eine Verwässerung der Liga diesbezüglich ungünstig auswirkt.


    Grundsätzlich herrscht nur bei vielen Regionalligisten Unzufriedenheit. Entsprechend sollte auch in der 4. Ebene in Sachen Ligastruktur ein Kompromiss für alle Beteiligten gefunden werden.

    Die großen Gewinner dieser Regelung sind alleine die vielen Amateur-Vereine (überwiegend Nord und Süd-Regionalligisten), die auf Kosten der vielen aufstiegswilligen Vereine ihre jeweilige Provinz-CL austragen können.


    Bei der Diskussion sollten betroffene Vereine im Vordergrund stehen, nicht Verbände!

    wenn man sich durch entsprechend gesetzte Lizenzbedingungen für eine Vollprofessionalisierung der vierten Ebene entscheidet, welches Modell soll es denn sein ?

    Wenn ich meine erste Präferenz mal ausblende, komme ich doch wieder zur Einschätzung, dass die geografische Dreiteilung (RL NW / RL NO / RL SSW) den besten Kompromiss bietet. Einige wenige von zahlreichen Argumenten: Grundstruktur bleibt erhalten, begrenzte Reisewege, Historie wird respektiert, Aufstiegsplätze lassen sich besser verteilen, Unterbau lässt sich sinnvoller anpassen bzw. optimieren (zB landesweite OL Bayern), die aufgewerteten RL bleiben auch für semi-professionell aufgestellte Vereine als oberstes Ziel attraktiv,....

    Die großen Gewinner bei der jetzigen Regelung ist sicher West und mit abstrichen Nord/Ost. Solange die anderen dieses so akzeptieren kann es sicher noch ein paar Jahre so weiter gehen. Man muss natürlich immer die Zahlen im Auge behalten um zu reagieren wenn es mal nicht mehr passt.

    Die großen Gewinner dieser Regelung sind alleine die vielen Amateur-Vereine (überwiegend Nord und Süd-Regionalligisten), die auf Kosten der vielen aufstiegswilligen Vereine ihre jeweilige Provinz-CL austragen können.


    Bei der Diskussion sollten betroffene Vereine im Vordergrund stehen, nicht Verbände!

    das muss vor allem wirtschaftlich darstellbar sein

    Dafür sind dann die Manager zuständig. Die müssen gucken was habe ich für einnahmen und was kann ich mir dafür leisten. Wird bei allen soliden Vereinen funktionieren. Da bin ich sicher.

    Das ist grundsätzlich so. Deshalb muss die 3. Liga nicht beschädigt werden. Stattdessen kann die Zweigleisigkeit auf der 4. Ebene eingeführt werden.

    Koschinat ist großartig (als Retter im Abstiegskampf mit Sandhausen aber auch mehrmals mit der Fortuna in Liga 3). Mit einem wettbewerbsfähigen Team kann er auch perspektivisch einen Aufstieg realisieren (wie 2014 mit der Fortuna).


    Daher würde er auch der Viktoria sofort weiterhelfen. Als in Köln lebend würde die Viktoria für ihn passen, allerdings hat er als Fortuna-Trainer immer eine übertriebene Rivalität zur Viktoria vorgelebt. Deshalb scheint mir das eher unwahrscheinlich.

    Irgendwie traurig, weil der Pavel wirklich sympathisch ist. Zuletzt hat er aus meiner Sicht allerdings die Leistungen in Pressekonferenzen und Interviews besser verkauft als sie waren. Gerade in solchen Miseren gefällt mir sachliche Kritik besser als Durchhalteparolen. Jedenfalls hat er die Verantwortlichen auch nicht mehr überzeugt.

    Ihr solltet auch nicht den Fakt verdrängen, dass der Zuschauerschnitt in der geteilten 3. Liga in jeder Saison deutlich unter dem Schnitt in der bundesweiten 3. Liga lag.

    Und warum willst du dann immer noch eine Liga, in der die schwächere Hälfte der zweigleisigen 3. Liga spielt?

    Will halt ungerne die 3. Liga beschädigen sondern die 4. Ebene aufwerten. Dort wäre die Zweigleisigkeit für die Profivereine der RL auch eine Aufwertung.


    Ist halt auch nur meine Präferenz. Für mich scheint die Ligastruktur vernünftig, wenn sich die Pyramidenspitze direkt unterhalb der Profiligen befindet. Vielleicht ist die Zweigleisigkeit auf 4. Ebene ein guter Kompromiss...


    Guten Rutsch!

    Für Rostock kann ich das nicht unterschreiben. Es gab ja einige gemeinsame Jahre in der 2.Liga. Außerdem spielt mit Tobias Jänicke ein "alter" Rostocker inzwischen mehrere Jahre an der Saar.

    Deswegen wird Rostock für mich nicht interessanter als Offenbach.

    Warum war denn der Zuschauerschnitt gerade in der RL Süd auf 3. Ebene immer so deutlich niedriger als in der eingleisigen 3. Liga? Derby’s sind schön wenn es um was geht aber grundsätzlich evtl doch nicht so entscheidend. Letztlich kommen die ja auch in der bundesweiten Liga vor.