Beiträge von SVE-Torsten

    Elversberg macht den Durchmarsch und steigt in die 2.Liga auf.

    Ich bleibe da auf dem Teppich.

    Elversberg ist Aufsteiger und Aufstiegsfavoriten sind andere Vereine!

    Ja, verstehe ich, aber so wie Elversberg marschiert, fast alles gefühlt weghaut und soviele Punkte Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz hat, wird sich diese Chance nicht nehmen lassen, es sei denn, die Mannschaft wird leichtsinnig.


    Die Qualität, die Elversberg hat, ist schon brutal gut. Dazu ein Top-Trainer, der eine klasse Außendarstellung präsentiert. Das sieht gut aus.


    Und nicht zu vergessen - mit dem Trierer Urgestein Ruuuuudi Thömmes als Co-Trainer kann es nur in die 2.Liga gehen. Aus Trierer Zeit weiß er, wie das geht. :ja1:

    Glückwunsch, RWE! Jetzt seid ihr wirklich in der 3.Liga angekommen. Ging ja ganz schön ab im Spiel.


    Dem VfB dennoch alles Gute. Wünsche Oldenburg auf jeden Fall den Klassenerhalt.

    danke dir! Das war so unfassbar wichtig! Am Mittwoch kommt Meppen.. auch ein Spiel, wo man mit der richtigen Einstellung gewinnen kann.. dann könnte man ganz entspannt nach

    Auf jeden Fall war der Sieg bei einem starken Mitaufsteiger sehr wichtig. Ihr bleibt aber definitiv drin.

    Aaaaahhhhh, so eine Scheiße. Wir waren so nah dran am Auswärtssieg, der auch nicht unverdient gewesen wäre.

    Wir haben mit einer Fünferkette agiert, also ein schönes 5-4-1 und das ohne König, Garnier und Kinscher von Beginn an.


    Das 1:1 aus dem Nichts, genau da waren wir beim Flankengeber nicht nah genug dran - Eisele kommt vor Maurer an den Ball und köpft zum Ausgleich ein.

    Danach der eingewechselte Kinscher mit dem Pfostentreffer. Wenn man unten steht, gehen die Drecksbälle - sorry für die Ausdrucksweise - einfach nicht rein, wie gegen Balingen auch schon. Aber wir werden uns genau das erarbeiten, dass das Netz öfter wieder zappeln wird.


    Gästeblock sehr gut gefüllt mit mindestens 400 Trierern.


    Wichtig, war, dass wir nach der unglücklichen Niederlage gegen Balingen und der Klatsche von Hoffenheim eine Reaktion gezeigt haben.

    Stimmungstechnisch wird RWE sicherlich überlegen sein - da war ja schon immer eine große Fanbasis vorhanden, die, meiner Einschätzung nach, sogar erstligareif ist.


    In Oldenburg war ich vor einigen Jahren unter der Woche ein Nachholspiel der Regionalliga Nord gegen den TSV Havelse schauen. Da waren bei leichtem Schmuddelwetter etwas über 800 Zuschauer da und die damaligen Ultras standen auf der Tribüne - knapp 50 waren das.

    Auf der Gegengerade ein paar old school Fans, die zwischendurch ein VfB, VfB anstimmten.


    Dass der VfB ein großes Potenzial hat, wurde in Aufstiegsspielen offensichtlich. Sei es früher gegen TB Berlin oder den Goslarer SC.


    Ich denke, in Oldenburg wächst was zusammen, wichtig halt, dass sie in der Liga bleiben.


    Auf jeden Fall ein schönes Traditionsduell heute.

    Walldorf mimt Trier vom Dienstag. 5:0 für Steinbach in Halbzeit 1.

    Habe Walldorf in Offenbach gesehen, die muss Trier für den Klassenerhalt hinter sich lassen. Nach den bisherigen Eindrücken ist Walldorf für mich ein (fast) sicherer Absteiger.

    Wir stehen Walldorf aktuell wohl in nichts nach. :sad:

    Sehr schwere Phase. War wie gesagt zu erwarten, aber da wohl Platz 15 am Ende reicht, müssen wir das irgendwie schaffen.

    Gegen Kassel wird es sehr wichtig, dann geht's zu euch nach Offenbach. Da gibt es nach den bisherigen Spielen auswärts - allen voran zuletzt in Aalen und insbesondere Hoffenheim - nichts zu holen. Morgen in Homburg hoffe ich einfach darauf, dass die Mannschaft wieder ein Gesicht zeigt.

    Was meint ihr denn so zur Insolvenz der Ostalbtruppe? aktuell schaut es ja so aus als gäbe es "nur" 9 Punkte Abzug und keinen Zwangsabstieg - die Frage ist ob man Leistungsträger halten kann - da wird sich ja jeder 2.te Spieler schon zur Winterpause nach einem neuen Arbeitgeber umsehn...

    Eine Prognose ist schwer und auch die Verantwortlichen im Präsidium können eine solche nicht abgeben. Man muss nun auch mal abwarten, ob das Insolvenzverfahren überhaupt eröffnet wird oder ob es mangels Masse gar nicht zu einer Eröffnung kommt. Kann mir nicht vorstellen, dass da seit der letzten Insolvenz so viel Vermögen dazu gekommen ist.

    Würde letzteres bedeuten, dass Aalen zwangsabsteigen muss?

    Nach der gestrigen 1:6 Klatsche bei der "Zwoten" von Hoffenheim, gefühlt waren das gestern zwei Klassen Unterschied, fängt so langsam der Baum zu brennen an.


    Ich versuche das Ganze jetzt mal so gut es geht, sachlich und ohne Emotionen zu analysieren.


    1.) Weniger glückliche Personalpolitik: Die wenigen Neuzugänge verstärken uns mit Abstrichen von Christopher Spang bisher nicht.

    Vincent Boesen kam zu uns mit geringer Spielpraxis, vergab in Bahlingen eine 100%ige zum 1:0. Gegen RW Koblenz traf er dann endlich, um sich kurz vor Schluss schwerer zu verletzen. Sechs Wochen Ausfall, vier sind davon vergangen.


    Gabriel Weiß aus Elversberg sollte eigentlich das Pendant zu Kevin Heinz auf der rechten Abwehrseite darstellen.

    Er fing gut an, leitete aber jeweils mit eigenen Patzern die Gegentore gegen Ulm (0:1) und auch das 0:1 gegen Mainz II (Endstand 0:2) ein.

    Leider strahlt Weiß bisher keinerlei Sicherheit aus und wirkt als Unsicherheitsfaktor. Gestern in Hoffenheim gesellten sich zudem zwei! Eigentore hinzu.


    Michael Omosanya von Fola Esch ist technisch gut, kann Bälle festmachen und sich auch in Eins-gegen-Eins-Situationen behaupten . Leider besticht er für mich aber zu sehr in der Rolle des selbstverliebten Fußballers, arbeitet nicht zwingend so für die Mannschaft.

    Er kam zum Abschlussgespräch in Aalen zu spät und wurde für dieses Spiel suspendiert. Wie ich gehört habe, kam das wohl schon häufiger vor, dass er es mit der Zeit nicht so genau nimmt. Am selben Abend nach dem Aalen-Spiel erhielt ich über whatsapp ein Instagrammbild von ihm, wo er sich als Freigeist beschrieb. Na ja...

    Gegen Balingen vergab er die 100%ige zum 1:1 Ausgleich. Insgesamt strahlt er trotz seiner Körpergröße wenig Torgefahr aus.


    2.) Mehr oder weniger nahtloser Übergang zu Punkt 1 spielen wir überwiegend mit der letztjährigen Oberligamannschaft, der nachwievor das Vertrauen ausgesprochen wird. Das ist auch einerseits richtig. Auf der anderen Seite wurde seitens der Verantwortlichen anscheinend nicht erkannt, dass die Regionalliga Südwest in unserer fünfjährigen Abstinenz einen enormen qualitativen Sprung gemacht hat. Unser Kader hätte punktuell richtig verstärkt werden müssen - unabhängig vom richtig eingeschlagenen Trierer Weg. Das eine schießt das andere nicht aus. Ich spreche bei Qualität nicht von Fußballern, die noch das schnelle Geld verdienen wollen, sondern regionalligaerfahrene Spieler, die Lust auf unser Projekt haben. Solche Akteure gibt es auch, wenn man das richtige Netzwerk hat. Eine Bankrotterklärung war für mich die Absage Portmanns von Schott Mainz und kein Plan B in der Tasche gehabt zu haben.


    3.) Die Meisterrunde mit den zahlreichen Englischen Wochen, die Aufstiegsrunde und die Minipause von zwei Wochen zehren aktuell an der körperlichen Kraft der Spieler. Die Mannschaft wirkt physisch und jetzt auch psychisch ausgelaugt.


    4.) Unserem Trainer Josef Cinar scheinen aktuell "die drei Fragezeichen" ob der Situation über dem Kopf zu schweben. Die vielen Umstellungen zuletzt, die Fehde mit Omosanya, die Experimente auf der rechten Offensiv-sowie Defensivseite lassen ein wirkliches Konzept nicht erkennen.

    Ich möchte hiermit keine Trainerdiskussion entfachen - bei uns im Forum gehen die Meinungen diesbezüglich auseinander - aber unser Coach, den ich sehr schätze, muss jetzt liefern. Ich stehe weiter hinter Cinar.


    5.) Es wird unruhig bei der Eintracht.

    Die Aufstiegseuphorie ebbt ob der Ergebnisse und auch der Aufritte in Aalen und vor allem gestern in Hoffenheim (das war gefühlte Arbeitsverweigerung) ab.

    Dabei war unser Publikum bisher Faustpfand. In jedem Heimspiel über 2.000 Zuschauer trotz des Tabellenplatzes sehr gut, aber das wird jetzt bröckeln.

    Auch auswärts waren unsere Fans bisher sehr gut unterwegs.


    Fazit:

    Am Samstag geht es zum (Mit-) Titelanwärter FC Homburg. Wenn ich ehrlich bin, erwarte ich dort die nächste Schmach.

    Da sich gestern auch noch unser absoluter Leistungsträger Robin Garnier verletzt hat (genaues ist noch nicht bekannt), wird unsere Mannschaft weiter geschwächt.


    Gegen Hessen Kassel wird es eine Art Endspiel geben. Das wird sportlich für Mannschaft und Trainer sehr brisant. Hier hoffe ich nochmal auf 2.000 Zuschauer - Kassel wird sicherlich auch einiges mitbringen.


    Positiv ist, dass unser IV Henk van Schaik nach langer Verletzung wieder an Bord ist. Ihm fehlt natürlich Spielpraxis, aber er ist im fitten Zustand ein sehr wichtiger Faktor in der Defensive. Van Schaik fehlte in der kompletten Meisterrunde, nachdem er sich im Testspiel in Karbach schwer am Knie verletzt hat.


    Ferner ist Tim Garnier (Offensives Mittelfeld, Sturm) nach Kreuzbandriss - zugezogen in der letztjährigen Hinrunde gegen Waldalgesheim, wieder im Lauftraining.

    Vom Typ wie sein Bruder Robin. Tim lebt und liebt die Eintracht.


    Sollte die Distanz zu den Nichtabstiegsplätzen bis zur Winterpause nicht zu groß werden, ist der Klassenerhalt trotz der aktuell schweren Situation weiter möglich.

    Mit mindestens zwei Verstärkungen (ein Muss!), einer guten Regeneration und dann einer richtigen Vorbereitung ist Platz 15 das Ziel und auch realisierbar.


    Hier noch ein Auszug aus dem Trierischen Volksfreund zur aktuellen Situation:


    Eine Debatte um Coach Josef Cinar, dessen Spielerrochaden zuweilen Anlass zu Diskussionen geben, für den die Regionalliga als Übungsleiter Neuland ist und der momentan wegen seiner parallel laufenden A-Lizenz-Ausbildung eine Doppelbelastung zu meistern hat, wird im Verein indes nicht geführt. „Wir lassen keine Trainerdiskussion zu. Wir sind in einer ganz, ganz schwierigen Situation, die müssen wir als Mannschaft und gesamter Verein annehmen. Wir werden uns nicht auseinanderdividieren lassen“, sagt Eintracht-Vorstandssprecher Alfons Jochem. Vorstandskollege Ingo Berens ergänzt: „Josef hat weiterhin Zugriff auf die Mannschaft. Wir sind überzeugt von ihm.“

    Auch dem Team gelte weiter das Vertrauen. „Unser Ziel ist der Klassenerhalt und ein Platz zwischen Rang zehn und 15. Aktuell hängen wir etwas dahinter. Aber hätten wir im Heimspiel gegen Freiberg nicht in der Nachspielzeit den Ausgleich kassiert und mindestens eine unserer Großchancen gegen Balingen genutzt, hätten wir jetzt drei Punkte mehr auf dem Konto und stünden über dem Strich“, rechnet Berens vor.

    Jochem konstatiert: „Leistung, Laufbereitschaft und Teamgeist sind bislang – mit Ausnahme des Spiels in Hoffenheim – okay. Was fehlt, ist die Kaltschnäuzigkeit.“ Er hofft, dass sich kein Kopfproblem ergibt: „Die Jungs haben unser Vertrauen. Ich hoffe, dass auch das Vertrauen der Fans bestehen bleibt. Wobei auch klar ist: Wir müssen liefern.“ Am Samstag (14 Uhr) gastiert Trier zu einem nicht minder schweren Auswärtsspiel beim FC Homburg.

    Noch wird übrigens nicht offiziell über mögliche personelle Nachbesserungen im Winter gesprochen. Alles andere, als sich Gedanken über ein bis zwei Neuzugänge – sofern sie finanzierbar sind – zu machen, würde indes fahrlässig erscheinen.