Beiträge von Vexillum

    Heute steht für die Sportfreunde Lorch der schwere Gang ins Stadion am Limes an. Gastgeber DJK-SG Schwabsberg-Buch hat gegen die Sportfreunde noch eine weiße Weste und konnte in der Vergangenheit alle drei Bezirksliga-Partien für sich entscheiden. Auf die planmäßigen Abstiegsränge kann Schwabsberg-Buch nicht mehr rutschen. Sollten jedoch Waldstetten und/oder Neresheim als zusätzliche Absteiger aus der Landesliga runterkommen, dann verschärft sich auch der Bezirksliga-Abstieg, um die Sollzahl von 16 Mannschaften knallhart durchzuboxen. Schwabsberg/Buch, derzeit mit 45 Punkten auf Platz 8, wird sich also hüten, allzu sorglos in die verbleibenden Partien zu gehen, denn im schlimmsten Fall droht den DJK'lern noch Rang 12, was mit einer Portion zusätzlichem Pech gar noch ein Direktabstieg bedeuten könnte. Schwabsberg/Buch stieg erstmals 1993 in die Edelklasse des Fußballbezirks auf und feierte 1999 mit einem 6. Platz sein bislang bestes Ergebnis. Der erste Abstieg erfolgte 2004. 2007 feierte man erneut den Aufstieg in die Bezirksliga, ein Jahr später den Gewinn des Bezirkspokals. 2010 erfolgte der zweite und bisher letzte Abstieg, der eine zehnjährige Abwesenheit folgen ließ. Seit 2019/20 stehen die Limeskicker wieder oben in Ostwürttembergs Fußballpyramide, wo es dann auch zu den ersten Punktspielen gegen Lorch kam.

    Hat man sich in den vergangenen Tagen in Lorch umgehört - und ich habe das getan - so sah die 1:3-Heimniederlage gegen Neuler nicht nur ich mit Augen abseits des nackten Ergebnisses. Die Goldwasen-Elf erhielt beste Kritiken, agierte man doch gegen einen Aufstiegskandidaten auf Augenhöhe und nur die Unbill des wütenden Geschicks hat das Ergebnis in dieser Form festgemeiselt.

    Wie auch immer: auch in Schönheit zu sterben ergibt keine Pluspunkte, und die Sportfreunde sind heute noch mehr gefordert, als man sich in der jetzigen Situation wünschen kann - schließlich könnten bei zusätzlichen Abstiegen aus der Landesliga (Waldstetten und Neresheim) die Situation in der Bezirksliga auch durcheinanderwürfeln, und erst der 10. Platz einen sicheren Klassenerhalt verheißen.

    Aber wie heißt es so schön: wenn die Kacke bis zum Hals steht, darf man den Kopf nicht hängen lassen. Also Kopf hoch und mit offenen Augen ins Duell.

    Die Leitung der Partie obliegt Alfred Schlipf vom TSV Ammertsweiler (SRG Schwäbisch Hall).



    DJK Schwabsberg-Buch - Sportfreunde Lorch -:-
    Bezirksliga Ostwürttemberg
    www.fupa.net

    Heute wird der 32. Spieltag angepfiffen. Die SG Bettringen ist in der Lage, vorzeitig Meisterschaft und Aufstieg einzutüten, wenn die SGB ihr Heimspiel gegen Bargau gewinnt und Neuler maximal Unentschieden spielt. Auch Unterkochen hat noch Direktaufstiegschancen - wenn auch mittlerweile schlechte - muss dazu aber unbedingt beim abstiegsgefährdeten SC Hermaringen gewinnen, und für Nattheim bedeutet der schwere Gang nach Neuler die letzte Möglichkeit, noch ins Rennen um die Aufstiegsrelegation einzugreifen. Spannung ist garantiert.

    Nicht minder aufregend geht es im Abstiegskampf zu. Momentan sieht es nach einem normalen Abstieg aus, denn der FV Sontheim/Brenz dürfte als Absteiger aus der Landesliga so gut wie sicher feststehen. Dann steigen fünf Mannschaften ab, und der 13., momentan die Lorcher Sportfreunde, geht in die Relegation. Allerdings darf man den Blick auf die Landesliga nicht aus den Augen lassen, denn sowohl Waldstetten als auch Neresheim sind noch in der Bredouille und können die Bezirksliga-Absteiger erhöhen, um die Sollzahl in der Liga durchzuboxen. Dann wäre tatsächlich erst Platz 10 das rettende Ufer.

    Während Steinheim und Großdeinbach sicher in die Kreisliga A absteigen, ist für Kirchheim/Dirgenheim Hoffnung die Mutter aller Gedanken, jedoch ist es schwer zu glauben, dass die Eintracht noch die Kurve kriegt. Ein regelrechtes Elemierungsspiel steigt in Aalen, wo der SSV auf den punktgleichen Tabellennachbarn Spraitbach trifft. Lorch fährt zur DJK-SG Schwabsberg-Buch, wo es in der Vergangenheit nichts zu holen gab. Nutznießer könnte Gerstetten sein, dass den TV Steinheim empfängt und sich vom Keller etwas absetzen könnte.


    Bezirksliga Ostwürttemberg, 32. Spieltag

    Sonntag, 22. Mai 2022, 15:00 Uhr

    SSV Aalen - FC Spraitbach (5:3)

    SC Hermaringen - FV 08 Unterkochen (0:7)

    VfL Gerstetten - TV Steinheim (5:1)

    TSG Schnaitheim - SV Eintracht Kirchheim/Dirgenheim (2:6)

    TV Neuler - TSG Nattheim (1:4)

    DJK-SG Schwabsberg-Buch - Sportfreunde Lorch (3:2)

    TSV Großdeinbach - SV Lauchheim (1:3)

    SG Bettringen - 1. FC Germania Bargau (2:0)

    SGM Heldenfingen/Heuchlingen - TSG Hofherrnweiler-Unterrombach II (0:2)

    Und in der Bibel gibts nicht mal eine Göttin oder einen Gott (m/w/d). Wundert mich dass sich darüber noch niemand beschwert hat.

    Du hinkst der Zeit ausnahmsweise hinterher ;)


    "Gott+": Junge Katholiken und Katholikinnen gendern Gott
    Nach der Katholischen Studierenden Jugend hat sich der zweite katholische Jugendverband für eine geschlechterneutrale Bezeichnung von Gott entschieden. "Gott+"…
    www.br.de


    Vater-Mutter-Unser ....


    Politisch korrekte Bibel: "Vater und Mutter im Himmel"
    Gott heißt nicht mehr "Herr", sondern "die Ewige" oder einfach "Du". Eine neue Übersetzung macht die Bibel weiblicher und jüdischer: Stoff für einen zünftigen…
    www.spiegel.de

    Vielleicht identifiziert sich ja der eine oder andere Hamas-Kommandeur als Frau. Weiß man ja nie....


    Ähnliches sah ich mal auf Facebook, wo ein Spiel mit der Nationalmannschaft der Bürgermeister:innen angekündigt wurde und dort auch niemand feminin wirkte - zumal die sich auf ihrer Homepage etc. ja auch nur als "Bürgermeister" schreiben.

    ... die Tatsache, dass mich mein Arbeitgeber dazu verdonnert hat, Ende Juni einen sechsstündigen Kurs über "Gender-Sprache" zu absolvieren.

    Meinem im Landratsamt arbeitenden Bruder habe ich empfohlen, die Rathäuser nur noch mit "Bürger:innenmeister:innen" anzuschreiben ...

    Ansonsten: stur negative Begriffe damit belegen: Faschist:innen, Vergewaltiger:innen, invasierende Russ:innen, Gewalttäter:innen - seltsamerweise verzichten da auch Deutschlandfunk und Tagesschau auf eine "gendergerechte Sprache"

    Heute vor 80 Jahren wurde der (Alp-)Traum eines jeden Zahnarztes, Nobby Stiles († 2020), geboren. Mit England wurde er 1966 Weltmeister.

    Kevin Renner wechselt vom Härtsfeld zum Verbandsligisten Normannia Gmünd


    Kevin Renner stürmt für die Normannia
    ——
    Stephan Fichter, sportlicher Leiter der Normannia, war zufrieden, es war ihm gelungen @kevin_renner vom Oberligisten @sfdorfmerkingen vom Konzept der Normannia zu überzeugen und kann künftig mit dem 22jährigen Stürmer planen.
    ——
    Kevin Renner lernte das Fußballspielen bei den Jugendmannschaften des @vfb und den @stuttgarterkickers_offiziell, wechselte als A-Junior zum @fch_1846, für den er in der A-Jugend Bundesliga über 30 Spiele absolvierte, am 26.08.2019 wechselte er aufs Härtsfeld, wo er zwischenzeitlich 20 Spiele in der Oberliga absolvierte.
    ——
    Renner selbst ist voller Vorfreude: „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe, da mir sowohl der sportliche Leiter Stephan Fichter als auch Trainer Zlatko Blaškić sofort das richtige Gefühl gegeben haben. Ich hoffe das ich der Mannschaft und dem Verein mit meinen Fähigkeiten helfen kann die gesteckten Ziele zu erreichen.“

    Kevin Renner stürmt für die Normannia
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    Stephan Fichter, sportlicher Leiter der Normannia, war zufrieden, es war ihm gelungen @kevin_renner vom Oberligisten @sfdorfmerkingen vom Konzept der Normannia zu überzeugen und kann künftig mit dem 22jährigen Stürmer planen.
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    Kevin Renner lernte das Fußballspielen bei den Jugendmannschaften des @vfb und den @stuttgarterkickers_offiziell, wechselte als A-Junior zum @fch_1846, für den er in der A-Jugend Bundesliga über 30 Spiele absolvierte, am 26.08.2019 wechselte er aufs Härtsfeld, wo er zwischenzeitlich 20 Spiele in der Oberliga absolvierte.
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    Renner selbst ist voller Vorfreude: „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe, da mir sowohl der sportliche Leiter Stephan Fichter als auch Trainer Zlatko Blaškić sofort das richtige Gefühl gegeben haben. Ich hoffe das ich der Mannschaft und dem Verein mit meinen Fähigkeiten helfen kann die gesteckten Ziele zu erreichen.“

    So sah es der Goldwasen-Club


    Bezirksliga Ostwürttemberg

    SF Lorch – TV Neuler 1:3 (1:2)

    Sportfreunde schrammen knapp am Punktgewinn vorbei

    Auch wenn es in der, nach wie vor angespannten, Tabellenkonstellation schwer fällt, die Sportfreunde zeigten gegen den Tabellenzweiten und Pokalfinalisten aus Neuler eine couragierte Vorstellung, die gut und gerne hätte auch mit einem Punktgewinn belohnt werden dürfen.
    Die ersten knapp zwanzig Minuten hatten die Gäste viel Ballbesitz, Lorch allerdings mit guten Nadelstichen. So setzte Niklas Hinderer gleich Oli Opel in Szene, der bediente Kuntz in der Mitte, der konnte die scharfe Hereingabe aber leider nicht im Tor unterbringen. Auf der Gegenseite hatte Hinderberger die Chance zur Führung verzog jedoch drüber. Nach zweiundzwanzig Minuten war es dann aber soweit: Kili Kuntz setzte sich zunächst am Mittelkreis stark durch, bediente mustergültig Niklas Hindere durch die Schnittstelle und der war auf und davon und blieb auch vor Vaas cool – Die viel umjubelte Lorcher Führung. Nach Trinkpause und Anspiel TVN allerdings postwendend eine Ecke, bei der es zunächst so schien, als ob eine Foul an einem Lorcher Verteidiger vorausgegangen war, dennoch Pflieger viel zu unbekümmert zwei Meter vor Baumann abstauben durfte. Die Partie war nun offen und sehr ausgeglichen ohne größere Strafraumszenen bis kurz vor der Pause, dann die Gäste erneut ein kleineres Powerplay aufbauen konnten und die Sportfreunde einmal zu passiv waren. Bieg war in dem Fall der Nutznießer und traf per abgefälschtem Schuss inklusive Innenpfosten von der Strafraumkante ins Tor. So ging mit dem knappen Rückstand in die Pause, aus der Lorch entschlossen heraus kam. Keine fünfzig Minuten waren gespielt, als Liam Eisele einen starken Diagonalball auf Clemens Fladrich spielte und der es mit dem Heber probierte – Leider etwas zu flach angesetzt, Vaas war zur Stelle. Nur kurz darauf scheiterte erneut Hinderberger aus spitzem Winkel nach einem Konter. In der 72. Minute hatte dann Opel die wohl beste Möglichkeit zum Ausgleich. Einen Steckpass von Robin Bopp, schoss der Flügelflitzer direkt aufs Tor doch wieder parierte der starke Keeper des TVN. Es ging nun hin und her und nur drei Minuten später schoss Joe Colletti freistehend vor Baumann übers Tor. Dennoch sorgte der Spieltrainer der Gäste in der Nachspielzeit dann für die Entscheidung und für hängende Köpfe bei den Sportfreunden.
    SF Lorch:
    S. Baumann – Fladrich (54. N. Bopp), Knäple (83. Gottheit), Nusser, R. Bopp – Eisele, Stegmaier (67. M. Bopp) – Freissler, Hinderer, Opel - Kuntz.

    Zur "eiskalten Sofie" baten die Sportfreunde zum heißen Tanz in den Glutofen Goldwasen in der Hoffnung, dem Tabellenzweiten TV Neuler ein Bein zu stellen und sich mit goldenen Punkten im Kampf gegen den Abstieg einzudecken. Die Motivation war da, die Unterstützung des Publikums ebenso, und fußballerisch hatten elf blaue Kicker durchaus die Möglichkeit, ihr Ergebnis im positiven Sinne zu verwirklichen. Neunzig Minuten mühte sich die Heimelf ab, "doch hoffe nicht, dass Ithaka dir Reichtum gäbe"....

    Zuvor erlebte das zahlreich anwesende Publikum einen 7:1 (6:0)-Erfolg der zweiten Mannschaft über die Zweitvertretung des arg gebeutelten TSV Großdeinbach.

    Der Auftritt der Bezirksliga-Mannschaft erfolgte zu AC/DC und kräftigen Applaus der Zuschauer. Von Beginn sah man zwei motivierte Mannschaften, die allerdings unter 25 °C im schattenlosen Schatten litten. Zudem steckten den Gästen noch ein Freitagsspiel in den Knochen. Auf letzteres beruhten zum Teil die Lorcher Hoffnungen auf Zählbares, und in den ersten 15 Zeigerbewegungen spielten sich die Klosterstädter auch die ersten Chancen heraus. Lorch zeigte ein gefälliges Spiel. Im kombinieren mit dem Ball und der Beherrschung des vielgepriesenes freien Raums zeigte sich aber auch ein Übergewicht der Neulermer? ... Neulerer? .... was soll's, der Gäste. Beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe, und dann kam der schönste Goldwasenmoment - die Lorcher kontern nach einem TVN-Angriff zielstrebig aufs Gästetor, Kuntz spielt uneigennützig zu Niklas Hinderer, und der versenkt das runde Spielgerät kaltblütig im Netz. Das Echo des aufbrausenden Torjubels war noch nicht richtig an den Mauern des altehrwürdigen Lorcher Klosters zerschellt, da erzielte Jonas Pflieger den Gästeausgleich. Ein Bombenschuss in Folge eines Eckstoßes, an dessen Unhaltbarkeit nun durchaus niemand zweifeln konnte.

    Der zweite Gegentreffer, kurz vor dem Pausenpfiff, war da schon eine andere Kategorie.In fast schon traditioneller Lorcher Manier folgte das zweite Gegentor einem Drehbuch aus der Benny-Hill-Show - nach einer Ecke fand das Spielgerät Christian Bieg, irgendwie halt, der trat es in Richtung Tor, auch irgendwie halt, und es streichelte sanft den Innenpfosten, von wo es ruhig und gemächlich und irgendwie halt sich geruhte, die Lorcher Torlinie zu überschreiten. Oder, aus Sicht des Balles, zu überrollen.

    Der Pausenstand war aus Lorcher Sicht naturgemäß unbefriedigend, begegnete man doch einer Spitzenmannschaft auf Augenhöhe.
    Bissig wie ein Terrier kamen die Lorcher auch wieder aus den Kabinen, und wie in Durchgang eins erspielten sie sich die ersten Tormöglichkeiten. Heftig, aber viel zu kurz, bedrängten sie das Neuler Gehäuse. Diese wiederum ließen sich nicht einschüchtern, sondern bliesen selber Attacke. Noch hatte Lorchs Hintermannschaft Glück, wirkte aber teilweise, als würde sie Deutschland bei der Eurovision vertreten. Obowohl: die Null hätte da gestanden.

    Im Angriff zeichnete sich Oliver Opel aus, der zum ersten mal wieder 90 Minuten durchspielte. Seine größte Gelegenheit vereitelte in der 75. Minute nach einem herrlichen Solodurchbruch der Zehennagel des Gästetorhüters. Beinahe schon im Gegenzug war es dann Neulers Spielertrainer Joe Colletti, den Lorch ansonsten gut im Griff hatte, durchdribbelte und den Ball haarscharf über die Latte beförderte.

    "Alles andere als ein Sommerkick" war die Devise in der Schlussphase, und beide Seiten bäumten sich auf. Mitunter wurde es hektisch, die ersten Gelben Karten wurden verteilt. Spielertrainer Colletti erhielt sie gezeigt, als er sich mit dem gut leitenden Schiedsrichter in Baustellenlautstärke über die Abseitsregel unterhielt, wenige Minuten später erhielt sein Co-Trainer Antonio Avigliano ebenfalls die Gelbe Karte, weil er bei der ersten Regeldiskussion nicht aufgepasst und wieder mit Abseitskunde anfing. Trainer und Co-Trainer mit Karte sind wohl auch eher ungewöhnlich.

    Kurz vor Schluss dann der endgültige Todesstoß. In der Nachspielzeit lädt die Lorcher mit einer Tagträumerei die Gäste zum Torschuss ein. Ein alter Fuchs wie Joe Colletti läßt sich nicht zweimal bitten, und nutzt die Gunst der Stunde trotz tropischen Temperaturen zum eiskalt verwandelten Treffer. Das 1:3 setzt einen Schlusspunkt unter einem Spiel, das mit etwas mehr Schweiß und Glück auch zugunsten der Hausherren hätte ausgehen können. Natürlich aber dennoch ein verdienter Gästesieg - drei Tore sind nun mal drei Tore sind nun mal drei Punkte - was Neuler im Kampf um den Landesliga-Aufstieg weiter im Rennen hält. Es wäre der größte Erfolg in der Vereinshistorie, würde Neuler den Sprung nach oben schaffen.

    Für Lorch hingegen ist wieder der graue Alltag eingekehrt, und man ist wieder auf den 13. Tabellenplatz gefallen, nachdem Hermaringen in Steinheim mit 4:2 die Oberhand behielt. Wie ihre Gäste befinden sich die Lorcher also nun auf einen Relegationsplatz - nur in die andere Richtung.


    Bezirksliga Ostwürttemberg, 31. Spieltag.

    Sportfreunde Lorch - TV Neuler 1:3 (1:2)

    Lorch: Steffen Baumann - Robin Bopp, Niklas Hinderer, Clemens Fladrich (54. Niklas Bopp), Liam Eisele, Evans Stegmaier (67. Marvin Bopp), Jens Freissler, Kilian Kuntz, Kevin Knäple (83. Paolo Gottheit), Oliver Opel, Manuel Nusser. Tr.: Jürgen Hoppe.

    Tore: 1:0 Robin Bopp (21.); 1:1 Jonas Pflieger (25.); 1:2 Christian Bieg (42.); 1:3 Gioacchino Colletti (90.+2)

    Zuschauer: ca. 186

    Schiedsrichter: Bünyamin Kavlak vom TSV Crailsheim machte in der weitgehend fair verlaufenden Partie einen ordentlichen Eindruck und hatte mit der Auslegung der Vorteilsregel ein sicheres Auge.

    Heute vor 85 Jahren siegte die DFB-Elf in Breslau mit 8:0 über Dänemark - die Geburtsstunde der sogenannten "Breslau-Elf". Es ist zudem bis heute die höchste Niederlage der dänischen Nationalmannschaft.

    Während kalendarisch die "eiskalte Sofie" herrschte, mussten die Bezirksligaakteure heute höchste Schweißarbeit leisten.

    Ein großer Verlierer des heutigen Spieltages war die TSG Nattheim, die zuhause gegen den Namensvetter aus Schnaitheim nur zu einem Unentschieden kam und damit einen schweren Rückschlag im Kampf um Platz 2 erhielt. Auch die Sportfreunde Lorch gehören zu den Verlierern des Tages. Zwar sieht auf dem ersten Blick das 1:3 gegen Neuler standesgemäß aus, aber war Lorch lange Zeit auf Augenhöhe, und die Partie hätte locker auch mit gedrehtem Ergebnis enden können.

    Zu den Gewinnern des Spieltages gehört der SC Hermaringen, der sich mit dem Auswärtssieg beim TV Steinheim aus den Abstiegsrängen verabschiedet hat. Vorläufig eben. Auch Kirchheim/Dirgenheim nutzte seine letzte Chance und wahrt die Möglichkeit zum Klassenerhalt.



    Bezirksliga Ostwürttemberg, 31. Spieltag

    TV Steinheim - SC Hermaringen 2:4 (0:1)

    SSV Aalen - SGM Heldenfingen/Heuchlingen 1:2 (1:1)

    TSG Hofherrnweiler-Unterrombach II - SG Bettringen 0:4 (0:2)

    1. FC Germania Bargau - TSV Großdeinbach 6:2 (2:1)

    SV Lauchheim - DJK-SG Schwabsberg-Buch 2:1 (1:0)

    Sportfreunde Lorch - TV Neuler 1:3 (1:2)

    TSG Nattheim - TSG Schnaitheim 2:2 (0:0)

    SV Eintracht Kirchheim/Dirgenheim - VfL Gerstetten 3:2 (2:1)

    FC Spraitbach - FV 08 Unterkochen 1:5 (1:4)


    In der Tabelle gab es nur Verschiebungen in den Plätzen 7 bis 13. Lorch nun wieder auf dem undankbaren 13. Platz. Hofherrnweiler, Schwabsberg-Buch und Lauchheim haben heute den Klassenerhalt perfekt gemacht.


    Bezirksliga.JPG


    Mit dem letzten Nachholspiel startet am Freitag das Restprogramm.

    Mit dem 32. Spieltag am Sonntag kann die SG Bettringen vorzeitig den Aufstieg feiern, sofern man sein Heimderby gegen Bargau gewinnt und Neuler maximal ein Unentschieden erreicht. Lorch hat den schweren Gang nach Schwabsberg-Buch, wo man in den letzten drei Spielen nur verloren hat. Durch unglückliche Ausgangslage kann Kirchheim/Dirgenheim am Sonntag zu den vorzeitigen Absteigern gehören, sofern man unterliegt und die Abstiegskonkurrenz punktet. Für spannende Partien ist also gesorgt.


    Bezirksliga Ostwürttemberg, 18. Spieltag (Nachholspiel)

    Freitag, 20.05.2022, 18:30 Uhr

    SV Lauchheim - 1. FC Germania Bargau (0:3)

    Bezirksliga Ostwürttemberg, 32. Spieltag

    Sonntag, 22.05.2022, 15:00 Uhr

    SSV Aalen - FC Spraitbach (5:3)

    SC Hermaringen - FV 08 Unterkochen (0:7)

    VfL Gerstetten - TV Steinheim (5:1)

    TSG Schnaitheim - SV Eintracht Kirchheim/Dirgenheim (2:6)

    TV Neuler - TSG Nattheim (1:4)

    DJK-SG Schwabsberg-Buch - Sportfreunde Lorch (3:2)

    TSV Großdeinbach - SV Lauchheim (1:3)

    SG Bettringen - 1. FC Germania Bargau (2:0)

    SGM Heldenfingen/Heuchlingen - TSG Hofherrnweiler-Unterrombach II (0:2)

    Das Einzige, was mir gestern nach vier Jahren ESC-Abstinenz wirklich Spaß gemacht hat, war dieses Forum. Und deswegen schaue ich mir das nächstes Jahr auch wieder an. In der Hoffnung auf einen stabilen letzten Platz für Deutschland und gesalzene Kommentare hier.

    Dieser Rezension schließe ich mich gerne an. Die größte ESC-Unterhaltung haben mir die Forumsmitglieder hier geboten, wiewohl ich mit die Musikeinlagen im TV erspart erst zur Schnellübersicht und dem Voting eingeschaltet habe - die Kommentare hier hingegen waren Pflichtprogramm. Großes Kino.