• Huskies trennen sich von Englbrecht

    Das heutige Spiel gegen die Eisbären aus Berlin wird Bernie Englbrecht nicht mehr als Trainer miterleben: Wie heute morgen bekannt wurde, trennen sich die Huskies von dem Coach, der seit Anfang der Saison das Zepter in Kassel schwang. Die Trennung erfolgte im gegenseitigen Einvernehmen. Nachfolger von Englbrecht wird Stephane Richer, der im letzten Jahr mit den Adlern aus Mannheim das Play-Off-Finale erreichte.

    Richer befindet sich zwar bereits in Kassel, wird die Huskies aber am heutigen Abend gegen den Meister noch nicht betreuen. Gecoacht werden die Kasseler vom bisherigen Co-Trainer Fabian Dahlem. Stephane Richer steht erstmals am Freitag an der Bande.

    Quelle: HNA

    Solche Geschichten schreibt nur der Fußball.

  • Englbrecht geht - Richer kommt
    Die Huskies wechseln den Trainer - Lippe setzt auf den Neuen, und Abstreiter ist sauer

    Gestern kurz nach neun: Die Huskies wollen trainieren, und die Spieler sind gerade dabei, sich umzuziehen, als der Chef persönlich in der Kabine auftaucht.

    Rainer Lippe hat eine Botschaft, die schockiert. Der Geschäftsführer verkündet die Entlassung von Trainer Bernie Englbrecht und sagt seinen Spielern auch, dass er bei der Suche nach einem neuen Mann bereits fündig geworden ist. Der heißt Stephane Richer und hat bis zum vergangenen Dezember die Adler Mannheim trainiert. In der Kurpfalz ist Richer inzwischen von Ex-Bundestrainer Greg Poss abgelöst worden, doch der Kanadier blickt auf eine sehr erfolgreiche Serie 2004/2005 zurück. Damals feierte der Trainerneuling die deutsche Vize-Meisterschaft mit den Mannheimern.

    Als Huskies-Coach hat er die Aufgabe, den rettenden zwölften Platz zu erreichen, und er hätte seinen Job nicht angetreten, wenn er vom Erfolg der Mission nicht überzeugt wäre. "Die Mannschaft hat viel Potenzial, sie braucht jetzt etwas frischen Schwung, und ich will ihr eine positive Stimmung vermitteln", sagt der neue Huskies-Trainer, der am Freitag in Köln erstmals als Chefcoach an der Bande stehen wird.

    Aber zurück zu Englbrecht: Warum ist der Trainer gerade jetzt entlassen worden, obwohl es in den vergangenen Wochen - vom 3:10 gegen Düsseldorf einmal abgesehen - besser lief als zu Beginn dieser Saison? "Wir stehen wieder auf dem letzten Platz", sagt Lippe und fügt hinzu: "Die Mannschaft muss kontinuierlich ihr zweifellos vorhandenes Potenzial ausschöpfen." Von Stephane Richer erwartet der Huskies-Geschäftsführer die Abstellung taktischer Defizite und sagt: "Richer hat als Spieler und Trainer große Erfolge vorzuweisen. Ich bin sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben."

    Tobias Abstreiter sieht das ganz anders. "Diese Entscheidung ist nicht nachvollziehbar", sagt der Mann, der sich im Sommer für die Verpflichtung Englbrechts stark gemacht hatte. Jetzt ist Abstreiter richtig sauer. "Ich stelle mir die Frage, ob ich noch eine Zukunft bei den Huskies habe", sagt der Kapitän.

    Quelle: HNA

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  • "Mannschaft stand voll hinter mir"
    Für Bernie Englbrecht kam die Entlassung überraschend, aber: "So ist Sport"

    Bernie Englbrecht war überrascht, nahm die Entlassung gestern aber professionell. "So ist der Sport", stellte der scheidende Trainer der Kassel Huskies fest. Mit ihm sprach Frank Ziemke.


    Wie sehr hat Sie die Entscheidung der Klubführung überrascht und getroffen?

    Englbrecht: Ich bin in der Früh informiert worden und muss jetzt meine Zelte in Kassel abbrechen. Natürlich war ich überrascht. Aber so ist der Sport. Damit musst du leben.


    Welche Gründe sind Ihnen genannt worden?

    Englbrecht: Der Tabellenplatz. Und dass nun der letzte Zeitpunkt ist, an dem die Mannschaft neue Impulse bekommen kann.


    Es gab ja auch während der Saison Vorwürfe. Vor allem, dass Sie an der Bande zu ruhig seien und die Mannschaft öffentlich zu sehr kritisieren.

    Englbrecht: Auch mein Nachfolger wird an der Bande nicht toben. Das macht vielleicht noch Hans Zach. Und Spieler müssen mit Kritik leben können. Dafür sind sie Profis.


    Wie schätzen Sie denn Ihr Verhältniss zur Mannschaft ein?

    Englbrecht: Ich bin zu 100 Prozent überzeugt, dass wir ein gutes Verhältnis hatten. Die Mannschaft stand voll hinter mir. Ich möchte ihr auch danken. Sie hat immer gekämpft, war mit Ausnahme des Düsseldorfspiels immer bei der Sache. In der letzten Saison war die fehlende Einstellung kritisiert worden. Wir haben das geändert. Danken muss ich auch den Fans, die uns immer unterstützt haben.


    Hat vielleicht Ihr Hin- und Her um die Zusage vor der Saison die Arbeit erschwert? Der Vorwurf, Sie seien vielleicht nicht ganz bei der Sache, schwebte so immer im Raum.

    Englbrecht: Das kann sein. Dadurch gab es nie ein großes Vertrauensverhältnis zwischen mir und der Klubführung. Ich kann aber versichern, dass ich mit der Ankunft in Kassel voll bei der Sache war.


    Zwischen Ihnen und Huskies-Chef Rainer Lippe soll es unterschiedliche Auffassungen gegeben haben bei den Spielerverpflichtungen.

    Englbrecht: Wir waren da nicht immer einer Meinung. Mehr möchte ich dazu aber nicht sagen.


    Welche Fehler haben Sie gemacht?

    Englbrecht: Natürlich weiß ich, das einiges hätte anders laufen können. Aber nach dem schweren Saisonstart und den vielen Ausfällen war der sportliche Aufwärtstrend erkennbar. Wir haben sechs der letzten neun Spiele gewonnen. Die Mannschaft ist intakt.

    Quelle: HNA

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  • Huskies: Wie geht es weiter?

    Nach dem Abstieg aus der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) ist die Zukunft der Kassel Huskies ungewiss. Alle Verträge mit Sponsoren und Spielern gelten nicht für die zweite Bundesliga.

    Zu oft - wie hier Abstreiter gegen Nürnbergs Polaczek - hatten die Huskies in dieser Saison das Nachsehen.Geschäftsführer Rainer Lippe kündigte nach der entscheidenden 3:4-Niederlage in den Playdowns gegen Aufsteiger EV Duisburg an, auch im Unterhaus mögliche Geldgeber zu einem Engagement zu bewegen. "Ich habe einige Signale bekommen, aber ich brauche jetzt ein paar Tage, um die Lage zu sondieren", kommentierte Lippe den derzeitigen Stand der Dinge.

    Nach der vierten Pleite im fünften Duell der "best of seven"-Serie und dem Aus nach zwölf DEL-Jahren herrschte in Kassel tiefe Trauer. "Es tut mir so unglaublich Leid für diese Fans. Wir haben alles versucht, damit Eishockey in Kassel erstklassig bleibt, aber es ist uns nicht gelungen", sagte Lippe, nachdem die Nordhessen zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres den Klassenerhalt auf sportlichem Wege verpasst hatten. Vor zwölf Monaten blieb der Vizemeister von 1997 nur durch den Lizenzentzug des EHC Wolfsburg im Oberhaus.

    Wie auch die Fans, die teilweise noch eine Stunde nach Spielschluss auf der Tribüne saßen und apathisch aufs Eis starrten, war Kapitän Tobias Abstreiter im Schockzustand: "Es ist unglaublich bitter, das zum zweiten Mal erleben zu müssen", sagte der Ex-Nationalspieler, neben Sven Valenti und Torhüter Joaquin Gage der einzige verbliebene "Absteiger" aus dem Vorjahr.

    Überschwänglich dagegen war der Jubel verständlicherweise bei den Duisburgern, denn durch den Sieg sicherte sich der Neuling auf Dauer seinen Platz in der DEL. Ab der kommenden Saison gibt es keinen Absteiger mehr. "Wir sind überglücklich, dass wir es geschafft haben", sagte Trainer Dieter Hegen, "denn Kassel hat sich bis zum Ende nach Kräften gewehrt."

    Quelle: http://www.kicker.de

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  • Zitat

    Original von podest-putzer
    Überschwänglich dagegen war der Jubel verständlicherweise bei den Duisburgern, denn durch den Sieg sicherte sich der Neuling auf Dauer seinen Platz in der DEL. Ab der kommenden Saison gibt es keinen Absteiger mehr. "Wir sind überglücklich, dass wir es geschafft haben", sagte Trainer Dieter Hegen, "denn Kassel hat sich bis zum Ende nach Kräften gewehrt."
    Quelle: http://www.kicker.de


    bin ja nicht so ein eishockeyfreak aber was macht die del dann noch für einen sinn? wenn ich sehe wie ein herr anschütz seine spieler von den eisbären zu den freezer schiebt, oder ganze lizenzen von münchen nach hamburg auslagert, kommen mir irgendwie zweifel. in den usa hat er gerade wieder ein team neu verpflanzt. die idee ist wie bei hopp, ich bin eigentümer einer halle/stadion, verkaufe den namen an die wirtschaft (hat also der verein nichts von), biete den menschen hochklassigen eventsport und die zielgruppe hat zu kommt. hier in berlin läßt anschütz gerade eine neue halle für 20.000 leute bauen, der name ist schon verkauft (o2 arena) und der standort vom alten welbblechpalast der eisbärendynamos meilen entfernt...
    städtische hallen läßt der senat dagegen zu gunsten der privaten konkurenz verrotten.
    ich hoffe das scheitert letztendlich genauso kläglich wie dier nfl europe (american football) mit ihren 6 mannschaften.

    sorry podest-putzer, bin etwas vom thema abgekomen. wenn die huskies verschwinden, müßte das sich ja für eurer fussiteam , mangels sportlicher alternativen, positiv auf die zuschauerzahlen auswirken, oder?

    ...und niemals vergessen

    EISERN UNION!

  • Als Duisburger - zumindest wohnsitzmäßig - äußere ich hier mal meine Freude über den Ligaverbleib der Füchse. :rauf:

  • Zitat

    Original von Klutsch
    sorry podest-putzer, bin etwas vom thema abgekomen. wenn die huskies verschwinden, müßte das sich ja für eurer fussiteam , mangels sportlicher alternativen, positiv auf die zuschauerzahlen auswirken, oder?

    Also erstmal: Ich bin absolut kein Eishockey-Fan, nur ich interessiere mich für das Thema, da das der einzige bekannte Sport ist, wo Kassel erstklassig ist bzw. war.

    Die Huskies haben ihre guten, aber auch ihre schlechten Seiten. Zum einen haben wir hier in Kassel Spitzensport, zum anderen nehmen sie dem KSV in der Tat Sponsoren und Zuschauer weg.

    Ein Gutes hätte es noch, wenn sie über Umwege noch in der Liga bleiben könnten. Eine neue Multifunktionshalle würde gebaut. Da drin würden Konzerte und andere Veranstaltungen stattfinden können. Außerdem gibt es die Handball-Bundesliga-Mannschaft aus dem Kasseler Vorort Melsungen, die dann auch hier spielen könnte. Handball würde ich mir viel eher ansehen als Eishockey! :rauf:

    Und dass die Huskies in der DEL bleiben, ist gar nicht mal so unwahrscheinlich, denn (wie letztes Jahr Wolfsburg) kann dieses Jahr Bremerhaven keine neue Halle bauen.

    Ich verstehe auch überhaupt nicht, wie man jetzt noch Eishockey- Fan sein kann. Man kann weder auf- noch absteigen - höchstens wegen (fehlendem) Geld. Da geht doch jeder Spaß verloren.

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  • Ja, wie du aber siehst ist Auf- und Abstieg in und aus der DEL eh eine Farce, da wie du erwähnst immer finanzielle und hallentechnische Gründe eine Rolle spielen.

  • Die Huskies verabschieden sich von den Fans

    Trotz des sportlichen Abstiegs der Huskies wird heute vor der Kasseler Eissporthalle gefeiert. Unter dem Motto "Huskies sagen tschüss" findet ab 18 Uhr vor dem Haupteingang der Halle die Saison-Abschlussfeier statt.

    Quelle: HNA

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  • Nächster Neuanfang bei den Huskies

    Wie im letzten Jahr sind die Kassel Huskies sportlich aus der DEL abgestiegen, doch auch in diesem Jahr besteht die Möglichkeit, in Deutschlands höchster Spielklasse zu bleiben. Jedenfalls sind die Manager und Funktionäre erstaunlich ruhig geblieben, als der Abstieg des nordhessischen Aushängeschilds feststand. Zum einen besteht die Chance, dass der aufsteigende Zweitligist, der Bremerhaven, Straubing, Dresden oder Schwenningen heißen wird, nicht genug Geld für eine neue Eishalle besitzt. Zum anderen könnte es sein, dass die DEL aufgestockt wird, da es in Zukunft keine Absteiger mehr geben wird. Dennoch müssen die Huskies auch für die zweite Liga planen, Sponsoren und Spieler für sich gewinnen, denn ein Neuzugang in der zweiten Liga scheint sinnvoller als eine weitere qualvolle Saison am Tabellenende der DEL.

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  • Die wahren Helden

    Huskies und Fans feierten gestern Abend den Saisonabschluss

    Rainer Lippe stand auf der Treppe die hoch zur Eishalle führt und ihm als Bühne diente. Er blinzelte in die tief stehende Sonne und sprach zu den rund 350 Huskies-Anhänger, die gestern Abend nach einer total verkorksten Saison zur Abschlussfete kamen: "Eigentlich dachte ich, die Mannschaft würde zum Helden der Saison werden. Die wahren Helden aber seid ihr." Die Fans jubelten.

    Die hatten vorher schon ihre Lieblingsspieler umzingelt und sie um Autogramme gebeten. Tobias Abstreiter unterschrieb auf Eishockeyschläger, Jason Ulmer auf Trikots und Ersatztorwart Sinisa Martinovic war umschwärmt von vielen jungen Mädchen, die sich mit ihm fotografieren ließen.

    Fünf Tage nach dem Abstieg zeigte sich auch Trainer Stephane Richer noch enttäuscht, machte aber Mut für die kommende Saison: "Wir werden kämpfen, um Meister zu werden."

    Einmal ein Husky, immer ein Husky? Diese Frage beantwortete Tobias Abstreiter zwar nicht ("Es gibt noch keine persönliche Entscheidung. Ich weiß nicht ob ich eingeplant bin."), dafür aber Thomas Nolte vom Fanklub Huskies-Fans-Online.de. "Wir würden die Huskies auch bis runter in die Regionalliga begleiten", sagte der Klub-Vorsitzende und beschwor damit die treuen Seelen der Fans.

    Den Huskies treu bleibt auch Christian Kohmann. Gestern abend gab Rainer Lippe bekannt, dass der Stürmer auch weiterhin ein Husky bleibt. Der Rechtsaußen hat einen Vertrag über zwei Jahre unterschrieben. Der zweimalige Nationalstürmer kam erst Ende Februar von den Frankfurt Lions zu den Schlittenhunden und ersetzte Martin Sychra nach dessen Karriereende.

    Quelle: HNA

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  • Der neue Husky: Kein Schoßhund
    Kasseler mit neuem Logo

    Nicht einmal ein Jahr hat der alte, neue Schlittenhund überlebt, jetzt haben die Kassel Huskies wieder ein neues Markenzeichen. "Nach dem Schnellschuss im Sommer 2005 haben wir viel Kritik der Fans einstecken müssen. Das haben wir uns zu Herzen genommen und das Logo komplett überarbeitet", begründet Rainer Lippe die Änderung.

    Der neue Husky wirkt grimmiger, "nicht mehr wie ein Schoßhund", wie es der Inhaber des Eishockey-Teams beschreibt. Die Einführung geht einher mit einer neuen Strategie bei der Huskies-Präsentation als Wort- und Bildmarke, die verknüpft ist mit einem neuen Fanartikel-Sortiment. "Für die Dinge hatten wir vor einem Jahr keine Zeit. Jetzt haben wir in Ruhe mit der Agentur bl&p an diesem Projekt gearbeitet", erklärt Lippe.

    Und die ersten Umfrage-Ergebnisse auf der Huskies-Homepage geben ihm Recht. Das Vorjahreslogo fand nur ein Viertel der Fans gut, jetzt liegt die Zustimmung bei mehr als 70 Prozent.

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  • @podest

    Überlass das Feld mal lieber einem echten Fan denn Du erfreust Dich wahrscheinlich an dem Schwanzvergleich der beiden Geschäftsmänner mit der derzeit größten Macht im Eishockey in Kassel :rolleyes:

  • Huskies: Auflagen erfüllt, jetzt geht's los

    Gestern Nachmittag kam grünes Licht von der ESBG

    Alle Auflagen seien erfüllt worden, hieß es von Geschäftsführer Oliver Seeliger.

    EISHOCKEY – Für die Huskies heißt das: „Jetzt kann’s losgehen“. Heute geht’s zum ersten Training aufs Eis. Am Montag war schon mal Termin für’s Mannschaftsfoto

    Quelle: ExtraTIP

  • Start mit zehn Geboten

    Kassel Huskies beginnen Eistraining auf DEL-Niveau - Verband bestätigt Lizenz

    kassel. Die "zehn Gebote" (Bild rechts) hat das Trainerduo in großen Lettern in die Kabine gehängt: Mit Respekt, Ehrlichkeit, Kommunikation, Disziplin, Einsatz, Vertrauen, harter Arbeit, Verantwortlichkeit, Leidenschaft und Spaß wollen die Kassel Huskies nach dem DEL-Abstieg die erste Saison im Eishockey-Unterhaus erfolgreich bewältigen.

    Die Mission begann am Mittwochmorgen um 8 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück und der guten Nachricht, dass die Ligenleitung nach Erfüllung weiterer Auflagen die Zweitliga-Lizenz der Huskies bestätigt hat. Danach begann das Trainingslager auf heimischem Terrain mit schweißtreibender Fron. "Wir arbeiten auf DEL-Niveau, es gibt das volle Programm", erklärte Trainer Stéphane Richer und bat nach dem Aufwärmen mit Koordinationsübungen und Rückengymnastik zum ersten Intensivprogramm aufs überraschend gute Eis. Laufen, schießen, laufen - laufen, passen, laufen - für Bewegung ist gesorgt beim Konditionbolzen. "Die nächsten acht bis zehn Tage werden ganz hart", verhieß der Trainer den 24 Spielern.

    Alle zehn Neuzugänge waren dabei, aber auch die Junioren André Haaf, Alex Brinkmann, Ernst Reschetnikow, Adam Ondraschek und Dominik Walsh. "Sie bekommen ihre Chance und können zeigen, dass sie einen Platz im Kader verdienen", macht Richer den Jungspunden Mut.

    Gleichwohl läuft parallel die Suche nach einem Kooperationspartner in der DEL. Mit den Frankfurt Lions ist Richer im Gespräch, aber erst nach den Trainingslagern beider Teams soll über einzelne Personen gesprochen werden. Kandidaten für eine Förderlizenz der Löwen wären u. a. die Ex-Huskies Tobias Wörle und Sebastian Osterloh. "Osti" könnte der noch fehlende siebte Verteidiger der Schlittenhunde sein, falls die Option mit Allrounder Sven Valenti diesmal nicht gezogen werden sollte.

    Aber die ersten "Kiebitze" auf den Rängen nahmen gestern nicht nur die neu formierte Mannschaft unter die Lupe, sie blickten sich auch in der Eissporthalle überrascht um. Denn trotz des Streits um den Mietvertrag hat die Kasseler Sportstätten-KG der Familie Kimm rechtzeitig zum Trainingsbeginn neue Fangnetze am Spielfeld aufgehängt, an den Längsseiten der Eisfläche die nach neuen Sicherheitsbestimmungen notwendige Plexiglas-Umrandung von 1,60 m Höhe installiert und Brandschutz-Auflagen in den Treppenhäuser dargestellt.

    Die Huskies als Mieter haben indes das Kühlsystem komplett gereinigt und gewartet, damit die sportliche Mission nicht an technischen Pannen scheitert. "In" das Eis wurden insgesamt zehn (!) Werbelogos gepinselt, im Kabinentrakt wurden Malerarbeiten erledigt. Und vor allem: Die zehn Gebote wurden ausgehängt.

    Quelle: hna.de

  • Huskies verpassen den Sprung an die Tabellenspitze
    Kassel, 22.September 2006

    Kassel und München konnten sich erst im zweiten Durchgang des Penaltyschießen einigen. Sowohl Hätinen als auch Wild hielten ihre Mannschaften immer wieder im Spiel und suchten die Ent-scheidung Mann gegen Mann.

    Im ersten Drittel waren die Huskies spielbestimmend und konnten die Münchner in Schach halten. Nur eine kleine Unaufmerksamkeit von Hätinen konnte der EHC eiskalt ausnutzen. Beide Mannschaften gingen nach 20 Minuten mit einem 2:1 vom Eis. München war für die kurze Pause sehr dankbar und erhoffte sich daraus neue Energie zu tanken. Der Ticker der Münchner analysierte eiskalt: "EHC muß sich strecken, um hier einigermaßen vernünftig aus der Sache rauszukommen.".

    Kassel zeigte unmißverständlich, wer Hausherr ist und brachte München des
    öfteren in Be-drängnis: "Trotz des Ausgleichs ist Kassel weiter klar besser und
    München kann sich kaum aus der Abwehr befreien.", so die Münchener
    Pressevertreter. Die Richtung war auch in diesem Drittel. Nach der Hälfte des
    Spieles beschränkten sich die Münchner darauf, Hätinen für den letzten
    Abschnitt warn zu schießen. Eine echte Chance wurde nicht mehr erspielt. Durch die mangelnde Chancenverwertung der Huskies konnten die Münchener den Ausgleich erzielen.

    München fand im Schlußdrittel besser in Spiel und konnte den Huskies das
    Eishockeyleben schwer machen. Die ungenutzten Chancen und das Abwehrbollwerk des EHC zehrte an den Kräften der Huskies. Das entscheidende Tor konnte keine der beiden Mannschaften erzielen. Hätinen und Wild hielten ihren Kasten sauber.

    In der Verlängerung wurde ebenfalls kein 3.Tor erzielt, somit ging es in das
    Penaltyschießen und der erste Durchgang brachte immer noch keine Entscheidung. Erst Boisvert konnte mit seinem 3. Treffer das Spiel für die Huskies entscheiden.

    Kassel Huskies - EHC München 3:2 n.P. (1:1/1:1/0:0/1:0)
    Tore:
    1:0 Boisvert(4.), 1:1 Gyori(7.), 2:1 Boisvert(14.), 2:2 Zeller(26.), 3:2
    Boisvert (PS)

    Schiedsrichter: Neubert
    Zuschauer: 2473


    http://www.hockeyweb.de

  • Die Kassel Huskies haben am Wochenende in der 2. Bundesliga ihre Niederlagen Nummer vier und fünf einstecken müssen. Bei den Landshut Cannibals gab es eine 2:6- Niederlage, gegen die Dresdener Eislöwen verloren die Kasseler mit 3:4. Damit beträgt der Vorsprung auf Verfolger REV Bremerhaven nur noch drei Punkte.

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  • Die Kassel Huskies unternehmen gerade den dritten Versuch, wieder in die DEL aufzusteigen. Das erste PlayOff-Spiel gegen den ETC Crimmitschau gewannen die Huskies am Abend mit 4:2.

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