• Weltcup in Ruhpolding:


    Herren, Staffel:


    Starke Leistung der Herren-Staffel. Insgesamt nur zwei Nachlader und das erste Staffel-Podest in dieser Saison. Lesser ist dabei nach einem Nachlader in der letzten Runde leider etwas eingebrochen und mit einem Rückstand von 18 Sekunden. Rees fehlerfrei am Stand, aber mit einem Rückstand von 25,7 Sekunden übergeben. Doll mit einem Nachlader und stark in der Loipe, beim Wechsel auf Platz 3. Nawrath (endlich) mal ohne Fehler beim Schießen, die Laufleistung war bei Nawrath in dieser Saison schon immer da. Nach dem letzten Schießen war es ein Rückstand von 12,6 Sekunden auf Russland, auf der letzten Runde waren es phasenweise dann nur noch 6,1 Sekunden. Im Ziel dann 7,0 Sekunden.


    1. Russland

    2. Deutschland (Lesser, Rees, Doll, Nawrath)

    3. Belarus

    "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
    Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)

  • Weltcup in Ruhpolding:


    Damen, Verfolgung:


    Röiseland - 23 Sekunden nach Elvira Öberg gestartet gewinnt souverän ohne Fehler beim Schießen die Verfolgung. Am Ende waren es 20,8 Sekunden Vorsprung. Hildebrand, Hinz und Voigt bei drei Einlagen jeweils ohne Fehler. Beim dritten Schießen aber Hildebrand mit 3 Fehlern und Hinz und Voigt jeweils mit 2 Fehlern. In Summe machte Hinz gegenüber dem Sprint aber 32 Plätze gut. Schweden und Frankreich mit jeweils drei Läuferinnen unter den ersten 10.


    1. Marte Olsbu Röiseland (Norwegen)

    2. Elvira Öberg (Schweden)

    3. Hanna Öberg (Schweden)


    20. Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld)

    26. Vanessa Hinz (Schliersee)

    28. Vanessa Voigt (Rotterode)

    "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
    Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)

  • Weltcup in Ruhpolding:


    Herren, Verfolgung:


    Fillon Maillet gewinnt auch die vierte Verfolgung in dieser Saison. Loginow mit der besten isolierten Zeit von 32(!) auf das Podest. Mit einer Strafrunde beim vierten Schießen vergab Lesser das mögliche Podium. Doll lag nach den ersten beiden Schießen auf Kurs Podest, dann aber vier Fehler Stehend.

    Zobel von 24. auf 10. und Nawrath trotz drei Schießfehlern von 41. auf 15.


    1. Quentin Fillon Maillet (Frankreich)

    2. Alexander Loginow (Russland)

    3. Anton Smolski (Belarus)


    6. Erik Lesser (Frankenhain)

    10. David Zobel (Partenkirchen)

    11. Benedikt Doll (Breitnau)

    15. Philipp Nawrath (Nesselwang)

    23. Roman Rees (Schauinsland)

    35. Philipp Horn (Frankenhain)

    "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
    Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)

  • Etwas lustiges am Rande: Nawrath musste vor dem 1. Schießen warten weil es ja nur 30 Bahnen gibt. Dadurch hat er 8 Sek. gutgeschrieben bekommen.

    Was ist daran lustig? Nawrath war nicht der einzige. Spricht für die Leistungsdichte mittlerweile. Die ersten 60. waren nach dem Sprint innerhalb von zwei Minuten. Da kann sich in der Zukunft die Frage nach einer Reduzierung in der Verfolgung stellen. Statt 60 vielleicht die ersten 40 oder 50 nach dem Sprint.

    "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
    Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)

  • Etwas lustiges am Rande: Nawrath musste vor dem 1. Schießen warten weil es ja nur 30 Bahnen gibt. Dadurch hat er 8 Sek. gutgeschrieben bekommen.

    Was ist daran lustig? Nawrath war nicht der einzige. Spricht für die Leistungsdichte mittlerweile. Die ersten 60. waren nach dem Sprint innerhalb von zwei Minuten. Da kann sich in der Zukunft die Frage nach einer Reduzierung in der Verfolgung stellen. Statt 60 vielleicht die ersten 40 oder 50 nach dem Sprint.

    Da hast du völlig recht, mir war aber gar nicht klar warum er der einzige war? Wahrscheinlich war der auf der Bahn besonders langsam. Ich denke aber das eine Reduzierung auf 40 oder 50 nichts bringt, da sie 30 Bahnen im Weltcup haben müsste man schon auf 30 reduzieren, oder aber mit Handikapstart arbeiten, damit sich das Feld entzerrt.

  • Einen Start mit zeitlichen Abständen gibt es in der Verfolgung schon immer, da sich die Abstände aus dem Ergebnis vom Sprint ergeben. Selbstverständlich würde eine Reduzierung der Teilnehmerzahl eine Entzerrung am Stand bringen. An der Spitze werden immer schon welche vom Stand weg sein, wenn das hintere Feld kommt. Bei weniger Leuten kann dann schneller nach vorne am Stand aufgerückt werden. Warum mehrere Zeit-Gutschriften bekommen haben? Weil es den oben beschriebenen "Stau" am Stand bei mehreren Leuten gegeben hat.

    "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
    Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)

  • Was ist daran lustig? Nawrath war nicht der einzige. Spricht für die Leistungsdichte mittlerweile. Die ersten 60. waren nach dem Sprint innerhalb von zwei Minuten. Da kann sich in der Zukunft die Frage nach einer Reduzierung in der Verfolgung stellen. Statt 60 vielleicht die ersten 40 oder 50 nach dem Sprint.

    Wahrscheinlich war der auf der Bahn besonders langsam.

    Nawrath gehört bei den reinen Laufzeiten immer zur Spitze vom Feld. Sein "Problem" ist das Schießen. Daher war er nach dem Sprint auch nur auf Platz 41 und mit einem gewissen Zeitabstand. Daher auch weiter hinten beim Start der Verfolgung und damit im "Stau" vor dem ersten Schießen.

    "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
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  • Ich meinte natürlich das sie ab Platz 31 noch eine zusätzliche Minute später loslaufen, damit das nicht so schnell passiert. Das Problem beginnt nämlich mit dem 31. der auf Bahn 1 muss usw. Aber wir sind uns ja einig, deshalb brauchen wir an dieser Stelle nicht zu streiten. :positiv1:

  • Immerhin gibt es für die Wartezeiten am Schießstand mittlerweile Zeitgutschriften. Ist zwar nicht die Lösung schlechthin, aber wenigstens ein Fortschritt. Vorher war es halt persönliches Pech wenn man warten musste. Frei nach dem Motto: Wärst du im Sprint schneller gewesen, müsstest du hier jetzt nicht dumm rumstehen.


    Sensationell auch was den Norwegern gestern in der Staffel widerfahren ist. Beim Stehendschießen der ersten Läufer, feuerte der Schwede auf die Scheiben des Norwegers. Der stand im Anschlag und wunderte sich, dass seine Scheiben umklappten, obwohl er noch gar nicht abgedrückt hatte. Völlig verwirrt was er nun machen sollte, drehte er sich zu den Trainern um, die aber auch keinen Rat wussten. Irgendwann waren alle Läufer weg, nur der Norweger stand noch am Schießstand. Da zwei Scheiben stehen geblieben waren, lief er auch noch zwei Strafrunden. Für all den Quatsch bekamen die Norweger immerhin noch zwei Minuten Zeitgutschrift, was am Ende aber nur aus dem 15. Rang noch Platz 7 machte. Die Schweden wurden Achte, und meines Wissens nicht weiter bestraft.

  • Sensationell auch was den Norwegern gestern in der Staffel widerfahren ist. Beim Stehendschießen der ersten Läufer, feuerte der Schwede auf die Scheiben des Norwegers. Der stand im Anschlag und wunderte sich, dass seine Scheiben umklappten, obwohl er noch gar nicht abgedrückt hatte.

    das gabs vor Jahren aber schon einmal. Weiß aber nicht mehr wann und wem das passiert ist. Da war die Kamera von hinten auf den Schützen drauf, und man konnte gut sehen, wie verwirrt der war, das seine Scheiben umklappten, ohne das er geschossen hat. War schon sehr kurios :lachen:

  • Hektische Betriebsamkeit im deutschen Biathlon-Lager. Ein nachvollziehbares Konzept in Sachen Belastungssteuerung kann ich dabei nicht erkennen, lasse mich dann aber gerne bei den Olympischen Spielen eines Besseren belehren.


    Beim letzten Weltcup vor den Spielen, von Donnerstag bis Sonntag in Antholz, wird mal wieder tüchtig rotiert. Bei den Herren setzen Erik Lesser und Philipp Nawrath komplett aus, Johannes Kühn kehrt nach Coronainfektion zurück, Benedikt Doll und Roman Rees treten wohl nur im Massenstart an, im Einzel nicht, und in der Staffel nur eventuell. David Zobel, Lucas Fratzscher, Philipp Horn und Justus Strelow erhalten somit erneute Möglichkeiten sich zu präsentieren. Durch die guten Ergebnisse in Ruhpolding, konnte Deutschland noch einen sechsten Startplatz für Olymia ergattern. Kühn, Doll, Lesser, Rees und Nawrath haben die Norm erfüllte, Zobel beim gestrigen Verfolger eine Teilnorm erreicht.


    Bei den Damen fehlt Franziska Preuß weiterhin, Vanessa Hinz lässt Antholz komplett aus, Denise Herrmann und Vanessa Voigt treten nur im Massenstart an. Deutschland hat bei Olympia fünf fixe Quotenplätze bei den Damen, aber bislang nur vier sportlich Qualifizierte (Herrmann, Preuß, Hinz und Voigt). Mittlerweile wird gemunkelt Franziska Hildebrand mitzunehmen, obwohl sie noch nicht mal über eine Teilnorm verfügt.

    In Antholz dürfen sich Marion Wiesensarter, Hanna Kebinger und Sophia Schneider über eine (erneute) Weltcup-Nominierung freuen. Janina Hettich ist erneut nicht dabei.


    Edit: Janina Hettich ist doch in Antholz dabei. Da Marion Wiesensarter erkrankt ist, wurde auch Juliane Frühwirth noch nachnominert.

  • Weltcup in Antholz:


    Herren, Einzel:


    Babikov fehlerfrei. Bö trotz zwei Strafminuten nur 9,7 Sekunden hinter Babikov. Doll gut in der Loipe, aber mit vier Strafminuten.


    1. Anton Babikov (Russland)

    2. Tarjei Bö (Norwegen)

    3. Said Karimulla Khalili (Russland)


    12. Benedikt Doll (Breitnau)

    22. Justus Strelow (Schmiedeberg)

    31. David Zobel (Partenkirchen)

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  • Weltcup in Antholz:


    Einzel, Damen:


    Hildebrand mit der achtbesten Laufzeit im Feld. Alle vier Fehler waren stehend. Weidel mit 19/20 am Stand, aber in der Loipe (derzeit) zu langsam und mit einem Rückstand von über vier Minuten.


    1. Justine Braisaz-Bouchet (Frankreich)

    2. Julia Simon (Frankreich)

    3. Mona Brosson (Schweden)


    15. Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld)

    26. Anna Weidel (Reit im Winkel)

    39. Janina Hettich (Schönwald)

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  • Weltcup in Antholz:


    Herren, Massenstart:


    Nach dem zweiten Schießen dominierten Doll und Bö das Rennen. Am Ende hatte Laegreid als Dritter schon einen Rückstand von fast 90 Sekunden im Ziel. Beim letzten Schießen ließ Bö die letzte Scheibe stehen. Doll traf alles und ging mit einem Vorsprung von sieben Sekunden auf die letzte Runde. Diese war dann eine überragende Runde von Doll. In der Schlussrunde war Doll 24 Sekunden schneller wie Bö! Überragend! In den vier Ruden zuvor war Bö immer zwischen 3 und 12 Sekunden schneller wie Doll gewesen.


    1. Benedikt Doll (Breitnau)

    2. Johannes Thingnes Bö (Norwegen)

    3. Surla Holm Laegreid (Norwegen)


    19. Johannes Kühn (Reit im Winkel)

    21. Roman Rees (Schauinsland)

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  • Bei allen derzeitigen Defiziten in der Frauen-Mannschaft hätte dir eine Hildebrand mit ihrer Art nur Unruhe in die Mannschaft gebracht. Bei allem Respekt sportlich hätte es bei Hildebrand auch nur für Plätze jenseits der 20 oder wahrscheinlich eher 30 gereicht.

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  • Die Unruhe ist ja jetzt schon da. Hätte Franzi Preuß sich nicht verletzt und Janina Hettich die größte Krise ihrer Karriere gehabt, wäre Hildebrand überhaupt nicht mehr in den Weltcup zurück gekommen.


    Mit dem gestrigen 15. Platz hätte sie zumindest eine Teilnorm gehabt, die Weidel aber schon vorher hatte. Alle anderen Rennen war Hildebrand rund um Rang 20 und tiefer. Das wäre wie von Dir beschrieben, bei Olympia wohl auch nicht anders gewesen.


    Das ein David Zobel mit nur einer Teilnorm mitgenommen wird, liegt auch nur daran, dass der DSV durch die guten Ergebnisse beim letzten Weltcup in Ruhpolding, in der Nationenwertung noch einen sechsten Startplatz bekam, den es vorher nicht gab. Sonst wäre Zobel auch nicht dabei. Und Unruhe bringt er auch nicht rein, und hätte auch bei Nicht-Nominerung keine reingebracht.

  • Zobel gehört dazu auch die Zukunft genau so wie zum Beispiel einer Weidel. Hildebrand ist Vergangenheit.

    "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
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  • Weltcup in Antholz:


    Herren, Staffel:


    Ohne Doll, Lesser und Kühn eine echte Überraschung der Staffel - nach einem starken Rennen mit nur vier Nachladern auf dem Podest! Stark! Norwegen mit Laegreid, den Bö-Brüdern und Christiansen gewinnt mit fast zwei Minuten Vorsprung. Rees übergab mit 21 Sekunden Rückstand als Vierter. Horn überraschend stark am Stand, hier ohne Nachlader und mit 14 Sekunden Rückstand ebenfalls als Vierter übergeben. Zobel dann gegen solche Weltklasse-Leute wie Johannes Thingnes Bö, Simon Desthieux und Alexander Loginow! Zobel übergab nach zwei Nachladern als Dritter. Fratzscher ging mit einem Vorsprung von 14 Sekunden auf Russland auf die letzte Runde, Latypow konnte er zwar auf dieser nicht halten. Dafür ging Perrot für Frankreich vor ihm komplett blau und Fratzscher packte diesen noch.


    1. Norwegen

    2. Russland

    3. Deutschland (Rees, Horn, Zobel, Fratzscher)

    "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
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