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Lüneburger SK geht mit zehn Neuen in die Regionalliga
Regionalliga-Aufsteiger startet mit Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig IILüneburg. Mit zehn Neuzugängen – so vielen wie kein anderer Aufsteiger – geht der Lüneburger SK Hansa am Sonntag, 15 Uhr, in Bardowick gegen Eintracht Braunschweig II in die neue Saison in der Fußball-Regionalliga Nord. Von acht Spielern hat sich der LSK getrennt. Eine Gefahr sieht Co-Trainer Thomas Oelkers im großen Stühlerücken nicht. "Wir verfügen über einen interessanten Mix an Spielertypen, mit dem wir den Klassenerhalt erreichen können."
Dass der Lüneburger SK in der Regionalliga mithalten kann, deutete sich in den Vorbereitungsspielen gegen den VfB Lübeck (1:1) und bei Eintracht Norderstedt (1:3) zumindest phasenweise an. Auch in der neuen Liga werde der LSK offensiv agieren, verspricht Oelkers: "Wir spielen mit zwei Spitzen, interpretieren die Außenbahnen offensiv, setzen auf zwei klassische Sechser und eine funktionierende Viererkette." Vor dem ersten Spiel gegen die zweite Mannschaft von Eintracht Braunschweig hat Oelkers keinen Bammel: "Die haben im letzten Jahr gerade noch die Kurve gekriegt, davon werden wir uns aber nicht blenden lassen und auf der Hut sein."
LSK vs. Eintracht Braunschweig II
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Lüneburger SK - Eintr. Braunschweig II 2:2 (2:1)
1:0 Nico Hübner (6.)
1:1 Haris Huseni (12.)
2:1 Muhamed Alawie (45.+1)
2:2 Taskin Ilter (90.+1)Zuschauer: 1000
LSK-Torwart Maximilian Wulf hält FE von Göwecke (42.)
ZitatApplaus bei Lüneburgs Rückkehr in die Regionalliga
Bardowick. Obwohl zum Auftakt der Fußball-Regionalliga für den Lüneburger SK Hansa gegen Eintracht Braunschweig II nur zu einem 2:2 (2:1) reichte, verabschiedeten rund 1000 Zuschauer im Bardowicker Stadion den Liga-Neuling mit stehendem Applaus. Eine Unachtsamkeit in der Nachspielzeit bescherte den Gästen den glücklichen Ausgleich, den Lüneburgs Co-Trainer Thomas Oelkers als "sehr ärgerlich" bezeichnete.
Die Hausherren nahmen das Zepter von Beginn in die Hand und kamen gut ins Spiel. Bereits in der sechsten Minute ließ Nico Hübner auf der rechten Seite einen Gegenspieler aussteigen und zog aus 20 Metern beherzt ab. Zehntelsekunden später zappelte der Ball im Netz des Braunschweiger Tores. Der LSK dominierte die Partie in der Anfangsphase klar, wurde aber schon in der 12. Minute auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, als ein Schlenzer über die LSK-Abwehrkette auf dem Fuß von Haris Huseni landete und der den Ball volley ins Netz drosch.