https://www.lok-leipzig.com/verein/news/pr…m-meisterstern/
Weiß jemand, was aus der Sache geworden ist, die Mitte des Jahres ja eigentlich für die Saison 2018/19 angekündigt war?
https://www.lok-leipzig.com/verein/news/pr…m-meisterstern/
Weiß jemand, was aus der Sache geworden ist, die Mitte des Jahres ja eigentlich für die Saison 2018/19 angekündigt war?
Die ganze Sache läuft noch, man ist bemüht.
Aber ist nicht so einfach, die Schulden müssen erst weg vom VfB.
Zufällig gerade online gesehen:
"125jährige Geschichte unseres Vereins" - das ist dreist. Die erste Lok, gegründet in der Sowjetzone bzw DDR und dann in der Wende umfirmiert zum VfB, hat mit dem VfB von vor 45 nichts zu tun. Nur weil ihnen in den 50ern das Stadion zugewiesen wurde, schafft das keine Kontinuität.
Es würde doch reichen, sich auf die große Geschichte von Lok zu berufen, die macht genug her.
Immerhin kann die zweite Lok mit der Fusion mit dem zweiten VfB auch formaljuristisch die Lok-Tradition bekommen.
wer tritt da vereinsrechtlich jetzt wem bei ?
Der eine dem anderen, womit der neue 1. FC Lokomotive damit Rechtnachfolger ist.
Einzig in der Wiggerlschen Fiktion ist ein Klub - wer auch immer - danach untergegangen. Sonst gäbe es ja jrusitisch gar keine Rechtsnachfolgeschaften!
"125jährige Geschichte unseres Vereins" - das ist dreist. Die erste Lok, gegründet in der Sowjetzone bzw DDR und dann in der Wende umfirmiert zum VfB, hat mit dem VfB von vor 45 nichts zu tun. Nur weil ihnen in den 50ern das Stadion zugewiesen wurde, schafft das keine Kontinuität.
Es würde doch reichen, sich auf die große Geschichte von Lok zu berufen, die macht genug her.
Immerhin kann die zweite Lok mit der Fusion mit dem zweiten VfB auch formaljuristisch die Lok-Tradition bekommen.
Dreist ist es, wenn man eine Tradition wegschmeißt, weil man die Zwangsbeglückung eines Unrechtsstaates zur Legitimation heranziehen möchte. Eine gewisse Tradition hat sich Lok sicher erarbeitet, diese steht um Längen jedoch dem VfB hinterher, der vor allem ideell als Klub des freien Bürgertums und nicht des Staatsdirigismus eine ganz andere Aura hat.
Der eine dem anderen, womit der neue 1. FC Lokomotive damit Rechtnachfolger ist.
Einzig in der Wiggerlschen Fiktion ist ein Klub - wer auch immer - danach untergegangen. Sonst gäbe es ja jrusitisch gar keine Rechtsnachfolgeschaften!
objektiv gilt es hier ganz klar und trennscharf zwischen Rechtsidentität und Rechtsnachfolge zu unterscheiden. Die Identität wird im VR durch die Registernummer nachgewiesen; ein Beitritt der Mitglieder des anderen aufzulösenden Vereins macht keinen neuen Verein, der aufnehmende Verein bleibt erhalten. einen 'Untergang' gibts im Vereinsrecht auch nicht, sondern eine Auflösung per Beschluss und folgend, wobei dieses eine lange Zeitspanne umfassen kann, die Löschung aus dem VR. der weiterbestehende Verein kann als Rechtsnachfolger des aufgelösten gesehen werden, muss es aber nicht.
subjektiv ist immer eine Bandbreite von historischer (Re-)Konstruktion mehr oder weniger gelungen begründet möglich
. Die erste Lok, gegründet in der Sowjetzone bzw DDR und dann in der Wende umfirmiert zum VfB, hat mit dem VfB von vor 45 nichts zu tun. Nur weil ihnen in den 50ern das Stadion zugewiesen wurde, schafft das keine Kontinuität.
die erste Leipziger Lok Entität war aber der SportClub Lok ab 54, der interessanterweise auch als Vorgänger der BSG Chemie interpretiert wird. die zweite Leipziger Lok der 1.FC Lok ab 66. jetzt sind wir bei der dritten, 1. Fußballclub Lokomotive Leipzig e.V. Amtsgericht Leipzig VR3907
Du hast völlig recht, und bei "Rechtsnachfolge" ist die (Re-)Konsturktion eben mehr gelungen und sollte keinen Anlass zu Zweifeln bieten.
Schade, dass nicht immer sauber nach Rechtsidentität gelehrt wird, denn dan würden die Menschen in Deutschland auch lernen, dass unser Staat nicht 1949, sondern 1867 (Norddeutscher Bund) mit Staatscharakter begründet wurde, der 1871 in Deutsches Reich und 1949 in Bundesrepublik umbenannt wurde. https://www.bundestag.de/presse/hib/2015_06/-/380964
die Frage der Traditionslinie zum VfB von 1893 lasse ich jetzt mal dahingestellt. der VfB von 90 - hat mich nebenbei überrascht, das er noch existiert - nach BRD-Vereinsrecht ist jedenfalls der Nachfolger und Rechtsfolger des 1.FC Lok von 66 nach DDR-Recht und wenn dieser in seinen Überbleibseln jetzt dem 1.FC Lok von 03 nach BRD-Vereinsrecht beitritt, ist eine starke Traditionslinie geschaffen; dieser Rekonstruktion kann ich folgen
ps: Gebetsmühle an, müssen politische Äußerungen ohne Bezug zum Fußball sein ![]()
Der DFB hat doch mit der Zulassung des Meistersterns verbandsrechtlich bestätigt, dass die brachliegende alte VfB-Tradition auf den alten 1. FC Lokomotive übergegangen war. Nun könntest Du dieses Entscheidung bemängeln, aber sie ist natürlich für die deutsche Fußballwelt schon gültig.
Einen toten Verein am Leben zu halten ist übrigens ganz einfach. Es wird ein Insolvenzverwalter bestellt und solange Mitglieder weiterhin in eine Insolvenzmasse artig ihre Mitgliedbeiträge einzahlen, die vom Insolvenzverwalter verwaltet werden können, lässt sich die Lebensdauer i.L. sehr lange in die Länge ziehen. Das hat eben ein VfB-Liebhaber in Leipzig (man kann ihn dafür auslachen) sehr geschickt gemacht.
präzisierender Nachsatz: die DDR-Entität 1.FC Lok wurde erst nach BRD-Vereinsrecht als e.V. umgegründet und dann in Verein für Bewegungsspiele umbenannt, das macht die Traditionslinie noch klarer
Nein. Die DDR-Entität 1.FC Lok bestand als Fußballclub im Sinne des DDR-Rechts, also bei der Polizei gemeldet. Wenn Du das haarspalterisch zerlegst, haben ehemalige Würdenträger von Lok einen gänzlich neuen VfB gegründet und nicht eine Lok umgewandelt.
Das ist zwar m.E. ohne Belang - aber ebenso ohne Belang wie die zuvor konstruierte oder nicht konstruierte Traditionsunterbrechung. Nur in einem Fall soll hier etwas gültig sein, was im anderen bestritten wird.
Wenn Du das haarspalterisch zerlegst, haben ehemalige Würdenträger von Lok einen gänzlich neuen VfB gegründet und nicht eine Lok umgewandelt.
nein! Beweis Amtsgericht Leipzig VR201: Gründung nach BRD-Vereinsrecht 1990 als 1.Fußballclub Lokomotive Leipzig e.V., umbenannt in Verein für Bewegungsspiele Leipzig e.V. (VfB Leipzig e.V.), umbenannt in Verein für Bewegungsspiele Leipzig e.V.
Du hast insofern Recht, als dass der zunächst als 1. FC Lokomotive e.V. gegründete Verein 1991 in VfB umbenannt wurde, der 1. FC Lokomotive e.V. jedoch kein VR-Eintrag vom 1. FC Lokomotive nach DDR-Polizeiregisterrecht übernehmen konnte. Setzt die entsprechende Fiktion ein Jahr zurück, dann ist der 1. FC Lokomotive e.V. nach Deiner Rechnung etwas ganz anderes als der 1.FC Lokomotive nach DDR-Recht.
Du konstruierst wirklich abstruse Unterschiede, die in der Praxis bedeutungslos sind!
Du konstruierst wirklich abstruse Unterschiede, die in der Praxis bedeutungslos sind!
es macht in der sozialen Praxis insofern tatsächlich keinen Unterschied, als dass Mitglieder und Fans subjektiv VfB und Lok als zusammengehöriges Eins wahrnehmen, das anerkenne ich ja völlig
Und mit der Fusion von Lok und VfB könnte damit auch objektiv eine Einheit entstehen ![]()
Und mit der Fusion von Lok und VfB könnte damit auch objektiv eine Einheit entstehen
dennoch bleibt dabei vereinsrechtlich die Frage, ob eine neue Entität mit neuer VR Nummer geschaffen wird oder ob eine der bestehenden Entitäten VR201 oder VR3907 weitergeführt wird. aber das werden wir ja dann sehen ![]()
Ich glaube diese Frage hat so ungefähr einen Interessenten.
Na ja seht ihr auch wieder hier, Tradition ist halt keine Juristischer Begriff, den man anhand von Zahlen, Daten und Fakten greifen kann. Deshalb macht es wohl sinn in Zukunft genauer zu schreiben warum man einen Verein Akzeptiert oder eben auch nicht. SG ![]()