November-Lockdown: Auswirkungen auf die Regionalligen

  • Meiner Meinung nach ist die Regionalliga eine Mischliga, also eine Halbprofiliga die durch die Aufsteiger mit dem Profifussball verbunden ist und somit auch gleich zu behandeln ist und ordnungsgemäß zu Ende geführt werden muss. Nicht das am Ende wieder Vereine aufsteigen die nur 2/3 der Spiele gemacht haben oder einfach so aus einer Saison die faktisch weitergeführt wird herausgenommen wird und aufsteigen dürfen. (Diese Liga in die das unsolidarische und sich immer mehr unbeliebt machende Alzenau schleunigst verschwinden soll. So wie die sich verhalten, ist es nur richtig wenn man sagt, ALLE bayerischen Vereine egal aus welchem Landesverband sollen in die Regionalliga Bayern und keinem anderen Verein aus einem anderen Bundesland einen Platz wegnehmen).


    Am meisten bin ich gespannt für was sich Baden-Württemberg, insbesondere der WFV, entscheidet hinsichtlich Profi- oder Amateurliga.


    Nochmal sicherlich sind 70 - 80% der Vereine/Spieler Profis, Halbprofis oder Edelamateure und keine richtigen Amateure mehr was bei dem Zeitaufwand und den Auswärtsfahrten die die Regionalliga teilweise mit sich bringt (z.B. die Strecken die Kassel zurücklegen muss um in Bahlingen oder Freiburg zu spielen) auch gar nicht machbar wäre. Ich bin mir sicher das sogar die Alzenauer keine richtigen Amateure mehr sind. Und die Liga ist mit dem "richtigen" Profifussball verbunden, deswegen sollte die Liga gleich behandelt werden, weiterspielen und ordnungsgemäß beendet werden.

  • Deutlich und klar und dabei transparent, fair und professionell. Gut so! Find's geil wie die Kickers Eier zeigen. Kickers-Brust raus. Die alte "no one likes us"-Mentalität rauskramen.

    "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
    Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)

  • Es ist aber auch wahrscheinlicher, dass die Saison komplett gespielt wird, wenn im November Spiele unter Auschlus der Zuschauer gespielt werden können..

    Sollten nur Geisterspiele möglich sein, wären die Voraussetzungen nicht anders als in jener Situation, welche im Frühjahr zum Abbruch der Saison ab den RL abwärts führte. Für die weitaus meisten Regionalligisten und wahrscheinich auch Oberligisten ist ein Spielbetrieb unter diesen Bedingungen einfach nicht finanzierbar.

    Schade, dass diese durchaus verhersehbare Situation nur vom NordFV berücksichtigt wurde, während die Verantwortlichen der RL SW, West und Nordost diese idotische Illusionen hatten, in verkürzter Zeit mit Mammutligen regulär zu Ende spielen zu können.

    In der RL SW war keine schöne Teilung wie im Norden oder in der Oberliga möglich. Man müsste dann sehen, ob man im Falle, dass nur eine Halbserie gespielt werden kann, wirklich den Kahlschlag in Sachen Absteiger macht.

  • Hajo Sommers, Präsident von Rot-Weiß Oberhausen:

    "Manche werden mich vielleicht wieder für verrückt halten, aber ich verstehe es nicht, dass es weitergeht. Es gibt keine Testungen. Ich betone: die Spieler werden nicht getestet und es geht weiter. Wie wollen wir das denn den Menschen erklären, die Kinos, Theater, Kneipen oder Restaurants schließen mussten? Eins wurde mir heute auf jeden Fall nach 15 Jahren klar: Wir sind eine Profiliga. Sonst dürften wir ja nicht spielen. Aus finanzieller Sicht ist es natürlich schön, dass es Geld vom Land NRW gibt. Das wird auch Rot-Weiß Oberhausen helfen."

  • Sommers wollte letzte Saison doch auch weiter spielen... naja ein Blick auf die Tabelle reicht da ja aus.

    Die Spieler werden doch wenns nötig ist getestet, sonst hätte es ja nicht soviele Absagen gegeben. Und ich mein Uhlig hat noch letzte Woche gesagt, dass die RWEspieler regelmäßig getestet werden.

  • Deutlich und klar und dabei transparent, fair und professionell. Gut so! Find's geil wie die Kickers Eier zeigen. Kickers-Brust raus. Die alte "no one likes us"-Mentalität rauskramen.

    Auch wenn ich der Meinung des OFC-Vorstands nicht gänzlich zustimme, gefällt mir die klare Haltung und bietet mal Ansätze für eine Diskussion.
    Ich persönlich würde zum jetzigen Zeitpunkt für eine Pandemie-Pause in den Regionalligen stimmen. Es schmerzt mich schon, dass Liga 1-3 vor Geisterkulissen spielen und das scheinbar der neue Normalzustand wird. Für die Regionalliga möchte ich das nicht! Die Regionalligen und Oberligen heben sich doch dadurch von den Kreisligen ab, dass bei vielen Vereinen mehr als 1.000 Zuschauer kommen, Vereine wie OFC oder RWE können zumindest bezüglich der Zuschauerzahlen sogar mit Zweitligisten mithalten. Auf der anderen Seite guckt man sich aber als Neutraler auch kein Spiel vom OFC, RWE oder sonst einem Regionalligisten wegen dem schönen Fußball an. Wer schönen Fußball sehen will, für den gibt es Bayern oder Dortmund.
    Wenn die Regionalliga nun aber vor leeren Stadien weiterspielt, fühlt sich das wie ein sportlich besseres Kreisligaspiel an. Auch als Sponsor würde ich da mein Engagement hinterfragen.
    Was ich aber dem Vorstand von Offenbach hoch anrechne: Sie regen eine Diskussion an. Eine Diskussion, welche die betroffenen Vereine und deren Sponsoren sowie Fans führen müssen. Nämlich Weiterspielen ohne Zuschauer oder pausieren. Zumal die Vereine besser beurteilen können, ob ein Weiterspielen für sie mehr Vorteile oder mehr Nachteile bietet.

    Dass leider immer mal wieder das Horrorszenario "Abbruch" erwähnt wird, halte ich zum jetzigen Zeitpunkt viel zu früh. Die Statuten wurden ja nach den Erfahrungen aus der letzten Saison angepasst, sodass es reicht für eine Wertung, wenn die Hälfte der Spiele absolviert wurden. Dass eine zweite Welle kommen kann, war klar, insofern dürfte eigentich auch niemand komplett überrascht sein vom frühen Zeipunkt einmal abgesehen. Wer jetzt für einen Abbruch plädiert, sollte seinen Fairplay-Gedanken nochmal hinterfragen. Denn das ist der große Unterschied zum April: Damals kamen die Entwicklungen für alle überraschend, daher war im April der Abbruch richtig, Für die Saison 2020/21 war dagegen klar, dass es zu Unterbrechungen und Spielverlegungen wegen Corona kommen würde. Ich hoffe, die Verbände und Funktionäre haben hier Alternativen im Hinterkopf und legen diese den Vereinen zeitnah vor, damit darüber diskutiert und eventuell auch abgestimmt werden kann.
    Aber Abbruch kann meiner Meinung nach zum jetzigen Zeitpunkt keine Möglichkeit sein!

  • japs..endlich mal ein sinnvolles Zeichen, dass zumindest in der RL West die Zeiten der schwachsinnigen, symptomfreien Testungen vorbei zu sein scheint! Daumen hoch dafür!!

    Seit wir zwei uns gefunden .... OHHHHHHHH RWE!!

  • ... , aber keine Covid19-Tests.


    Das ist doch mal eine Ansage in diesen Zeiten.

    japs..endlich mal ein sinnvolles Zeichen, dass zumindest in der RL West die Zeiten der schwachsinnigen, symptomfreien Testungen vorbei zu sein scheint! Daumen hoch dafür!!

    Naja, es gibt keine regelmäßigen Testungen wie in Liga 1-3, aber trotzdem gehen die Spieler bei Erkältungssymptomen zum Arzt, dass dürfte bislang schon immer so gewesen sein...und wenn sie bei nem Schnelltest positiv sind, werden trotzdem Spiele abgesagt

  • Unglaublich, die Region mit den höchsten Zahlen macht auch noch ein Ausnahme im Amateur Sport. Und dann werden da auch noch 15 Mio reingebuttert. Wie wird das eigentlich verteilt, bekommt jeder Verein 750000 Euro?

  • Unglaublich, die Region mit den höchsten Zahlen macht auch noch ein Ausnahme im Amateur Sport. Und dann werden da auch noch 15 Mio reingebuttert. Wie wird das eigentlich verteilt, bekommt jeder Verein 750000 Euro?

    Ist eben kein reiner Amateursport, wenn ein Team mehrere Millionen Euro an Etat hat. Und dass es die 15 Mio gibt, ist eine sehr feine Unterstützung wo sich die anderen ein Beispiel dran nehmen sollten.

  • Die 15 Millionen sind nicht alleine für den Fußball, sondern für den Sport allgemein. Für den Handball, Basketball, Eishockey, Volleyball usw. ist diese Hilfe auch absolut notwendig. Da diese deutlich mehr von den Zuschauereinnahmen abhängig sind.

    "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
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