Gastronomie im Stadion

  • Zitat

    Des Weiteren werden die beteiligten Vereine vegane oder vegetarische Alternativprodukte zur klassischen Stadionwurst in ihr Catering aufnehmen. Auf den Amateurverein, der am Ende des Spieltages im Verhältnis zu den Stadionbesuchern am meisten dieser Produkte verkauft haben wird, wartet eine kleine Belohnung, die vom DFB zur Verfügung gestellt wird.

    Noch mehr Volkserziehung. Irgendwas aus Tofupampe statt einer ordentlichen Rostbratwurst am Pokalspieltag, ich glaub es hackt.

  • Zitat

    Des Weiteren werden die beteiligten Vereine vegane oder vegetarische Alternativprodukte zur klassischen Stadionwurst in ihr Catering aufnehmen. Auf den Amateurverein, der am Ende des Spieltages im Verhältnis zu den Stadionbesuchern am meisten dieser Produkte verkauft haben wird, wartet eine kleine Belohnung, die vom DFB zur Verfügung gestellt wird.

    Noch mehr Volkserziehung. Irgendwas aus Tofupampe statt einer ordentlichen Rostbratwurst am Pokalspieltag, ich glaub es hackt.

    matz ist mir da schon zuvorgekommen, aber es ist eben nur die Alternative und nicht das alleinige Angebot. Ich würd mich freuen, ich ess nämlich keine "ordentliche Rostbratwurst" und muss meistens hungern im Stadion (was auch okay ist, aber freuen würd ich mich trotzdem)

  • Als Alternative zur Bratwurst wäre zumindest für mich ´ne Frikadelle :zwinker:


    Meine Frau und ich haben einmal einen Selbstversuch getätigt und zum Mittag vegane Bolognese gekocht.

    Das war und bleibt einmalig - ich hätte auch ´nen Schuhkarton pur essen können,das hätte geschmacklich keinen Unterschied gehabt.


    Für Nachhaltigkeit und Klimaschutz bin ich zu haben-aber bitte nicht essenstechnisch mit irgend so einem Kunstpapp auffm Sportplatz :schreck2:

    ich kannte wen
    der litt akut
    an Fußballwahn
    und Fußballwut
    (Joachim Ringelnatz)

  • irgendeinen Gemüsedöner oder -burger wird man schon anbieten können. Oder einen anderen Gemüsesnack.In den Bundesligastadien ist das doch längst Routine. Pommes und Nudeln reichen ja auch.

  • Bleibt ja jedem selbst überlassen. Ist aber doch schön, wenn auch für Kunstpappliebhaber was angeboten wird statt diesen natürlichen Bratwürsten, die so vom Schwein geschnitten werden. Ich denke, da kommen wir auf keinen Nenner, daher lassen wir die Diskussion besser sein. Ist eh das falsche Thema dafür.

  • Wenn die eigene Empörung dazu führt, dass man "alternativ" (absichtlich?) überliest. :smile:


    Ich bevorzuge auch die ordentliche Rostbratwurst, wüsste aber nicht was dagegen spricht, wenn "alternativ" was veganes oder vegetarisches angeboten wird. Es kommt sogar vor, dass auch ich mal Bock auf Nudeln ohne Fleischsauce oder gar auf Falafel habe. Letzteres erwarte ich bei Amateurclubs nicht wirklich, bei manchem Club mit Migrationshintergrund gibt es die aber auch. Ist doch okay. Erst Köfte, dann noch Falafel geht auch auch. :smile:


    Nur von dem einen oder nur von dem anderen finde ich immer ein wenig problematisch. In England hat es glaube ich einen Club dessen Holzstadion klimaneutral ist, und wo nur vegetarische Speisen angeboten werden. Brauche ich dann auch nicht, und würde dann einfach nicht hingehen.

  • Eine zumindest für mich akzeptable alternative Essen- und Trinkauswahl auf kleineren Plätzen sind:


    Kaffee statt Bier

    Kuchen statt Bratwurst


    Vor allem dann,wenn man vor allem dem Kuchen ansieht,daß er selbstgebacken ist. :positiv1:


    Richtig gut und nachhaltig in meiner Erinnerung war die Verpflegung bei Inter Türkspor Kiel


    Deren Sportplatz hab´ich nur aufgrund eines Fehlers meinerseits besucht.

    Geplant war eigentlich Laboe und deren Stoschplatz,der an der Stoschstraße liegt.


    Letztere gibt es allerdings zweimal,auch eine im Stadtteil Gaarden mit entsprechendem Bushalt.

    Beim Aussteigen hab´ich gemerkt,dat irgendwat nich´stimmt.

    Der Kunstrasenplatz is´nich´der Brüller,da nur minimaler Ausbau


    Aber der türkische Tee samt traditionellen Gläsern war saulecker. :positiv2:

    Und die Fritten wurden frisch zubereitet und erst nach meiner Bestellung in die Fritteuse befördert,auch hier geschmacklich sehr gut

    ich kannte wen
    der litt akut
    an Fußballwahn
    und Fußballwut
    (Joachim Ringelnatz)

  • In Sachen Sportplatzverpflegung sind die Türken wirklich stark, das habe schon oft erlebt.

    Kaffee und Kuchen gibts häufig bei unterklassigen deutschen Vereinen, habe ich aber auch schon in Norderstedt genossen.

    Es muss als veganer "Ersatz" keine widerliche Tofuwurst sein. Da gibts von Getreide/Gemüsebratlinge über Nudeln bis Gemüsespieß tolle Möglichkeiten.

    Was Bratwurst betrifft, habe ich als Franke meinen besonderen Maßstab. Was da deutschlandweit oft als Stadionbratwurst angeboten wird, vorallem im Westen und Norden, sorry, da machts dann keinen Unterschied mehr ob "echt" oder "Ersatz"

    Einmal editiert, zuletzt von Manfred ()

  • "Bratwurst" ist generell eine Frage der Definition.


    Für den einen ist es eine Brühwurst,für die anderen eine in der Regel feine oder gelegentlich auch schon mal eine grobe gebratene Wurst.

    Für mich ist es letzteres,also wat gebratenes.


    Ich habe genug Stadionwürste in NRW verköstigt,die Würste auf den Amateurplätzen sind um Längen besser als die oftmals geschmacksneutral angeboten und "Bratwurst" genannten Teile in höheren Ligen,wo man unbedingt Senf dazunehmen sollte,um die gerne auch zu überteuerten Preisen angebotenen Dinger.


    Ich meine,es war vor Jahren in der "Reviersport",wo es eine Art "Bratwurst-Guide" gab mit Empfehlungen,wo man die Bratwürste unbedingt essen sollte und wo besser nicht.


    Am besten schnitt seinerzeit die Bratwurst beim ESC Rellinghausen ab,also hin da.

    Und ja,ich kann´s bestätigen-die dort angebotene Wurst konnte was.


    Im Essener Norden ist in den Kreisligen 11:00 Uhr Anstoßzeit,da gibbet dann meist Käse-oder Mettbrötchen.

    Hier waren besonders letztere auf der Prinzenstraße in Borbeck nachhaltig,die von "Higuita" angeboten,aber ohne "Scorpion-Kick" serviert wurden.


    Der Kampfpreis von 1€ je Bratwurst gab es in Duisburg auf der Anlage von Viktoria Beeck-und auch diese Wurst konnte überzeugen.

    ich kannte wen
    der litt akut
    an Fußballwahn
    und Fußballwut
    (Joachim Ringelnatz)

  • Es muss als veganer "Ersatz" keine widerliche Tofuwurst sein.

    ich frag mich grad, was an an sich geschmacksneutralem Tofu „widerlich“ sein kann ? außerdem sind die veganen Würschtl doch oft aus Seitan

    #22/5 5 Regional-Verbände = 5 Regional-Ligen = 5 Regional-Meister = 5 Aufsteiger

  • Eben weil Tofu etwas labbriges geschmacksneutrales ist, wird es mit irgendwelchen Gewürzen bearbeitet, bis ein Ersatzgeschmack da ist. Oft spielt dann noch eine Art Ideologie mit rein.

    Fleisch bleibt Fleisch und Wurst bleibt Wurst.

    Es gibt so viele wunderbare Gerichte ohne Fleisch.

    Ich brauche diese als-ob-Macherei der Verganwelle nicht.

  • ich frag mich grad, was an an sich geschmacksneutralem Tofu „widerlich“ sein kann ? außerdem sind die veganen Würschtl doch oft aus Seitan

    Und weil an geschmacksneutralem, farblosen Tofu ja auch nichts widerlich ist, deswegen drücken sich die Veganer das Zeugs ja auch so liebend gerne pur rein.


    Sicherlich keiner käme da jemals auf die Idee, diese im Originalzustand wohl eher Brechreiz auslösende Pampe erst noch mittels einem Chemiebaukasten an Farbstoffen und Geschmacksverstärkern zu "verfeinern", so dass es wenigstens halbwegs aussieht wie eine echte Bratwurst. :lol:


    1920px-Pflanzlicher_Fleischersatz.jpg

    Einmal editiert, zuletzt von lohmann26 ()

  • Im Zweifel geht der Ansatz des DFB, den Besuchern der Erstrundenspiele moralisierend die Tofuwurst unterjubeln zu wollen, sowieso in die falsche Richtung. Denn rund 80% der Veganer sind Veganerinnen. Ergo sollte der DFB sein Augenmerk lieber auf die Stadionwurst bzw deren veganen Ersatz aus dem Chemiebaukasten in dem Pokalwettbewerb in der Sportart Frauenfußball richten...

    Einmal editiert, zuletzt von lohmann26 ()

  • Im Zweifel geht der Ansatz des DFB, den Besuchern der Erstrundenspiele moralisierend die Tofuwurst unterjubeln zu wollen, sowieso in die falsche Richtung. Denn rund 80% der Veganer sind Veganerinnen. Ergo sollte der DFB sein Augenmerk lieber auf die Stadionwurst bzw deren veganen Ersatz aus dem Chemiebaukasten in dem Pokalwettbewerb in der Sportart Frauenfußball richten...

    Zitat

    Des Weiteren werden die beteiligten Vereine vegane oder vegetarische Alternativprodukte zur klassischen Stadionwurst in ihr Catering aufnehmen.


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    Der Aktionsspieltag findet in der ersten Runde um den DFB-Pokal der Männer (29. Juli bis 1. August sowie 30. und 31. August), der Frauen (20. bis 22. August), dem fünften und sechsten Spieltag der 3. Liga (19. bis 22. August und 26. bis 29. August) sowie dem dritten und vierten Spieltag der FLYERALARM Frauen-Bundesliga (30. September bis 2. Oktober und 14. bis 16. Oktober) statt...

    Erstens findet die Aktion in allen DFB-Wettbewerben, also auch beim Frauenfußball statt. Zweitens ist nirgendwo von einer Tofuwurst die Rede, die hast du dir ausgedacht.

  • Im Zweifel geht der Ansatz des DFB, den Besuchern der Erstrundenspiele moralisierend die Tofuwurst unterjubeln zu wollen, sowieso in die falsche Richtung...

    Bei mir würde eine solche Aktion bestenfalls als Reaktion : "Jetzt schon mal gar nicht" auslösen und ich würde mich bewußt für ´ne Bratwurst entscheiden,egal wie die gucken würden.

    Oder eben ´nen leckeres Stück Kuchen

    ich kannte wen
    der litt akut
    an Fußballwahn
    und Fußballwut
    (Joachim Ringelnatz)

    Einmal editiert, zuletzt von Semi Silesian ()

  • Im Zweifel geht der Ansatz des DFB, den Besuchern der Erstrundenspiele moralisierend die Tofuwurst unterjubeln zu wollen, sowieso in die falsche Richtung. Denn rund 80% der Veganer sind Veganerinnen. Ergo sollte der DFB sein Augenmerk lieber auf die Stadionwurst bzw deren veganen Ersatz aus dem Chemiebaukasten in dem Pokalwettbewerb in der Sportart Frauenfußball richten...

    Boah, da fällt mir nicht mehr viel zu ein. Daher sage ich auch nichts.

    ich frag mich grad, was an an sich geschmacksneutralem Tofu „widerlich“ sein kann ? außerdem sind die veganen Würschtl doch oft aus Seitan

    Und weil an geschmacksneutralem, farblosen Tofu ja auch nichts widerlich ist, deswegen drücken sich die Veganer das Zeugs ja auch so liebend gerne pur rein.


    Sicherlich keiner käme da jemals auf die Idee, diese im Originalzustand wohl eher Brechreiz auslösende Pampe erst noch mittels einem Chemiebaukasten an Farbstoffen und Geschmacksverstärkern zu "verfeinern", so dass es wenigstens halbwegs aussieht wie eine echte Bratwurst. :lol:

    Eine "echte" Bratwurst, die sicher auch ohne Gewürze super schmecken würde. Schweinefleisch ist ja für den guten Geschmack auch ohne jegliche Zusätze bekannt. Und die ja so eine natürliche Form aufweist. Ich meine, gematschtes Fleisch aus dem Fleischwolf in einen Darm gepresst, was Natürlicheres gibt es nicht.


    Immer wieder schön zu sehen, wie manche damit umgehen, wenn sie ihre Lebensweise auch nur ansatzweise in Gefahr sehen. Was ja nicht mal der Fall ist, wenn zusätzlich zur normalen Bratwurst auch vegetarische Alternativen angeboten werden. Oder auch zusätzlich zu den Männern auch Frauen Fußball spielen dürfen. Gibt's ja nicht, da wünscht man sich glatt das Verbot von vor 1970 zurück.

  • Im Zweifel geht der Ansatz des DFB, den Besuchern der Erstrundenspiele moralisierend die Tofuwurst unterjubeln zu wollen, sowieso in die falsche Richtung...

    Bei mir würde eine solche Aktion bestenfalls als Reaktion : "Jetzt schon mal gar nicht" auslösen und ich würde mich bewußt für ´ne Bratwurst entscheiden,egal wie die gucken würden.

    Oder eben ´nen leckeres Stück Kuchen

    Warum denkst, dass man dich deswegen blöd angucken würde? Ich meine, warum sollte dich jemand dafür verachten, wenn sie das Zeug doch selbst anbieten? Ich hab so das Gefühl, in diesem Fall ist die Toleranz nur auf einer Seite vorhanden.