Zukunft der Regionalligen

  • Welche der Optionen bevorzugt ihr? 32

    Das Ergebnis ist nur für Teilnehmer sichtbar.

    Die aktuelle Aufstiegsregelung war einst lediglich als Provisorium gedacht, besteht nun aber bereits seit 2017.
    Die Vereine der Regio Nordost haben sich zusammengesetzt und mehrere Reform-Optionen erarbeitet:
    1) Neueinteilung auf 4 Regionallogen á 20 Teams
    2) Playoff-Runde mit allen 5 Meistern, die besten 4 steigen auf
    3) 3. Liga auf 22 Teams aufstocken, aber weiterhin 4 Absteiger, 4 Regionalligen + eigenen Liga für Reserve-Teams

    Drei Ideen: Wie die Regionalliga-Meister alle aufsteigen
    Beim Aufstieg aus den Regionalligen fühlt sich der NOFV besonders benachteiligt. Die Clubs wollen nicht jammern, sondern machen Lösungsvorschläge.
    www.gmx.net
  • Die aktuelle Aufstiegsregelung war einst lediglich als Provisorium gedacht, besteht nun aber bereits seit 2017.

    Das stimmt nicht. 2017 wurde lediglich eine Übergangslösung für 2019 und 2020 beschlossen. Die aktuelle Regelung wurde 2019 beschlossen und ist seit 2021 gültig. Als Provisorium gedacht, hat es wohl nur der Nordosten. Für Nord und Bayern war es schon eine Lösung, die auf Dauer ausgerichtet ist.

    Eine Regelung, die seit 2017 besteht gibt es nicht.

    :kochen: Ziel wird es nicht sein aufzusteigen, sondern Meister zu werden.

  • Es gibt die zwei Bereiche. Das mag man gut oder schlecht finden, aber es ist Stand der Dinge.

    Es gab das Angebot/die Aufgabe für N, NO und BY, entweder von drei auf zwei Ligen zu reduzieren oder eine Aufstiegsregelung zu finden. Auch das wurde gemacht.

    Der Stand der Dinge jetzt ist mit deutlicher Mehrheit auf dem DFB-Bundestag beschlossen.

    Wenn man das nun ändern will, wofür es durchaus Argumente gibt, muss man tragfähige Regelungen und Mehrheiten finden.

  • Es gab das Angebot/die Aufgabe für N, NO und BY, entweder von drei auf zwei Ligen zu reduzieren oder eine Aufstiegsregelung zu finden

    So entsinne ich mich auch. Mithin wurde es auf dieser Grundlage geregelt. Im Prinzip war es schon immer eine Staffel zu viel - diese aber wollte niemand aufgeben.

    Hic Rhodus, hic salta

  • Als Provisorium gedacht, hat es wohl nur der Nordosten.

    Der Nordosten, wer oder was ist das? Ich würde soweit gehen zu behaupten, dass die den Aufstieg in die 3.Liga anstrebenden Vereine vom eigenen Regionalverband an der Nase herumgeführt worden sind, der das als Provisorium verkauft hat.
    Man muss sich nur die aktuelle Diskussion anschauen. Man kann wahrlich nicht behaupten, dass Hermann Winkler hier voranmarschiert. Im Gegenteil, die Vereine mussten ihn "nach Frankfurt tragen".
    Jetzt muss er das Thema nur wieder so lange "verschleppen", bis alle Fristen für den Bundestag verstrichen sind ;)

  • Damals in Peißen haben die Vereine aber zugestimmt. Also kann man nicht sagen, sie wurden vom Verband reingelegt.

    Man sollte keine Sagen erfinden und auch kein "wir benachteiligten "Ossis" äh Nordostler".

    Wenn aber ambitionierte Vereine der RL Nordost Direktaufstieg fordern, kann ich das durchaus nachvollziehen. Dann muss man aber rechtzeitig das offene Gespräch mit den anderen suchen und auch die gesamte, komplizierte Interessenlage und die Zahlen berechnen, statt unrealistische "großzügige" Vorschläge rauszuhauen.

    Wenn dann in Medienbeiträgen der RV Südwest vergessen wird, ist das schon peinlich.

  • Der RV Südwest wurde jedoch von den schlampigen Medien vergessen, nicht von der Initiative, die kann nichts dafür. Die hat bis heute kein Modell bestätigt oder dementiert, da sie erst mit den anderen Verbänden reden möchte.

  • Als Provisorium gedacht, hat es wohl nur der Nordosten.

    Der Nordosten, wer oder was ist das? Ich würde soweit gehen zu behaupten, dass die den Aufstieg in die 3.Liga anstrebenden Vereine vom eigenen Regionalverband an der Nase herumgeführt worden sind, der das als Provisorium verkauft hat.
    Man muss sich nur die aktuelle Diskussion anschauen. Man kann wahrlich nicht behaupten, dass Hermann Winkler hier voranmarschiert. Im Gegenteil, die Vereine mussten ihn "nach Frankfurt tragen".
    Jetzt muss er das Thema nur wieder so lange "verschleppen", bis alle Fristen für den Bundestag verstrichen sind ;)

    Ich glaube mit Winkler haben die Clubs im Nordosten eine ganz schwache Nummer gezogen. Zudem kann er sich keine härtere Gangart mehr erlauben, da er wegen seiner political incorrectness vor paar Jahren keinen Kontroversen mehr fahren kann. Der hat damals gerade noch so sein Amt retten können, weil er im Nachgang zu Kreuze gekrochen ist. Der ist spätestens seitdem mundtot und verwaltet mehr oder weniger sein Amt. Die jetzige für ihn daher potentiell gefährliche Situation wird er in so zahnloser Weise umschiffen, dass er auch nach September sein Amt noch inne hat.

  • Wirkt auf mich anhand der Medien anders. Immerhin haben einige Vereinsvertreter sich weit aus dem Fenster gelehnt.

    Aber mei, "Strippenziehen" a la Koch" will gelernt sein. :lachen:

    Erst Fühler ausstrecken und Gespräche führen, dann öffentlich Vorstoß wagen.

    Immerhin kommt das ganze in Bewegung wieder ins Gespräch.

    Ich vermute aber, beim DFB-Bundestag kommts zu einer "Kommission" und der Vorschlag dann zum übernächsten Bundestag.

    Aber das ganze braucht auch wirklich Vorlauf. Selbst wenn 2025 eine Entscheidung fällt, greift die doch erst ab der Saison 26/27 als Qualifikation und 27/28 die neue Version.

    Und es braucht bei einer Änderung auch Bewegung bei den Oberligen.

    Einmal editiert, zuletzt von Manfred (22. April 2025 um 17:30)

  • Damals in Peißen haben die Vereine aber zugestimmt. Also kann man nicht sagen, sie wurden vom Verband reingelegt.

    Man sollte keine Sagen erfinden ...

    47 Zustimmungen bei 4 Enthaltungen sind natürlich ein klares Ergebnis.
    Damals war der konkrete Aufstiegsmodus aber noch gar nicht Abstimmungsgegenstand.

    Aus den drei Regionalligen Nordost, Nord und Bayern soll es in Zukunft zwei Aufsteiger geben. "Wie die drei Meister die beiden Aufstiegsplätze in einer Relegation ermitteln, muss noch geklärt werden", sagte Koch.



    Aus der damaligen Kommission ist z.B. bekannt, dass die Drittligavertreter es seinerzeit gar nicht lustig fanden, weiterhin den 4.Absteiger spendieren zu müssen, obwohl das eigentliche Reformziel nicht erreicht wird.

    Quellen mit Meinungen zu Peißen findet man aktuell nicht mehr so viele, nur mal beispielhaft:

    Von den drei Meistern aus Nord, Nordost und Bayern ist nach einem Rotationsprinzip nur einer als Aufsteiger gesetzt, die beiden verbleibenden Teams müssen ins Play-off. Ein Zustand, der die ambitionierten Berliner Klubs nicht glücklich macht.
    „Alle Meister müssen aufsteigen“, sagt Rocco Teichmann, Sportdirektor von Viktoria 89, „alles andere ist nicht fair.“ Sein Kollege Mehmet Öztürk vom Berliner AK sieht es ähnlich. „Für die, die aufsteigen wollen, ist es nicht schön“...

  • Die Drittligisten außer Cottbus wollten die viergleisige Regionalliga, sind aber aus Protest gegangen bevor abgestimmt wurde.

    :kochen: Ziel wird es nicht sein aufzusteigen, sondern Meister zu werden.

  • Ich finde leider das Protokoll nicht mehr. Hab es aber so in Erinnerung. "Aus Protest" stand wohl nicht drin, aber das wäre ja klar.

    :kochen: Ziel wird es nicht sein aufzusteigen, sondern Meister zu werden.

  • In den Medien wurde damals von einer Einigung in Peißen gesprochen. So wurde es auch an den DFB bzw. die Kommission gemeldet. Aber es ging ja nicht um die Drittligisten , sondern um die Meinung der Regionaligisten und Verbände.

  • Die Drittligisten außer Cottbus wollten die viergleisige Regionalliga, sind aber aus Protest gegangen bevor abgestimmt wurde.

    Unsinn - zumindest bezüglich CZ Jena (damals 3.Ligist) stimmt das schon mal gar nicht.

    Regionalliga rätselt weiter über Aufstiegsregel
    Auch der Regionalliga-Gipfel kann die Quadratur des Kreises um die Aufstiegsregel in die 3. Liga nicht lösen. Der deutsche Fußball muss weiter auf den…
    www.weltfussball.de

    "Wer nicht alles gibt, gibt nichts!" (Alfred Kunze)

  • Der Nordosten, wer oder was ist das? Ich würde soweit gehen zu behaupten, dass die den Aufstieg in die 3.Liga anstrebenden Vereine vom eigenen Regionalverband an der Nase herumgeführt worden sind, der das als Provisorium verkauft hat.
    Man muss sich nur die aktuelle Diskussion anschauen. Man kann wahrlich nicht behaupten, dass Hermann Winkler hier voranmarschiert. Im Gegenteil, die Vereine mussten ihn "nach Frankfurt tragen".
    Jetzt muss er das Thema nur wieder so lange "verschleppen", bis alle Fristen für den Bundestag verstrichen sind

    Ich glaube mit Winkler haben die Clubs im Nordosten eine ganz schwache Nummer gezogen. Zudem kann er sich keine härtere Gangart mehr erlauben, da er wegen seiner political incorrectness vor paar Jahren keinen Kontroversen mehr fahren kann. Der hat damals gerade noch so sein Amt retten können, weil er im Nachgang zu Kreuze gekrochen ist. Der ist spätestens seitdem mundtot und verwaltet mehr oder weniger sein Amt. Die jetzige für ihn daher potentiell gefährliche Situation wird er in so zahnloser Weise umschiffen, dass er auch nach September sein Amt noch inne hat.

    vielleicht ist es aber auch so, dass der NOFV der Verband aller in ihm zusammengeschlossen Vereine ist und nicht nur der Verband einiger gefallener, sich als ambitioniert wahrnehmender DDR-Größen und Profiklubs ?

    und vielleicht handelt der Präsident Winkler ja gerade in dieser Verantwortung ?

    :glotz1:

    #meistermüssenaufsteigen

  • Peißen war kein offizielles Entscheidungsgremium, aber ein Votum: welche Lösung wollt ihr - drei Ligen mit zwei Aufsteigern oder reduzieren auf zwei LIgen. Das Ergebnis war eindeutig. Mag sein,die graue Eminenz hat das in seine Richtung gelenkt. Etwas anderes ist, die damalige Definition von zwei Bereichen zu hinterfragen und ggf. aufzulösen. Da brauchts aber konkrete Gespräche aller und auch realistische Vorschläge.