Zukunft der Regionalligen

  • Der Südwesten hat die Gleichstellung mit dem Westen verbockt und deshalb nun das Problem, das "Gewohnheitsrecht wieder einzufangen".

    „Es gibt Leute, die denken, Fußball sei eine Frage von Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich kann Ihnen versichern, dass es noch sehr viel ernster ist.“ (Bill Shankly)

  • Gleistellung hin oder her. Das Problemkind ist die Mittelrheinliga.

    Ausgerechnet da war Neuendorf früher Präsident :smile:

    „Es gibt Leute, die denken, Fußball sei eine Frage von Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich kann Ihnen versichern, dass es noch sehr viel ernster ist.“ (Bill Shankly)

  • Regionalliga-Reform im DFB: Plötzlich gibt es zwei neue Modelle für Boss Neuendorf | Sport | BILD.de

    Profi-Vereine werden langfristig nicht mit einer Hybridliga klarkommen (schon garnicht mit einer Liga, die nur einen Bekohnungsplatz hat, der auch noch von einer Zweitvertretung weggenommen wird). Von daher sollte es irgendwann ohnehin auf die zweigleisige 4. Liga hinauslaufen.

    Wer sich nicht länger den Frust solcher Vereine mit ansehen will, denkt vermutlich je früher desto besser.

  • Dann beantworte mir doch mal nur diese einfache Frage. Warum darf der Vizemeister aus Westfalen als einziger Vizemeister im Kompassmodell direkt aufsteigen? Ist er von vornherein stärker als die anderen?

    Ich halte den Aufstieg verteilt nach Mannschaftszahlenproporz für essenziell im Kompassmodell. Das macht das Kompassmodell an sich nicht kaputt. Einzig die Zustimmung im Westen würde schwinden, weil die Bevorzugung nicht mehr ist. Vielleicht bekäme man dadurch aber mehr Zustimmung im Südwesten. Für Nord ändert sich nichts, für Nordost würde es auch fairer.

    Da hat Halifax völlig Recht, ich persönlich finde, BW MUSS 2 Aufsteiger haben, in Westen können ja die Meister von Niederrhein und Westfalen aufsteigen und der Vize aus Westfalen spielt mit dem Meister aus Mittelrhein den 3. Aufsteiger aus, noch besser wäre es, wenn man die gute alte Oberliga Nordrhein wieder einführt, meiner Meinung nach benötigt NRW/West keine 4 Aufsteiger, obwohl dies Springer 1900 gerne hätte!!

    Ich habe hier tatsächlich noch nie auf die 4 Aufstiegsplätze im W beharrt! Mit der Wiedereinführung der OL Nordrhein würde der Westen dann wohl 2 der 3 qualitativ stärksten 5. Ligen auffahren und um die 3 jährlichen Aufsteiger aus diesen beiden Ligen braucht man sich -auch im Kompass- tendentiell keine Sorgen machen. Wenn der WDFV das mit seinen LV`s also dann mal beschließt, könnte das durchaus Sinn machen.

    Das der W. aber nur deshalb einen Aufstiegsplatz abgeben sollte, weil die OL BaWÜ unbedingt 2 Aufstiegsplätze braucht und die SW LV`s RV`s das intern nicht hinkriegen, ist absurd! Noch absurder wird es, wenn dieser 2. Aufstiegsplatz in BaWÜ womöglich noch aufgrund des Proporz eingefordert wird.

    Der freiwerdende Aufstiegsplatz würde dann eher nach N gehören, denn dort performen die RL- Aufsteiger im 4 Jahresschnitt mit Abstand am Besten... ...und auch wenn dann N 4 und W 3 Aufsteiger hätte, wäre das nicht zum Nachteil des W.

    Wenn BW 2 Aufsteiger haben muss, dann besprecht das doch mal mit euren LV/RV, denn die entscheiden darüber!

  • Regionalliga-Reform im DFB: Plötzlich gibt es zwei neue Modelle für Boss Neuendorf | Sport | BILD.de

    Profi-Vereine werden langfristig nicht mit einer Hybridliga klarkommen (schon garnicht mit einer Liga, die nur einen Bekohnungsplatz hat, der auch noch von einer Zweitvertretung weggenommen wird). Von daher sollte es irgendwann ohnehin auf die zweigleisige 4. Liga hinauslaufen.

    Wer sich nicht länger den Frust solcher Vereine mit ansehen will, denkt vermutlich je früher desto besser.

    Das Angebot 2-gleisige 4. Liga ist jetzt einfach nur noch ein Politikum! Da oben wird gerade endgültig und definitiv ein Machtkampf zwischen DFL, DFB und den Landesfürsten ausgefochten. Die Abstimmungsergebnisse der Vereine Ende Juni werden immer bedeutungsloser!

    Am Ende können wir einfach nur froh sein, dass es dann dennoch eine Reform geben wird, und wir werden einfach- wie immer- DIE Reform vor die Nase gesetzt bekommen, die sich nach dem Machtkampf der Verbandsfürsten durchgesetzt haben und deren Interesse an einer Reform besteht -wie immer- vorrängig daran, inwieweit sie ihre Macht erhalten können.

    Ob eine Reform von sportlicher Gerechtigkeit, oder von ein gerechten Abbildung der Mannschaftszahlen geprägt sein sollte, ist spätestens jetzt völlig ohne Belang geworden.

  • Gleichstellung hin oder her. Das Problemkind ist die Mittelrheinliga.

    Das Problem ist nicht die Mittelrheinliga. Das Problem ist, dass die SW RV/LV`s der OL BaWü keinen 2. Aufstiegsplatz zuerkennen!

    Wen interessiert es am MR, dass BaWü auch nur einen Aufstiegsplatz hat?

    Vielleicht könnten sich ja einmal im Jahr nach der Saison der Bawüvize und der Mittelrheinmeister zu einem Benefizspiel zugunsten der "Pro-Manschaftszahlen-initiative" treffen?

    Das könnte allerdings aus Sicht der Initiative evtl. "mächtig gewaltig" ins Auge gehen...

    ...nicht aufgrund der Zuschauerzahlen, sondern aufgrund der Endergebnisse. :facepalm:

  • Regionalliga-Reform im DFB: Plötzlich gibt es zwei neue Modelle für Boss Neuendorf | Sport | BILD.de

    Profi-Vereine werden langfristig nicht mit einer Hybridliga klarkommen (schon garnicht mit einer Liga, die nur einen Bekohnungsplatz hat, der auch noch von einer Zweitvertretung weggenommen wird). Von daher sollte es irgendwann ohnehin auf die zweigleisige 4. Liga hinauslaufen.

    Wer sich nicht länger den Frust solcher Vereine mit ansehen will, denkt vermutlich je früher desto besser.

    Eben. Sieht man ja besonders im Südwesten, wen die alles in den letzten Saisons in die 3.Liga geschickt haben. Inzwischen ist die Liga vereinsmäßig dadurch fast so intreressant geworden wie die Nordost Staffel, während der Westen seine "Zugpferde" nach oben "verloren" hat und nicht mehr wirklich so interessant ist wie früher. Norden und Bayern? Naja, in Bayern ist jetzt halt mal wieder 1860 die den Vereinen durch die vielen Gästefans die Kassen füllen und im Norden? Die haben ja mit Meppen den Zuschauermagneten verloren, aber immerhin noch Lübeck, Emden und Oldenburg die (noch) viele Zuschauer haben / mitbringen (könnten). Im Endeffekt wäre eine 4.Liga Nord + Süd wirklcih eine gute Lösung, wenn man denn auch dort nicht sagt, dass bis zu 7 Zweitvertretungen je Staffel mitspielen dürfen. Wer will schon ne 18er/ 20er Liga, wo dann 7 Zweite drin sind? Niemand.

    "Die Wahrheit ist irgendwo da draußen."

  • Im Endeffekt wäre eine 4.Liga Nord + Süd wirklcih eine gute Lösung, wenn man denn auch dort nicht sagt, dass bis zu 7 Zweitvertretungen je Staffel mitspielen dürfen.

    Dann viel Spaß dabei, dafür eine 2/3 Mehrheit zu bekommen. Und die braucht man bei Dingen, die die DFL betreffen.

    Let a smile be your companion (FEX - Subways Of Your Mind)

  • "Kopf durch die Wand" läuft nicht. Es geht nicht nur um "unser/mein" Vorschlag und der Rest ist doof. Demokratie heißt Kompromisse suchen und schließen, abstimmen und ggf. eine Niederlage akzeptieren.

    Bin ich voll bei dir.

    Die Reform wird jetzt aber wieder abseits unseres Demokratieverständnisses als Machtkampf auf Verbandsbosseebene ausgefochten und am Ende scheindemokratisch auf dem DFB-bundestag beschlossen!

    Und glaub ja nicht, dass die Verbandsfürsten in N und W bei ihrer Stimmabgabe auch nur eine Sekunde auf das Votum ihrer Vereine Ende Juni Rücksicht nehmen werden!

    Die werden knallhart einzig nur für ihren Machterhalt und damit gegen das Votum ihrer Vereine und deren Fans abstimmen...

    ...So wie sie`s schon immer gemacht haben!

    Schön ist nur, dass am Ende dieser Reform klar dokumentiert sein wird, was den Verbandsfürsten wichtiger ist, als die Vertretung der Interessen ihrer Vereine und deren Fans!

    Wir werden uns wieder mal gezwungenermaßen dem Reformbeschluss des DFB-Bundestages fügen müssen, aber sorry mit wirklicher Demokratie hat das wenig zu tun und mit Basisdemokratie schon mal rein gar nichts!

  • Im Endeffekt wäre eine 4.Liga Nord + Süd wirklcih eine gute Lösung, wenn man denn auch dort nicht sagt, dass bis zu 7 Zweitvertretungen je Staffel mitspielen dürfen.

    Dann viel Spaß dabei, dafür eine 2/3 Mehrheit zu bekommen. Und die braucht man bei Dingen, die die DFL betreffen.

    2/3 dafür ist absolut gar kein Problem! Der DFL kann dadurch 22/5 verhindern und die Landesfürsten Kompass. Damit könnte sich ja sogar NO anfreunden, weil auch sein Meister aufsteigt ... ...und dann sind wir durchaus eher bei 100%, als bei um die 66% auf dem Bundestag!

    Wen interessiert denn auf einem DFB-bundestag vorrangig das Votum der Vereine?

    Grundsätzlich niemanden!

  • Dann viel Spaß dabei, dafür eine 2/3 Mehrheit zu bekommen. Und die braucht man bei Dingen, die die DFL betreffen.

    2/3 dafür ist absolut gar kein Problem! Der DFL kann dadurch 22/5 verhindern und die Landesfürsten Kompass. Damit könnte sich ja sogar NO anfreunden, weil auch sein Meister aufsteigt ... ...und dann sind wir durchaus eher bei 100%, als bei um die 66% auf dem Bundestag!

    Wen interessiert denn auf einem DFB-bundestag vorrangig das Votum der Vereine?

    Grundsätzlich niemanden!

    Nein, bei 22/5 wird nur eine einfache Mehrheit benötigt. Darum versucht der DFB ja, soviel Ablenkung wie möglich zu erzeugen. Denn eine solche Mehrheit können die Verbände selbst stellen.

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  • Sorry...aber das kann ich nicht nachvollziehen.

    Der DFB-bundestag besteht nicht -wie der deutsche Bundestag- aus Abgeordneten, die von den Vereinen(Bürgern) als ihre Vertretungen direkt gewählt wurden.

    Er setzt sich aus Delegierten zusammen, die innerhalb des DFB ( ca 45 Sitze), der DFL (ca. 75 Sitze) und den Regional- /Landesverbänden (insges. ca 135 Sitze) jeweils die Delegierten bestimmen.

    Die Vereine haben keinerlei direkten Einfluss auf diese festgelegte Zusammensetzung.

    Im deutschen Bundestag, wäre das so, als wenn z.b. für die CDU (der DFL) 75 Delegierte für die Interessen ihrer Bürger festgelegt werden und allein die CDU (der DFL) bestimmt, welche Personen diese 75 Plätze im Sinne ihrer Bürger (Vereine) vertreten.

    Ist das Demokratie, oder ist das Scheindemokratie?

  • 2/3 dafür ist absolut gar kein Problem! Der DFL kann dadurch 22/5 verhindern und die Landesfürsten Kompass. Damit könnte sich ja sogar NO anfreunden, weil auch sein Meister aufsteigt ... ...und dann sind wir durchaus eher bei 100%, als bei um die 66% auf dem Bundestag!

    Wen interessiert denn auf einem DFB-bundestag vorrangig das Votum der Vereine?

    Grundsätzlich niemanden!

    Nein, bei 22/5 wird nur eine einfache Mehrheit benötigt. Darum versucht der DFB ja, soviel Ablenkung wie möglich zu erzeugen. Denn eine solche Mehrheit können die Verbände selbst stellen.

    Guter Punkt! Ich denke auch, dass die Verbände 22/5 gegen DFL und DFB durchgedrückt kriegen. Dass sie jetzt auch die 2-gleisige 4. Liga ins Spiel bringen ist ihre taktische Absicherung.

    Schade nur, dass es am Ende wohl wieder nur auf die Erhaltung der Interessen/Machtansprüche der Verbände hinauslaufen wird, ohne irgendeine Rücksicht auf das zu nehmen, für was die Vereine und ihre Fans votiert haben, und deren Interessensverteter sie eigentlich sein müssten...

  • Das hat mit Baden-Württemberg nichts zu. Es kommt einfach keine faire Verteilung raus, wenn ein Landesverband mit 2% Fläche und weniger als 4% der Mannschaften einen festen Aufstiegsplatz beansprucht bzw. ein Regionalverband mit weniger als 10% Fläche und 20% Mannschaften 4 Aufstiegsplätze.

    :kochen: Ziel wird es nicht sein aufzusteigen, sondern Meister zu werden.

  • 2/3 dafür ist absolut gar kein Problem! Der DFL kann dadurch 22/5 verhindern und die Landesfürsten Kompass. Damit könnte sich ja sogar NO anfreunden, weil auch sein Meister aufsteigt ... ...und dann sind wir durchaus eher bei 100%, als bei um die 66% auf dem Bundestag!

    Wen interessiert denn auf einem DFB-bundestag vorrangig das Votum der Vereine?

    Grundsätzlich niemanden!

    Nein, bei 22/5 wird nur eine einfache Mehrheit benötigt. Darum versucht der DFB ja, soviel Ablenkung wie möglich zu erzeugen. Denn eine solche Mehrheit können die Verbände selbst stellen.

    Inwiefern erzeugt der DFB Ablenkung?
    Ablenkung erzeugen eher die plötzlich auftauchenden (nicht mehr ganz) neuen Modelle, die kommen aber nicht vom DFB.
    22/5 hätten die Verbände längst haben können...

    „Es gibt Leute, die denken, Fußball sei eine Frage von Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich kann Ihnen versichern, dass es noch sehr viel ernster ist.“ (Bill Shankly)

  • Von daher sollte es irgendwann ohnehin auf die zweigleisige 4. Liga hinauslaufen.

    Wer sich nicht länger den Frust solcher Vereine mit ansehen will, denkt vermutlich je früher desto besser.

    Im Endeffekt wäre eine 4.Liga Nord + Süd wirklcih eine gute Lösung, wenn man denn auch dort nicht sagt, dass bis zu 7 Zweitvertretungen je Staffel mitspielen dürfen. Wer will schon ne 18er/ 20er Liga, wo dann 7 Zweite drin sind? Niemand.

    Nach den aktuellen Tabellenständen würden von den 40 Teilnehmern (4 Drittligaabsteiger, 12 aus SW, 6 aus allen anderen) sieben zweite Mannschaften sein.

    Nehme ich die Abschlusstabellen der letzten Saison als Grundlage, sind es auch sieben. Kein Grund zur Panik.

  • Im Endeffekt wäre eine 4.Liga Nord + Süd wirklcih eine gute Lösung, wenn man denn auch dort nicht sagt, dass bis zu 7 Zweitvertretungen je Staffel mitspielen dürfen. Wer will schon ne 18er/ 20er Liga, wo dann 7 Zweite drin sind? Niemand.

    Eben, da muss ich dir Recht geben. Das ist halt auch einer der Hauptgründe für Hessische und Rheinland-Pfälzische Mannschaften warum man das Kompassmodell, bzw. die Westliga dort nicht will. Immerhin verschiebt man dort wohl mitlerweile die DFL Reserven, die zu viel sind.