Beiträge von matz

    Mit 5 Siegen aus 5 Spielen ist der KFV als Tabellenzweiter optimal in die Saison an neuer Heimstätte in Grünwinkel gestartet.

    Die tief gestürzten Marl-Hülser dürfen nach einem guten Saisonstart darauf hoffen, um den Aufstieg in die Kreisliga A mitzuspielen


    Zitat


    Die schwache Vorbereitung ist abgehakt, in der Kreisliga B2 mischt der TSV Marl-Hüls ganz oben mit. Zu verdanken hat der abgestürzte Traditionsverein auch einem neuen Torjäger.

    TSV Marl-Hüls marschiert - FC Marl II gewinnt Derby
    Die schwache Vorbereitung ist abgehakt, in der Kreisliga B2 mischt der TSV Marl-Hüls ganz oben mit. Zu verdanken hat der abgestürzte Traditionsverein auch…
    www.marler-zeitung.de

    Platz 27: Aachen (248.878 Einwohner)


    1. Aachener Turn- und Sportverein Alemannia (RL/4)


    2. SV 1914 Eilendorf (OL/5)


    3. SV Eintracht Verlautenheide (LL/6)


    4. DJK Arminia Eilendorf (LL/6)


    5. DJK Rasensport Aachen-Brand (BL/7)



    Noch vor dem Fußball kam der Reitsport nach Aachen. Die Aachener Alemannia wurde 1900 von Aachener Schülern gegründet, die, da der Name 1.FC Aachen schon vergeben war, sich den germanischen Stamm der Alemannen aneigneten, obgleich die historisch eher im süddeutschen Raum beheimatet waren. Zwei Jahre vorher war bereits der Aachen-Laurensberger Rennverein gegründet worden, dem heutigen Ausrichter des CHIO Aachen. Beides, Reitsport und Fußball in Aachen, ging auf den Einfluss englischer Industrieller zurück. Während der CHIO immer noch als Weltfest des Reitsports gilt, tut sich die Alemannia gegenwärtig schwer, noch überregionale Aufmerksamkeit zu erlangen.


    Trotzdem wird der Fußball in Aachen auch heute fast ausschließlich mit dem Aachener Turn- und Sportverein Alemannia 1900 e. V. verbunden, wie der Verein seit der Fusion mit und späterer Trennung vom Aachener TV 1847 heißt. Kein Wunder, der letzte Aachener Verein, der sich vor der Alemannia platzierte, war 1927 in der Bezirksmeisterschaft Rhein Westkreis der VfB 08 Aachen. Die 08er sind aber schon lange keine Konkurrenz mehr. In der ersten Hälfte der 50er Jahre reichte es für den VfB immerhin noch einmal für einige Jahre in der drittklassigen Landesliga Mittelrhein. Danach ging es stetig bergab. Heute spielt der VfB in der Kreisliga D.


    Auch wenn die Alemannia also nahezu immer Nummer eins in der Kaiserstadt war, kamen die Schwarz-Gelben in der Westdeutschen Fußballmeisterschaft kaum zum Zuge. Oft stand die SpVgg Sülz 07, Vorläufer des 1.FC Köln, im Wege. Das entfiel ab 1933 mit der Gauliga, als die Alemannia dem Niederrhein zugeschlagen wurde, dort aber gleich abstieg. Der größte Erfolg gelang 1938 als Rückkehrer in die Mittelrhein-Staffel. Dort wurde der TSV Meister und spielte einmalig in der Endrunde um die deutsche Meisterschaft. Zu Unrecht übrigens: Die Mittelrhein-Meisterschaft wurde im Nachhinein nach Protesten des SV Beuel aberkannt.


    Die Erfolge stellten sich erst nach dem Krieg ein. Bei der Gründung der Oberliga West war die Alemannia dabei und blieb es durchgehend. Nur Schalke 04 und Borussia Dortmund gelang dies ebenfalls. Für die Qualifikation zur Bundesliga reichte es aber trotz starker Proteste der Alemannen nicht. Stark genug wären sie wohl gewesen. Gleich in den ersten beiden Spielzeiten der Regionalliga West nahm die Alemannia an der Aufstiegsrunde zur Bundesliga teil, scheiterte aber an Hannover 96 und dann an Bayern München. 1967 schaffte die Alemannia den Aufstieg in die Bundesliga, 1969 den größten Erfolg mit der Vizemeisterschaft, danach allerdings auch der ernüchternde Abstieg.


    Es folgten 20 Jahre in der 2. Bundesliga, wo der Verein immer noch Dritter in der ewigen Tabelle ist, und ab 1990 neun Jahre in der Drittklassigkeit der Oberliga Nordrhein und der Regionalliga West/Südwest. Nach dem Wiederaufstieg in die zweite Bundesliga 1999 spielten die Aachener 2006 nach 36 Jahren für eine Saison wieder in der Bundesliga. Auch durch die Fehlkalkulation beim Stadionneubau rutschte die Aachener Alemannia in der Folgezeit 2013 erstmals bis in die Viertklassigkeit ab, wo sie bis heute verweilt. Zum sportlichen Niedergang gesellten sich auch noch zwei Insolvenzverfahren seit 2012.


    Zu den Eigenheiten des Aachener Fußballs gehört, dass immer wieder Vereine für meist sehr kurze Zeit auf höchster Amateurebene spielten, sich dort aber nie etablierten. Gegenwärtig ist es der SV 1914 Eilendorf aus dem 1972 eingemeindeten gleichnamigen Ortsteil. 1914 wurde der Verein noch als FC 1914 Hindenburg gegründet. Den Namen legten die Eilendorfer nach dem 1. Weltkrieg allerdings wieder ab. Eilendorf schaffte es 2014 für zwei Saisons in die Mittelrheinliga. 2019 kehrte der SV dorthin zurück und wurde durch die Corona-Abbrüche vor dem Abstieg bewahrt. Immerhin hat man endlich den Lokalrivalen DJK Arminia Eilendorf hinter sich gelassen.


    Damit sind die Eilendorfer aber erfolgreicher als beispielsweise der Sportverein Rhenania 1919 Richterich (heute Kreisliga A), der 1979/80 nur eine Spielzeit in der Oberliga Nordrhein beheimatet war, im selben Jahr wie auch die DJK Westwacht 08 Aachen (heute Kreisliga C), die ebenfalls sofort wieder abstieg. Noch schlimmer erwischte es den TSV Hertha Walheim 1920, der sich ausgerechnet im Jahr des hundertjährigen Bestehens vom Spielbetrieb abmeldete. Zuvor hatte man die Saison in der Landesliga noch als Sechster beendet und 2014/15 zuletzt in der Mittelrheinliga gespielt. Auch 2016 tanzte der nach dem Flüsschen Inde benannte FC Inde Hahn nur eine Spielzeit in der höchsten Amateurklasse.


    Wunsch: Alemannia Aachen steigt in die 3. Liga auf.

    Das Allgäuer Brauhaus gehört ja zu Radeberger. Büble (und Altenmünster) Biere werden deshalb in ganz Deutschland ziemlich intensiv vertrieben. Das Märzen von Meckatzer finde ich nicht schlecht, ansonsten kann ich beiden Brauereien nicht so viel abgewinnen.

    Heute vor 130 Jahren wurde Hans Reese geboren, der von 1908 bis 1923 bei Holstein Kiel spielte, mit denen er 1912 Deutscher Meister wurde. Sein einziges Länderspiel datiert ebenfalls von 1912: beim 16:0 über Rußland in Stockholm war er in der Aufstellung. 1924 wanderte der promovierte Mediziner in die USA aus, wo er sich einen Ruf als Neurologe erwarb.

    Heute spielt der in Kiel geborene Fabian Reese bei Holstein

    Hier mal 20 Hell/LAgerbiere, die ich gern getrunken habe, in alphabetischer Reihenfolge (17 aus Bayern sprechen eine eindeutige Sprache für die regionale Herkunft dieser Biersorte)

    Ahornberger Urhell, Frankenwälder Brauhaus, Naila, Bayern

    Ambräusianium Hell, Gasthausbrauerei Ambräusianum, Bamberg, Bayern

    Auer Helles , Schlossbrauerei Au-Hallertau, Au in der Hallertau, Bayern

    Augustiner Lagerbier Hell, Augustiner Bräu München, Bayern

    Ayinger Lager Hell, Ayinger Privatbrauerei, Aying, Bayern

    Bosch Lager Hell, Brauerei Bosch, Bad Laasphe, Nordrhein-Westfalen

    Eichhofener Hell, Schlossbrauerei Eichhofen, Bayern

    Häberlen Gaildorfer Spezial, Brauerei Häberlen, Gaildorf, Baden-Württemberg

    Härle Hell, Brauerei Clemens Härle. Leutkirch, Baden-Württemberg

    Hofmühl Hell, Privatbrauerei Hofmühl Eichstätt, Bayern

    Hohenthanner Tannen Hell, Hohenthann, Bayern

    Hütten Hell. Brauerei Hütten, Warmensteinach, Bayer

    Huppendorfer Vollbier, Brauerei Gasser, Königsfeld, Bayern

    König Ludwig Hell, Schlossbrauerei Kaltenberg, Fürstenfeldbruck, Bayern (Warsteiner)

    Landsberger Gold, Thorbräu, Augsburg, Bayern

    Ritter Hell, Ritter St. Georgen Brauerei Nennslingen, Bayern

    Schlossbrauerei Sandersdorf Hell, Altmannstein-Sandersdorf, Bayern (Kuchelbauer)

    Schönramer Hell, Landbrauerei Schönram, Bayern

    St. Georgen Hell, St Georgen Bräu, Buttenheim, Bayern

    Zirndorfer Landbier, Brauerei Zirndorf, Bayern (Tucher)

    warum die Gruppe in interner Konkurrenz zum Spaten noch ein Franziskaner Hell auf den Markt gebracht hat, obwohl Franziskaner für Weißbiere Steht, ist mir ein Rätsel :keineahnung2: aber ich verstehe auch nix von Marketing

    ABInbev hat ja auch mal versucht, ein Diebels Pils auf dem Markt zu etablieren :smile:

    Spaten Hell - Eine Frage an die Münchner bzw. Bayern unter uns - Wie kommt das gehypte "neue" Helle in der Stadt bzw. in Bayern an?

    was ist daran "gehypt"? AB Inbev hat vor zwei Jahren begonnen, Spaten in die Großstadtmärkte außerhalb Bayerns zu drücken. Da Hell gerade Weizenbier im Norden etwas den Rang abläuft und der Handel damit Preiskampf macht, kommt es so vor, als sei Spaten wahnsinnig gefragt. Aber ein Hype beim Konsumenten ist das nicht. Ich find es übrigens äußerst mäßig.

    Zitat

    Die junge 05-Mannschaft agierte wie das Kaninchen vor der Schlange, traute sich nichts und präsentierte sich in der Defensive fahrig.

    Auf der anderen Seite zeigte Schöningen, das dem Vernehmen nach wegen eines zahlungskräftigen Sponsors keine Geldsorgen hat und bei dem der bisherige Regionalligaspieler Sergej Evljuskin (KSV Hessen Kassel) im Mittelfeld die Fäden zog, spielstark.

    I. SC Göttingen 05 bestraft sich gegen FSV Schöningen durch Fehler selbst
    Mit 2:6 (1:3) hat Fußball-Landesligist I. SC Göttingen 05 sein Heimspiel gegen den Spitzenreiter FSV Schöningen verloren. Die Schwarz-Gelben spielten zwar…
    www.sportbuzzer.de

    Zitat

    Zehn Spieltage sind in der Regionalliga Nordost bereits rum, aber Tennis Borussia hat coronabedingt erst vier Partien bestritten. Ab jetzt wird es anstrengend

    Tennis Borussia stehen harte Wochen bevor
    Zehn Spieltage sind in der Regionalliga Nordost bereits rum, aber Tennis Borussia hat coronabedingt erst vier Partien bestritten. Ab jetzt wird es anstrengend.
    www.tagesspiegel.de


    interessant, wie schwer es ist, Spieler vom Impfen zu überzeugen

    Ich glaube wirklich nicht das die Zahlen demnächst wieder sinken werden - zumindest nicht nach der bisherigen Messmethode. :smile:

    Die Zahl der Neuinfektionen ist in letzter Zeit kaum noch gestiegen und inzwischen gehen sie tatsächlich leicht zurück. Auf die Hospitalisierung wird das sich zeitversetzt auch auswirken.

    Die Welle verlief letztes Jahr genauso. Im Oktober geht es dann wieder hoch, wenn das Leben in die geschlossenen Räume zurückkehrt.

    Ich kenne mittlerweile auch einige Impfdurchbrüche. Einer heftiger mit hohem Fieber. Aber das war doch von vornherein klar. Entscheidend bleibt die Schwere der Verläufe und die Belastung des Gesundheitswesens. Alles andere, Herdenimmunität, vollständiger Impfschutz etc waren Hoffnungen, die sich eben nicht erfüllt haben.


    Heute traf ich ein schwer erkältetes Mädel. Corona kann es nicht sein, sagte sie, bin ja geimpft. Als ich ihr sagte, dass es doch sein kann, war sie völlig verblüfft. Da sieht man dann aber auch, wie sehr sich manche Narrative verselbständigt haben.