Beiträge von Teuto

    Lange war offen, wo der Rostocker FC in der neuen Saison spielen wird. Am Freitag sorgte der RFC für Klarheit. Auf der Cheftrainer-Position haben die Ostseestädter den Nachfolger von Silvio Schulz präsentiert.

    Johannes Weber

    Johannes Weber14.06.2024, 18:38 Uhr

    Rostock. Der Rostocker FC hat am Freitag, 14. Juni, gleich zwei wichtige Entscheidungen getroffen. Der Fußball-Traditionsverein wird auch in der kommenden Saison in der NOFV-Oberliga Nord spielen. Zudem hat der RFC auf den Abgang von Chefcoach Silvio Schulz (als Co-Trainer zum FC Hansa Rostock II) reagiert. Nachfolger wird Jan Kistenmacher, der bei den Rostockern eine viereinhalbjährige Vergangenheit hat.

    Die Oberliga-Saison hatte der RFC ursprünglich unter dem Abstiegsstrich auf Platz 14 beendet. Dadurch, dass es zu wenige Aufsteiger aus den Landesverbänden geben wird, sind die Rostocker doch gerettet. Sie wollten jedoch nicht mit aller Macht fünftklassig bleiben. Der Klub vom Damerower Weg hatte einen Eingliederungsantrag für die Verbandsliga beim Landesfußballverband (LFV) eingereicht. Der LFV lehnte allerdings ab.

    Für Oberliga-Verbleib: Arbeitsgruppe gegründet

    Nun doch der Verbleib in der Oberliga. Laut einer Mitteilung des RFC wurde eine Arbeitsgruppe aus langjährigen Mitgliedern und Förderern des Vereins gegründet, um mindestens ein weiteres Jahr überregionalen Fußball zu ermöglichen. Auf die Rostocker wartet eine Herkulesaufgabe. Nach den bereits feststehenden Abgängen von Remmy Kruse (FC Teutonia Ottensen), Marc-Luka Ratajczyk (SSV Vorsfelde) und Eric Martin (FC Anker Wismar) droht ein erneuter Kaderumbruch.

    Diese Aufgabe soll Jan Kistenmacher mit bewältigen. Der 50-Jährige kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück. Bereits von Mai 2013 bis Januar 2017 trainierte er den RFC. Der Coach hatte danach oftmals betont, dass die Zeit bei den Rostockern eine Herzensangelegenheit für ihn war. Für die Alten Herren Ü 40 der Ostseestädter ist Kistenmacher immer noch aktiv.

    Kistenmacher stieg mit Luckenwalde in die Regionalliga auf

    Nach seinem ersten RFC-Engagement wurde der gebürtige Hamburger Co-Trainer beim FSV Luckenwalde und im Sommer 2018 dort zum Cheftrainer gemacht. 2020 gelang ihm mit dem FSV der Regionalliga-Aufstieg. Im April 2021 trennten sich beide Seiten. Kistenmacher übernahm im Mai 2022 den MSV Neuruppin in der Oberliga, stieg mit den Brandenburgern aber ein Jahr später ab. Beim Sechstligisten kündigte der Inhaber der Trainer-A-Lizenz Anfang Mai seinen Abschied zum Saisonende an.
    „Der Verein freut sich auf einen ehrgeizigen und modernen Trainer, der erfolgreich auf seinen bisherigen Stationen gearbeitet hat“, heißt in der RFC-Mitteilung. Kistenmacher wird Manager Henry Karper bei der Kaderzusammenstellung unterstützen. Die Rostocker wollen das „gute Netzwerk“ und die „vorhandene Expertise“ des Coaches nutzen.

    Die Vereine im Nordosten wollen überhaupt keine Oberliga. Die identifizieren sich mit ihrem Land, ihrem Fußballverband. "Landesmeister" zu werden ist ein lohnenswertes Ziel. Ein Aufstieg, nur um in anderen Verbänden herumzuzurnen (Extremfall Berlin), hingegen nicht.

    Aber kräht der Osten nicht immer, dass Meister aufsteigen müssen?

    Der NOFV ja. Der MDR ja. Die Vereine eher nicht. Teilung des NOFV, Thüringen und Sachsen (+ Region Halle aus Sachsen-Anhalt) zu den Bayern, der Rest in die RL Nord wäre wohl für alle Vereine ok. Nur für den NOFV nicht, weil dann überflüssig.

    Die Vereine im Nordosten wollen überhaupt keine Oberliga. Die identifizieren sich mit ihrem Land, ihrem Fußballverband. "Landesmeister" zu werden ist ein lohnenswertes Ziel. Ein Aufstieg, nur um in anderen Verbänden herumzuzurnen (Extremfall Berlin), hingegen nicht.

    Aber kräht der Osten nicht immer, dass Meister aufsteigen müssen?

    Der NOFV ja. Der MDR ja. Die Vereine eher nicht. Teilung des NOFV, Thüringen und Sachsen (+ Region Halle aus Sachsen-Anhalt) zu den Bayern, der Rest in die RL Nord wäre wohl für alle Vereine ok. Nur für den NOFV nicht, weil dann überflüssig.

    Die Vereine im Nordosten wollen überhaupt keine Oberliga. Die identifizieren sich mit ihrem Land, ihrem Fußballverband. "Landesmeister" zu werden ist ein lohnenswertes Ziel. Ein Aufstieg, nur um in anderen Verbänden herumzuzurnen (Extremfall Berlin), hingegen nicht.

    Hmm... Nun denn: Abschaffung der Oberligen und Einführung einer Aufstiegsrunde der Meister der sechsten Ligen. Wobei ich bezweifle, dass der NOFV da mitspielt. Es wäre wohl nicht gut für die Forderung eines direkten Aufstiegsplatzes für die RL Nordost, wenn eine Ebene darunter Aufstiegsspiele stattfinden.

    Hatten wir in der DDR genau so über viele Jahre. Zweithöchste Spielklasse war in 5 Staffeln aufgestellt ("DDR-Liga"), die Grenzen entsprachen in etwa denen der heutigen Bundesländer. Am Ende spielten die 5 Meister eine Aufstiegsrunde und ermittelten 2 Aufsteiger in die Oberliga.

    Die Vereine im Nordosten wollen überhaupt keine Oberliga. Die identifizieren sich mit ihrem Land, ihrem Fußballverband. "Landesmeister" zu werden ist ein lohnenswertes Ziel. Ein Aufstieg, nur um in anderen Verbänden herumzuzurnen (Extremfall Berlin), hingegen nicht.

    Hmm... Nun denn: Abschaffung der Oberligen und Einführung einer Aufstiegsrunde der Meister der sechsten Ligen. Wobei ich bezweifle, dass der NOFV da mitspielt. Es wäre wohl nicht gut für die Forderung eines direkten Aufstiegsplatzes für die RL Nordost, wenn eine Ebene darunter Aufstiegsspiele stattfinden.

    Hatten wir in der DDR genau so über viele Jahre. Zweithöchste Spielklasse war in 5 Staffeln aufgestellt ("DDR-Liga"), die Grenzen entsprachen in etwa denen der heutigen Bundesländer. Am Ende spielten die 5 Meister eine Aufstiegsrunde und ermittelten 2 Aufsteiger in die Oberliga.

    Man schrumpft sich von 19 auf 17 Mannschaften zusammen und steht damit an der Schwelle zur Sollstärke 16.


    SSC Weißenfels

    BSV Halle-Ammendorf

    1.FC Bitterfeld-Wolfen

    Haldensleber SC

    1.FC Lok Stendal

    SC Bernburg

    SSV 80 Gardelegen

    SV 1890 Westerhausen

    SV Dessau 05

    FSV Barleben

    SG Rot-Weiß Thalheim

    SV Fortuna Magdeburg

    SV Blau-Weiß Dölau

    VfB 1906 Sangerhausen

    SV 09 Staßfurt (N)

    CFC Germania 03 Köthen (N)

    VfB Merseburg (N)

    Auch wenn mich ein Aufstieg der Meppener Mädels sehr gefreut hätte, hoffe ich, dass die Finanzlücke in Jena fristgerecht geschlossen werden kann.

    Finanzlücke ist geschlossen.


    Frauen in Bundesliga: So erfüllt der FC Carl Zeiss Jena die Millionenforderung
    Der Deutsche Fußball-Bund wollte den Nachweis über zusätzliche Gelder: So ist es gelungen.
    www.otz.de


    Sportlich hat die Frauenmannschaft des FC Carl Zeiss Jena den Aufstieg in die erste Bundesliga geschafft. Noch steht die Frage, ob der Club auch die vom Deutschen Fußball-Bund gestellte wirtschaftliche Bedingungen erfüllt hat.
    In seinem Zulassungsbescheid hatte der Verband 1,1 Millionen Euro zusätzliche Liquidität gefordert, die bis zum 6. Juni zu erbringen ist. „Wir haben unseren Nachweis am Dienstagnachmittag an den Deutschen Fußball-Bund gesandt“, sagt Geschäftsführer Patrick Widera. „Ich gehe davon aus, dass der Zulassungsprozess mit einem positiven Ergebnis für uns abschlossen wird.“
    Wie haben die Jenaer den Nachweis erbracht? Zunächst half die erste Männermannschaft mit dem Gewinn des Thüringer Landespokals. Der Einzug in den DFB-Pokal bringt unterm Strich mindestens 150.000 Euro, so dass diese Summe in Abzug von der Millionenforderung kommt. Zudem zahlte Lars Eberlein Eigenkapital in die Spielbetriebsgesellschaft ein – er steht auch dem FCC-Gesellschafter Jenarena vor, der in den nächsten beiden Jahren noch Zahlungen leisten muss. Den Rest des Betrages sichert der Club über die Zusage der Sparkasse Jena-Saale-Holzland für einen Kontokorrentkredit ab. „Diesen betrachten wir als Sicherheitsnetz und wollen ihn nicht in Anspruch nehmen“, sagt Widera.


    Dürfen die Frauen des FC Carl Zeiss in der Bundesliga spielen, entlastet das letztlich die Spielbetriebsgesellschaft, in der neben dem Frauenteam auch die Regionalliga-Mannschaft und die A-Junioren organisiert sind.


    Wegen der TV-Einnahmen und der Gelder der Bundesliga-Sponsoren kommen in Summe mindestens 750.000 Euro in die Kasse. Trotz höherer Ausgaben als in der zweiten Bundesliga steht unterm Strich weniger Zuschussbedarf. Vorgesehen ist, dass die Frauenmannschaft künftig in der Fußballarena und nicht mehr auf Platz 3 des Ernst-Abbe-Sportfeldes spielt.

    Hauenstein hat beide Spiele gewonnen (3:2, 2:1) und steigt damit auf.

    Bisher feststehende Veränderungen im Kader:


    Abgänge:


    Kevin Kunz (MSV Duisburg)

    Burim Halili (Hallescher FC)

    Bastian Strietzel (Greifswalder FC)

    Pasqual Verkamp (1.FC Lok Leipzig)

    Lukas Lämmel (Greifswalder FC)

    Josien Nathaniel (unbekannt)

    Max Grimm (TSV Aubstadt)

    Felix Boelter (BSV Kickers Emden)

    Joshua Endres (unbekannt)


    Zugänge:


    Philipp Wendt (BSG Chemie Leipzig)

    Erik Weinhauer (FC Rot-Weiß Erfurt)

    Oleksii Ohurtsov (Ende Ausleihe zum VfL Halle 96)

    Marius Liesegang (FC Teutonia 05 Ottensen)

    Kay Seidemann (FC Rot-Weiß Erfurt)


    Nachrücker aus der eigenen U19 in den "Profi"-Kader:


    Paul Krämer (RV)

    Jannes Werner (ZM)

    Hamza Muquai (ZM)

    Maxim Hessel (IV)

    Khalid Abu El Haija (IV)

    Na was hab ich gesagt? Wenn man zwei Schrottvereine und einen guten Verein in der Runde hat, wo zwei aufsteigen, wer wird da nicht aufsteigen? Richtig. Der gute Verein.... Und hey, dann haben sich ja die über 200 Tore und 30 Siege in 30 Spielen für die superduper Zweite von Werder ja richtig gelohnt.... Und wenn 96 II jetzt aufsteigen würde, wäre Altona dann auch aufgestiegen?

    Nein, dann wäre nur Jeddeloh in der Regionalliga gerettet.