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Die dem Juniorenalter entwachsenen Spieler sollten in der Regel in den zweiten Mannschaften der Oberligavertreter an den Männerbereich herangeführt werden. Zu diesem Zweck konnten die zweiten Mannschaften bis in die zweitklassige DDR-Liga aufsteigen. In den elf oder zwölf Mannschaften umfassenden fünf Ligastaffeln war das Niveau jedoch schwach, so dass die zweiten Teams der Oberligisten kaum gefordert wurden. Durch die sich ständig wechselnden Aufstellungen verzerrten die zweiten Mannschaften zudem den Wettbewerb und sie verdrängten traditionsreiche Gemeinschaften aus der Provinz. In der Saison 1973/74 spielten z. B. in der Ligastaffel D bei zwölf Teilnehmern vier zweite Mannschaften.
Diese Gründe führten dazu, dass der DDR-Fußballverband mit der Saison 1976/77 die Nachwuchsoberliga einführte. Startberechtigt waren die Nachwuchsmannschaften der 14 Oberligisten der Saison 1976/77. Dies waren alle elf Fußballclubs (einschließlich der SG Dynamo Dresden) sowie die Reserven der drei Oberliga-Betriebssportgemeinschaften Sachsenring Zwickau, Wismut Aue und Stahl Riesa.
Dies hatte zur Folge, dass in der DDR-Liga zur Saison 1976/77 zehn zusätzliche Plätze frei wurden ...