Chemie mit neuem Trainer und Sportlichem Leiter in Personalunion: Alexander Schmidt
Chemie verpflichtet Alexander Schmidt als Cheftrainer und Sportlicher Leiter < BSG Chemie Leipzig
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Chemie mit neuem Trainer und Sportlichem Leiter in Personalunion: Alexander Schmidt
Fürstenberg an der Weser? An der Havel? Fürstenbergstadion Eisenhüttenstadt?
Sei ein wenig nachsichtig mit 'nem "Zugezogenem"...
und ob Weser, Havel oder (nun tatsächlich) Spree (in Fürstenwalde) - für den Austragungsort des Pokalfinales des COSY-WASCH-Pokals ist die Flussnähe wichtig, nicht das Bundesland![]()
Das Auswärtsspiel bei Hertha Zehlendorf vom 14.Spieltag fällt nun bereits zum dritten ! Mal aus.
Wenn die Tabellen der 3.Liga und RL Nordost so bleiben würde, müsste Chemie ja wirklich Lok die Daumen drücken für den Aufstieg, damit sie selbst nicht absteigen....
Falsch, denn für "so bleiben würde" hast du die Rechnung ohne die 2.Liga (1.FC Magdeburg) gemacht...![]()
Um in der RL um die Meisterschaft mitzuspielen, brauchst du aber das 10-20fache an Saisonetat und das holst du nur durch Sponsoren, Mäzene und/oder genialer Jugendarbeit (die kein RL ligist hat!) rein. ...
Ohne Wertung diesbezüglich aus meinem begrenzten Blickwinkel auf einen Teil unserer aktuellen Liga-Konkurrenten: Rot-Weiß Erfurt, FSV Zwickau, Chemnitzer FC gehörten viele Jahre der 3.Liga an, und sind dort ganz hart an den Rand des finanziellen Ruins geraten. Carl-Zeiss Jena wurde in der 3.Liga im Prinzip über mehrere Jahre nur von einem belgischen Investor über Wasser gehalten. In der Regionalliga haben sie sich alle ganz offensichtlich saniert, von einer finanziellen Schieflage ist bei den genannten Vereinen jedenfalls nichts mehr zu lesen. Auch vom Halleschen FC hört man diesbezüglich nix mehr, da war die finanzielle Sitution in der 3.Liga auch grenzwertig (die sind allerdings erst das 2.Jahr in der RLNO, so dass es für eine Beurteilung wahrscheinlich noch zu früh wäre).
Da es also mehrere Vereine betrifft, kann das kein Zufall sein. Aus meiner Sicht bzw.als Nicht-Insider ist es schon erstaunlich, dass man in einer höheren Liga, welche eigentlich attraktiver ist und die mit einer 7-stelligen Summe pro Verein bezuschusst wird, unterm Strich mit einem deutlich schlechteren wirtschaftlichen Ergebnis betreitet.
...1. Derzeit hängen nicht nur die 90 Regionallligisten, sondern auch die 20 Drittligisten, also insgesamt 110 Vereine in der 3.Liga und in den Regionalligen je in Ligen fest, die für jeden der Vereine nichts anderes, als ein Zuschussgeschäft, Groschengrab bzw. Durchgangsstation sind. ...
110 Vereine auf Durchgangsstation zu 2 Ligen, denen nur 36 Vereine angehören können...das wäre schon ein echt krasser Systemfehler![]()
Vorteil bei 5 Regionalligen: spannende Relegationsspiele
Ja, ganz toll spannend, wenn du im Elfmeterschießen als Meister den Aufstieg vergeigst. Echt tolles Gefühl. Bei allem Gemecker vor allem aus dem Nordosten kann ich doch den Frust verstehen, wenn man in den Relegationsspielen scheitert.
Dafür werden ja eigentlich zwei Pflichtwettbewerbe mit völlig unterschiedlichem Charakter akzeptiert: Zum k.o - System des Pokakwettbewerbs gehört eben der Zufall der Auslosung und die Momentform zum Zeitpunkt des Aufeinandertreffens.
Im Meisterschaftswettbewerb hingegen zählt der 1.St. genausoviel wie der letzte - und alle anderen Spieltage. Mit Relegationsspielen zwischen Meistern wird dieses System aber völlig konterkariert und deshalb fehlt dazu auch dessen Akzeptanz, weil diese Ungerechtigkeit ( was die auch Bewertung der administrativ bevorteilten Regionalligen einschließt) offensichtlich ist.
Noch ist die "Chance", dass "endlich" mal 3 Zweitvertretungen gleichzeitig aufsteigen, intakt.
Nürnberg II in der Relegation gegen Lok
Mainz II
Schalke II
und so gesehen als Bonus noch Jeddeloh II....
Nächste Saison 5 II.MS in der 3.Liga, übernächste Saison mehr als ein halbes Dutzend...ich gönn's ihnen![]()
Die Zwischenbilanz, die man nach dem (knappen) ersten Saisondrittel und vor der Pokalpause ziehen kannn, bleibt auf Grund der die Monster-Auftaktserie mit 6 Niederlagen (0:2 gg. Magdeburg II, 0:3 in Greifswald, 0:1 in Chemnitz, 2:3 gg. Babelsberg, 1:2 bei BFC Preussen, 0:2 gg. Jena) natürlich nachwievor äußerst bescheiden. Immerhin konnte dann erstmal die Defensive stabilisiert werden, so dass es am 7.St. zu einem 0:0 in Halle beim bis dahin verlustpunktfreien Spitzenreiter reichte.
Nach einer erneuten Heimniederlage (0:1) gegen den aktuellen Dritten Rot-Weiß Erfurt gelang gegen den BFC Dynamo endlich der erste, etwas glückliche Sieg (2:0), einem erneuten Rückschlag beim Überraschungsteam Luckenwalde (0:1 in der Nachspielzeit) folgte zuletzt das überraschende 3:0 gegen den Tabellenvierten Altglienicke, gegen die wir sonst zu Hause i m m e r, und zumeist klar, verloren haben.
Mit 8 erzielten Toren haben wie jedoch weiterhin den schwächsten Angriff der Liga. Bleibt es beim puren Abstiegskampf, eventuell erleichtert durch die Hoffnung, der Einäugige unter den Blinden (das wären 2 oder 3 weitere Teams mit sehr wenig Punkten) zu sein?
Hoffnung macht mir auch, dass eine Entwicklung der jungen und größtenteils neu zusammengestellten Mannschaft unübersehbar ist. Sorgen bereitet mir wiederum, dass der quantitativ dünne Kader durch Langzeit-Verletzung (Langner, Friedrich, Bunge) und aktuell ja auch -Sperre (Weigel) nicht ausreichtend wettkampftauglich sein könnte, obwohl man mit der Verpflichtung von Nils Lihsek (ehemals Chemnitz) noch mal nachgelegt hat.
Jetzt also erstmal das Derby-Doppel (Pokal und Liga) in Mordor...ähh..Prostheissa, wo wir jeweils krasser Außenseiter sind.
Danach aber 4 Spiele gegen Gegner unserer "Kragenweite" (Hertha II und Meuselwitz zu Hause, Zehlendorf und Eilenburg auswärts), in denen wir unsere aktuelle magere Punktbilanz von 7 Punkten aus 11 Spielen mindestens verdoppeln müssen, um eine halbwegs akzeptable Ausgangsposition für die Rückrunde zu bekommen.
Auszug aus der Stellungname des Vereins:
"...Wir kritisieren das Urteil gegen Julian Weigel als unverhältnismäßig und weltfremd und die mündliche Begründung als höchst bedenklich. Vorgeworfen wird ihm, dass er mit hoher Geschwindigkeit und Intensität einen HFC-Anhänger zu Fall gebracht habe, der – auch in den Augen des Sportgerichts – ohne jeden Zweifel unerlaubt das Feld betreten und eine körperliche Auseinandersetzung mit unserem Spieler Philipp Wendt gesucht hat. Dieses Verhalten Weigels – nicht des Anhängers! – sei eine Art „Brandbeschleuniger“ für „alles, was danach passiert ist“ gewesen. Damit gemeint ist die Jagd auf Spieler der BSG Chemie Leipzig durch zahlreiche auf unsere Mannschaft zustürmende, teils vermummte HFC-Anhänger. Unser Team musste sich in größter Not in die Kabine flüchten.
Diese Auslegung des Sportgerichts weisen wir mit aller Entschiedenheit zurück. Julian Weigel hat in einer hochemotionalen, äußerst unübersichtlichen Situation, in der sich unsere Mannschaft von Polizei und Ordnungsdienst ungeschützt auf dem Feld befand, zurecht die Bedrohung seines Mitspielers durch einen gegnerischen Anhänger erkannt. Um seinen Mitspieler zu schützen, sah er sich zu schnellem Handeln gezwungen. Dafür brachte er den Angreifer durch ein Stoßen mit beiden Händen zu Fall. Der Angreifer wurde so wirksam an weiteren Angriffen auf den Mitspieler gehindert, augenscheinlich ohne eine Verletzung davonzutragen. Im Gegenteil: Der HFC-Anhänger stand unmittelbar danach wieder auf und suchte klar erkennbar die erneute Konfrontation mit unseren Spielern. Es wird deutlich: Julian Weigel hat das von dem Angreifer ausgehende Aggressions- und Bedrohungspotenzial vollkommen richtig eingeschätzt.
Julian Weigel soll hier für ein für jedermann nachvollziehbares Handeln, das anderswo als Beispiel für „Zivilcourage“ gelten würde, für fünf Spiele aus dem Wettbewerb entfernt und unsere Mannschaft dadurch erheblich benachteiligt werden. Dies ist für uns in keiner Weise hinnehmbar.
Mehr noch: Das Urteil sendet die so eindeutige wie fatale Botschaft: Sehen sich Spieler und Mitspieler mit aggressiven gegnerischen Zuschauern, die auf dem Feld nichts verloren haben, konfrontiert, so sollten sie sich besser nicht zur Wehr setzen, möchten sie von der Sportgerichtsbarkeitnicht für lange Zeit gesperrt werden. Noch schlimmer: Machen sie von ihrem Recht auf Selbst- und Fremdverteidigung Gebrauch, so gelten sie in den Augen der Sportrichter anschließend als Verursacher („Brandbeschleuniger“) weiterer Aggressionshandlungen durch Zuschauer auf dem Feld. Dies ist für uns eine skandalöse Argumentation des Sportgerichts. ..."
Dazu will ich noch erwähnen, das der vorsitzende Richter des NOFV-Sportgerichts, welcher dieses skandalöse Urteil verkündete, Steffen Tänzer, Vorstandsmitglied des FC Eilenburg ist. Die sind, absehbar, direkter Konkurrent im Abstiegskampf der RLNO und treffen am 16.St. auf Chemie. Und zumindest bis zu diesem Spiel wäre der Julian Weigel dann gesperrt...![]()
Sind die Nachfolgeversuche vom FC Sachsen eigentlich noch existent?
Im Prinzip ja, es handelt sich um diesen hier LFV Sachsen Leipzig
Der hat in den letzten Jahren eine recht skurrile Entwicklung genommen. Dazu von mir an o. g. Stelle demnächst ein paar Zeilen.
Heute vor 75 Jahren wurde die BSG Chemie Leipzig gegründet. Anlass war eine der vielen Neu- und Umorganisierungen im DDR-Sport.
Die BSG Chemie ging aus der ZSG Industrie Leipzig hervor. Diese wiederum war ein Zusammenschluss von mehreren Leipziger Vereinen im Leipziger Westen und qualifizierte sich als 1. Leipziger Verein für die 1949 ins Leben gerufene DDR-Oberliga.
Mit dem Spielort Leipzig-Leutzsch und einigen alten Spielern war man zudem in der Tradition des Vorkriegs-Großklubs TuRa Leipzig, welcher bis zum Kriegsende in der Gauliga spielte.
Chemie gewann 1951 auf Anhieb die DDR-Meisterschaft, überstand in den folgenden Jahren die Abwerbung von Spielern zum Armeesportklub, wurde 1954 nochmal Vizemeister, musste aber noch im gleichen Jahr sein Team an den neugegründeten SC Lokomotive "abgeben".
Die BSG war dann neun Jahre nur unterklassig (Bezirksklasse) vertreten und "erhielt" erst 1963 den Oberliga-Platz zurück, als die beiden Leipziger Klubs SC Lokomotive und SC Rotation zum "Leistungszentrum" SC Leipzig fusioniert wurden und der "Rest" Leipzigs zweiten Oberliga-Platz zugesprochen bekam. Aber nicht SC Leipzig, sondern die Aussortierten der BSG Chemie gewannen 1964 sensationell die Meisterschaft, zwei Jahre später noch den Pokalwettbewerb. Bis Anfang der 70er Jahre hielt Chemie der durch die Sportpolitik der DDR festgelegten Hierarchie gegen, danach war man quasi nur noch "Farmteam" des inzwischen als 1.FC Lokomotive spielenden "Leistungszentrums".
Nach der Wende fusionierte die BSG Chemie mit Böhlen zum FC Sachsen Leipzig, welcher nach mäßigen sportlichen Erfolgen im Jahr 2011 eine erneute Insolvenz nicht überstand und aus dem Spielbetrieb ausschied.
Die heute aktive BSG Chemie Leipzig ist eine Neugründung des Jahres 1997, als Förderverein des FC Sachsen und zum Schutz der Namensrechte angelegt (und mit einer Schachabteilung! aktiv).
Erst 2008 veranlassten vom FC Sachsen abgewanderte Fans die Teilnahme der "neuen" BSG Chemie am Spielbetrieb in der untersten Spielklasse, was sich dann bis zum jetzigen Istzustand fortsetzte.
Alles anzeigenWar schonmal jemand in Gräfenhainichen im dortigen Sportforum?
Traf am Wochenende jemanden der mit einem gelb-blauen Shirt mit VfB GHC herumlief, worauf ich mir erst keinen Reim machen konnte. Kurz geplaudert und nun weiß ich zu DDR-Zeiten BSG Aktivist Gräfenhainichen, Sportforum Aktivist soll prima sein etc. Bisher kannte ich in Sachen Gräfenhainichen nur Ferropolis.
Flugs noch Telefonnummern ausgetauscht und ich bin herzlich eingeladen.
Würde ich mir natürlich eine Wochenend-Tour basteln wollen, bestenfalls noch mit einem Heimspiel der BSG Chemie.
Gibt es eigentlich für einen Touristen wie mich überhaupt eine Chance mal an eine Karte im AKS zu kommen? Ihr seid ja meist mit 4999 ausverkauft, und in den Gästeblock möchte ich nicht.
Luuusdiiisch, deine direkte Anfrage bezügl. Chemie hätte ich jetzt glatt übersehen, aber die Frage zu Gräfenhainichen fand ich interessant... Zu letzterem kann ich leider auch nichts beitragen, außer dass es sich um den Gremminer See (mit Ferropolis) gut mit dem Fahrrad fahren lässt, von da aus auch an die Goitzsche bei Bitterfeld und einiges mehr.
Karten für die BSG gibt es hier : https://etix.com/ticket/v/16830…-chemie-leipzig
Könnte mir vorstellen, dass die uninteressanten Spiele gegen die üblichen Verdächtigen nicht ausverkauft sind, da gibts sicher Karten. Aber das lohnt sich dann ja auch nicht so richtig, weil halt keine Gäste da sind...
Nöö, bei Chemie isses immer geil ![]()
Dazu gehört dann auch Sonneberg in Thüringen, oder? Weil der Dialekt der dort gesprochen wird, hört sich für mich auch an wie fränkisch und nicht thüringisch.
Eeeexakt. Ein Teil meiner Familie wohnt dort. Gehste mit in die Kneipe, verstehste (so gut wie) nix ![]()
Eine "Fußball-Hochburg" war Görlitz eigentlich nie, auch nicht zu DDR-Zeiten, daher ist die Zuschauerzahl okay.
Ich erinnere mich an WAMA Görlitz,aber auch die waren allenfalls zwei Jahre in der damals zweitklassigen Liga der DDR.
Wie der Zuschauerzuspruch in Görlitz zu DDR-Zeiten war, kann ich auch nicht sagen.
Allerdings kann ich mich gut an die "Nuller"-Jahre erinnern, als der NFV Gelb-Weiß in der Sachsenliga Gegner des FC Sachsen II war. In der Sachsenliga waren die Görlitzer über etliche Jahre hinweg Zuschauerkrösus, der Zuschauerschnitt der 1.Saison nach dem Aufstieg im Jahr 2000 ist mit 883 Zs. angegeben! Auch in den nächsten ca. 10 Jahren bewegte sich das immerhin so um die 500 bis 600 Zs.. In den letzten Jahren vor dem Rückzug in die Kreisoberliga (2016) ließ der Zuschauerzuspruch dann sukzessive nach.
Wenn’s der Abstieg doch eh regelt, warum muss der Meister der Verbandsliga Bremen dann in eine Aufstiegsrunde?...
Bezüglich der Regionalliga-Problematik ist diese Frage bzw. "Vergleich" sicherlich nicht ernst gemeint. ![]()
Doch. Der Bereich der Regionalliga Südwest wäre bei 22/5 benachteiligt.
Richtig, ihnen wird aber im Prinzip nichts weggenommen, der Status Quo bleibt erhalten. Große Gewinner wären natürlich Bayern, Norden und Nordost, da ihre Regionalligen massiv aufgewertet würden. Ich glaube aber, dass es leichter ist, durch eine Reform Gewinner hervorzubringen als Verlierer.
Klar ist die RL Südwest, nur nach Mannschaftszahlen gerechnet, der dickste Brocken. Dies könnte aber abgemildert werden, wenn die RL Südwest, und die RL Bayern innerhalb des RV Süd (analog der beiden Oberligen im NOFV) angeglichen werden. Organisationsbasis sind immer noch die Regionalverbände, und keine -wie auch immer-GmbH.
Doch. Der Bereich der Regionalliga Südwest wäre bei 22/5 benachteiligt.
Blödsinn. Wem willst du den weismachen, dass die RL-Südwest mit diesen ganzen Gurkenvereinen was besseres ist, als die anderen Regionalligen?
..-Mein Gefühl sagt mir: Trotz der mittlerweile über 40 Klubs, die eine Reform fordern, wird sich nichts ändern, halte aber 22/5 mittlerweile am wahrscheinlichsten, da es hierbei die wenigsten Verlierer bzw. Benachteiligten gibt.
... und es der geringfügigste Eingriff in das derzeit existierende Gesamtkonstrukt wäre.
Sollte sich 22/5 durchsetzen, werden die Drittligisten als Gegenleistung einen festen Startplatz im DFB-Pokal fordern. Zum einen, um die Anzahl der englischen Wochen zu verringern, zum anderen wegen der finanziellen Planungssicherheit.
Die Folge wäre eine Reform des DFB-Pokals, was vor wenigen Jahren von den DFL-Spitzenklubs abgelehnt wurde...
Eine 22er-Liga mit 5 Auf/Absteigern ist sicher recht heftig - und genau deswegen müsste man den 3.Ligisten auch ein "Angebot" machen, wozu sich eine Reform des DFB-Pokals meines Erachtens geradezu anbietet.
Diese Reform halte ich auch aus anderen Gründen gerechtfertigt: Der "Tag der Amateure" ist doch schon mal eine Mogelpackung, wenn in etlichen Landespokalwettbewerben 3.Ligisten, also Profiteams, mitspielen, manchmal das Finale gar unter sich ausmachen (welches u.U. auch noch sportlich wertlos ist, wenn ein Finalist sich bereits über die 3.Liga-Platzierung qualifiziert hat) . Dagegen sind in anderen Landespokalwettbewerben die besten Teams gerade mal 5.- und 6. Ligisten. Diese sehr unterschiedlichen Ausgangspositionen würden sich etwas angleichen, wenn die Landespokalwettbewerbe ohne die 3.Ligisten ausgetragen werden. Die Landespokalsieger treten dann vor der 64er-Hauptrunde erstmal in Playoffs mit den 3.Ligisten an (die Zahlen geben es her, dass bspw. Platz 1-5 der 3.Liga dort nicht antreten müssen und bereits für die 64er Runde qualifiziert sind).
Für die 3.Ligisten wäre es also der Tausch von (wenn man bis in's Landespokalfinale kommt) von 4...5 oder 6 Pflichtspielen in den "Dörfern" gegen 4 zusätzliche Pflichtspiele in der Liga. Im Pokal hätte man die gleiche Ebene, wie das Landespokalfinale "frei Haus".
Außerdem müssen, soweit mir bekannt, nur die Vereine der 1. und 2. Bundesliga Nationalspieler in den Länderspielfenstern abstellen.
Die 3.Liga könnte also in den 4 Länderspielfenstern an den Wochenenden regulär Spieltage austragen, da deren Vereine diese Termine nicht mehr für den Landespokal benötigen.
Saisoneinstand auf für mich ungewöhnliche Art und Weise: Kreispokal in Ostholstein in Grömitz, SC Cismar (KreisligaA) gg. SG Sarau/Bosau (Verbandsliga) 0:2, (Zs. schätzungsweise 80), passendes Getränk incl. 😁