Gestern muss man sagen: Mit dem Punkt war man wirklich mehr als gut bedient. Die erste Halbzeit war wie schon ein Vorredner schrieb zum Einschlafen, Fußball zum Abgewöhnen. In der zweiten Halbzeit hatte der SSV zwar mal kurze, bessere Phasen, aber insgesamt war Pforzheim klar die spielbestimmende Mannschaft.
Das Tor des SSV schien wie vernagelt Teufelskerl Binanzer mit einer Parade nach der anderen. Und wenn er mal geschlagen war, rettete irgendein Abwehrspieler in höchster Not. Das einzige Highlight aus SSV-Sicht war das wirklich stark herausgespielte Führungstor, ansonsten war der Auftritt sehr glücklich.
Nach dem Ausgleich, mit dem eigentlich jeder gerechnet hatte, dachte ich nur noch: bitte schnell abpfeifen, damit wir wenigstens den einen Punkt mitnehmen. Am Ende war es dann genau so, und damit kann man zufrieden sein.
Die Punkte, die wirklich schmerzen, sind eher die unnötige Niederlage in Villingen nach 3:0-Führung und den verschenkten Sieg in Neckarsulm nach dem Elfmeter.
Unser Abgang Prokopchuk der ja seine Mutter pflegen muss und deshalb gleich wieder ging, hat gestern übrigens im Pokal gegen den HSV 43 Minuten bekommen.