Beiträge von Bredi

    Downings langjähriger Mitstreiter Glenn Tipton mal solo. Allerdings ist Tipton nicht gerade ein begnadeter Sänger. Mit einem anderen Frontmann wäre das Album möglicherweise besser geworden.


    KK Downing macht jetzt seine eigene Version von Judas Priest und hat u.a. Tim Owens ins Boot geholt. Hier die erste Single:



    Als Krönung enthält das Debütalbum noch Songtitel wie "Hail for the Priest" und "Return of the Sentinel". Nennt man sowas Anbiederung an die Zielgruppe?

    Das wollte ich grad auch posten. Aber Du bist mir zuvor gekommen. :)


    Allerdings überzeugt mich die Nummer nicht besonders. Hoffen wir, dass der Rest besser ist. Und die Zielgruppe ist ja klar. ;)

    Eine Meldung aus Reutlingen


    Ein dritter Torspieler, dazu ein weiteres Talent, das aus der U19 des SSV in den Oberliga-Kader aufrückt: Auch wenn der Kreuzeicheklub große Teile seines Personals für die neue Spielzeit bereits zusammen hat, gibt es weitere punktuelle Kaderverstärkungen.

    Weisheit macht Trio im Tor komplett

    Mit Jerome Weisheit kommt ein junger Torspieler vom TSV Essingen, der in der Jugend des VfB Stuttgart ausgebildet wurde. Der 21-Jährige lebt in Baltmannsweiler und ist staatlich geprüfter Sportassistent. »Nach der Verletzung von Enrico Piu in der zurückliegenden Saison und den daraus resultierenden Umständen war klar, dass wir mit drei Torspielern in die neue Runde gehen«, sagt Danijel Baric, sportlicher Leiter der ersten Mannschaft. Tim Zemmer habe seine Sache als U19-Torspieler »sehr gut gemacht und wir sind froh, dass wir ihn weiter bei uns haben«, so Baric weiter. Froh sei man aber auch darüber, mit nun drei guten Torhütern für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. Baric: »Jerome kann auf eine sehr gute Ausbildung beim VfB zurückschauen. Bei seiner letzten Station in Essingen hat er bewiesen, dass er sich auch im Aktiven-Bereich durchsetzen kann.

    Sanyang steigt auf

    Aus der eigenen U19 steigt Muhamed Sanyang in den Oberliga-Kader auf. Der 19-jährige Stürmer, der in Mali geboren wurde und in Stuttgart lebt, lief bereits in der U15 für den SSV auf, wechselte dann zum VfB und ging schließlich für die Stuttgarter Kickers auf Torejagd, ehe er im Sommer 2020 wieder an die Kreuzeiche zurückkehrte. »Muhamed ist ein sehr talentierter Spieler, der in der Offensive vielseitig eingesetzt werden kann«, sagt Danijel Baric.»Durch sein hohes Tempo und seine gute Technik gewinne er sehr viele Offensiv-Zweikämpfe. »Wir freuen uns, einem weiteren Spieler aus der U19 die Chance geben zu können, sich bei den Aktiven zu beweisen.«

    Auch Freiberg will gegen den Nichaufstieg klagen.



    Auch der SGV Freiberg Fußball geht gerichtlich gegen die Verbandsentscheidungen vor.

    In den letzten Wochen haben wir intern viele Überlegungen angestellt wie wir als Verein mit der Corona Pandemie und der damit zusammenhängenden Saisonunterbrechung umgehen. Als der Verband sich ein Meinungsbild einholte, hatten wir uns eine sportliche Lösung unter Einhaltung der Hygienekonzepte und einer verkürzten Vorbereitung auch nach dem 9.Mai gewünscht und im Rahmen unserer Möglichkeiten auch gefordert.

    Schaut man die jetzige Situation an, wären Spiele im Juni nicht unrealistisch und eine sportliche Beendigung der Hinrunde absolut möglich gewesen.

    In der Annahme und dem Vertrauen, dass unser Verband eine Lösung finden würde von der möglichst viele Oberligisten UND (!) Regionalligisten profitieren würden, hielten wir uns öffentlich zurück.
    In unseren Überlegungen gibt es davon zahlreiche!

    Auch haben uns die vielen Wutreden und öffentlichen Meinungen überrascht, denn diese entsprechen nicht unserer Vorstellung eines respektvollen Umgangs unter Sportlern.

    In einer Pandemie, die allen zu schaffen macht, sollte es oberste Priorität sein so viele Interessen wie möglich zu befriedigen und so wenig Verlierer wie möglich zurückzulassen - verloren hat der Sport sowieso schon genug.

    Die Entscheidung des Verbandes und dessen fragwürdige Kommunikationspolitik hat ein sehr einseitiges Interesse offenbart die Regionalligisten allein in dieser Ausnahmesituation zu begünstigen. Kleinere Vereine, die ebenfalls von der Pandemie getroffen sind und ohne Schuld um den Lohn ihrer Arbeit gebracht worden sind, allein zu lassen, finden wir - gelinde gesagt - sehr enttäuschend.

    Diese Enttäuschung kann auch durch ein Gerichtsverfahren nicht beseitigt werden, aber es gibt uns die Möglichkeit die Entscheidung von einer dritten Instanz zu überprüfen. Diesen Schritt werden wir - gemeinsam mit anderen betroffenen Oberligisten - in aller Konsequenz gehen.

    Im Namen des Präsidenten Emir Cerkez

    Eine Meldung aus Großaspach


    Rainer Scharinger übernimmt interimsweise bis zum Saisonende
    Rainer Scharinger wird die SG Sonnenhof Großaspach interimsweise als Cheftrainer in den verbleibenden fünf Partien der aktuellen Spielzeit in der Regionalliga Südwest betreuen. Der 54-jährige Fußballlehrer ist und bleibt Verbandssportlehrer des Badischen Fußballverbands und sieht das ehrenamtliche Engagement beim Dorfklub als Freundschaftsdienst in einer für die SG schwierigen sportlichen Zeit. Unterstützt wird der gebürtige Karlsruher dabei von Marcus Lauer, der als Co-Trainer fungieren und das Assistenzteam ergänzen wird. Scharinger war in der Vergangenheit als Trainer für den SV Sandhausen, den Bahlinger SC, den VfR Aalen, den Karlsruher SC sowie den SCR Altach tätig und arbeitete zuvor unter anderem als Co-Trainer unter Ralf Rangnick bei der TSG 1899 Hoffenheim. Seit 2014 ist Scharinger als Verbandssportlehrer beim Badischen Fußballverband angestellt und dort für die Aus- und Fortbildung der Trainer sowie die Talentförderung zuständig.

    Michael Ferber, Vorstandsmitglied: „Ich möchte mich bei Rainer für seine große Bereitschaft und einen echten Freundschaftsdienst herzlich bedanken. Natürlich ist der Klassenerhalt so gut wie sicher, dennoch ist es für den ganzen Verein und alle SGler wichtig, sich in den letzten Partien so teuer wie möglich zu verkaufen. Ich freue mich deshalb sehr, dass Rainer hier nun als Cheftrainer verantwortlich ist.“

    Rainer Scharinger, Cheftrainer: „Ich habe hier vor über 30 Jahren mein erstes Trainingslager mit dem KSC absolviert, kenne die Verantwortlichen bei der SG auch daher schon seit vielen Jahren und pflege freundschaftliche Verbindungen nach Aspach. Deshalb war für mich auch sofort klar, dass ich den Verein in dieser sportlich schwierigen Phase unterstützen werde. Für uns wird es in den verbleibenden Wochen nun vor allem darum gehen, dass wir zusammenhalten, an einem Strang ziehen und gemeinsam nochmal alles raushauen.“

    Beispiele für andere Lösungen gibt. Sportchef Lutz Siebrecht: „Die Spiele im WFV-Pokal werden im Mai ausgetragen – da hätte man doch auch ohne weiteres bis Ende Juni weitere Oberligaspiele und die Relegationsspiele austragen können.“

    Mal wieder das typische asoziale Verhalten der Kickers. Andere Vereine und deren Finanzen sind ihnen scheißegal so lange sie nur irgendwie ihre eigenen Ziele verwirklichen können. Dabei sind sie nicht einmal erster. Das ist dermaßen absurd. Ich hoffe denen steht das Wasser finanziell bis zum Hals. Eine Insolvenz würde diesen Egoisten mal ganz gut tun.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Kickers vor Gericht Erfolg haben, weil in den BW-Statuten explizit drin steht, dass es "in der Regel" keine Aufsteiger gibt, wenn nicht mindestens die Hälfte der Spiele ausgetragen worden sind. Allerdings gibt es in der OL RPS und in der OL Hessen meiner Kenntnis nach einen solchen Passus nicht, so dass sich Trier und Fulda durchaus Chancen ausrechnen dürfen, gerichtlich ein Aufstiegsrecht durchfechten zu können. Was dann mit Freiberg passiert, muss ich zeigen. Aus meiner Sicht hat auch der SGV keine juristische Handhabe, um aufzusteigen. Wobei es natürlich auch hochgradig ungerecht wäre, wenn Fulda und Trier hochgehen würden und Freiberg nicht.


    Eins ist mir aber mittlerweile klar. Mehr als zwei Absteiger aus der RL SW wird es nicht geben. Alles andere würde gegen die Grundsätze von Treu und Glauben verstoßen. Doch auch ich bin gespannt, ob es Aufsteiger geben wird.

    Nur durch Zufall bin ich gerade auf das hier gestoßen. Die Jungs sind aus Dortmund, waren mir aber bisher kein Begriff.


    Eine Meldung aus Degerloch


    KICKERS GEHEN GERICHTLICH GEGEN VERBANDSENTSCHEIDUNGEN VOR
    Nach umfangreicher Abstimmung in den Gremien und vor allem auch mit den anderen betroffenen Vereinen haben die Stuttgarter Kickers entschieden, die Entscheidung der Verbände, die Oberliga-Saison 20/21 ohne Aufstiegsmöglichkeit zu annullieren, nicht hinzunehmen und haben beim Landgericht Stuttgart entsprechende Anträge auf den Erlass einstweiliger Verfügungen eingereicht. Kickers Präsident Professor Dr. Rainer Lorz: „Wir gehen weiterhin davon aus, dass die Vorgehensweise der Regionalliga Südwest GbR und der Oberliga Baden-Württemberg nicht in Ordnung ist und beschreiten deswegen zur Klärung den Weg vor die ordentlichen Gerichte.“ Vertreten werden die Kickers von ihrem langjährigen Partner, der Stuttgarter Sozietät Wüterich Breucker und insbesondere dem Anwalt Dr. Marius Breucker, der als einer der renommiertesten Anwälte im Bereich des Sportrechts gilt. Auch die anderen betroffenen Vereine werden gegen die Entscheidung vorgehen. Eintracht Trier hat wie die Kickers schon erste offizielle Maßnahmen ergriffen und eine Beschwerde beim Berufungsgericht der Regionalliga Südwest GbR eingelegt, andere Vereine werden auf verschiedenen Wegen folgen. Rainer Lorz: „Wir werden für unseren Verein kämpfen und hoffen, dass das Gericht den von uns vorgebrachten Argumenten und Gesichtspunkten folgt.“
    Zumal es ja – auch von den direkt betroffenen Verbänden – Beispiele für andere Lösungen gibt. Sportchef Lutz Siebrecht: „Die Spiele im WFV-Pokal werden im Mai ausgetragen – da hätte man doch auch ohne weiteres bis Ende Juni weitere Oberligaspiele und die Relegationsspiele austragen können.“ Derzeit sei durch die Impfungen und durch die sinkenden Inzidenzzahlen ohnehin allerorts eher eine Aufbruchstimmung spürbar, Biergärten werden geöffnet – da hätte man, so Siebrecht, auch die Zeit finden können, die noch ausstehenden Spiele der Vorrunde und die Relegationsspiele auszutragen. Siebrecht: „Bei unseren beiden Freundschaftsspielen am Freitag und am Samstag gab es keinerlei logistische oder organisatorische Probleme. Keine einzige. Alle Spieler und Trainer wurden vor Anpfiff getestet und alle hielten sich an das Hygienekonzept. Wenn man das sieht, kann man die Entscheidung der Verbände erst recht nicht verstehen.“