Beiträge von Manfred

    Einfach mal Quellen nennen. Die Sache konkret und mit richtigen Aussagen belegen.

    Dann wird man sehen. Was genau passiert, was sagt die Verbandssatzung? "Fusionieren", Spielgemeinschaft, erste Mannschaften zusammenlegen usw. - Da gibts verschiedene Möglichkeiten.

    Soweit ich weiß, hat RB Leipzig den Standort gezielt ausgesucht, weil da "marketingtechnisch" und vom Potential her ein "Lücke" war und eben die Satzung des SFV eine Lücke hatte

    Was heißt Lizenz kaufen? Das geht gar nicht.

    Man kann die Teams irgendwie fusionieren und dann das Startrecht wahrnehmen. Ob das satzungsechnisch im HFV so einfach geht, müssten Experten hier mal erklären.

    RB Leipzig hatte eine Satzungslücke des Sächsischen Verbandes ausgenutzt und sich das Startrecht des SSV Markranstädt erkauft erschlichen übernommen.

    Selbstverständlich gibts Statuten. die sowas regeln. dafür hat man sie ja. Ein Verband muss auch das Interesse haben, seine Runden spielen zu lassen. Um so höher die Spielklasse erst recht.

    Ich habe meine Anmerkung aber gemacht, weil in etlichen Fällen Vereine sich geeinigt haben und der jeweilige Spielleiter auch zustimmt.

    Klar muss nun der WFV entscheiden und er wird das im Rahmen seiner Statuen machen.

    Auf dem ersten Blick witzig, aber...

    Wir stecken in einer bösen Welle und es muss was passieren. Kann nicht sein, dass die Impfverweigerer die Gesellschaft in Geiselhaft nehmen. Wer geimpft ist, hat bei 2G keine Probleme. Und wo zusätzlich aktueller Test verlangt wird (übrigens auch bei meinen Klienten, was de facto nicht durchführbar ist), der darf sich "bedanken" bei den Sturköpfen.

    Wenn man die Historie so betrachtet: die Bodenseeregion war nie dauerhaft im Fußball wirklich oben.

    Hat das was mit der Mentalität dort zu tun? Man lebt in einer wunderschönen Gegend mit entsprechender Kultur, Essen, netten Mitmenschen usw.

    Warum unter der Woche intensiv trainieren und Samstags in der Oberliga oder höher sich abstressen, wenn man abends beim Viertele am Seeufer sitzen kann oder Samstags wandern und hinterher gut einkehren zum Essen und Trinken? Seegarten Allensbach, Insel Reichenau, Meersburg und Hagnau...:lachen:

    Schön. Hilft aber beim Unertl Weißbier nicht. Das kommt trotz langer Ruhe einem manchmal beim knacken des Kronkorkens entgegen.

    Nun ja, es ist trotzdem ein super Bier. Zählt der "Überschuss" halt als Angels Share. :lachen:

    Die Bayern ziehen das

    durch.

    Fürth erlebt das Schicksal des kleinen soliden Vereins, der seriös und fleißig nach oben kam, aber im modernen teuren Eventfussball einfach nicht mithalten kann. Statt brutal mauern und auf Fehler des Gegners lauern, versucht man - auch weil der Kader so gestrickt ist - offensiv mutig spielerisch aufzutreten.

    "Elf Freunde sollt ihr sein" und "geht's naus und spuits Fußball" - das war mal.

    Tragisch und symptomatisch.

    Tucher ist in der Tat aus all den Fusionen, Rechte aufkaufen und Braustätten stilllegen, weiter versemmeln an groß und noch größer Bierkonzerne usw. übrig geblieben. Da die zwischenzeitliche Großmarke Patrizier zurecht ein übles Image hatte, wurde dann Tucher (immerhin eine alte Nürnberger Traditionsfirma) als Markendach gewählt.

    Früher wurden all die alten Brauereien / Marken Grüner, Humbser, Lederer, Zirndorfer etc.in Billigbieren verwandelt und schließlich abgeschafft/stillgelegt.

    Es gab da mal den Werbespruch: "frank und frei - Patrizierbräu". Wir machten in unserer Jugend 70/80er daraus "kotz und spei - ..."

    Am Schluss wurde alles Bier in der Braustätte in der Fürther Südstadt gebraut und die alte Firmenadresse der Tucher in der Nürnberger Nordstadt war nur noch eine Briefkastenfirma.

    Dann allerdings kam ein erstaunlicher Wandel. Man erkannte, so gehts nicht weiter. Alte Label wie Grüner, Lederer und Zirndorfer wurden wiederbelebt und nach alter Rezeptur gebraut. Heraus kamen "back zu the roots" wirklich gute Biere. Wobei das Massengeschäft immer noch läuft.

    Eine Erfolgsstory ist das Grüner. Beim Abriss/Umzug der Braustätte Fürther Südstadt in die neue Brauerei in Fürth-Süd wurden die alten Braubücher und Rezepte gefunden. Ein engagierter Fürther Braumeister überredete die Chefs dazu, probeweise mal Grüner Hell wieder zu brauen. Schlug ein wie eine Bombe und wird mittlerweile von Tucher auch bundesweit in ausgewählte Märkte geliefert. Ist kein Superbier, aber ein typisches ehrliches Helles süddeutscher Brauart. Vermutlich haben die "alten Säcke" Ü70 sich erinnert "ach ja das schmeckt ja wie damals" und die Jungen springen auch drauf an.

    Der Chef der Tucher ist übrigens Präsident der SpVgg (Greuther) Fürth,da spielt natürlich auch Marketigstrategie eine Rolle, aber auch ehrlicher Lokalpatriotismus.

    Es stimmt aber auch, Tucher braut auch Massenware und solche obskuren Fakedinger wie Falkenfelser. Die haben halt alles im Programm. :lachen:

    Schmankerl am Rande: die moderne neue Braustätte liegt in Fürth Süd, aber auch ein Stück auf Nürnberger Gebiet. Da gibt es in der Brauerei einen Doppelstrich am Boden grün und rot, der die Stadtgrenze markiert. Da Tucher sich auf uralte Nürnberger Brautradition beruft, kann sie nun in den Kesseln auf Nürnberger Boden brauen und begeht damit ganz legal keinen Etikettenschwindel.

    Ich schlotze gerade einen Pfälzer Riesling von der Deidesheimer Genossenschaft.

    Bier gibts heut abend, vermutlich Edelstoff.

    Was heißt Niemandsland? Das ist ein - wenn auch dünner besiedelter -Teil Frankens mit schöner Landschaft und Sehenswürdigkeiten.

    Auch lokale Brauereien sind dort zu finden, wenn auch nicht so zahlreich wie in Oberfranken. Auch in Bad Neustadt (wie der Name verrät Kurstadt), gab es Brautradtion. Aber schon länger weggezogen bzw. inzwischen geschlossen und hat mit dem jetzigen, mutmaßlich in Fürth als Discounterware gebrautem Bier nichts zu tun.

    Wie es scheint, ist der Markenname im Zuge des Brauereisterbens bzw. -fusionierns wohl weitergegeben worden. Die Tucher als Dachmarke hat ja eine Reihe früherer fränkischer Brauereien geschluckt bzw. deren Markennamen. Die Palette der Tucher reicht von Massenramschware bis zu durchaus sehr leckeren Bieren. Tucher ist dabei selbst wiederum nur Teil eines größeren Braukonzerns.

    Grade mal gegoogelt: das ist doch dieses Bier, bei dem nicht klar ist ob es aus der ursprünglichen Regionalbrauerei in Bad Neustadt an der Saale oder doch von der Tucher aus Fürth (bzw. dem Nürberger Anteil der Braustätte stammt)? Oder sogar nur noch Markenname eines Discounters ist?

    Es ist immer schwierig und eine sch...Situation für den Sport. Da wirken Faktoren von außen rein, die ein Verband nicht beeinflussen kann. Gerecht sind Entscheidungen dann nie.

    Trotzdem finde ich, der BFV hat im Rahmen des möglichen wieder mal schnell und soweit es geht gut reagiert. Man ist dank weiser Voraussicht auch nicht so "überrascht" wie andere LV.

    Hoffentlich. Aber dann Schreien sie wieder wegen böser Benachteiligung der Türken in Deutschland.

    Fällt aber schon auf, dass alle türkische Vereine in Deutschland mit hohen Zielen durch "Investoren" über kurz oder lang scheitern.

    Wobei, ob türkisch oder deutsch: ich freue mich über jeden Retortenverein, der scheitert.