Beiträge von Klutsch

    Puhh, schwere Kost am TV. Unentschieden geht in Ordnung in diesem chancenarmen Spiel, wobei Union noch die besseren Möglichkeiten hatte. Mit dem Punkt können letztendlich beide Vereine leben.

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    ich weiß nicht, wie in B die Lage ist, aber könnte denn nicht ein Bezirk ein Interesse haben, etwas in ein Stadion zu investieren, zb für Drittligatauglichkeit, und danach eben Miete kassieren ?

    Ja, theoretisch schon - wennn es sich um ein nicht ausgelastetes Stadion handelt und, je nach Stadion, der Denkmalschutz, vorhandene Vereine und die Anwohner mitspielen. In der Praxis sind die Stadien in den Berliner Bezirken durch Vereine aus den jeweiligen Bezirken allerdings bereits nahezu ausgelastet.

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    Es kommt drauf an, wer was und warum macht. Was Viktoria Berlin betrifft: ja, da war/ist einiges merkwürdig mit "Investoren". Fakt ist aber auch: weder Lichterfelder noch Friedrich-Ebert-Stadion können so locker flockig auf die "DFB Anspruchsnormen" 3.LIga gebracht werden. Was nun?

    München ist etwas anders gelagert. Da reichen Grünwalder und Olympiastadion im Prinzip. Nur ist das Oly für 3.Liga überdimensioniert und auch nicht das "Stimmungsstadion" für Fußball. In den 80ern / 90ern stand für die damalige Bayern- und Regionalliga noch das Dantestadion zur Verfügung, das entspannte die Situation.

    Jepp.

    Ich habe kürzlich gelesen, dass sich der Investor bei Viktoria, aufgrund des Spielerpotentials, schon letzte Saison ein sportlich besseres Abschneiden der GmbH gewünscht hätte - offensichtlich ohne Gedanken an eine Spielstätte zu verschwenden. Muss Berlin bzw. seine Bezirke, diesem jetzt (zu Lasten anderer Vereine im jeweiligen Bezirk) ein Stadion zur Verfügung stellen, und wenn ja, warum? Welches gesellschaftliches Interesse besteht an einer Viktoria Profifußball GmbH mit 500 Zs?

    matz hat die Problematik bereits einmal beschrieben:

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    Es ist ohnehin die Frage, ob Vereine wie Ottensen, Türkgücü, Viktoria, BAK, Altglienicke mit 400-800 Zuschauern überhaupt ein öffentliches Interesse darstellen. Jede Investition in ein kommunales Schwimmbad erreicht mehr Menschen und dient mehr der Gesundheit

    Aktuell war bzgl. Viktoria Berlin zu lesen, dass die Alte Försterei (gehört nicht Berlin) und das Olympiastadion (gehört Berlin) zu groß und zu teuer sind und jetzt mit dem Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf wegen der Nutzung des Mommsenstadions verhandelt wird. Dies kann aber nur eine Übergangslösung sein und zudem greift hier der Denkmalschutz bei notwendigen Umbauten. Zu lesen war auch, dass zwar mit dem Bezirk verhandelt wird, aber sich bei den dort spielenden Vereinen (z.B. TeBe) noch niemand von Viktoria gemeldet hat.

    So geht dass mMn einfach nicht.

    Arminia Bielefeld - Union Berlin


    Ein Spiel gleich einer Wundertüte. Auf dem Papier ist Union Favorit, aber Arminia wird bei seinem neuen Trainer aus dem Salzburger RB-Imperium darauf hoffen, einen neuen Rose gefunden zu haben.

    Ansonsten, Union mit den üblichen 5-6 Verletzten, aber mit dem wiedergenesenden Kruse, der hoffentlich mit jedem Spiel mehr wieder richtig in Form kommt.

    Auswärtssieg, und sonst nüscht!

    in München ist die Stadionsituation jedenfalls angemessen. die Stadt besitzt seit 1937 das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße und seit 1972 das Olympiastadion und diese wurden und werden auch künftig den Lizenzanforderungen angepasst und an interessierte Unternehmen und Vereine vermietet

    Genau hier sehe ich den Unterschied zwischen einem (Amateur/Breitensport-)Verein und einer professionellen Fußball-GmbH. Wenn, wie im Beispiel Viktoria Berlin, ein Investor kräftig in die Beine einer Fußball GmbH investiert, sollte er sich bereits auch im Vorfeld Gedanken zur Spielstätte machen und sich nicht darauf verlassen, dass es nach vollendeten Tatsachen (Aufstieg) die Kommune unter Ausübung von medialem Druck schon richten wird.

    Unabhängig davon, hat z.B. Berlin viele Stadien/Sportanlagen aus finanziellen Gründen lange vernachlässigt oder gar ganz aufgegeben.

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    Dass so viele Zuschauer nach der Wende weg waren bei den DDR Vereinen kann ich einerseits "verstehen" (Arbeit im Westen, Westfussball, etc.) und die Enttäuschung, jetzt nicht mehr in der 1.-2. Liga, sondern nur noch in der 3.Liga oder tiefer zu spielen. Gerade die Oberliga Nordost Nord und Nordost Mitte damals waren ja eine Katastrophe, oder?

    Ich erinnere mich noch, dass ich Anfang der 1990er Jahre mal mit meinem Vater (Bremen und FCM-Fan) bei einem FCM-Punktspiel im Magdeburger Ernst-Grube-Stadion (Fassungsvermögen ~40.000 Zs) war, da waren nur noch 800-900 Zs. Danach war er in MD bis zu seinem Lebensende nie wieder im Stadion. Anfang der 1990er hatten die Menschen im Osten tatsächlich andere Interessen und Sorgen, dazu kamen die massive Abwanderung und die Nachwende-Hasardeure im Ostfußball.

    Ich hätte mal eine Frage, gibt es keine Probleme wenn man Google Earth Screenshots postet?

    Da in den Screenshots ein Hinweis auf Google Earth bzw. dem der die Bilder geschossen hat vorhanden ist, vermute ich mal dass das kein Problem ist. Klutsch . Mit Maps gestaltet sich das wohl schwieriger.

    Soweit mir bekannt ist, verursacht das Posten von Earth/Maps Screenshots im privaten/nichtkommerziellen Bereich keine Probleme mit Google. Der Google Vermerk darf auf den Screenshots allerdings nicht entfernt werden. Anders sieht es bei Street View aus.

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    Außerdem halte ich es für schwierig, Sportangebote /Sportanlagennutzer gegeneinander auszuspielen.

    Ich halte Förderung des Breiten- und Freizeitsports für sehr wichtig. Den Bau oder Unterhalt von Profistadien sehe ich jetzt nicht unbedingt als sehr wichtige Aufgabe einer Kommune. Daher fehlt mir das Verständnis, wenn für Deutschland Olympische Spiele gefordert werden während gleichzeitig Schwimmbäder, Sportplätze und Hallen für Breitensport und Schulen fehlen.

    Aber man kann doch einem sportlich ambitionierten und erfolgreichen Verein nicht den Weg nach oben verbauen oder davon abhängig machen, ob da zufällig ein taugliches Stadion rumsteht oder nicht. Wobei wie ich schon sagte, Vereine und DFB auch in der Pflicht sind.

    Ich kenne die Verhältnisse in Hamburg nicht, aber in Berlin werden die Stadien im Rahmen der Berliner Selbstverwaltung von den jeweiligen Bezirken verwaltet. Wobei jeder der 12 Bezirke bereits selber Großstadtniveau hat (zwischen 250.000 und 400.000 Bewohner) Warum sollte der zuständige Bezirk Mitte ein bezirksfremdes Profifußballobjekt eines Investors hier Raum zu Ungunsten seiner eigenen Amateurvereine einräumen? Zumal sich die Situation weiter zuspitzen könnte, wenn das ebenfalls bezirksfremde Lichtenberg 47 wegen der Flutlichproblematik in der RL Nordost umziehen müsste (auch hier ist das Poststadion als Ausweichlösung im Gespräch).

    Die Problematik verschärft sich auch dadurch, dass das Stadion im Berliner Jahnsportpark bekanntlich nicht mehr zur Verfügung steht und andere Stadien (z.B. das Mommsenstadion oder das Stadion Lichterfelde) unter Denkmalschutz stehen, was einen Um-/Ausbau schwierig macht.

    Wenn der Investor mit seiner Viktoria Fußball GmbH Profifußball möchte, gibt es im Olympiastadion neben Hertha bestimmt noch Kapazitäten und andere Amateurfußballvereine stören dort nicht.

    Würde Viktoria auch bevorzugen und wäre auf die ZS-Zahlen in Liga 3 gespannt

    Möglicherweise gehen dann einige enttäuschte Herthaner hin, wenn die mal wieder aus der 1.Liga absteigen sollten...

    Wird wahrscheinlich ähnlich wie beim BAK sein, hauptsächlich Gästefans, Zugezogene, die sich ihren Heimatverein anschauen und Schaulustige, die sich von der Attraktivität der jeweiligen Gästemannschaft angezogen fühlen.

    Einfach nur peinlich, wie die deutschen Vereine in der EL versagen. Liegt das wirklich nur daran, dass es in der EL nur ein Taschengeld zu verdienen gibt?

    Ernsthaft? Hat es für dich als Bielefelder tatsächlich so eine entsprechende Relevanz, ob und wann sich z.B. Hoffenheim aus der EL verabschiedet, dass Peinlichkeit empfunden wird?

    Zumindest in der CL freue ich mich für jeden BuLi Verein der früh ausscheidet und dem weitere CL-Millionen versagt bleiben. Da es in der EL finanziell anders aussieht, interessiert mich hier nur die Länge der Doppelbelastung von Teilnehmern wie z.B. Hoffenheim.

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    Ich hoffe sehr, dass Union mal diese Rolle des Erzfeinds übernimmt, den das wäre nur natürlich.

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    Zumindest in der jüngeren Generation dürfte dies (beidseitig) bereits so sein. Heutzutage singt Herthas Ostkurve bei nahezu jedem Spiel gegen Union, egal wer der aktuelle Gegner auf dem Rasen ist. Nach den Machtverschiebungen in der Fanszene bei Hertha hat das Verhältnis zu Union noch einmal an Brisanz gewonnen.

    Abseits der Ostkurve schaut es mehr nach Rivalität statt Feindschaft aus, zumindest noch.


    die Berliner Herthaner hassen Schalke. War mal hoppen bei Hertha und da wurde in der Kurve öfters gegen Schalke gesungen, obwohl die an dem Tag nicht gegen Schalke spielten.

    Der BCC, trotz Attackemodus, jetzt 8 Spiele sieglos. Noch 12 Spieltage,18 Punkte Rückstand auf EL-Platz 6, 15 Punkte auf Union, aber 0 Punkte auf den Tabellensechzehnten Bielefeld (ein Spiel weniger) und jetzt muss das olle Tantchen zum Wolfsburger Konzernteam...

    Im Artikel steht ja, dass eine Saisonverlängerung derzeit nicht zulässig ist.

    Letzte Saison gab es eine Sonderregelung im erwähnten § 7 der DFB-Spielordnung:

    Wenn es eine Voraussetzung zur Erfüllung der Lizenz war, dann ja. Nur eine Auflage damit die TV Anstalten übertragen können, dann nicht.

    Der Königsweg wäre wohl dem BAK nicht die Lizenz zu entziehen, da offensichtlich Pandemie bedingt, die Liga und auch Deutschland im Lockdown Modus war und dafür die Zahl der Regelabsteiger in dem jeweiligen Szenarien um einen (1) zu reduzieren.

    Dein Königsweg liest sich ganz gut. Allerdings müsste der NOFV dann auch Chemie Leipzig und Lichtenberg 47 mit einbeziehen, da bei beiden Vereinen die 2-Jahresfrist bzgl. Flutlicht mit Ende dieser Saison ebenfalls ausläuft und die Realisierung bis zum Beginn der neuen Saison eher unwahrscheinlich erscheint.


    Der NOFV schreibt übrigens ausdrücklich von Bedingung zur Zulassung beim BAK und hat dies auf seiner Webseite auch extra in Fettschrift gesetzt.

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    Im laufenden Spieljahr 2020/21 hat der BAK 07 die Zulassung nur unter der Bedingung erhalten, dass die Installation der Flutlichtanlage am 30.12.2020 abgeschlossen ist. Hierbei handelte es sich um einen Präsidiumsbeschluss.
    Seitens des NOFV, insbesondere des Spielausschusses, wurde der Berliner AK 07 immer wieder schriftlich und in zahlreichen Gesprächen auf die Problematik des fehlenden Flutlichts als Zulassungsvoraussetzung und im Interesse der Gleichbehandlung aller Vereine hingewiesen. Der NOFV ist hier seiner Rolle als Dienstleister mehr als gerecht geworden, muss aber auch die Vorgaben, die sich Verband und Vereine demokratisch auf Verbandstagen geben, umsetzen.

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    Der SC Verl erweckt den alten Begriff "magdeburgisieren" (bezeichnet die komplette Vernichtung einer Stadt) zu neuem Leben. :rauf: