Beiträge von Fussballromantiker

    VfR Groß-Gerau hält die Konkurrenz auf Abstand
    Im Gruppenliga-Spitzenduell zwischen Groß-Gerau und Langstadt/Babenhausen bleibt es torlos. Derweil muss Dersim-Trainer Yasaroglu gegen Hummetroth ins Tor, da…
    www.echo-online.de


    Laut dem Echo 280 Zuschauer. Sehr gute Zahl und zeigt, welches Potenzial Groß-Gerau immer noch hat. Die hatten früher zu Oberligazeiten wohl immer einen ordentlichen Schnitt, wie mir von älteren Zeitzeugen berichtet wurde.

    FV 08 Hockenheim 2:1 SV Enosis Mannheim


    Kreisklasse A1 Mannheim (9.Liga)

    25.02.2024

    Mindestens 80 Zuschauer


    In der Kreisklasse A kam es am 25.02.24 zum Spitzenspiel in Hockenheim, da der Tabellenführer Enosis Mannheim zu Gast beim Tabellen 4. war. Bei Enosis handelt es sich um einen von griechischen Migranten gegründeten Verein, der im Mannheimer Stadtteil Neckarau beheimatet ist. Bekanntester Spieler ist Sergio Peter, der früher als Profi u.a. für die Blackburn Rovers in England aktiv war, heute aber nicht im Kader stand.

    Die Partie weckte das Interesse von mindestens 80 Zuschauern, könnte aber auch dreistellig gewesen sein, darunter etwa 20-30 Gäste.

    Gespielt wurde auf dem Hauptrasen im Waldstadion des FV 08 Hockenheim, an dem an beiden Seiten jeweils 7 Stehstufen sind und hinter den Toren Grashügel. Das Sportgelände verfügt zudem noch über einen weiteren Rasenplatz und einen Kunstrasen sowie das Vereinsheim, das verpachtet und als Restaurant betrieben wird.

    Der FV 08 Hockenheim (gegründet 1908) gehört zu den großen Traditionsvereinen im Rhein-Neckar-Kreis, zählt der Klub immerhin 20 Spielzeiten in der zwischenzeitlich drittklassigen Amateurliga Nordbaden im Zeitraum von 1945-1978.

    Aktuell lautet die Gegenwart jedoch nur Kreisklasse A, weshalb Derbys gegen Schwetzingen bspw. nicht stattfinden, da diese in der Landesliga spielen.

    Hier hat man derzeit eine willige Truppe, die nochmal ins Aufstiegsrennen eingreifen möchte. Dafür mussten heute allerdings drei Punkte her. Das Spiel war sehr unterhaltsam, spannend und meiner Meinung nach für A-Klasse auf einem spielerisch ziemlich hohen Niveau. Die Gäste waren in der ersten Halbzeit etwas besser, konnten aber die 1:0 Führung nicht in die Pause retten, sondern kassierten kurz vorm Pausenpfiff den unnötigen Ausgleich.

    In der zweiten Hälfte war es ein offener Schlagabtausch mit dem glücklichen Ende für die Gastgeber, die per Konter zum 2:1 trafen und diese über die Zeit brachten.

    Tabellarisch ändert sich mit dem Heimsieg nichts, allerdings rücken die Hockenheimer damit auf drei Punkte an den Tabellenführer Enosis ran.

    Geografisch wären aber Spiele z.B. zwischen Leverkusen, Mönchengladbach, Köln oder Düsseldorf alles Derbys, da in einer bundesweiten Liga und deutlich unter 100 km entfernt. Alles Niederrhein-Derbys.


    Eine eindeutige Definition von Derby gibt es außer beim Stadtderby eh nicht, weil es jeder anders sieht.

    Frankfurt vs Mainz ist geografisch auch ein Derby - Rhein-Main-Derby - aber Frankfurt sieht es wohl nicht als Derby an, Mainz wohl schon eher.

    Bei Frankfurt - Mainz muss man die Historie als weiteren Punkt (wie einige hier schon angemerkt haben) mit einbeziehen. Für Frankfurt ist Offenbach und Darmstadt DAS Derby. Selbst ein Spiel gegen Kaiserslautern wird eher als Derby betrachtet als Mainz, weil seit Einführung der Bundesliga dieses Duell häufig stattfand. Hinzu kommt, dass bis zum Bundesligaaufstieg der Mainzer das Einzugsgebiet zwischen Frankfurt und Kaiserslautern in Rheinhessen hart umkämpft war bzw. Ja immer noch ist.

    Wieso ist Kaiserslautern - Karlruhe ein Derby, Waldhof gegen Saarbrücken aber nicht? :denken:

    Zitat

    KSC vs. FCK: Was ist ein Derby?

    Unter einem Derby versteht man laut DFB ein Spiel zwischen zwei Mannschaften aus der gleichen Region. Oft herrscht eine enorme Rivalität zwischen beiden Vereinen, denn eine Niederlage gegen den direkten Konkurrenten möchte niemand einstecken. Auch die Fans sind bei solchen Spielen oft emotional stark involviert.

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    Das Einzugsgebiet des KSC und FCK überschneidet sich an der Stelle Germersheim/Speyer auf der pfälzischen Seite und Philippsburg auf der badischen.

    Daher die große Rivalität der beiden und auch der Derbybegriff angemessen.

    Das Einzugsgebiet Waldhof - Saarbrücken überschneidet sich dagegen nicht.

    Im Halbfinale kommt es zum Arheiligen-Derby!

    21.03. SG Arheiligen : 1.FCA Darmstadt 19:30 Uhr

    21.03. SG Modau : SKV RW Darmstadt 19:30 Uhr

    Es ist ein brisantes Spiel, eines der großen Südwest-Duelle, aber kein Derby.

    Beide Klubs verfügen über eine recht große Fanszene, die sich nicht leiden kann.

    Das Duell gab es auch schon ziemlich oft, und zwar in sämtlichen Ligen von 1-4, verfügt also auch über die notwendige Historie.

    Magdeburg mit rund 17 000 FCM-Fans in Berlin. :positiv1:

    Ich frage mich gerade, wo die alle waren, als in der Saison 1992/93 1.200 Zuschauer beim Heimspiel gegen Union Berlin waren und beim Spiel in der alten Försterrei nur 600 Zuschauer gegen Magdeburg.... :denken:

    Das gilt ja mittlerweile für fast alle Klubs in Liga 1 und 2. Die Zuschauerzahlen stiegen im Vergleich zu damals durchaus stark an, auch die Auswärtsfahrerzahlen.

    Man muss sich aktuell nur mal die Entwicklung der Mitgliederzahlen bei Union Berlin, Eintracht Frankfurt oder SC Freiburg angucken.

    Schalke und HSV haben derzeit in der 2. Liga einen Schnitt, den sie in den 90ern in Liga 1 nlcht hatten.

    Der Fußball wird immer mal wieder in einem veränderten Format stattfinden mit dem Versuch mehr Menschen zu begeistern als das übliche Fußballspiel, sei es als Keller-Fußball, Futsal oder 4-gegen-4 mit Bande etc.

    Der Grund hierfür liegt im doch sehr langatmigen, oft für den neutralen Zuschauer sehr langweiligen 90-Minuten-Spiel auf einem Platz mit einer Größe von 100 x 64 Metern. Dadurch fehlt es oft an intensiven Zweikämpfen, Dribblings, Torraumszenen und vor allem am Wichtigsten: Toren.

    Dennoch konnten bzw. können alle diese Formate auf Dauer dem klassischen Fußballspiel nicht Stand halten.

    Warum ist das so?

    Weil der Fußball seit den 1920er Jahren ein Massenphänomen ist, das auf der ganzen Welt gespielt wird und in vielen Ländern die Sportart Nr. 1 ist. Es ist ja nicht nur das Spiel an sich, das Generation für Generation in seinen Bann zieht, sondern das ganze Drumherum, das Fansein, wofür man keine zwanzig Mal den Ball hochhalten können muss. Der Fußball ist ein Ort der Begegnung, wo man mit Mannschaftskameraden und Freunden zusammenkommt, mit anderen Spielern und Zuschauern ins Gespräch kommt, aber auch einfach nur allein hingehen und sich das Spiel angucken kann.

    Die Strukturen im Fußball, die Klubs mit ihren Mitgliedern und engagierten Verantwortlichen sind über Jahrzehnte gewachsen, haben somit eine Tradition, die von der einen an die nächste Generation weitergegeben und gepflegt wird.

    Im Fußball mögen nicht immer viele Tore fallen, aber manchmal reicht eben eines aus, um ein ganzes Stadion, eine Stadt, ein Land zum Beben und Feiern zu bringen. Für diese Emotionen und Triumphe wird der Fußball so geliebt. Doch entscheidend hierfür ist neben dem Tor der Jubel und die Begeisterung der Zuschauer bzw. Fanmassen.

    Als ich als kleiner Junge auf dem Bolzplatz das Siegtor erzielte, war bei mir und meinen Mitspielern die Freude groß. Es waren riesige Emotionen, die aus uns herausbrachen. Wir jubelten und grölten zu dritt wie die Wahnsinnigen. Aber das war eben nicht vergleichbar mit dem, was das Siegtor unseres Heimatvereins am vorletzten Spieltag auslöste, mit dem wir Jahre später in die Kreisliga B aufstiegen. Ich hatte das Tor nicht geschossen, ich stand nicht mal auf dem Platz, saß auch nicht auf der Ersatzbank, sondern sprang hinter der Barriere wie verrückt hoch und runter, umarmte die Leute um mich herum, ballte Fäuste und grinste über das ganze Gesicht. Nach Abpfiff stieg noch auf dem Platz eine Party, die für manche erst am nächsten Morgen endete.

    In etwas abgewandelter Form wiederholten sich diese Emotionen immer mal wieder bei Aufstiegen, Pokaltriumphen oder Derbysiegen mit meinen Herzensvereinen.

    Emotionen also, an die der Torjubel vom Bolzplatz zwar rankommt, aber eben nicht von seiner Bedeutung für das Dorf/ die Stadt/ die Fangemeinschaft.


    Um abschließend den Bezug zur Baller League wiederherzustellen:

    Es reicht eben nicht, einen bunt zusammengewürfelten Haufen auf einen Platz zu stellen, ein paar Zuschauer anzulocken, die gar nicht wissen, für welche Mannschaft ihr Herz schlagen soll und irgendwelche „Promis“ mit ins Boot zu holen, um eine Masse zu begeistern.

    Der Fußball lebt nämlich von der Bindung, von der Gemeinschaft!

    Was auch ein Hummels und Podolski nicht verstehen: Wo Geld und Eventisierung die Maxime sind, kann keine Bolzplatz-Romantik aufkommen. Das ist Fake, um es mal mit der Sprache der Hauptzielgruppe zu formulieren.


    Der Fußball muss nicht neu erfunden werden, zumal es Hallenfußball bzw. Futsal ja sogar bereits ganzjährig gibt. Was der Fußball braucht, ist eine Abkehr von der ausufernden Kommerzialisierung. Aber dafür ist die „Baller League“ nicht hilfreich, da sich die Damen und Herren doch auch nur die Taschen vollstopfen möchten.

    Man muss ja nur mal schauen, wer daran beteiligt ist: (Ex-)Fußballprofis (hier mit Effenberg und Sarpei z.B. Zwei, die schon sehr lange im „Geschäft“ sind), Comedian, Rapper, Influencer, also die geballte Mischung aus Geschäftstüchtigen (Nicht falsch verstehen: Ein Felix Lobrecht und ein Kontra K mögen auf ihrem Gebiet erfolgreich sein und da gönne ich ihnen auch jeden Cent).

    Hinzu kommt ein ehemaliger Angestellter der DFL, der für die Vermarktung zuständig ist. Bolzplatz-Romantik - ja nee ist klar :crazy:

    Ist Sascha Mölders als gebürtiger Essener schon immer RWE-Fan oder erst seit seiner aktiven Zeit? Hat ja auch einige Jahre bei Schwarz-Weiß Essen gekickt.

    Wenn du ein eher ruhiges Heidelberg möchtest, musst du während der Semesterferien hin (August, September oder noch besser im März).

    Da ich im März immer Urlaub auf einer Hallig verbringe,wäre der September wohl gut für mich,da in der Regel dann fast keine Schulferien mehr sind.

    Von Duisburg aus ist es auch nicht zu weit entfernt und die Bahnanbindung ist recht gut.


    Sehenswert und von mir auch noch nicht besucht ist Weimar

    Weimar definitiv empfehlenswert. Für mich eine der schönsten thüringischen Städte, dazu auch historisch sehr interessant.

    Heidelberg habe ich drei Mal besucht, zweimal um nicht in Sinsheim verweilen zu müssen. Aber Fachwerk habe ich nicht in Erinnerung, Heidelberg ist im Barockstil gebaut, zumindest die Altstadt

    Auf der Fischergasse sollen Fachwerkhäuser stehen,ob dat aber inne Altstadt ist,weiß ich nicht-Barockstil geht natürlich auch.

    Das wäre so oder so eine Reise wert-außerhalb der Ferienzeiten und der Hauptsaison,dann wird´s dort nicht so voll sein,ich hab´dat nich´so mit Gedränge.

    Allerdings nicht mehr als Tagesfahrt,dat macht mein Rücken nich´mehr mit

    Wenn du ein eher ruhiges Heidelberg möchtest, musst du während der Semesterferien hin (August, September oder noch besser im Mörz).

    Salzgitter ist eine Industriestadt, der drittgrößte Industriestandort Niedersachsens. Besonders bekannt ist sicherlich die ortsansässige Salzgitter AG, ein Stahlkonzern, weshalb Salzgitter auch als Stahlstadt bezeichnet wird. Aber auch VW und z.B. Bosch haben hier große Werke.

    Die heutige Großstadt geht auf die NS-Zeit zurück, als mehrere umliegende Gemeinden zur Stadt zusammengefasst wurden. Ziel hierbei war es, eine gemeinsame Verwaltungsstruktur aufzubauen, um effizient Stahl produzieren zu können, der ja vor allem für die Kriegswirtschaft von großer Bedeutung war. Entsprechend wurde Salzgitter mehrfach zum Ziel alliierter Bombenangriffe und stark zerstört.


    Im Ranking „Hässlichste Stadt Deutschlands“ belegt Salzgitter regelmäßig einen Platz in den Top 10.

    Der DFB in Person von Herrn Frymuth muss doch auch im Jahr 2024 wieder einräumen, dass die Finanzen der Vereine ein Problem bleiben. Natürlich muss man hier differenzieren, zwischen (Ex-)Drittligisten wie Kaiserslautern, die gegen jede Vernunft handeln. Auch Preußen Münster bin ich fast geneigt in diesem Atemzug zu nennen, denn wenn ein Aufsteiger ein Minus von 500.00€ bekannt geben muss, kann das wirtschaftlich nicht vernünftig gehandelt sein.

    Allerdings muss man sich schon die Frage stellen, weshalb immer noch knapp die Hälfte der Liga negative Bilanzen aufweist. In der Summe kann es hier nicht nur an den Vereinen liegen, sondern am System bzw. der Struktur.


    Pro dreigleisige 3. Liga!

    Bredi

    Wie siehst du denn das Ganze? Als wir mit Wormatia dort waren, besuchten das Spiel 345 Zuschauer, darunter mindestens 50 Wormser. Rein von den Zuschauerzahlen sehe ich in Freiberg wenig Potenzial für 3.Lig. Das Stadion könnte aber zumindest für die Regionalliga uneingeschränkt tauglich gemacht werden (für mich als Laie jedenfalls, wie seht ihr das?).


    Es gibt ja bereits eine Kooperation (?) mit Ludwigsburg. Wie siehst du hier die Chancen, dass der Klub dauerhaft nach Ludwigsburg umzieht, es vielleicht sogar zu einer Fusion kommt?