Beiträge von Koebes van Burgh

    Vor dem Hintergrund der aktuellen Posse, die gerade bei den Schwatten aufgeführt wird, ist es erst einmal gut, dass als nächstes ein Auswärtsspiel ansteht. Und dennoch wird es kaum gelingen, das Chaos vollständig von der Mannschaft fernzuhalten, denn schließlich wird auch unter der Woche eine Kabine gebraucht - sofern dies derzeit überhaupt möglich ist. Aber auch wenn's schwer fällt gilt es jetzt, die volle Konzentration auf den SC Wiedenbrück zu richten.

    Der SC Wiedenbrück befindet sich seit Dezember in einer äußerst prekären Situation. Die Bekanntgabe des Rückzuges des Hauptsponsors und Mäzen Burckhard Kramer zum Saisonende traf die Ostwestfalen so sehr ins Mark, dass man zwischenzeitlich sogar einen freiwilligen Rückzug aus der Regionalliga erwog. Nach einer kurzen Zeit der Ungewissheit schüttelte man sich jedoch und stellte sich der neuen Situation. Größere personelle Veränderungen waren aufgrund der finanziellen Situation kaum möglich. Vom VfL Bochum konnte jedoch der 19jährige Mittelfeldspieler Mats Pannewig ausgeliehen werden, der allerdings an der Castroper Straße bislang ohne Einsatz blieb. An den Ergebnissen der bisherigen vier Spiele nach der Winterpause ist erkennbar, dass die Truppe um Trainer Daniel Brinkmann den Kampf um den Verbleib in der RL angenommen hat. Von vier Spielen konnten drei gewonnen werden. Vor allem das 3 : 1 gegen Fortuna Köln lässt aufhorchen. Aber auch der 1 : 0 Sieg bei RW Ahlen zeigt, dass der 1. FC Bocholt beim SC Wiedenbrück auf eine noch immer intakte Mannschaft trifft.

    Nachdem am vergangenen Spieltag die Schwatten mit dem 0 : 1 ihre erste Heimniederlage hinnehmen mussten darf man nun gespannt sein, ob und wie Dietmar Hirsch die Truppe wieder aufgerichtet hat. In der Offensive präsentierten sich die Schwatten in den letzten Spielen leider häufig ideenlos und wenig effektiv. Der SC Wiedenbrück ist daher leider alles andere als ein Aufbaugegner. Mit nur 29 Gegentoren verfügen sie über eine der stabilsten Defensiven der Liga. Die Schwatten müssen also eine deutliche Leistungssteigerung abrufen, wenn sie augerechnet gegen den SC Wiedenbrück ihre Torflaute beenden wollen. Sollte dies gelingen, dann könnte dies eine Wende zum Besseren einleiten. Falls nicht, dann wird man bald den Atem der Verfolger im Nacken spüren.

    Was heißt "mal wieder"...

    Wir haben von der Euphorie getragen eine unheimliche Hinserie gespielt. Mittlerweile pendeln wir uns auf Normalniveau ein. Das, was mir Sorgen bereitet, ist der etwas bröckelnde Kampf- und Mannschaftsgeist


    WIEDER null Torgefahr. Und die 2.Halbzeit war unterirdisch. Wo war die Schlussoffensive, wo war das aufbäumen? Tabellarisch mag sich das jetzt einpendeln, aber wenn du diese gestrige Leistung jetzt unser Normalniveau nennst, na dann gute Nacht!!

    Ganz so vernichtend fällt meine Urteil über dieses Spiel nicht aus. Der Sieg fällt für die Paderborner sehr schmeichelhaft aus. Zur Halbzeit hätten die Schwatten gut und gerne führen können. Man hatte das Spiel im Griff, hatte mehrere Möglichkeiten, traf einmal nur das Aluminium. In HZ.2 übernahm der SC Paderborn die Initiative. Die Art und Weise, wie das 0 : 1 zustande kam, war bezeichnend: Wieder war es eine Standardsituation, diesmal war Foxi der Unglückliche. Das sei ihm aber verziehen, denn ihm haben wir schon viele Punkte zu verdanken. Dass die Schwatten keine klaren Antworten fanden und erst zum Schluss wieder in die Nähe des Paderborner Tors kamen offenbarte die derzeitigen Defizite. Es fehlte einfach die Leichtigkeit, das Selbstbewusstsein und die zwingende Durchschlagskraft, mit der wir in der Hinrunde solche Spiele gewonnen haben. Der SCP hat erst viermal in dieser Saison zu-Null gespielt, davon ausgerechnet zweimal gegen uns.

    Wenn man derzeit sieht, wie der FC Wegberg - Beeck gerade durchgereicht wird, dann muss man selbst das 0 : 2 vom vergangenen Wochenende noch einmal neu einordnen. Unsere Spitzen sind derzeit leider Stumpf. Von der Meisterschaft sollte man jetzt erst einmal nicht mehr sprechen, stattdessen von Spiel zu Spiel versuchen, möglichst viele Punkte zu sammeln. Gestern waren wieder über 2.000 im Stadion. Ziel sollte es sein, diesem Publikum möglichst attraktiven Fußball zu bieten - und das geht natürlich nur mit Toren. Ansonsten wird sich auch der Zuschauerzuspruch sehr rasch wieder auf "Normalniveau" einpendeln.

    Es mag ein wenig pathetisch klingen, aber der heutige Tag könnte als einer der bedeutendsten in die Vereinsgeschichte eingehen. Eine wichtige Etappe auf einer noch langen Reise wurde bewältigt. Dazu kann man den Verantwortlichen und allen, die unermüdlich mitgeholfen haben, nur gratulieren.


    2,85 Millionen Euro sind keine Peanuts und ich kann gut verstehen, dass dies einigen Ratsleuten Bauchschmerzen bereitet. Diese Ratsentscheidung ist daher vor allem auch ein großer Vertrauensvorschuss in die wirtschaftliche und personelle Leistungsfähigkeit des Vereins. Dieses Vertrauen gilt es jetzt zu rechtfertigen durch Taten. So kann die Reise weitergehen und peu a peu wird eine Vision verwirklicht, über die vor nicht allzu langer Zeit die meisten Menschen noch müde gelächelt haben. Bestenfalls gelingt es so, auch Zweifeler und Skeptiker mitzunehmen.

    1. FC in aller Munde: Jetzt auch als Bratwurst (bbv-net.de)


    Jetzt berichtet das BBV schon über ein vermutlich eher geringfügiges Sponsoring eines sogenannten "Club1900"-Partners. Welches zudem erst einmal auf den Rest der Saison befristet ist. Aus neutraler Sicht sollte man das fast schon als Werbung kennzeichnen.


    Aber solange es dem Verein hilft, gerne so!

    Bier ✓

    Wurst ✓

    Fisch ✓

    Brötchen ✓

    Kaffee ✓

    Döner ??

    Im Hinblick auf das kommende Spiel gegen den SC Paderborn II kommen natürlich unangenehme Erinnerungen auf an die 0 : 5 Klatsche vom 28.08.23. Dabei stellt sich natürlich die Frage, sollte man diese bittere Niederlage immer wieder betonen oder sollte man sie nicht besser abhaken? Ich bin der Meinung, man kann gar nicht häufig genug an das 0 : 5 in Paderborn erinnern, denn es ist noch keine Woche vergangen, seitdem die Schatten bei den SF Baumberg ihr Paderborn-Déjà-vu erleben mussten.


    Wie kaum ein anderes Team steht die Paderborner U23 für die Ausgeglichenheit der RL-West. Derzeit rangieren sie mit 25 Punkten auf dem 11. Tabellenplatz. Dabei fällt auf, dass sie gegen die 7 Mannschaften unter ihnen in bisher 9 Begegnungen lediglich 8 Punkte einfahren konnten. Die übrigen 17 Punkte erzielte man gegen die Teams der oberen Tabellenhälfte, u. a. mit Siegen gegen den WSV, den 1. FC Köln und bekanntlich gegen die Schwatten. Den Paderbornern scheint es offenbar Spaß zu bereiten, den vermeintlich stärkeren Teams der Liga die Stirn zu bieten. Gleichwohl muss man zur Kenntnis nehmen, dass nach einem für einen Aufsteiger hervorragenden Start ab dem 8. Spieltag die Formkurve ein wenig abflachte. In den dann folgenden 11 Spielen konnte dann nur noch ein Sieg und vier Unentschieden errungen werden und man hat sicherlich die Winterpause herbeigesehnt.


    Während der Winterpause hat man sich mit drei Neuzugängen verstärken können. Der interessanteste von ihnen ist sicherlich Marco Pledl, vormals Leistungsträger bei der DJK Vilzing in der Regionalliga Bayern. Ihm werden durchaus auch Ambitionen für die 2-Liga-Truppe des SCP nachgesagt. Vom SC Verl wechselten noch Robin Friedrich und Nick Otto an die Pader, die bislang jedoch in der 3. Liga kaum zum Zuge kamen. In den ersten 3 Spielen nach der Winterpause präsentierten sich die Paderborner gut erholt. Beim FC Gütersloh startete man mit einem 3 : 1 Erfolg, Fortuna Köln konnte man ein 0 : 0 abtrotzen und gegen RW Ahlen erzielte man ein 2 : 2, wobei man in den letzten 20 Minuten noch die 2 : 0 Führung aus der Hand gab. Prunkstück des Team ist die Offensivabteilung. Mit insgesamt 37 Toren konnte man bisher 5 Tore mehr erzielen, als die Schwatten (und wieder erinnern wir uns an das 0 : 5 in Paderborn).


    Die Schwatten dürften also mehr als gewarnt sein. Im Gegensatz zum letzten Gegner, den FC Wegberg-Beeck, wird man auf ein Team treffen, das sich nicht nur hinten reinstellen wird, sondern versuchen wird, mit spielerischen Mitteln gegen die Schwatten zu punkten. Dass der SC Paderborn am Samstag ein 2-Liga-Heimspiel hat, dürfte den Schwatten entgegenkommen. Gespannt darf man sein, wen Dietmar Hirsch in der Abwehr aufstellen wird. Aufgrund Jarno Janssen‘s Verletzung durfte zuletzt Noah Salau wieder ran. Ich wage die Vorhersage, dass dieses Spiel maßgeblich in der Bocholter Hintermannschaft entschieden wird. Dennoch muss es Anspruch der Bocholter sein, selbst die Initiative in dem Spiel zu ergreifen, wenn man in der Tabelle oben dranbleiben möchte. Da der aktuelle Tabellenführer erst am Sonntag ran muss, hätten die Schwatten sogar die Chance, mit einem Sieg vorzulegen. Das wäre doch mal ein richtig starkes Signal - sowohl nach innen als auch nach außen.

    Weil den Schwatten aus gewissen Kreisen immer wieder Unsportlichkeiten in Verbindung mit den zugesprochenen Strafstößen unterstellt werden, hier zur Einordnung der Faktencheck:


    Mit 10 zugesprochenen Strafstößen führt der 1. FC Bocholt derzeit mit Abstand im Elferranking der Liga:

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    Im Fairnessranking stehen die Schwatten derzeit auf einem sportlich sympathischen 14. Platz. Ein Verein fällt hier vor allem durch 3 Glatt-Rote Karten etwas unangenehm auf.

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    Gemäß $43 (3) der WDFV Spielordnung sind allerdings weder das Elferranking noch die Fairnesstabelle wertungsrelevant.


    "Haben in einer Gruppe zwei oder mehrere Mannschaften dieselben höchsten oder niedrigsten Punktzahlen, so entscheidet bei Mannschaften Regionalliga West (...) die Tordifferenz (..). Bei gleicher Tordifferenz ist diejenige Mannschaft besser platziert, die mehr Tore erzielt hat. Ist auch die Zahl der erzielten Tore gleich, entscheiden die Spiele der betreffenden Mannschaften gegeneinander. Besteht auch dann noch Gleichheit, findet ein Entscheidungsspiel auf neutralem Platz statt."


    Ebenfalls KEINE Wertungsrelevanz hat die Höhe des Zuschauerschnitts, die Vereinstradition, die schönste Choreo, die beste Torhymne, das Fassungsvermögen des Stadions, die dümmste Pyroshow oder das Niveau der Kommentare in sämtlichen Foren der sogenannten Sozialen Netzwerke. Wichtig ist nur auf dem Platz.


    In diesem Sinne: Allen noch einen schönen Rosenmontag!!

    Danke an die Truppe für diesen enorm wichtigen Dreier!! Der gibt hoffentlich Auftrieb und neues Selbstbewusstsein für die kommenden Wochen. Gegen tief stehende Beecker geduldig auf die Möglichkeiten gewartet, um dann den Deckel drauf zu machen. Ob es dazu einen Elfer braucht oder nicht, spielt keine Rolle. Wie mein Vorredner schon schrieb, auch einen Elfer muss man sich erarbeiten. Und dafür, dass den Schwatten das schon häufiger gelungen ist, braucht sich niemand zu schämen. Laßt die Aachener reden, wen juckt das schon?! Wir müssen auf uns und unsere Spiele schauen. Deshalb gilt es als nächstes, gegen Paderborn nachzulegen - mmh?? Paderborn?? Da war doch was..??

    Und wenn wir uns zum 31. Spieltag wieder mit dem ATSV beschäftigen, dann ist das früh genug. Für den FC Wegberg Beeck wird es sicherlich nicht einfach werden, die Klasse zu halten. Sie verdienen allerdings höchsten Respekt dafür, wie gut sie bislang in der RL mithalten. Sie haben es immer noch in der Hand, am Ende über den Strich zu stehen, und das wünsche ich ihnen.

    Ich möchte keine Krise herbeireden, glaube aber feststellen zu können, dass das bevorstehende Spiel gegen den FC Wegberg-Beeck richtungsweisend sein wird. Das vergeigte Spiel vom Mittwoch gegen die klassentieferen, aber in jeder Hinsicht besseren SF Baumberg, sollte Grund genug sein, den schwatten Kompass neu zu justieren. Wir erlebten in Baumberg ein ähnliches Desaster gegen Paderborn, als wir uns ebenfalls einige Tore aus Standardsituationen einfingen. Die (Nicht)-Leistung vom Mittwoch unterbot das Spiel vom 28.08.23 allerdings nochmals, weil in der Vorwärtsbewegung ebenfalls so gut wie nichts funktionierte. Es dauerte bis zur Schlussphase, ehe die Schwatten zu ihrem ersten nennenswerte Abschluss kamen. Wir haben also auch ein Problem in der Offensive, was sich bereits in den letzten beiden Testspielen abzeichnete. Die Baumberger spielten hingegen das Spiel, das die Schwatten in der Hinserie so erfolgreich machte: 110% Leidenschaft und Einsatz, ekelig und gallig in jedem Zweikampf, immer ein Schritt schneller. Die Einzigen Bocholter auf dem Platz, die Normalform zeigten, waren die ca. 150 Fans, die 90 Minuten lang alles gegeben haben. Was unterm Strich übrig bleibt ist vor allem Enttäuschung. Haben wir uns wirklich getäuscht?


    Diese Frage kann nur die Mannschaft beantworten und man wird sehen, wie sie am Samstag beim FC Wegberg-Beeck reagiert. Nach der sehr guten Hinrunde stehen Mannschaft und Trainerteam erneut vor einer echten Bewährungsprobe. Enttäuscht hat sich auch Dietmar Hirsch geäußert. Konkret bemängelt er die mangelnde Konzentration bei den ruhenden Bällen. Aber wird das reichen? Sehr häufig hörte und las man in den vergangenen Wochen, dass man demütig bleiben wolle und man wisse, woher man komme. Gehört zu Demut und Bescheidenheit nicht auch, jegliche Selbstgefälligkeit zu unterbinden? Wozu nützt „kontrollierte Euphorie“, wenn sie dazu führen, dass Spiele außer Kontrolle geraten? Ich selbst habe noch vor einer Woche geschrieben, dass die Pflicht schon vor Weihnachten erfüllt wurde und jetzt die Kür beginnt. Heute muss ich leider feststellen, dass das offenbar die falsche Haltung war. Richtig wäre es, jedes Spiel mit der Einstellung zu bestreiten, als ob es ein Endspiel wäre.


    Schauen wir uns den nächsten Gegner an: Der FC Wegberg Beeck steht augenblicklich genau da, wo auch die Schwatten in der vergangenen Saison nach 17 Spielen standen - mit 19 Punkten knapp über den Strich. Damit stehen die Beecker allerdings voll im Soll. Mit einem der kleinsten Etats der Liga wurden sie vor der Saison als heißer Abstiegskandidat gehandelt. Mit dem bisherigen Saisonverlauf hat man allerdings alle Lügen gestraft. Während der Winterpause konnte man sich noch mit zwei erfahrene RL Spieler verstärken. Aus der RL Nordost kam vom FC Energie Cottbus Timo Bornemann und von Hessen Kassel wechselte Merlin Schlosser zum FC Wegberg Beeck – beide auf Leihbasis. Der Spielplan der Beecker ist in den letzten Wochen allerdings witterungsbedingt gehörig durcheinander geraten und sie liegen mit ihren 17 absolvierten Spiele mit 3 Spiele im Rückstand. Auch das Nachholspiel beim SV Lippstadt ist am Mittwoch erneut abgesagt worden. Im ersten Pflichtspiel 2024 gegen F95 U23 unterlag man mit 2 : 3. Nach einem 0 : 3 Rückstand bewiesen die Beecker eine sehr gute Moral, die letztendlich jedoch nicht belohnt wurde. Die Schwatten werden also auf einen ausgeruhten Gegner treffen, der mit allem was er hat um den Klassenerhalt kämpfen wird. Sie werden sicherlich das Spiel gegen die SF Baumberg studiert haben und ihre Lehren daraus ziehen.


    Die Schwatten stehen also vor einer alles andere als einen leichte Aufgabe. Die Mannschaft hat es jedoch auch selbst in der Hand, am kommenden Samstag wieder ihre wahres Gesicht zu zeigen. Das Thema Meisterschaft muss jetzt aus den Köpfen raus, denn eigentlich geht es um viel mehr, um die Reputation der Truppe bei ihrer Anhängerschaft und damit auch um die nachhaltige Entwicklung des Vereins. Männer, reißt Euch am Riemen!!

    Hirsch war in seinem Pk Statement ja sehr überzeugt von einer 'unfassbaren Fehlentscheidung' :lachen: :lachen: FC filmt auch selber immer die Spiele oder? Hatten die vielleicht ne bessere Perspektive, mehr seitlich parallel zur Torlinie? knapp war's auf jeden Fall, aber ich denke auch im Moment des Kopfballs (und nur das ist wichtig) war Lorch noch nicht am Verteidiger vorbei und nicht im Abseits

    Diese Aufnahme wurde auf FB gepostet https://www.facebook.com/photo…52807&type=3&locale=de_DE

    und zeigt die Situation im Moment des Kopfballs von Haris Mesic. Zeitgleich startet Marvin Lorch. Die Kölner Nr. 5 steht mit dem rechten Bein mindestens einen halben Meter vor Lorch und hebt daher das Abseits auf. Selbst Lorch's vorgebeugter Oberkörper reicht nicht aus, um eine Abseitsstellung zu rechtfertigen.

    Haben die Schwatten heute selbst den Sieg vergeigt oder wurden sie vom Team der Unparteiischen um den Lohn ihrer Mühen gebracht? Wie dem auch sei:


    Dieses 2 : 2 ist nur sehr schwer zu akzeptieren.

    Man startete gut in die Partie, auch wenn Torchancen zunächst ausblieben. Trotzdem reichten 5 verpennte Minuten aus, um zur Pause mit 0 : 2 zurück zu liegen. Wie dann die Schwatten unmittelbar nach Wiederanpfiff ins Spiel zurückfanden spricht für die Moral und Qualität der Truppe. 1 : 2, 2 : 2 und schließlich das 3 : 2. Doch hoppla, der Schiri bzw. sein Gehilfe an der Linie hatte was dagegen. Wie man in dieser Situation auf Abseits erkennen konnte, wird wohl immer das Geheimnis der Unparteiischen bleiben. Und dies war sicherlich nicht die einzige strittige Entscheidung in diesem Spiel. Elfmeter in der 19. Minute? Fehlanzeige. Mehrfaches beidarmiges Klammern vor den Augen des LR blieb ungeahndet. Ein ums andere Mal schien der Schiri die Kontrolle über das Spiel zu entgleiten. Und dann schließlich lächerliche 4 Minuten Nachspielzeit, nachdem der Kölner Keeper vor dem Elfer handgestoppte vier Minuten lang behandelt wurde und die Kölner anschließend das Spiel verschleppten, wo sie nur konnten.


    Unterm Strich bleibt also ein schwer zu akzeptierendes Unentschieden. Damit ist auch die Eingangsfrage beantwortet: Ja, die Schwatten wurden um den Lohn ihrer Mühen gebracht.

    Aber Jammern hilft nichts. Was man mitnehmen kann ist, daß die Einstellung der Truppe stimmt. Genau die wird man brauchen, um die bevorstehende wichtige Woche erfolgreich zu bestreiten.

    Man fragt sich zunächst schon, was will man mit vier Torhütern. Aber bei der Personalie Brandes könnte auch Manuel Jara schon die Finger mit drin haben. Es wurde ja verlautet: "Vor allem im Bereich unserer Reserve- und Nachwuchsteams wollen wir den 1. FC mit Manuel als Technischem Direktor gemeinschaftlich optimieren, um das Maximum herauszuholen und den hohen Ansprüchen gerecht zu werden.“ So wird ein Schuh draus.

    Der heutige Artikel im BBV gibt ein wenig mehr Aufschluss darüber, wie es in den nächsten Wochen weitergeht.


    Ich verstehe die nächsten Schritte so, dass man das EINE beabsichtigt zu tun (Ertüchtigung des Stadions für Liga 3) ohne das ANDERE zu lassen (Bauleitplanung für das gesamte Sport- und Freizeitareal am Hünting). Die Entscheidungsvorlage für die Ausschusssitzung Planung, Bau und Verkehr am 07.02.23 und für die Stadtverordnetenversammlung am 14.02. findet sich hier: https://ratsinfo.bocholt.de/to…xjZe4QnemSWOvVoUy_Z1_2Gf4


    Ich halte dies für eine außerordentlich positive Entwicklung, die große Chancen bietet. In der Beschlussvorlage ist u. a. die Rede von "Eine(r) vollständige(n) Neuordnung der bestehenden Sportanlagen im Sportzentrum Am Hünting, unter anderem mit einem Rückbau bestehender Sportanlagen und sonstiger Infrastruktur" Interessant ist auch, dass sogar Szenarien bedacht werden, die über die 3. Liga hinaus gehen: Der 1. FC Bocholt und die Verwaltung sehen aktuell und auch langfristig bereits aufgrund der räumlichen und sonstigen Voraussetzungen keine Entwicklungsmöglichkeit am jetzigen Standort für ein Stadion für den Spielbetrieb oberhalb der Dritten Liga," Fraglich dabei ist, was eigentlich mit dem "jetzigen Standort" gemeint ist. Dazu aber mehr weiter unten.


    Die betroffenen Vereine - und das sind etliche - sind informiert und werden weiterhin mit einbezogen, um die verschiedenen Bedürfnislagen für die Zukunft verlässlich zu strukturieren. Das Ergebnis kennen wir noch nicht, aber es wird auf eine "Eine vollständige Neuordnung der bestehenden Sportanlagen im Sportzentrum Am Hünting, unter anderem mit einem Rückbau bestehender Sportanlagen und sonstiger Infrastruktur" hinauslaufen. Das hieße nicht weniger, als dass selbst die Umsiedlung/Umlegung bestehender Anlagen kein Tabu mehr darstellen.


    Daher erlaube ich mir folgendes Gedankenspiel: Das Stadion am Hünting an seinem derzeitgen Standort wird zunächst provisorisch für die Anforderungen der 3. Liga hergerichtet. Dazu wird u. a. die Nordtribüne neu errichtet und der VIP Bereich überdacht. Im Süden kömmt vorrübergehend eine mobile Stahlrohrtribüne zu stehen. Nach Abschluss der Bauleitplanung wird die Spielwiese frei. In einem nächsten Schritt könnte dann das derzeitige Spielfeld um 90 Grad gedreht werden und reicht dann bis auf die Spielwiese. Die bis dahin bereits getätigten Investitionen (derzeitge Tribüne, VIP Terrasse und Nordtribüne) werden weiterverwendt. Die bestehende Tribüne wird zur Hintertortribüne, die Nordtribüne wird zur Gegengeraden und wird entsprechend verlängert. Im Süden und im Osten entstehen ausreichend Flächen für Tribünen, Funktionsgebäude und Zuwegungen.


    Ich frage mich, ob diese Idee jemals in Betracht gezogen wurde.

    Die Pflicht wurde schon vor Weihnachten erfüllt, jetzt beginnt die Kür. Mit nur 2 Punkten Vorsprung auf den zweitplatzierten Alemannia Aachen ist das Rennen um die Meisterschaft völlig offen. Auch Fortuna Köln, den WSV und selbst RWO muss man noch auf dem Zettel haben. Der wichtigste Verfolger (vielleicht auch Favorit) ist sicherlich Alemannia Aachen. Die Alemannia MUSS Meister werden, der 1. FC Bocholt KANN Meister werden. Die Schwatten erwecken jedoch nicht den Eindruck, dass sie es nicht ernst meinen könnten. Dazu wurde in der Winterpause einfach zu viel Aufwand betrieben, angefangen beim 1-wöchigen Trainingslager in der Türkei bis hin zu den 4 Neuzugängen, mit denen man sich noch breiter aufgestellt sieht. Das alles gibt Grund zum Optimismus und das ist es, was der Chef Dietmar Hirsch als „kontrollierte Euphorie“ bezeichnet.


    Während der mittlerweile seit 3 Wochen andauernden Vorbereitungsphase gab es einige Lichtblicke zu beobachten (das Trainingslager in der Türkei mit den Spielen gegen Viktoria Köln und KVC Westerlo, eine solide Abwehrleistung). Allerdings gibt es auch noch einige Fragezeichen, vor allem im Hinblick auf die Effizienz in der Offensiven. Möglicherweise hätte es der Vorbereitung besser getan, wenn das Trainingslager eine Woche später stattgefunden hätte, um das positive Momentum noch besser in den Wettkampfmodus mitzunehmen.


    Zum Rückrundenauftakt haben die Schwatten die U21 des 1. FC Köln zu Gast. Bei den oben genannten Meisterschaftsaspiranten habe ich die Geißböckchen ausdrücklich nicht genannt, denn kurz vor Weihnachten schlug bei den Kölnern das sogenannte CAS-Urteil ein. Hiermit hat der Internationale Gerichtshof die verhängte Transfersperre gegen den 1. FC Köln bestätigt. Das bedeutet, dass der Club in den Transferperioden bis Ende 2024 keine Spieler neu registrieren darf. Hintergrund des Urteils ist der Vorwurf der „Anstiftung zum Vertragsbruch“. Das Urteil hat auch erhebliche Auswirkungen auf die U21, da die Lizenzmannschaft des 1. FC Köln in den kommenden Monaten verstärkt auf Spieler der U21 zurückgreifen muss. Leistungsträger, wie z. B. der Offensivspieler Justin Diehl, werden daher kaum von der U21 zu halten sein und mögliche Ambitionen nach oben dürften damit ebenfalls obsolet sein. Der 1. FC Köln erweist sich also einmal mehr als „spürbar anders“.


    Die U21 des 1. FC Köln steht also vor einer Rückrunde mit erheblichen Ungewissheiten. Personell hat sich auch die Kölner Zweitvertretung aufgrund des CAS-Urteils nicht verstärken können. Auch die Vorbereitungsphase wurde für die Domstädter stark durch die Witterung beeinträchtigt. Das für den 20.01. angesetzte Testspiel gegen Eintracht Trier fiel dem Schneechaos zum Opfer. Im ersten Vorbereitungsspiel gegen den Mittelrheinligisten SV Hohkeppel gab es eine 0 : 2 Niederlage. Die Generalprobe am vergangenen Samstag gegen den FV Engers 07 gelang jedoch. Mit 9 : 1 verpasste man dem aktuellen 8. der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar eine herbe Klatsche. Zur Einordnung muss jedoch erwähnt werden, dass über 4 x 30 Minuten gespielt wurde und es für den FV Engers das erste Testspiel war. Generell gilt natürlich wie immer, dass man die Ergebnisse der Vorbereitungsspiele nicht überbewerten sollte. Im Übrigen gilt jedoch, dass die Kölner eine außerordentlich starke Hinserie gespielt haben und den Schwatten eine von bislang drei Niederlagen beigebracht haben. Man wird also trotz der schwierigen Umstände beim 1. FC Köln auf einen unangenehmen Auftaktgegner treffen.


    Ziel der Schwatten sollte es natürlich sein, mit einem Auftaktsieg die Rückrunde zu beginnen. Wichtiger als alle Gedankenspiele rund um das Thema Meisterschaft wäre es, dass die Mannschaft weiterhin die Zuschauer begeistert und so die Voraussetzungen schafft für die sportliche, wirtschaftliche und infrastukturelle Weiterentwicklung des Vereins. Auch das fiele in die Kategorie „kontrollierte Euphorie“. Und wer weiß, vielleicht reicht es am Ende ja für den großen Traum.

    Gegen den eigenen Ligakonkurrenten, gegen den wir noch nicht beide Spiele gespielt haben? Das macht man normalerweise doch nicht..... :denken:

    Wo ist das Problem? Das Nachholspiel des SVL gegen Velbert ist erneut abgesagt worden. Daher würde das schon passen, sofern der Nebenplatz in Lippstadt bespielbar ist. Schalke II hat übrigens in der vergangenen Woche auch gegen Fortuna Köln getestet. Das kommt immer wieder vor, wenn das Pflichtspiel nicht gerade unmittelbar folgt.

    Ich kenne Herrn Kerkhoff nicht persönlich. Auch bin ich als fortgezogener Bocholter nicht mehr so nah am Ort des Geschehens. Was ich jedoch über die Neujahrsrede lesen musste wirft leider ein ganz schlechtes Licht auf die Person und das Amtsverständnis des Bürgermeisters. Eine Neujahrsrede dazu zu verwenden - ich korrigiere: dazu zu missbrauchen, derartig zu polarisieren, ist ein absolutes No-Go und mit der Würde des Amtes nicht in Einklang zu bringen. Seine Äußerungen zum 1. FC Bocholt sind dabei nur ein Aspekt von mehreren, die mich an seiner persönlichen Eignung für dieses Amt zweifeln lassen.


    Ich bin mir übrigens nicht sicher, ob Herr Kerkhoff nach seinen Aussagen sich selbst, seinem Amt oder dem 1. FC Bocholt noch einen Dienst erweisen würde, wenn er doch noch irgendwann mal den Weg von Gescher zum Hünting finden würde. Ein Pfeifkonzert ist halt keine gute PR - und damit wäre letztendlich niemandem gedient.


    PS: Mich hat auch noch niemand eingeladen. Herr Kerkhoff, finden Sie den Fehler!

    Sehr interessante Personalie. Beim TSV Schott Mainz gehört er zum Stammpersonal im Angriff. Dort macht es allerdings gerade nicht besonders viel Spaß. Mit nur 10 Punkten stehen sie abgeschlagen auf Platz 18 der RL Südwest. Beim FSV Zwickau und SC Freiburg in der 3. Liga reichte es nur für einige Kurzeinsätze. 2020/21 lief es für Ihn beim TSV Schott Mainz deutlich besser. Mit 12 Toren in 39 Spielen war er da der Top-Torjäger der Mainzer und hatte maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt. 2016/17 stand er gemeinsam mit Jan Holldack im U21 Kader des FC Brentford.

    Mal schauen, was da noch geht...

    Die Zahlen zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft sind durchweg beeindruckend. Die Rede ist vom fünffachen Volumen gegenüber dem Vorjahr. Ob davon tatsächlich eine nennenswerte Marge für den Verein hängenbleibt ist zweitrangig. Entscheidend ist, dass der 1. FC Bocholt offenbar wieder im kollektiven Bewusstsein der Region zurückgekehrt ist. Ich kann mich noch erinnern, dass vor einiger Zeit Präsident Tripphaus davon sprach, dass er gerne wieder möglichst viele Bocholter Kinder im FC Trikot sehen möchte. Dieser Vision kommen wir allmählich näher.

    Schwatter Norden : Das Päckchen nach Norddeutschland ist bestimmt für Dich :lachen: Danke an alle, die mitgeholfen haben.

    Frohe Festtage allerseits!

    Herzlich willkommen, Nicolas Hirschberger!!

    Eine Verstärkung für die Offensiv-Abteilung kommt sicherlich nicht ganz überraschend, nachdem zuletzt die Torausbeute der Schwatten ein wenig dürftig war. Nicolas Hirschberger ist als OM natürlich kein Knipser sondern eher eine weitere Option hinter den Spitzen wobei er auch als hängende Spitze einsetzbar ist. Zudem hatte Dietmar Hirsch bereits angekündigt, dass er mit drei Spielern derzeit nicht mehr plant - ohne alle Namen zu nennen.

    Positiv an diesem Transfer finde ich, dass es sich bei Nicolas Hirschberger um einen gestandenen und erfahrenen Spieler handelt, der bislang bei der F95 U23 eine durchaus wichtige Rolle spielte. Spieler eines solchen Formates fallen insbesondere während der Winterpause nicht von den Bäumen. Das kann auch als Statement verstanden werden, dass die Schwatten durchaus die Ambition hegen, den derzeitigen Platz an der Sonne zu verteidigen. Mit einem Vertrag bis 06/2025 ausgestattet scheint er aber auch Teil der längerfristigen Planung zu sein.

    1.⁠ ⁠FC Bocholt verpflichtet Nicolas Hirschberger | 1. FC Bocholt 1900 e. V.

    Viel mehr als unsere Niederlage nervt mich heute das Aachener Siegtor in der 98. Minute… :negativ:

    Aachen? Wer ist Aachen? Wir müssen auf unsere Spiele schauen, und da hat sich leider heute fortgesetzt, was sich im Spiel gegen S04 II schon angedeutet hatte. Im Mittelfeld fehlte der Zugriff und nach vorne ging zu wenig. Dass es hinten dann irgendwann mal klingelt, ist doch nur eine Frage der Zeit - heute leider gleich zweimal. Ein verschlossener Elfmeter ist ein Wirkungstreffer und kommt einer Vorentscheidung gleich. Nicht einmal in Überzahl hatte man das Gefühl, dass die Schwatten noch einmal zurückkommen könnten. Alles in allem also ein gebrauchter Tag.


    Man spürte, dass die Truppe jetzt ihre Winterpause braucht, die sie sich auch redlich verdient hat. Das Ergebnis heute sollte auch der gesamten bisherigen Saisonleistung keinen Abbruch tun. Schade nur, dass die gute Stimmung, die wir über den Winter gut gebrauchen können, hierdurch eine leichte Trübung erfahren hat. Vielleicht ist es aber auch eine wichtige Erfahrung, die die Mannschaft innehalten lässt und aus der sie lernen kann. Das ist nach dem Spiel in Paderborn schon einmal gelungen.

    Wenn ich das auf den Visualisierungen des Stadions richtig sehe, sollen auf der Bahiakurve 700 Sitzplätze entstehen. 4 Blöcke mit jeweils 5 Sitzreihen á 35 Plätze. Nimmt man dazu die 370 Sitzplätze der aktuellen Tribüne kommt man auf 1070 Plätze. Die Erweiterung der Haupttribüne Richtung Eingang gibt nochmals etwa 370 Plätze plus ein paar weitere Plätze quasi ums Eck. Die Südtribüne soll ja nur aus Stehplätzen bestehen. Ich komme dann nur auf knapp 1500 Sitzplätze. Wo sollen sich die übrigen knapp 500 Sitzplätze befinden?

    Die übrigen Sitzplätze sind für die Südhälfte der Gegengeraden vorgesehen.