Beiträge von Rems Murr

    So wahnsinnig groß ist der Unterschied zwischen Nord, Nordost und Bayern nicht.

    Na ja, du bestehst doch immer auf gleich Behandlung und nach der Rechnung müssen doch die beiden hälften gleich behandelt werden, also 4 zu 4 und da ist es dann wohl selbstverständlich das der größte den überschuss bekommt.

    Bestenfalls könnte man es dann so machen, dass der 4. Aufsteiger für Nord, Nordost, Bayern in zwei KO-Runden ermittelt wird, wo der Nordzweite ein Freilos hat.


    Es wäre allerdings auch die Frage, ob noch Drittligisten absteigen. Vielleicht weniger. Vielleicht gäbe es eine Auf- und Abstiegsrelegation. Kein Absteiger und 8 Aufsteiger fände ich jedenfalls nicht so eine gute Lösung. Sowas hatten wir ja in der Regionalliga 2012.

    Es gibt theoretisch 4 Möglichkeiten. Die Frage ist nicht nur ob Abstiegsrunde gestaffelt/bundesweit, sondern auch ob Grenzen fließend/fest. Die Kombination bundesweite Abstiegsrunde mit festen Grenzen bei der Qualifikation macht aber keinen Sinn. Bleiben 3 Möglichkeiten.


    Abstiegsrunde bundesweit (--> Grenzen in der Qualifikation fleißend):

    • Vorteil: sowohl Mannschaftszahl als auch Zahl der Absteiger ist festgelegt; mit 5 Festaufstigern + Relegation West/SüdwetGbR wird der Proporz relativ gut abgebildet
    • Nachteil: Bis zu 6 Absteiger in eine Regionalliga möglich

    Grenzen fest (--> gestaffelte Abstiegsrunde):

    • Vorteil: Regionalligen werden einer der beiden Staffeln als Unterbau zugeordnet
    • Nachteil: Zweiteilungen des Bundesgebiets sind unausgeglichen (z.B. W/N/NO vs S/SW) oder geographisch unsinnig (z.B. W/ SWGbR vs N/NO/By); ungewisse Absteigerzahl aus den einzelnen Staffeln oder Aufstockung der Staffeln notwendig (führt gerade für die Teilnehmer der Abstiegsrunde gleich zu 4 Spielen mehr)

    Fließende Grenzen bei Qualifikation, getrennte Abstiegsrunde:

    • Vorteil: Sowohl Mannschaftszahl als auch Zahl der Absteiger ist festgelegt
    • Nachteil: für die Regionnalligen Nordost und West sind weiterhin mehr als 3 Absteiger möglich; Mannschaften aus dem West und Nordost, die der Südstaffel zugeordnet werden können auch in der Abstiegsrunde nicht gegen die anderen Mannschaften ihres Regionalverbandes spielen.

    6 Aufstiegsplätze in eine 3. Liga im alternativen Modus hätten einen großen Vorteil für die Regionalligen.

    das stimmt. die Meister aus den Rl N, NO, W, SW (SW neu + He), S (BaWü), S (By) steigen direkt auf. wenn sinnvollerweise in der Frühjahrsrunde Abstiegsrunde die interregionale Staffelung beibehalten wird, muss eine Rl maximal 3 Absteiger aufnehmen, wodurch Massenabstiege weitestgehend vermieden werden.

    Bei einer festen Zuordnung, kann es aber auch sein, dass eine der beiden Drittligastaffeln mehr als 3 Absteiger haben muss bzw. aufgestockt weren muss und dann steigen im Folgejahr mehr ab.

    Reicht es nicht, dass schon fast jeder andere frühere echte Pokalwettbewerb durch Setzlisten und Lostöpfte bis zur Unkenntlichkeit verunstaltet wurde?

    Ein weiterer Vorschlag von mir war ja auch noch, dass Vereine der gleichen Liga nicht gegeneinander spielen sollten, solange nicht mehr als die Hälfte der verbleibenden Teilnehmer aus einer Liga sind. Die Mannschaften einer Liga spielen ja schon zweimal in der Saison gegeneinander. Von daher halte ich es für sinnvoll weitere Begegnungen zu vermeiden, solange es geht.

    Wo jetzt gerade mal im DFB-Pokalviertelfinale 4 Zweitligisten und 4 Erstligisten stehen, wäre es mal an der Zeit den DFB-Pokalmodus zu diskutieren. Leider ist der entsprechende Thread ja geschlossen. Deshalb hier.


    Ich habe mal bis 2010/11 zurück geschaut. Es waren seit dem immer 5-7 Erstligisten im Viertelfinale. Es wäre doch eigentlich schön, wenn dann alle Nichterstligisten Heimrecht hätten. In diesem Jahr hätten wir dann viermal 2. Liga gegen 1. Liga.


    Ich wäre sowieso dafür, dass zwei Mannschaften aus der gleichen Spielklasse erst dann gegeneinander spielen dürfen, wenn es nicht mehr anders geht. Das heißt, wenn die Spielklasse (in der Regel ist es die 1. Bundesliga) mehr als die Hälfte der verbleibenden Teilnehmer stellt. Auch dabei würde ich das Heimrecht nicht frei zulosen, sondern die Anzahl der Heim-Auswärtsspiele in voherigen Runden sollte berücksichtigt werden (--> Lostöpfe). Bei Gleichheit entscheidet dann doch das los.


    Man könnte überlegen, ob der mit der schlechteren Vorjahresplatzierung heimrecht hat. Das hat aber den Nachteil, dass man einen Anreiz schafft sich schlechter zu platzieren. Außerdem wäre zu überlegen, ob ein Stadtderby dann als neutral gewertet wird, so wie im Achtelfinale in Berlin. Mal angenommen im Achtelfinale stehen 10 Erstligisten. Einer davon hatte in der 2. Runden ein Stadtderby. Dann ist die Bilanz 0 heimwärts, 1 neutral, 1 auswärts. Für die anderen wäre die Bilanz 0 heimwärts, 2 auswärts. Die eine Mannschaft würde dann auf jeden Fall auswärts spielen müssen. Im Falle eines Sieges wäre die Bilanz 0:1:2 (oder rechnerisch 0,5:2,5). Bei den anderen wäre die Bilanz 1:2 oder 0:3.

    Und dann gibt's immer weniger zweite Mannschaften und immer mehr Farmteams und dann schimpfen alle, die bisher die Zweiten Mannschaften weg haben wollen, auf die Farmteams. Sowie jetzt schon auf Astoria Walldorf als Farmteam von Hoffenheim oder erst vor kurzem Hessen Dreieich als Farmteam von Eintracht Frankfurt und dann ist auch nichts gewonnen. :kicher: