Beiträge von SSV05-Fan

    Sicherlich ist noch nichts verloren. Ist halt ein blödes Gefühl, wenn man sich so wie wir irgendwie in die Winterpause hat schleppen müssen und man weiß, dass es viele „Baustellen“ gibt, die bis Februar gelöst werden müssen.

    Die enge Tabelle hat seine Vor- und Nachteile. Für uns als 16. erstmal eine Erleichterung, dass man in der Theorie rasch in bessere Bereiche kommen kann, allerdings kann es aufgrund der Ausgeglichenheit auch schnell wieder nach unten gehen. Sollte es dabei bleiben, wird es bis zum Schluss eine harte Sache im Abstiegskampf.

    Ganz andere Ausgangslage als noch vor einem Jahr, als man mit Strehmels Einstieg nochmal richtig gut in Schwung kam und die lange Winterpause einen fast schon ausbremste. Nun, 12 Monate später ist man eher froh, eine Pause hinlegen zu dürfen. Gibt eine Menge Arbeit in der Pause. Mal sehen, wie realistisch die Verantwortlichen es sehen bzw. handeln. Nichts gegen Petzschner, aber einen Trainer mit etwas mehr Erfahrung würde ich für die bessere Lösung halten. Binanzer, sobald er hoffentlich wieder fit wird, kann dann auch ins Tor zurück. Hozlinger hatte sich zuletzt etwas stabilisiert, aber das gestern ging ja gar nicht.

    Den GEA-Kommentar hätte man kürzlich schon fast als zynisch bewerten können, aber leider war das alles ernsthaft gemeint. Mal gespannt, wenn es im Februar wieder losgeht und laut GEA in 2026 der „beste und tollste“ SSV aller Zeiten wieder auf dem Platz steht.

    Die Meldung kommt eher überraschend, insbesondere der Satz. „Die Entscheidung wurde in gemeinsamen Gesprächen getroffen und erfolgt im gegenseitigen Verständnis.“ Hört sich fast ein bisschen an, als ob man bewusst die Zusammenarbeit nicht mehr wollte. Wenn man bedenkt, dass Stingel und Grießer all die Jahre ein „Herz und eine Seele“ waren, könnte man glatt meinen, dass anstelle der allgemeinen Friedseligkeit auch mal kritische Dinge angesprochen worden sind.

    Vochazer wie auch Markopoulos brauchen wir nicht

    Markopoulos steht aufgrund seines Kreuzbandrisses nicht zur Verfügung. Vochazer hat tatsächlich in den letzten Spielen eher etwas abgebaut und war auch durch seine Platzverweise nicht einsatzfähig. Hoffe aber doch sehr, dass er 2026 wieder mehr zu seinen Stärken findet, und dann nimmt er auch wieder einen Platz ein, den wir sehr gut gebrauchen können. Bei der langen Ausfallliste ist jeder fitte Spieler wichtig.

    Letzte Woche gegen Essingen hatten wir auch mal das „Glück“, gegen ein Team zu spielen, das eher einen gebrauchten Tag hatte. Der gestrige Tag spiegelte dann eher wieder den Oberliga-Alltag in dieser Saison wieder. Petzschner zeigt sich als fairer Sportsmann und spricht von einem gerechten Remis. Intern wissen aber wohl alle, dass man sich da in der Nachspielzeit keinen mehr fangen darf und man hier das 1:0 über die Zeit bringen muss. (Wäre ganz nett, wenn wir in der Schlussphase zur Abwechslung ein Spiel mal in unsere Richtung drehen könnten.) Ich hoffe sehr, wir können das im neuen Jahr etwas „abstellen“, bzw. zumindest nicht mehr in der Häufigkeit zum Schluss die Punkte „verschenken“. Es muss wohl einiges passieren, bis wir mal einen Elfmeter zugesprochen bekommen, alleine gestern zwei kritische Szenen. Bitter, wenn man bedenkt, wie kleinlich teils schon gegen uns Elfmeter ausgesprochen worden sind. Der Fluch der Verletzten lässt leider nicht nach, mit Ruzicka wohl den nächsten mit einer schweren Verletzung. Ist immer doppelt bitter, einmal für den (jungen) Spieler selber, aber auch im Hinblick auf den mittlerweile sehr dünnen Kader. Positiv sei aber auch erwähnt, dass die jungen Spieler die letzten paar Spiele allesamt einen guten Eindruck machen und sehr stabil ihre Leistungen bringen. Immerhin sind sie wohl oder übel auch schon fast in der Pflicht, alles abzuliefern, was geht, mangels Alternativen. Muss auf alle Fälle der Kader nochmal aufgestockt werden im Winter, nicht nur zwingend aus Qualitätsgründen, auch zur Entlastung des gesamten Kaders.

    Beim GEA wird schon ordentlich spekuliert Wer Trainer ab 2026 werden könnte. Bei zwei Namen kann man sich wohl sicher sein dass es diese nicht werden. Einmal Grimminger, wenn er sich nicht gerade komplett verkracht mit Thorsten Bauer wird er bei dem aktuellen positiven Verlauf bei den Young Boys wohl kaum das Bedürfnis haben zu wechseln. Zu Albert Lennerth. Grundlos schmeißt man ihn raus und nun wäre er wieder gut genug ?!

    https://www.gea.de/sport/ssv-reutlingen_artikel,-trainer-kandidaten-beim-ssv-reutlingen-_arid,7092862.html

    Finde es auch positiv, dass Stingel das Amt nicht übernimmt. Bei der U19 läuft es diese Runde sehr mager. Bevor er sich zu Größerem berufen fühlt, sollte er erstmal dort die Wende schaffen.

    Spannendes Szenrio wenn Grießer es selbst gemacht hätte. Immerhin wäre er dann deutlich mehr im Fokus gewesen und mit dem Gedanken, liefern zu müssen. Auch ohne das Amt des Trainers wird er wohl genug Einfluss auf das Geschehen nehmen, also so ganz unbeteiligt ist er so oder so nicht.

    Die Worte von Schneider klingen sehr naiv. Anstelle sich den Legendenstatus zuzuschreiben, weil man im Sommer tolle Events organisiert hat, sollte man sich hinterfragen, ob es nicht besser wäre, seinen Schwerpunkt der Arbeit auf das Alltagsgeschäft zu legen, um dort etwas erfolgreicher zu sein.

    Laut SWP ist Strehmel wohl selber am Zweifeln, ob er noch der richtige Mann im Moment sei. Unabhängig davon, ob „Rausschmiss“ oder Rücktritt. Schwer vorstellbar, dass mit einem anderen Trainer plötzlich alles anders wäre. Ständig sind 1–2 Spieler gesperrt und dazu der gefühlt halbe Kader schwer verletzt. Wo soll da die kurzfristige Perspektive sein?

    Interessant, ebenfalls schreibt die SWP, dass die Fans schon in der 80. Minute das Stadion verließen. Wenn damit die Szene E gemeint ist, wäre dies schon bemerkenswert. Zusammenhalt in allen Ehren, aber ein bisschen sollte das Stimmungsbild ja schon auch zur sportlichen Situation passen und nicht übertrieben schöngeredet werden.

    Nun muss man wohl bis zur Winterpause Schadensbegrenzung betreiben und in der Winterpause den Kader kritisch begutachten. Insbesondere bei den Verletzten muss man so ehrlich sein und gucken, wo es realistisch erscheint, dass derjenige in der Rückrunde zum Einsatz kommen kann. Was bringen mir die besten Spieler, wenn sie doch nur auf der Tribüne sitzen? Idealerweise kann man den Kader noch etwas verstärken, wobei es aber natürlich sehr fraglich ist, woher die „Wunschspieler“ plötzlich kommen sollen.

    Es wiederholen sich die negativen Abläufe zu oft. Diesmal war die rote Karte tatsächlich nicht gerechtfertigt. Aber es pendelt sich irgendwie derzeit ein, dass man vermeintlich gut im Spiel ist, man durchaus auch in Führung ist und man am Ende eher am Jammern ist, dass ein Platzverweis an allem Schuld war. Eigentliche Schwachstellen wie mangelhafte Chancenverwertung und ein fehlendes stabiles Verteidigen bis zur letzten Sekunde gehen da eher unter. Gefühlt ist auch jedes Spiel eine Wundertüte. An sich hat man durchaus die Fähigkeiten, gegen jeden Gegner ein gutes Spiel abzuliefern, aber was bringt es, wenn man gute Leistungen in wenigen Minuten, in denen man sich völlig hergibt, auch wieder verspielt?

    Stichwort „jüngere Spieler“: Im Gea werden nach und nach alle Spieler der jungen Garde als das Nonplusultra dargestellt, insbesondere wenn derjenige kurz davor einen guten Auftritt hatte, aber wirkliche Stabilität vermisst man bei den Spielern dann doch. Bin mit der aktuellen U19 nicht sehr vertraut, aber da man derzeit mit mageren 6 Punkten auf dem 10. Platz in der Tabelle steht, ist meine Tendenz, dass hier eher ein schwächerer Jahrgang vorhanden ist, was dann auch die Frage aufbringt, inwieweit da Spieler für die erste Mannschaft dabei sind.

    Muss sagen, die Niederlage gegen Mannheim tut fast mehr weh als die gegen Aalen. Hätte uns gerne in Führung gesehen. Ob man dann tatsächlich auch ein Remis oder gar einen Sieg holen könnte, ist wieder was anderes, aber zuzusehen, wie Mannheim dann ihr Spiel wohl etwas anpassen müsste, hätte der Sache einen neuen Reiz gegeben.

    Hoffen wir, dass man an sich auf die recht gute Leistung aufbauen kann und schon möglichst aus Hollenbach einen 3er heimbringt.

    Wenn man gegen den eigenen Verein tippt, hat man wenigstens immer was, worüber man sich freuen kann. Entweder gewinnen sie trotzdem, dann freut man sich ohnehin. Oder es gibt immerhin Punkte im Tippspiel... :lachen:

    Am Ende tippe ich aber einfach tatsächlich, wie ich meine, dass es ausgeht. Funktioniert prächtig bisher... :lol:

    So halte ich es aktuell auch und passt teils auch gut hin.

    Ok, guter Hinweis mit der Freikartenaktion, wären wohl sonst „ein paar“ Zuschauer weniger gewesen. Aber an sich haben sie dann in Aalen vieles richtig gemacht. Reutlingen als vermeintlich großer Name zieht dann wohl vermutlich mehr Leute an als gegen einen No-Name-Gegner, und wenn man dann noch 4:0 gewinnt, kommt man sicher auch mal wieder ins Stadion.

    Der Begriff „Realitätscheck“ passt ganz gut. Wir ersparen uns hier am besten die Details, weshalb es beim SSV so ist, wie es nun mal ist. Geht ja nicht darum, dass man von heute auf morgen von der Oberliga sich zu einem schlagfertigen Zweitligisten wandeln möchte. Wenn man aber sieht, dass man selbst von der Oberligaspitze gefühlt meilenweit entfernt ist, ist das schon irgendwie bitter. Nun am besten gegen Mannheim auf Schadensbegrenzung gehen und dann wieder den Blick nach vorne richten.

    Ich konnte ein Gespräch zwischen zwei Aalener Fans „belauschen“, was ich inhaltlich nicht ganz nachvollziehen konnte. Die beiden meinten sinngemäß: „Seit x Jahren haben sie in Reutlingen eine große Klappe und denken, sie seien die tollsten und besten in der Oberliga, und am Ende schaffen sie gerade mal den Klassenerhalt.“ Da frage ich mich auch: Geben wir wirklich nach außen so ein unrealistisches Bild ab, oder schiebt man uns eine Rolle zu, die wir selber gar nicht haben wollen und auch nicht verlangt haben?

    Rückblick auf Gestern. Mal wieder zu einem Gegner zu fahren mit einem größeren Stadion und einer größeren Fanszene erlebt man nicht so oft in der Oberliga. Auf dem Platz selber spürte man aber doch, weshalb solche Reisen seit 15 Jahren Seltenheit haben. Sportlich war dann doch fast ein Klassenunterschied zu sehen. Vor allem in der Offensive sehr harmlos, da war es für die allgemein stabile Abwehr der Heimmannschaft eher leichtes Spiel. Ich war auch letztes Jahr in Aalen zu Gast und man spürte nun schon eine ganz andere Atmosphäre, allein was die Zuschaueranzahl angeht. Letztes Jahr ca. 2000, gestern mit 4000 in etwa das Doppelte. Waren damals auch Ferien und evtl. musste man in Aalen damals auch erst den Abstieg etwas „sacken“ lassen, aber man sieht, wie schnell man es wieder schafft, nach vorne zu schauen und die Oberliga eher als Betriebsunfall anzunehmen. In Aalen will man nicht ewig „stabil und ambitioniert“ in der Oberliga an den Start gehen.

    Ich schließe mich den aktuellen Beiträgen auch an. Neben ein paar rechtlichen Dingen ist auch die Frage, inwieweit moralisch gesehen zwei Vereine sich ein NLZ „teilen“ sollten. Wenn ein Zusammenschluss, dann müsste man es für die komplette Fußballabteilung machen und kein Rosinenpicken. Wurde einst nicht gemacht und ist auch von beiden Seiten wohl auch nicht mehr gewünscht. Young Boys wurden 2006 gegründet, also in etwa in der Zeit, als der SSV drittklassig unterwegs war und die Qualifikationssaison für die 3. Liga nahe kam. Zum damaligen Zeitpunkt hätte es dem Verein (SSV) bzw. der Region gutgetan, die Kräfte und Finanzen zu bündeln, um möglichst wieder in den Profibereich zu kommen.

    Nach über einem Jahr beim SSV Reutlingen: Hochkaräter Moritz Kuhn vor seinem Debüt. So schreibt es der GEA. Endlich soll es so weit sein und Kuhn in Kürze zu seinem ersten Einsatz beim SSV kommen.

    Kann man natürlich nur das Beste für ihn als auch für den Verein hoffen. Während der GEA gefühlt von einem „Heilsbringer“ schreibt, wäre aber wohl erstmal zu wünschen, dass er überhaupt wieder richtig reinkommt und nicht gar die Figur des „Unglücksraben“ einnimmt.

    Gut zusammengefasst. Insbesondere bei Göppingen bin ich auch recht überrascht. Trotz ein paar Abgängen lässt sich der Kader doch immer noch gut sehen. Hätte ihnen durchaus zugetraut, ähnlich wie Balingen letzte Runde mit den Erfahrungen der Regionalliga sich in der Oberliga schlagfertig zu zeigen und den beiden Topteams auf den Fersen zu bleiben.

    Spannender als oben in der Tabelle ist es dafür im Tabellenkeller. Kein Team dabei, das abgeschlagen auf dem letzten Platz liegt. Kürzlich hätte ich noch gedacht, dass man mit Singen ein Team hat, das den Part des klassischen Schlusslichts einnimmt. Deren Sieg gestern gegen Gmünd hat es tabellarisch nochmals enger gemacht im Tabellenkeller.

    Neben Salz und Sökler müsste man aber wohl auch Dicklhuber mit in die Verfolgerliste aufnehmen. Er steht derzeit bei 122 Toren, also „nur“ ca. 10 Toren weniger als die anderen beiden. Wobei ich bei ihm aber da keine großen Chancen auf den „Titel“ sehe. Er ist dann doch nicht mehr ganz so treffsicher wie noch vor einigen Jahren.

    Alle drei waren zwischendurch auch mal in der Regionalliga aktiv und Dicklhuber sowie Sökler durften in jungen Jahren in der 3. Liga Erfahrung sammeln, sich aber in der 3. Liga festzusetzen, war dann bei keinem der Fall.