Beiträge von VikTuna

    Hosiner hat in der 3. Liga auch schon in Chemnitz überragende Leistungen abgeliefert und ein großen Anteil am Aufstieg der Dresdener gehabt. Er dürfte Offenbach entscheidend von der Konkurrenz abheben.

    Magdeburg marschiert weiter. Der FCM aus den letzten elf Spielen mit zehn Siegen. Kaiserslautern mit einem Ausrufezeichen hinter seinen Ambitionen. 1860 dreht durch drei Standardtore das Spiel.

    Wichtig auch dass Freiburg dadurch noch in Reichweite bleibt und im Mai hoffentlich unter dem Strich landet.

    2 Festaufsteiger für die 4. Liga Nord, 1 Festaufsteiger für die 4. Liga Süd + Auf- und Abstiegsrelegation des Vizemeisters gegen den 17. der 3. Liga.


    Im Norden: 1,5 Aufsteiger für West, jeweils 1,25 für Nord und Nordost (Aufstiegsregelung analog zum Aufstieg zur Oberliga Baden-Württemberg)


    Im Süden sollten die 3 Regionalligen gleichwertig sein. Wie das umgesetz wird, können die Verbände entscheiden.

    Bei einer zweigleisigen Lösung gefällt mir diese Variante besser, weil NO nicht geteilt wird und entsprechend mögliche Derbys nicht ausgeschlossen werden.


    Warum müssen dann zwischen dieser 4. Ebene und den OL weitere 6 RL installiert werden? In der Vereinslandschaft ab der 5. Ebene blieben doch keine 10 Vereine mehr übrig, die noch Ambitionen für den Profifußball hätten. Diese könnten sich auch in einer aufgewerteten Oberliga-Struktur bewegen und sich dann jährlich für eine Aufstiegsrunde in die 4. Ligen treffen, oder? Jedenfalls sollten 4 Aufstiegsplätze für die wenigen noch aufstiegswilligen Vereine aus Ebene 5 mehr als genug sein.

    Nochmal kurz zur Klarstellung, unzufriedene und frustrierte Fans und Vereine gibt es nur in den Regionalligen. Zielführend sind daher nur Ideen und Konzepte zur Aufwertung der 4. Ebene.

    Vereine und deren Fans, die durch die Vollprofessionalisierung von einem außersportlichen Ebenenabstieg in Massen bedroht sind oder sich danach in der bedeutungslosen Ol wiederfinden, werden wohl kaum zufriedengestellt von diesem Aufwertungskonzept

    Klar besteht da ein Zielkonflikt, aber die Amateurvereine in der Regionalliga sollten auch nicht dauerhaft auf Kosten von Vereinen profitieren, die künstlich klein gehalten werden.


    Könnte auf Bayern bezogen eine aufgewertete große OL Bayern ein Kompromiss sein?

    - 1860 München (kein Lizenzantrag für 2017)

    1860 ist in der 2. Liga in finazielle Schwierigkeiten und Abhängigkeiten geraten, also dort wo deutlich mehr Geld zur Verfügung steht als in der 3. Liga.


    Das Beispiel macht deutlich dass es in der 3. Liga seitens der Vereine nicht an Geld mangelt sondern an wirtschaftlicher Disziplin. So hat es auch Rettig kürzlich in dem Interview mit Eilers und Merk klargestellt.


    Das wären allerdings auch 1.+2. Liga, wenn dort die TV-Gelder endlich mal gleichmäßiger verteilt würden.

    Da stimme ich Dir zu, die 2. Liga ist übrigens nach meinem Empfinden auch jetzt schon ein hochattraktiver Wettbewerb.


    Aber tut doch bitte nicht so, als wäre die 3. Liga ein Paradies. Wirtschaftlich kommt die Hälfte der Vereine wohl mehr schlecht als recht über die Runden

    Hier habe ich eigentlich ausdrücklich nur Fans gemeint, weil sie in der 3. Liga die Vereine und einen nationalen Wettbewerb noch in der ursprünglichen Form erleben können.


    Wirtschaftliche Interessen von Vereinen oder eher Fußball-Unternehmen, die Profitmaximierung betreiben oder an Investoren ausschütten wollen, interessieren mich nicht. Nach meinem Verständnis sollen Vereine in erster Linie das Kulturgut pflegen, den Nachwuchs fördern, diszipliniert wirtschaften und maximal Rücklagen für die Infrastruktur bilden. Das funktioniert in der 3. Liga, weil es vor Corona einige Vereine mit vernünftiger Vereinsführung bewiesen haben.

    Niemand muss sich über die 3. Liga den Kopf zerbrechen. Die 3. Liga ist die fast perfekte Liga (nur Zweitvertretungen müssen noch raus). Ich würde sie als Paradies für Fans bezeichnen, denen es auf das Wesentliche ankommt und sich mit Gleichgesinnten mit und um großartige Vereine im gesamten Land bewegen wollen.


    Nochmal kurz zur Klarstellung, unzufriedene und frustrierte Fans und Vereine gibt es nur in den Regionalligen. Zielführend sind daher nur Ideen und Konzepte zur Aufwertung der 4. Ebene.

    Dh die nächste Umstrukturierung wird auf der 4. Ebene stattfinden. Die Frage ist nicht ob sondern wie und wann. Ich habe aber durchaus Sympathien für jene, die sich aus nostalgischen oder ideellen Gründen nicht an der Diskussion zur Optimierung der 4. Liga beteiligen wollen.

    ich gehe wohl recht in der Annahme, dass das bedeuten soll eine volle Professionalisierung der vierten Spielklassenebene. dafür liegen doch eigentlich 2 Modelle vor:

    die zweigleisige 4. Liga interregional Nord und Süd unter Verantwortung des DFB

    die dreigleisige Regionalliga Nordost/Nordwest/Südwest mit Höhergewichtung der letzteren unter Verantwortung der Rv bzw in GbR zusammengeschlossenen Rv

    Nun, die Zweigleisigkeit würde wohl eine Vollprofessionalisierung der 4. Ebene bedeuten und wohl mit sich bringen dass NO geteilt wird.


    Sofern sich NO aber querstellt, könnten oder sollten die Ambitionierten der vier westlichen RL konsequenterweise dann eben die vollprofessionalisierte / qualitativ aufgewertete RL Nordwest sowie RL Südwest (SSW) bilden. Entsprechend bleibt dem NO seine Hybridliga weil sich die übrigen RL zurecht nicht ausbremsen lassen wollen. Im Ergebnis hätten wir immerhin eine ausgewogene geografische Dreiteilung unter Beibehaltung bestehender Grenzen.

    Ich würde dann aber eher sagen 1:1:1:2:6.


    Die höchste Liga in the länd sollte nicht noch weiter nach unten rutschen.

    Wenn man eine 1 streicht ist es optimal.

    Das Votum der Drittligisten ist seit Jahr bekannt und spätestens nachdem die aus vielen Ebenen und Bereichen zusammengestellte Taskforce zum gleichen Ergebnis gekommen ist, sollte allen klar sein, dass die 3. Liga nicht mehr entwertet und regionalisiert wird.


    Dh die nächste Umstrukturierung wird auf der 4. Ebene stattfinden. Die Frage ist nicht ob sondern wie und wann. Ich habe aber durchaus Sympathien für jene, die sich aus nostalgischen oder ideellen Gründen nicht an der Diskussion zur Optimierung der 4. Liga beteiligen wollen.


    Immerhin glaubt denke ich niemand mehr im Forum, dass sich N/NO/B auf zwei Ligen einigen können, korrekt? Das dürfte doch schon geografisch durchs Sieb fallen, weil dann auch direkt eine zweigleisige 4. Liga umgesetzt werden könnte.

    Ich würde es interessant finden, was bei einer Umfrage unter den Vereinen nach einem Interesse zu einer solchen Liga herauskäme.

    Dann sollte man aber auch gescheite Alternativen zur Abstimmung anbieten. :)

    Das Abstimmungsergebnis lässt sich herleiten. Alle Aufstiegswilligen werden dafür sein fast alle anderen nicht. Vermutlich streben aber weniger als die Hälfte der Regionalligisten die 3. Liga an.


    Evtl könnten Vereine wie Rödinghausen, die nicht bundesweit aber mehr als die kleine RL wollen, den Ausschlag zugunsten der Zweigleisigkeit geben.

    Naja, für ca. 90 Regionalligisten nur 3 Aufstiegsplätze anzubieten, ist schon ziemlich wenig.

    Da sind ja sehr viele dabei, die überhaupt nicht an Aufstieg denken. Der Kreis der Anwärter ist sicher auch nicht größer als wenn es nur 72 oder 54 Regionalligisten wären.

    Wie viele Vereine melden eigentlich für die 3. Liga? Ok, einige die schon aus dem Rennen sind, melden im Frühjahr wohl garnicht mehr. Wenn es aber vor einer Saison etwa 30-40 wären, die als Ziel die 3. Liga formulieren, wären 4 Aufstiegsplätze wirklich ok!


    Können wir entsprechend festhalten, dass eigentlich nur der jetzige Modus zur Ermittlung der Aufsteiger falsch ist?

    Das ist wie: "Der Babier rasiert alle Herren im Dorf, die sich nicht selbst rasieren." :lachen:


    Im Momment sind keine Veränderungen notwendig.

    Das sehen viele Regionalligisten, zB alle, die sich in diesem Bericht aus Nord, NO und Bayern zu Wort melden anders:


    Regionalliga: "Die Aufstiegsregel zur 3. Liga ist ein Verbrechen" | MDR.DE


    Diese Diskussion ist sicher nicht in einer Sackgasse, wenngleich sie sich noch eine Weile im Kreis drehen kann.

    Doch: Vier Staffeln mit fließenden Grenzen. Es ist so einfach.

    Das wäre jedes Jahr ein riesiges Gejammer, wenn Vereine herumgereicht werden und plötzlich woanders hinfahren. Zudem stellt sich die Frage, wer wieviele Vereine am Anfang dieses neuen Systems stellen darf. Ich denke, ich weiß, wer dann auf genau die gleiche Anzahl wie z.B. der Südwesten besteht.

    Absolut, chaotisch und unattraktiver für alle Beteiligten. Eine dauerhafte, geografisch ausgewogene Dreiteilung ohne Beschädigung bestehender Grenzen wäre leicht umzusetzen und zumindest bei den Aufstiegsaspiranten beliebter:


    1) BRD Nord (aus RL Nord und West), 2 Aufstiegsplätze.


    2) RL Nordost, 1 Aufstiegsplatz


    3) BRD Süd (aus RL Süd und Südwest), 2 Aufstiegsplätze


    Wacker_Wiggerl, Nur diese Konstellation könnte aus meiner Sicht die Drittligisten zu einer Ligagrösse von 22 mit 5 Abstiegsplätzen bewegen, weil dann der Schrecken bzw die Konsequenz eines Abstiegs deutlich gemildert wäre.

    Falls Du den NOFV meinen solltest, der letzte Vorschlag von dort war vermutlich 22/5.

    Das war ein häufig genannter Lösungsvorschlag. Aber der Nordosten leistet keinen Beitrag. Er würde ja aufgewertet werden.

    Chemnitz, Jena und Magdeburg haben auch eine zweigleisige 4. Liga vorgeschlagen.


    Nur Nordost zu teilen und mit Nord und Süd zu verknüpfen würde aufstiegstechnisch fast nix bringen und für alle Beteiligten nur zwei maximal unattraktive RL hervorbringen.