Beiträge von VikTuna

    Die Viergleisigkeit wird ohnehin nur ein Zwischenschritt zur zweigleisigen 4. Liga. Professionell orientierte Vereine brauchen definitiv mehr als einen Belohnungsplatz in der Liga. Die nach oben orientierten Nordost-Vereine müssen aber erstmal die Erfahrung machen, dass ein direkter Aufstiegsplatz nichts an der maximal unattraktiven Ligastruktur der RL ändert.

    Tja. Positiv kann ja nun alles bedeuten. Aber wenn Haeder erst morgen dazu Stellung beziehen will, klingt das für mich nicht wie ein Erfolg auf ganzer Linie für den Nordosten.

    Das kann auch daran liegen, dass man vereinbart hat, die offizielle Bekanntmachung abzuwarten.
    Für blauäugig halte ich Haeder im übrigen nicht. Einen Erfolg auf der ganzen Linie konnte er nicht erwarten.

    Rabbit 83 lag richtig. Das Ergebnis für NO ist eher ernüchternd ausgefallen. Das Regionen-Modell würden einige Nordostler wohl auch als katastrophal bezeichnen.

    In Nord und Süd werden die meisten Vereine das RM aber auch nicht umsetzen wollen (hier aufgrund der Entfernungen). Heißt die Viergleisigkeit wird letztlich nur zustanden kommen, wenn Südwest dem Kompassmodell zustimmt. Südwest kann aber nun relativ entspannt auf das Ergebnis der Arbeitsgruppe bzw auf die Alternative RM verweisen.

    Das wäre für mich ein gerechter Schlüssel für den Abstieg. Klassenerhalt, Relegation, direkter Abstieg


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    Eigentlich ist die Idee bei nur einem Belohnungsplatz vier Bestrafungsplätze anzusetzen ziemlich perfide. Für professionell operierende Vereine ist eine solche Ligastruktur maximal unattraktiv und schädlich. Zumal der einzige Belohnungsplatz auch noch von einem DFL-Verein abgegriffen werden darf.

    Daher bleibt mir persönlich nichts anderes übrig als die Regionalliga weiterhin zu boykottieren. Warte darauf, dass die 4. Spielklasse wirklich professionalisiert wird.

    Die Bayern können gelassen taktieren. Ihre eigene RL behalten ohne Direktaufsteiger jedes Jahr. Oder in einer größeren RL aufgehen. Da müssen sich andere bewegen.

    Ich persönlich könnte sportlich sowohl mit einer "Freistaatenliga" wie einer RL Süd aus Bayern und BW leben. Die Verbände und Vereine müssen entscheiden, was sie finanziell machbar und sportlich attraktiv finden.

    Du sprichst es aus, die bayerischen Regionalligisten wollen nicht Teil von Nordost werden, genauso wenig wie Hessische oder Nord-Regionalligisten das wollen. Gleichzeitig gönnen sie aber Nordost keine eigene Regionalliga im vier- oder dreigleisigen System.

    Dabei wäre es so einfach, wenn die vier westdeutschen Regionalligen zu zwei fusionieren würden. Der Mannschaftszahlen-Starrsinn steht einer geographisch und historisch sinnvollen Einteilung leider im Weg.

    Bei 22/5 ist die Abstiegswahrscheinlichkeit schon höher als bei 20/4. Jedenfalls steigen dann 23% der Vereine ab (vs 20% bei 20/4). Ist doch Wahnsinn fast jeden 4. Verein absteigen zu lassen…

    6 Absteiger aus 28 wären schon ein besseres Verhältnis. 5 aus 22 ist grenzwertig, aber noch im Rahmen des Akzeptablen

    Naja, vor allem wäre die deutlich schlechtere Aufstiegsquote (2,5/28) inakzeptabel. Hier sind die Drittligisten jetzt schon gegenüber den Zweitligisten benachteiligt (2,5/20 vs 2,5/18).

    In Sachen Abstiegsquote sieht es gegenüber der 2. Liga noch unfairer aus (4/20 vs 2,5/18). Das sollte den DFL-Vertretern mal klar gemacht werden bevor die was fordern…

    Eine zweiter Herd wird mit der 3.Liga 22/5 aufgemacht, wo aber keine Mehrheit zu erwarten ist.

    Warum ist keine Mehrheit zu erwarten?

    Ich denke es wird keine Einigung geben

    Da gebe ich dir bezogen auf eine viergleisige Regionalliga recht.

    Sehe ich auch so, NO lässt sich nicht aufteilen und kein Verein der anderen RL will in die NO.

    22/5 lässt nicht die gewünschte erhöhte Professionalisierung der RL zu.

    Bleibt letztlich noch die zweigleisige 4. Liga, die zu gegebener Zeit aufgegriffen wird.

    Ein interessantes Zitat aus dem kicker. Mit dem Argument müsste das Saarland auch eine eigene Regionalliga bekommen, da es mal Mitglied in der FIFA und sogar gründungsmitglied der UEFA war.
    Über den Fehlschluss, dass ein fünfter Aufsteiger automatisch dem Bereich II zur Gute käme, brauchen wir ja nicht mehr zu diskutieren. Aber hier könnte man sicherlich verhandeln.

    Das Argument mit dem Geld teile ich nicht zwingend. Es ist aber faktisch so, dass es wahrscheinlicher ist, bei 5/22 abzusteigen statt 4/20. Außerdem sind die 4 zusätzlichen Spiele schon eine Belastung. Neben Liga gibt es ja auch noch Landespokale, dazu stellen auch Teams Nationalspieler ab.

    Ich frage mich, warum ausgerechnet der Nordosten so egoistisch ist. NOFV muss erhalten bleiben etc.

    Ich denke eher, der Nordosten sieht, dass andere Regionen auch erhalten bleiben möchten. Egoistisch sind eher diejenigen, die die Aufteilung fremder Regionen fordern.
    Bei 22/5 gibt es einen Nichtabstiegsplatz mehr als bei 20/4 ...

    Bei 22/5 ist die Abstiegswahrscheinlichkeit schon höher als bei 20/4. Jedenfalls steigen dann 23% der Vereine ab (vs 20% bei 20/4). Ist doch Wahnsinn fast jeden 4. Verein absteigen zu lassen…

    28/6 ist derzeit einzig und allein eine subjektive Diskussion wert. Aber nichts zielführend Nennenswertes bezüglich einer RL-reform.

    Ich muss zugeben, da halte ich selbst ein Modell mit zwei 4.Ligen noch für deutlich wahrscheinlicher.

    Absolut, wäre ja auch grotesk die 3. Liga zu verwässern. Wir können davon ausgehen, dass sich die meisten Teilnehmer der Arbeitsgruppe grundsätzlich nicht für eine Abwertung der 3. Liga, sondern für eine Aufwertung der 4. Liga einsetzen.

    Wie wär's damit?

    • Regionalliga Nordost (NOFV, Hamburg, Schleswig-Holstein), 18 Mannschaften, Hin- und Rückrunde, 1 Aufsteiger
      • Oberliga in 3 Staffeln
        • 8 Verbandsligen
    • Regionalliga Süd, 18 Mannschaften, Hin- und Rückrunde, 1 Aufsteiger
      • Oberliga Baden-Württemberg
      • Bayernliga
    • Regionalliga West, 35 Mannschaften, einfache Runde, 2 Aufsteiger
      • Oberliga Bremen/Niedersachsen
      • Oberliga Westfalen
      • Oberliga Nordrhein
      • Oberliga Hessen
      • Oberliga Südwest

    Mein letzter Beitrag hat sich darauf bezogen.

    Weis nicht, so richtig überzeugt mich das leider nicht. Da würde es bei einer Liga mit 35 Mannschaften für zu viele zu schnell um die goldene Ananas gegen Mannschaften mit denen man bisher nicht viel zu tun hatte gehen.

    Ich gehe mal davon aus, dass die dann in zwei Staffeln mit fließenden Grenzen spielen würden.

    Glaube nicht, dass sich ein Teil der Nord nochmal dem Nordosten anschließen will. Umgekehrt auch nicht, weil es schlichtweg schon in der Vergangenheit unbeliebt war und gescheitert ist.

    Bei einer zweigleisigen 4. Profiliga wären die Voraussetzungen schon wegen zwei verfügbaren Aufstiegsplätzen günstiger.

    Ich kann mir nicht vorstellen das man als Lübeck die ganzen Derbys im Hamburger Raum und SH aufheben will um im Nordosten mitzuspielen wo weit und breit keine einzige Regionalligamannschaft in der Nähe liegt. Für Kassel sieht das wohl ähnlich aus. Die wollen bestimmt auch lieber gegen Fulda und Offenbach spielen als nur die weiten Wege in den Osten fahren zu müssen.

    In der Regionalliga Nordwest wird vom Hamburger Raum nicht mehr viel übrig bleiben. Für Kassel kämen zu den weiten Wegen in den Süden von Baden-Württemberg auch noch Fahrten Richtung München hinzu. Eventuell könnte sich ein Wechsel für Vereine aus Oberfranken (odr ach Unterfranken) lohnen.

    Es ist halt auch immer die Frage, ob man mehr auf die Strecken oder auch auf taktische Gründe schaut. In der Regionalliga Nordost wäre es halt nicht nur leichter aufzusteigen, sondern auch deutlich leichter den Klassenerhalt zu schaffen als in den Regionalligen Nord/West und Süd/Südwest.

    Es wäre auch noch die Frage der Hürden. Müssten Vereine in einen anderen Landesverband wechseln oder lässt man zu, dass Vereine sich die Regionalliga aussuchen können. Beim ersten müsste man dann bei Abstieg auch in die Oberliga Nordost absteigen. Beim zweiten könnte es auch dumm laufen für z.B. Hessen, wenn dann aus zwei Regionalligen Absteiger in die Oberliga absteigen. Von daher wird der Verband dann auch was dagegen haben. Das ganze geht dann auch wieder Richtung fließende Grenzen.

    Aber so ein Modell wäre eh einfach nur unfair und somit auch unrealistisch. Es werden nicht Nord mit West und Südwest mit Bayern fusionieren, damit die Regionalliga Nordost einen festen Aufstiegsplatz bekommt, ohne etwas zu ändern.

    Kann hier deine Einschätzung in der Aufstiegsfrage nicht nachvollziehen. Ist es nicht grundsätzlich wahrscheinlicher in einer Liga mit 1,5 Aufstiegsplätzen als mit nur einem Aufstiegsplatz aufzusteigen?

    Daher ist aus taktischen Gründen schon davon auszugehen, dass sich alle grenznahen nach oben ambitionierten Vereine gegen Nordost entscheiden. In dieser Hinsicht kann die Verteilung nicht mehr als unfair bewertet werden.

    Ist ja auch völlig doof, dann wieder unterschiede zu machen. Vor allen dingen hätte der kleinste Verband NO 1/4 der Aufstiegsplätze. Ich denke nicht das da irgendwer anbeißt.

    Naja, mit ziemlicher Sicherheit unsere Nordostvertreter hier im Forum

    Gegenfrage: Angenommen Du stellst den grenznahen Vereinen wie zB Lübeck Kassel oder Fulda dann frei, dass sie sich Nordost anschließen können. Wer von diesen Kandidaten würde anbeißen?

    Zitat eines Lesers in rbb24 zur Regionalliga-Reform:

    Eine Reduzierung auf drei Regionalligen wäre wie folgt am sinnvollsten: 1) Nord/ Nordost (Zusammenlegung der beiden jetzigen Regionalligen Nord und Nordost) 2) West/ Südwest (NRW, RP, SL) 3) Süd (BY, BW, HE) Aufstiegsregelung in die 3.Liga wie folgt: a) die drei Regionalliga-Meister steigen auf b) die drei Zweitplatzierten spielen in einer Aufstiegsrunde einen vierten Aufsteiger aus.

    Was haltet ihr davon?

    Vielleicht im alternativen 28/6 Modell. Sonst halte ich eher wenig davon.

    Nord und Nordost passen nicht wirklich zusammen und die Fläche ist überproportional groß. Dreigleisig wären geografisch und historisch nur die Aufteilung Nordwest (1,5 Aufstiegsplätze), Nordost (1 Aufstiegsplatz) und Süd (1,5 Aufstiegsplätze) attraktiv.

    Warum Hauptargument dagegen…? Ist doch vorteilhaft wenn nur wenige in die zweigleisige 4. Liga aufsteigen wollen. Nadelöhre sollen ja vermieden werden…

    3staffelige 4.Liga mit fließenden Grenze, wo?

    ich würde vermuten, es ergeben sich eh 2 klare Schwerpunkte im Süden und im Westen, um die kann man schonmal 2 Staffeln gruppieren; im Norden und Osten sehe ich 2 so halbe Schwerpunkte, da müsste dann die KI ran :zwinker:

    Kassel und Fulda in den Osten mit einem Aufstiegsplatz und den Rest in Nordwest und Südwest einteilen mit jeweils 1,5 Aufstiegsplätzen. Easy