Bissingen in der Aufstiegsrelegation zur Oberliga

  • Am Ende erwischt es den FSV eiskalt


    Der FSV 08 Bissingen hat den Aufstieg in die Fußball-Oberliga verpasst. Das 2:2 (0:0)-Unentschieden im Aufstiegsrunden-Rückspiel gegen den nordbadischen Verbandsligisten TSG Weinheim war nach der 0:1-Niederlage im Hinspiel zu wenig.


    Alles war für den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte vorbereitet und die Rekordkulisse von 2000 Zuschauern bildete einen würdigen Rahmen. Am Ende jubelten aber nur die Gäste, niedergeschlagen sanken die Bissinger Spieler nach dem Schlusspfiff zu Boden.
    Der FSV konnte in der ersten Halbzeit nur in den Anfangsminuten überzeugen. Bei einer Doppelchance scheiterte Fabian Dietz (4.) zunächst an TSG-Torwart Marc Bisch und den Nachschuss wehrte Damian Pritchett auf der Linie ab. Glück hatten die Bissinger, dass Ugur Beyazal (12.) den aufsetzenden Ball nach Hereingabe von Marco Eder über das Tor zog.
    Die Bissinger kamen mit frischem Schwung aus der Halbzeit und drückten auf den Ausgleich. Nachdem Dietz (54./60.) zwei Chancen ungenutzt ließ, erzielte Steffen Seyb (63.) nach Steilpass von Björn Rothkopf die wichtige Führung. Die Nullachter waren am Drücker und wurden eiskalt ausgekontert. Auf Zuspiel von Hahn sprang der Ball beim Torschuss von Beyazal vom Innenpfosten über die Linie (70.) – 1:1.


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    Ansporn


    Auf der Zielgeraden ist der FSV 08 Bissingen abgefangen worden. Die Vorgabe Oberligaaufstieg muss nach einer am Ende verpatzten Saison neu definiert werden.
    Lange Zeit sah es so aus, als könnte dem Aufsteiger der vergangen Jahre niemand das Wasser reichen. Gut möglich, dass nun gegenseitige Schuldzuweisungen gemacht werden. Spätestens nach dem Abgang von Trainer Alfonso Garcia, über Jahre der Vater des Erfolges beim FSV, war Sand im Getriebe. Tristesse machte sich nach einer Verletztenmisere breit.
    Gianni Coveli, in Ludwigsburg selbst hinter den Erwartungen zurückgeblieben, tritt ein schweres Erbe an. Er muss nicht nur tiefe Wunden heilen, sondern neue Wege zum Erfolg suchen. Der Wettstreit mit seinem ehemaligen Verein sollte Ansporn genug sein.

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