Aufsteiger und Aufstiegsspiele in Westfalen 2020

  • Ich hab mir mal die Mühe gemacht und für jeden Kreis ermittelt, wieviele Mannschaften die Saison beendet haben. Die Gesamtzahl hat sich von 2701 Mannschaften auf 2664 reduziert.


    Wenn meine Berechnung richtig ist, müsste Höxter einen halben Aufstiegsplatz an Hagen abgeben. Ansonsten dürfte alles gleich bleiben.


    EDIT: Inzwischen ist bestätigt, dass es bei 38 Aufsteigern bleibt. Der 0,5-Wechsel von Höxter an Hagen ist ebenfalls offiziell bestätigt.


    Die Anzahl der Bezirksliga-Aufstiegsplätze in der Übersicht:

    • 2,5 Aufsteiger stellt der Kreise Dortmund
    • 2 Aufsteiger stellen die Kreise Ahaus/Coesfeld, Bochum, Münster, Recklinghausen
    • Je 1,5 Aufsteiger stellen die Kreise Siegen/Wittgenstein, Paderborn, Unna/Hamm, Bielefeld, Hochsauerlandkreis, Gelsenkirchen und Hagen
    • Je 1 Aufsteiger stellen die Kreise Höxter, Olpe, Tecklenburg, Herford, Herne, Gütersloh, Lübbecke, Lemgo, Steinfurt, Minden, Iserlohn, Lippstadt, Detmold, Soest, Arnsberg, Beckum, Lüdenscheid


    aufstieg2020_neu.JPG

  • Erstmal Respekt für die Arbeit, die du dir gemacht hast. :guten_tag:


    Ich glaube aber du müsstest 36 als Grundlage nehmen, da die Zahl 38 nur zustande kam, weil sich die Kleinstkreise beschwert haben. Die Berechnungsgrundlage war aber trotzdem 36. Nur wurden 4 halbe Plätze als "Bonus" vergeben, damit alle Kreise einen festen Aufstiegsplatz haben. Bei Dortmund zum Beispiel komme ich dann auf exakt 2,5.

  • Dazu hat das Verbandssportgericht Anfang dieser Saison ja beschlossen, dass jeder Kreis mind. 1,0 Aufstiegsplätze erhalten muss.

    Da bin ich mal gespannt, wie der Verband das umsetzen wird. Ich finde allerdings das Hare-Niemeyer-Verfahren sowieso nicht so gut, wegen des sogenannten "Alabama"-Paradoxons. Da sind die Divisorverfahren besser geeignet. Am besten das von Sainte Lague.


    Diese Regelung, dass es einen festen Aufstiegsplatz für jeden Kreis geben muss ist einfach dämlich. Im Kreis Hagen bekoomen die beiden Staffelsieger nur einen halben Aufstiegsplatz, in manchen Kreisen, die mehr als doppelt so groß sind wie Beckum bekommen die beiden Meister 0,75 Aufstiegsplätze und die Kleinstkreise bekommen einen direkten Aufstiegsplatz. Ein fairer Kompromiss wäre gewesen, dass jede Staffel 0,75 Aufstiegsplätze bekommt.

  • Dann hier nochmal die Berechnung mit 36 Aufsteigern. Wie oben bereits erwähnt ergibt sich folgende Veränderung:


    Gelsenkirchen, HSK, Höxter (1,5 => 1,0) und Ahaus/Coesfeld (2,0 => 1,5) verlieren einen halben Aufstiegsplatz.

    Sehr schön.


    Ich hoffe aber, dass man da noch einen anderen Weg gehen wird. Nach Hare-Niemeyer-Verfahren hätten Arnsberg, Lüdenscheid und Beckum nur einen halben Aufstiegsplatz. Stattdessen hätte Arhaus/Coesfeld 2, Hagen und Gelsenkirchen jeweils 1,5. Das sind alles Kreise mit 2 A-Kreisligen. Das hieße Arhaus/Coesfeld müsste auf die direkten Aufstiegsplätze für beide Staffelsieger verzichten, in Hagen und Gelsenkirchen müssten sich die Staffelsieger mit 0,5 statt 0,75 zufrieden geben, damit in den 3 kleinsten Kreisen die Meister einen festen Aufstiegsplatz bekommen. :piep:

    Im Kreis Beckum ist eine Fusion mit Münster-Warendorf im Gespräch.


    https://t.wn.de/Sport/Lokalspo…ehr-Naehe-und-mehr-Dialog


    Wobei ich mir vorstellen kann, dass für die Clubs aus Oelde ein Wechsel nach Gütersloh günstiger wäre.

    Das hört sich ja schonmal gut an. Aber bis zur Umsetzung wird das wohl noch etwas dauern, oder? Die werden ja dann wahrscheinlich auch noch aus den 3 A-Kreisligen (2 Münster+1 Beckum) machen.

  • Dann spielen vier Kreise drei Aufsteiger aus. Da könnte man jeder gegen jeden auf neutralen Plätzen spielen.

    Muss nicht sein. Es können auch 2 gegeneinander spielen und der Verlierer spielt dann noch gegenirgendeinen Zweitplatzierten mit einem halben Aufstiegesplatz.

  • Ich komme aus Oelde und kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Vereine nach Gütersloh wechseln.
    Es ist immer nur die Rede davon mit Warendorf (MS) zu fusionieren.
    Der VfB Lette ist ja gerade erste aus dem Fussballlkreis Gütersloh in den Fußballkreis Beckum gewechselt, da es der Wunsch auch gerade der Jugendlichen war, gegen ihre Schulfreunde aus Oelde,Stromberg, Ennigerloh und Wadersloh zu spielen.


    Natürlich ist es sinnvoll und nötig den Fußballkreis Beckum aufzulösen, da er einfach mittlerweile zu wenig Mannschaften hat. Dann aber bitte den politischen Realitäten angleichen und mit Warendorf fusionieren.

  • Auch wenn's vom westfälischen Verband sowieso niemand mitliest, ich habe meinen Komprommissvorschlag einfach mal ausgearbeitet. Auf Seite 1 eine Variante mit 37 Aufstiegsplätzen (also eigentlich einen zu viel) und auf Seite 2 eine Variante mit genau 36 Aufstiegsplätzen.

  • Auch wenn's vom westfälischen Verband sowieso niemand mitliest, ich habe meinen Komprommissvorschlag einfach mal ausgearbeitet. Auf Seite 1 eine Variante mit 37 Aufstiegsplätzen (also eigentlich einen zu viel) und auf Seite 2 eine Variante mit genau 36 Aufstiegsplätzen.

    Ich würde sagen, wenn man aber mit 0,25 Plätzen anfängt, muss man das für alle Kreise komplett durchziehen, so dass dann auch 1,25 oder 1,75 Plätze herauskommen. Habs mal in das Hare-Niemeyer-Verfahren eingebaut und dann kamen 12 Kreise mit 0,25 Plätzen (also entweder 0,75, 1,25 oder 1,75) heraus.


    Denke aber, dass das zu kreativ für unseren Verband ist...

  • Ja, das stimmt eigentlich schon. Nur für einen Kreis mit 2 A-Kreisligen wäre 1,75 ein bisschen arg doof. Deshalb hab ich die 0,75 jetzt mal nur als Mindestzahl genommen.


    Ist ja sowieso nur ein bisschen Spielerei.



    Nachtrag: Mir fällt gerade noch ein, dass die Arnsberger letztes Jahr noch bemängelt haben, dass die Mannschaften oberhalb der Kreisliga nicht mitgezählt werden. Könnte eventuell sein, dass sich da bei der zählweise auch was ändert.

  • Wie will man denn die Kleinstkreise jemals zum Verschwinden bringen, wenn man ihnen trotz des mathematischen Ergebnisses von 0,5 Aufsteigern dennoch dann einen Direktaufsteiger zubilligt?


    Auch wäre es im Sinne noch größerer Gerechtigkeit vorteilhaft, in der Tat auch mit 0,25 bzw 0,75 Aufsteigern zu rechnen. Das gäbe selbst bei Kreisen mit doppelter A-Klasse keine Terminnot. Da trägt man das Endspiel um die Kreismeisterschaft halt auf neutralem Platz aus statt in Hin- und Rückspiel, schon ist der zusätzliche Termin für die Aufstiegsrunde gefunden.

  • Und wo ich mir gerade so die Ergebnisübersichten in dem 2019er Thread anschaue, dann müsste der aktuelle Modus die Puristen ja zum Schäumen bringen. Da darf der Vizemeister der Bielefelder Liga aufsteigen, während der Hammer Meister in die Röhre schauen muss. Also ehrlich, das geht ja mal gar nicht, wo Meister doch kraft Naturgesetz direkt aufsteigen müssen... :lol:

  • Da darf der Vizemeister der Bielefelder Liga aufsteigen, während der Hammer Meister in die Röhre schauen muss. Also ehrlich, das geht ja mal gar nicht, wo Meister doch kraft Naturgesetz direkt aufsteigen müssen... :lol:

    Der Hammer Kreismeister ist doch aufgestiegen.

  • Nicht ganz richtig. Aufgestiegen ist der Meister des Kreises Unna/Hamm. Der wiederum Meister der Kreisliga Unna ist. Der Meister der Kreisliga Hamm muss dagegen in die Röhre schauen. Und dass obwohl Meister doch kraft Naturgesetz den Aufstieg verdient haben. Schliesslich haben sie alle anderen Mannschaften ihrer Liga hinter sich gelassen.


    Während der am Ende aufgestiegene Gegner aus Bielefeld nach der gleichen unfehlbaren Logik absolut unverdient aufgestiegen ist. Weder wurden sie Bielefelder Kreismeister noch haben sie im Kreis Bielefeld wenigstens irgendeinen anderen Blumentopf gewonnen, meinetwegen wenigstens irgendeine Staffel 2 oder Staffel Süd oder sowas in der Art. Geschlagener Zweiter wurden sie in ihrer Liga bloß, zu schwach für einen Meistertitel.