VfB - Wegberg-Beeck,Spieltag 23

  • Am kommenden Sonntag (12.03.06-15.00,Blötter Weg) ist es soweit.Das absolute Kellerduell steht an.Vorletzter gegen Letzter.Das Duell zweier Aufsteiger für die es um nichts als das nackte Überleben in der Oberliga geht.


    VfB Speldorf - FC Wegberg-Beeck


    Im Hinspiel verloren wir im Beecker Waldstadion nach einer sehr überlegen geführten Partie mit 0:1, durch einen Sonntags-Schuss in den Winkel,wobei wir selber nicht in der Lage waren unsere klarsten Chancen zu verwerten.Da ist also noch eine Rechnung offen.


    Nach der Winterpause ist Speldorf ja leider noch nicht ins rollen gekommen. Am 20.Spieltag hatten wir spielfrei ( Yurdumspor ),am 21. gab es nur ein 2:2 daheim gegen Bocholt,die Partie des 22. in Düren fiel aus und soll am 29.03. nachgeholt werden,obwohl wir zwei Tage später bereits in der Krefelder Grotenburg auflaufen sollen.
    Nachholtermine unter der Woche sind eh verachtenswert.


    Nun also der 23.Spieltag am Sonntag. Wir brauchen diese drei Punkte und wir holen diese drei Punkte!!!!



    Commando Klassenerhalt!

  • Jetzt muss für Speldorf eindeutig ein Sieg her. Wenn nicht gegen Wegberg-Beeck, gegen wen dann?


    Sonst wirds zappenduster.

    "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)

  • Normal müsste Speldorf klar gewinnen, aber irgendiwe scheint die
    Mannschaft häufig zu leichtsinnig zu sein. Spielerisch gehört der VfB sicher unter die Top 8.

  • Jetzt wurde Fabricio Iaia auch beim VfB wieder aus dem Kader geworfen.


    Kein Wunder, Yurdumspor Köln lässt grüßen - ist ihm dort ja bereits widerfahren.

    "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)

  • Fast alle Mann an Bord
    Kellerduell gegen Wegberg-Beeck

    Vor dem morgigen Fußballoberliga-Heimspiel des VfB Speldorf um 15 Uhr im Stadion am Blötter Weg gegen den FC Wegberg-Beeck hat VfB-Trainer Piero Lussu fast alle Mann an Bord.


    Nur der Einsatz von Mladen Kovacic, der sich eine Verletzung im Sprunggelenk zugezogen hat, ist noch fraglich. Falls Kovacic am Sonntag noch nicht voll belastbar ist, kommt Stefan Janßen im defensiven Mittelfeld zum Einsatz.


    Erstmals schon im Anfangsaufgebot spielen wird Stürmer Torsten Jablonski, der laut Lussu körperlich wieder völlig fit ist und immer besser in Form kommt. "Das Spiel gegen Wegberg-Beeck ist genau der richtige Einstieg für Torsten Jablonski", sagte VfB-Coach Lussu zum ersten Voll-Einsatz des 29-Jährigen, der von Adler Osterfeld zur Blötte kam und in der Hinrunde nach einer Achillessehnenoperation pausieren musste.Routinier Krzysztof Benedyk (34) bildet mit Jablonski das VfB-Sturmtanedem. Im Mittelfeld kommen außer Kovacic oder Janßen noch Rafael Synowiec, Andreas Przybilla, Marco Ferreira, und Thorsten Schmugge zum Einsatz. Vor dem Speldorfer Tor, das auch morgen wieder von Gregor Nijhuis gehütet wird, bilden Yasar Kurt, Can Bögüs und Kapitän Christian Flöth die Abwehrkette.


    "Der Platz ist in einem Top-Zustand, und die Mannschaft ist heiß darauf, endlich wieder um Punkte zu spielen", versicherte der VfB-Trainer Piero Lussu nach zwei Wochenenden ohne Oberliga-Match.Überbrückt wurde die Punktspielpause mit dem Testduell bei der SG Wattenscheid II am letzten Sonntag (4:2-Sieg für Speldorf) und intensivem Takti-Training in der zurückliegenden Woche. "Wir werden den kompakt und destruktiv spielenden Gegner über die Außenpositionen unter Druck setzen und müssen dabei vermeiden, in Konter hineinzulaufen ", sagte Lussu zum VfB-Konzept für das morgige Heimduell, das der VfB natürlich unbedingt gewinnen will.


    Der FC Wegberg-Beeck, der als Tabellenvorletzter acht Punkte weniger hat als die um einen Platz besseren Mülheimer Gastgeber (16 Zähler), soll an der Blötte nach der Speldorfer Pfeife tanzen - und nicht umgekehrt. Höchste Konzentration erwartet Lussu von jedem Spieler. "Aber die Mannschaft darf auch nicht verkrampfen", so der VfB-Coach, der seinem Team zutraut den für das Selbstvertrauen wichtigen Sieg zu schaffen und damit seine Oberliga-Qualität zu beweisen.


    http://www.waz.de

  • Zitat

    Original von Dionysus
    Jetzt wurde Fabricio Iaia auch beim VfB wieder aus dem Kader geworfen.


    Kein Wunder, Yurdumspor Köln lässt grüßen - ist ihm dort ja bereits widerfahren.



    Iaia schrieb in unser Fan-Page-Gästebuch,dass er am Sonntag mit 40Grad-Fieber im Bett lag und den Trainer nach dem Spiel angerufen hat.


    Als normaler Arbeitnehmer kennt man sowas natürlich...ich rufe auch erst NACH meiner Schicht meinen Arbeitgeber an um mitzuteilen,dass ich krank bin bzw. war! :zwinkern:


    Für einen wie Iaia,der lt. eigener Aussage vom Fussball lebt,ein sehr professionelles Verhalten. :rauf:


    Sachen gibts....Wer weiss was sonst noch vorgefallen ist?

  • Oh je, Speldorf, da brennt bei euch wohl auch ganz bald der Baum! :no: :no:


    Kaum zu glauben, dieser Leistungsabfall bei euch....

    "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)

  • Zitat

    Original von Dionysus
    Oh je, Speldorf, da brennt bei euch wohl auch ganz bald der Baum! :no: :no:


    Kaum zu glauben, dieser Leistungsabfall bei euch....


    Warum?? Verbandsliga hat doch auch einen gewissen Charme - dann darf der Vfb auch wieder im nächsten Jahr in Wegberg kicken :D

  • Zitat

    Original von dokpop


    Warum?? Verbandsliga hat doch auch einen gewissen Charme - dann darf der Vfb auch wieder im nächsten Jahr in Wegberg kicken :D


    Ich wette, dass ihr nächste Saison nicht mit Wegberg zusammen in der VL spielt.
    Allerdings nur, weil ihr nicht in die gleiche VL absteigen würdet. :D


    Das Ergebnis ist für mich die größte Überraschung des Spieltages. Speldorf sollte genug Potential haben, um den Klassenerhalt lockert schaffen zu können. Normal dürfte der Abstiegskampf nicht mal ein Thema sein.
    Ist mir völlig unerklärlich, was bei euch derzeit abläuft. Denke aber, dass ich trotzdem nicht runtergeht.
    Wegberg und Duisburg steigen ab.

  • Unglaublich,unfassbar....niemals hätte ich gedacht an der Blötte jemals so einen Grottenkick zu sehen....doch heute war es soweit.....die Worte fehlen mir nicht ganz....von daher hier mein Spielbericht von unserer Newsseite:



    550 Zuschauer fanden sich am Sonntag-Nachmittag bei Sonnenschein und ca. 3 Grad im Stadion am Blötter Weg ein um ein spannendes Kellerduell der Oberliga Nordrhein zu verfolgen.


    Doch spannend war es zu keiner Zeit und aus Speldorfer Sicht wurde diese Partie zu einem Offenbarungseid,der im ersten Wegberger Auswärtssieg der Saison mündete.


    Das Schlusslicht aus Wegberg, zu Beginn der Partie keinesfalls auf Mauertaktik aus und bereits in der 4.Minute mit der ersten Chance des Spiels, eine schöne Flanke von links und ein Volleyschuss aus ca. 12 Metern der jedoch genau in den Armen von VfB-Keeper Nijhuis landete.In Minute 12 der nächste Schussversuch der Beecker ,aber zu schwach geschossen trudelt der Ball wieder genau auf Nijhuis. Die Speldorfer fanden überhaupt nicht ins Spiel,selbst Kurzpässe fanden oft nicht den gewünschten Adressaten und so plätscherte die Begegnung rund um die Mittellinie vor sich hin,ehe Janßen in der 25. Minute ein katastrohaler Fehlpass in der eigenen Hälfte unterlief,den Flöth nur noch per Foulspiel unterbinden konnte und folgerichtig die Gelbe Karte sah.Der fällige Freistoss flog exemplarisch für beide Teams Richtung Eckfahne.
    So vergingen weitere zehn Minuten ehe der VfB zu seiner ersten Chance kam,doch Jablonski zielte aus halbrechter Position im Strafraum knapp am linken Pfosten vorbei.Nur wenige Sekunden später flankte Kurt scharf von rechts herein,doch am Fünfmeterraum segelten Freund und Feind allesamt am Ball vorbei,so dass auch diese Gelegenheit wirkungslos verpuffte.
    In der 42.Minute hatte Schmugge per Kopf die Chance,doch auch diese Möglichkeit ging knapp am linken Pfosten vorbei.In der letzten Minute der ersten Hälfte setzten sich die Wegberger am Speldorfer Straufraum fest,der Ball sprang mehrere Male zwischen der Mülheimer Abwehrreihe und den Beeckern hin und her,kläglich sahen diese Klärungsversuche aus,bis sich die Wegberger Nr.7 Berkigt ein Herz nahm und den Ball trocken, mit einem herrlichen Schuss aus 25 Metern in den linken Winkel zum 0:1-Pausenstand beförderte.
    Zum ersten Mal in dieser Saison quittierte der Speldorfer Anhang,die Leistung der Grün-Weissen bei einem Heimspiel mit Pfiffen.


    Zu Beginn der der zweiten Halbzeit die erste Chance auf Seiten der Gastgeber,doch Ferreiras Schuss aus 20 Metern landete doch tatsächlich auf dem Hausdach eines Nachbargrundstückes.
    VfB-Trainer Lussu setzte fortan auf volle Offensive und brachte für Verteidiger Janssen,Stürmer Kelle und Daftari für Ferreira,doch der VfB rannte weiterhin völlig plan-und ideenlos gegen das Beecker Bollwerk an.
    Nach ca. einer Stunde Aufregung im Wegberger Straufraum als nach einer scharfen Flanke von rechts,ein FC-Verteidiger per Hacke den Ball seinem Torhüter fast ins Gesicht kickte.
    Die nachfolgende Ecke verpuffte wirkunglos,wie auch alle Standards des VfB nicht den Hauch von Gefährlichkeit ausstrahlten.Dies war dann auch die letzte VfB-Chance im gesamten Spiel.Fortan fuhren die Gäste gefährliche Konter die mal links und mal rechts am VfB-Tor vorbeigingen,ehe in der 72.Minute Keeper Nijhuis überlupft wurde aber Flöth kurz vor der Linie retten konnte.
    Es kam wie es kommen musste,in der 85. Minute fiel dann doch noch das 0:2 durch den eingewechselten Vogels,durch einen schönen Flachschuss,der dem alleingelassenen Speldorfer Torwart keine Abwehrchance liess.
    Unschön noch die Szene in der 89.Minute als der Speldorfer Daftari seinen Gegenspieler per Check vom Spielfeld ,mit wohl ausgekugelter Schulter ins Krankenhaus beförderte.
    In der daraus resultierenden Nachspielzeit erzielte Fasanelli den 0:3 Endstand ,den nur noch wenige Zuschauer sahen,da der Grossteil bereits auf dem Heimweg war.


    Für Wegberg-Beeck bedeute dies den ersten und völlig verdienten Auswärtssieg der Saison.Mit dieser induskutablen Leistung eilt der hochgelobte VfB Speldorf mit Riesenschritten wieder zurück Richtung Verbandsliga.



    VfB Speldorf: Nijhuis-Janßen(53. Kelle),Bögüs(70.Schirru),Flöth-Synowiec,Kurt,Schmugge,Przybilla,Ferreira(53.Daftari)-Benedyk,Jablonski-Trainer:Lussu


    Zuschauer:550
    Torschüsse: 4 - 10
    Ecken: 3 -4

  • So sah es unsere Lokal-Presse:



    Speldorf-Fußball tief gefroren

    VfB-Team ließ beim 0:3-Debakel das Feuer der Leidenschaft vermissen. In der ersten und zweiten Halbzeit Sekunden vor Schluss Gegentreffer kassiert. FC Wegberg-Beeck bewies Kampfgeist
    FUSSBALL OBERLIGA VfB Speldorf FC Wegberg-Beeck 0:3 (0:1) Tore: 0:1 Arian Bekigt (45. Minute). 0:2 Jochen Vogels (83.), 0:3 Michele Fasanelli (90.) VfB Speldorf: Nijhuis - Kurt, Bögüs (ab 69. Schirru), Flöth, Janßen (ab 53. Kelle), Synowiec, Przybilla, Schmugge, Ferreira (ab 53. Daftari), Benedyk, Jablonski.


    Wegberg-Beeck: Schmitz - Rütten, Reinert, Berkigt, Kuffner (ab 75. Vogels), Hadzic, Kesetovic, Willms, Walbaum, Kessels (ab 46. Aitjdag, ab 68. Fasanelli), Jacobs.


    Fußball tiefgefroren gab es für die 520 Mülheimer Fans unter den 550 Zuschauern, die gestern im Stadion am Blötter Weg bei wenigen Graden über Null das 0:3-Debakel des VfB Speldorf im Oberligaheimspiel gegen den FC Wegberg- Beeck miterlebten. Nur die Märzsonne konnte die fröstelnde Speldorfer Anhängeschar ein bisschen erwärmen. Das saft- und kraftlose Gekicke des VfB-Teams ließ keine Frühlingsgefühle aufkommen.


    Als Tabellenletzter schon mit dem Rücken zur Wand stehend trat die von dem Holländer Rob Hutting trainierte Mannschaft aus dem Grenzgebiet zu den Niederlanden an der Blötte an. Und die Gäste gaben von der ersten Minute an richtig Gas, waren immer in Bewegung und kämpften um jeden Millimeter Boden.


    Die Speldorfer, nur einen Platz besser als Wegberg und ebenfalls in Abstiegsgefahr, spielten Fußball ohne das Feuer der Leidenschaft, ohne zündende Ideen und mit vielen unnötigen Patzern.


    Charakteristisch für das erschreckende Bild, das die Mülheimer Oberligamannschaft daheim auf dem noch winterlich kargen, aber gut bespielbaren Rasen abgab, waren zwei Gegentreffer in letzter Sekunde. Der erste zum 1:0 für Wegberg-Beeck fiel unmittelbar vor dem Pausenpfiff, als die Gäste wieder einmal einen ihrer gefährlichen Konter gestartet hatten. Torschütze Arian Berkigt ließ dabei VfB-Keeper Gregor Nijhuis und die gesamte Abwehr ziemlich hilflos aussehen. Zwei ebenfalls aus Kontern entstandene Chancen des Wegbergers Andreas Kuffner hatten kurz zuvor Rafael Synowiec mit einer Rettungstat auf der Linie und Nijhuis mit einer Faustabwehr vereitelt.


    Zehn Sekunden vor dem Schlusspfiff kassierten die Mülheimer den Gegentreffer zum 0:3-Endstand, den Michele Fasanelli erzielte, nachdem sein Teamkollege Berkigt zwei Minuten vorher mit schmerzverzerrtem Gesicht und von Sanitätern gestützt den Platz verlassen hatte. Der Wegberger Mittelfeldspieler hatte sich bei einem Zweikampf-Zusammenprall das Schultergelenk ausgekugelt.


    Beim zwischenzeitlichen 2:0 für die Gäste (83.) setzte sich der erst acht Minuten vorher eingewechselte Jochen Vogels gut in Szene, als er erst Keeper Nijhuis ins Leere laufen ließ, dann auch noch Damiano Schirru entwischte und den Ball ins Tor schob. Von ihm hätten die Speldorfer abgucken können, wie Treffer erzielt werden. Das galt für Torsten Jablonski, der in der 34. und 35. Minute das Leder zweimal aus spitzem Winkel knapp am Pfosten vorbeischoss ebenso wie für Thorsten Schmugge, der nach einem Freistoß eine Kopfballchance vergab, und Krzysztof Benedyk, der eine Schmugge-Vorlage verstolperte.


    12.03.2006 Von Gaby Rüter


    http://www.waz.de