Verbandsliga Württemberg 2020/21

  • Auch hier kann man schon einmal ein Thema eröffnen.


    Wer wird dabei sein?


    FSV Hollenbach (wenn man es sich auf Verbands- bzw. Oberligaseite nicht noch anders überlegen sollte)

    SSV Ehingen-Süd

    1. FC Normannia Gmünd

    Calcio Leinfelden-Echterdingen

    SKV Rutesheim

    TSV Essingen

    TSG Tübingen

    VfL Sindelfingen

    TSV Berg

    1. FC Heiningen

    VfL Pfullingen

    TSG Hofherrnweiler-Unterrombach

    TSV Heimerdingen

    VfB Neckarrems

    SV Fellbach

    FC Wangen

    TSV Crailsheim (Aufsteiger aus der LL1)

    Türk Spor Neu-Ulm (Aufsteiger aus der LL 2, dort ging es sehr knapp zu, 3 Punkte zwischen Platz 1 und 6)

    FC Holzhausen (Aufsteiger aus der LL 3)

    VfB Friedrichshafen (Aufsteiger aus der LL 4)


    Mir persönlich wäre ein Aufstieg von Normannia Gmünd ganz recht, ansonsten sind es meiner Ansicht nach doch recht wenig Vereine die die Oberliga schmücken würden.

    Schwer tun werden sich mit Sicherheit die Vereine die bereits in der aktuellen Saison auf den letzten vier, fünf Plätzen standen. Fast alle sind ja nicht erst kurz vor Corona da reingerutscht.

    Von den Aufsteigern bin ich auf Holzhausen gespannt.

    Einmal editiert, zuletzt von cmkwh ()

  • 20 Vereine (evtl. 19) sind schon ziemlich viele für diese Liga. Hollenbach (wenn sie nicht doch Oberliga spielen sollten), Normannia Gmünd und Essingen werden sicherlich die Favoriten sein.

    Attraktive Aufsteiger sind der frühere Oberligist TSV Crailsheim (die eigentlich eher in die Oberliga gehören wie Nachbar TSV Ilshofen) und VfB Friedrichshafen.


    Mit Türkspor Neu-Ulm auch mal wieder ein bayerischer Verein dabei. Glaube die bayerischen Vereine im Landkreis Neu-Ulm (außer FV Illertissen) sind damit die einzigen Vereine (und noch wenige andere Grenzvereine) aus diesem Bundesland die sich dann in der Saison 2020/21 befinden...

  • Ich hab neben den von Dir genannten Vereinen auch den TSV Berg auf der Rechnung. Die haben in der vergangenen Runde weit unter ihren Möglichkeiten gespielt, waren zu Recht unzufrieden mit ihrem Abschneiden und werden sicherlich alles reinhauen, dass die neue Runde besser wird.


    Die Aufsteiger kann ich dieses Mal überhaupt nicht einschätzen. Aber ich glaube nicht, dass da einer den Durchmarsch anstrebt.

    Fußball ist kein Wunschkonzert. Kein Fußball ist es aber noch viel weniger.

  • Mir persönlich wäre ein Aufstieg von Normannia Gmünd ganz recht, ansonsten sind es meiner Ansicht nach doch recht wenig Vereine die die Oberliga schmücken würden.

    Schwer tun werden sich mit Sicherheit die Vereine die bereits in der aktuellen Saison auf den letzten vier, fünf Plätzen standen. Fast alle sind ja nicht erst kurz vor Corona da reingerutscht.

    Von den Aufsteigern bin ich auf Holzhausen gespannt.

    Mich würde ein Normannia-Aufstieg natürlich auch sehr freuen. Und auch ich vermute, dass die Vereine, die sich in der letzten Saison schwer getan haben, auch dieses Jahr schwer tun werden, wobei ich Hofherrnweiler/Unterrombach eine bessere Platzierung zutraue als im Vorjahr.


    Bei Holzhausen bin ich auch gespannt. Die haben mit Dominik Bentele und Riccardo Spataro zwei absolute Leistungsträger verloren und setzen nun mehr auf junge Spieler aus der Region. Janik Michel ist aber auch in der Verbandsliga ein Top-Torjäger und eine gewisse Euphorie wird in Holzhausen mit Sicherheit auch herrschen, nachdem der lange ersehnte Aufstieg nun endlich gelungen ist. Denke mal, die werden schon eher gegen den Abstieg spielen, sind aber nicht chancenlos.

    Fußball ist kein Wunschkonzert. Kein Fußball ist es aber noch viel weniger.

  • Rutesheims Trainer Jens Eng im Interview


    Wir dürfen uns auf Spieler freuen, die große Lust auf Fußball und die SKV haben“
    Seit März müssen die Fußballfans auf Spiele im Amateurbereich verzichten. Auch bei der SKV. Doch hinter die Kulissen laufen die Planungen auf vollen Touren. Die Verantwortlichen der 1. Mannschaft etwa rüsten sich für eine Mammutsaison mit 20 Mannschaften. Dabei steht der Kader bereits weitestgehend. Unser Trainer Jens Eng ist sich sicher: „Unsere Zuschauer dürfen sich auf junge talentierte Spieler freuen, die große Lust auf Fußball und die SKV haben.“
    Jens, seit gut drei Wochen rollt zumindest in den beiden Bundesligen, inzwischen auch in der Dritten Liga wieder, der Ball. Wie groß ist Deine Freude? Zunächst hatte ich ehrlich gesagt gemischte Gefühle als es mit dem Profi-Fußball wieder losging. Es fiel mir schwer, den Fußball in die Gesamtsituation einzuordnen. Inzwischen habe ich mich aber an die Umstände gewöhnt und freue mich auch, dass der Ball wieder rollt. Schaust Du die Spiele an? Natürlich, sogar das eine oder andere Spiel mehr als sonst, weil es aktuell die Zeit zulässt. Vermutlich kannst Du es kaum erwarten, bis es im Amateurfußball wieder so richtig losgeht?

    Ich bin ganz offen, es stellt sich bislang noch nicht das gleiche Gefühl ein wie bei einer normalen Sommer- oder Winterpause. Da freut man sich nach einer relativ kurzen Zeit wieder, wenn es bald losgeht. Es fühlt sich jetzt komplett anders an. Inwiefern?
    Derzeit fehlt der verbindliche Startzeitpunkt. Die nach wie vor große Ungewissheit wann und wie es weiter geht drückt doch belastend auf die Fußballerseele. Der Vorstand des WFV plädiert für einen Abbruch der Saison 2019/20, die finale Entscheidung hierfür wird aller Voraussicht nach auf dem Verbandstag am 20. Juni fallen. Befürwortest du den Abbruch der Saison?
    Zu einem generellen Abbruch gibt es für mich keine Alternative. Die einzelnen Regelungen bezüglich Auf-/Abstieg und Quotientenregelung möchte ich nicht bewerten. Eine zufriedenstellende Lösung für alle Beteiligten gibt es nicht. Ich kann den Ärger und Frust der Vereine verstehen, die sich um eine Aufstiegschance beraubt fühlen. Die Folge ist auch, dass die Verbandsliga mit 20 Mannschaften an den Start geht.

    Ich hoffe nur, dass es aufgrund dessen nicht zu einem verschärften Abstieg kommt. Dies muss man auf die kommenden Jahre verteilen. Spannend bleibt auch der Terminplan – bei der hohen Anzahl an Mannschaften pro Liga und einem noch ungewissen Startzeitpunkt sehe ich auch hier durchaus eine große Herausforderung auf uns zukommen. Vorausgesetzt, die Saison wird, wie erwartet, abgebrochen - wie sieht Dein Zeitplan im Hinblick auf die neue Saison aus?

    Einen genauen Zeitplan habe ich noch nicht. Die Testspiele sind größtenteils terminiert. Grundlage war hier der bisher gültige Terminplan. Anpassungen müssen dann vorgenommen werden, wenn uns der Startzeitpunkt bekannt ist. Sicherlich wird es eine längere Vorbereitungsphase geben als bisher üblich. Die jetzige Pause ist doch recht lang und wir werden etwas länger brauchen, um in die Spur zu kommen. Der Saisonabbruch bedeutet auch, dass das letzte Punktspiel überaus verdienter Spieler wie etwa Christopher Baake und Steffen Hertenstein, die schon sehr lange Stützen der SKV sind und jetzt ihre Laufbahn beenden, bereits Anfang März stattgefunden hat. Das hat schon etwas Unwirkliches. Keine Frage. Und ich bedaure es sehr, dass die aktuelle Saison mit dem aktuellen Team keinen richtigen Abschluss findet, so wie es sich gehört. Zumal uns ja einige Spieler verlassen oder ihre Laufbahn beenden. Der Kader hat in der neuen Saison tatsächlich ein etwas anderes Gesicht. Insgesamt sieben Spieler werden nicht mehr das SKV-Trikot tragen. Dem stehen bislang acht Neuzugänge gegenüber sowie fünf talentierte Jungs aus den U23 und der U19, die den Sprung in die 1. Mannschaft geschafft haben. Wie lauten Deine Ziele?
    An eine konkrete Zielsetzung denke ich noch gar nicht. Unsere Ziele werden wir im Laufe der Vorbereitung gemeinsam mit der Mannschaft erarbeiten. Es wird zunächst darum gehen, als Mannschaft zusammen zu finden und gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. Wir wollen nach der langen Pause wieder Freude und Spaß am Fußball vermitteln. Aber jetzt heißt es erst mal, zurück auf den Platz zu kommen – und zwar mit vernünftigen und annehmbaren Bedingungen - ohne Risiko für Alle. Stichwort Neuzugänge: was können unserer Zuschauer von den zahlreichen neuen Spielern im Kader der Ersten Mannschaft erwarten?

    Das Wort Erwartung mag ich nicht so sehr. Unsere Zuschauer dürfen sich auf junge talentierte Spieler freuen, die große Lust auf Fußball und die SKV haben. Dies ist uns bei der Auswahl unserer Neuzugänge immens wichtig. Wir achten sehr darauf, dass neben dem fußballerischen auch die Einstellung der Spieler zur SKV passt. Ich habe ein sehr gutes Gefühl, dass wir richtig gute Jungs dazu bekommen, die ihren Spaß am Fußball auf dem Platz zeigen und somit uns allen viel Freude bereiten werden. Die besonderen Umstände machten auch eine andere Form der Kaderplanung notwendig. Wie lief das konkret ab?
    Von Januar bis Mitte März konnten wir noch einen Großteil der Gespräche problemlos persönlich führen. In diesem Zeitraum konnten wir auch einige Trainingsgäste begrüßen. Ab Mitte März wurde das Ganze dann zunehmend schwieriger. Wir mussten uns dann vorwiegend auf den telefonischen Austausch beschränken. Und dennoch konnte die SKV eine ganze Reihe ihrer Wunschspieler verpflichten. Und wie immer ohne großes Budget. Das war nur möglich, weil die Planung wirklich top funktioniert hat. Wir haben uns den Gegebenheiten angepasst und das Beste daraus gemacht. Die Zusammenarbeit mit Marius Epple als sportlichem Leiter war hervorragend. Wir standen fast täglich in engem Austausch. Sein Bruder, Lucas Epple, hat uns immer bestens mit wichtigen Zusatzinformationen, Scoutingberichten und Videos über die Spieler versorgt. So konnten wir uns stets ein gutes Bild machen. Das war sehr hilfreich. Kurze Entscheidungswege mit den Vereinsverantwortlichen taten ihr Übriges. So kam es bei jeder Entscheidung zu einem gemeinsamen Entschluss. Nicht nur in Bezug auf Neuverpflichtungen, sondern generell hat die Corona-Pandemie vieles, oft auch Altbewährtes, auf den Kopf gestellt. Was nimmst du persönlich aus dieser Zeit mit?
    Die Zeit bringt einen zum Nachdenken und regt auch zum Überdenken so mancher Dinge an. Wichtig für mich ist, die Punkte, die ich mir vorgenommen habe, nachhaltig mitzunehmen. Die wichtigste Erkenntnis für mich ist es, dankbar zu sein für das, was man hat und für das was man jeden Tag erleben darf. Entsprechend so auch zu leben und sich so zu verhalten. Viele Dinge, die selbstverständlich waren – manchmal sogar lästig – weiß man erst zu schätzen, wenn man sie nicht mehr hat. Als Positives aus dieser Zeit nehme ich ganz viele Erfahrungen mit. Für mich waren es aufgrund der Extremsituation ganz viele Umstellungen und daraus resultierende Erfahrungen, die ich in einer „normalen“ Zeit teilweise gar nicht oder auch nicht in der Geschwindigkeit gemacht hätte.

    Fußball ist kein Wunschkonzert. Kein Fußball ist es aber noch viel weniger.

  • Warum soll Hollenbach doch noch aufsteigen?

    Man muss da noch abwarten. Nachdem in den Statuten steht, dass vier Mannschaften in die OL aufsteigen und Kassel als Zweiter der OL auch hoch ist, möchte ich so was noch nicht ganz ausschließen.


    Siehe auch https://www.neckar-chronik.de/…yZVokzapEvrm6UQAW1nFyilXw

    Fußball ist kein Wunschkonzert. Kein Fußball ist es aber noch viel weniger.

    Einmal editiert, zuletzt von Bredi ()

  • Warum soll Hollenbach doch noch aufsteigen?

    Man muss da noch abwarten. Nachdem in den Statuten steht, dass vier Mannschaften in die OL aufsteigen und Kassel als Zweiter der OL auch hoch ist, möchte ich so was noch nicht ganz ausschließen.

    Ich fände es gut und gerecht. Weil sonst Baden im Vorteil gegenüber Württemberg ist.

  • Man muss da noch abwarten. Nachdem in den Statuten steht, dass vier Mannschaften in die OL aufsteigen und Kassel als Zweiter der OL auch hoch ist, möchte ich so was noch nicht ganz ausschließen.

    Ich fände es gut und gerecht. Weil sonst Baden im Vorteil gegenüber Württemberg ist.

    Leintaeler on Tour: das sind Argumente die ich nachvollziehen kann - insofern wäre es gerecht.


    Bredi: wenn ich mich richtig erinnere, dann wäre ein Spiel in Hollenbach im Februar vielleicht eventuell doch möglich gewesen. Zumindest war es schon umstritten. Wenn die Normannia nur ansatzweise so gespielt hätte wie gegen Calcio oder Süd dann hätten sie in Hollenbach sicher 3 Punkte mitgenommen. Hollenbach hatte in diesen Tagen echt Probleme und sie waren weit von ihrer Topform entfernt. Aber natürlich konnte niemand mit dem kompletten Abbruch der Saison rechnen! Natürlich gönne ich Hollenbach selbstverständlich den Aufstieg (wenn es so kommen sollte)! Wie sagt man so schön "Glück gehabt" - und das zum perfekten Zeitpunkt! :) Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre :)

  • Ich fände es gut und gerecht. Weil sonst Baden im Vorteil gegenüber Württemberg ist.

    Leintaeler on Tour: das sind Argumente die ich nachvollziehen kann - insofern wäre es gerecht.


    Bredi: wenn ich mich richtig erinnere, dann wäre ein Spiel in Hollenbach im Februar vielleicht eventuell doch möglich gewesen. Zumindest war es schon umstritten. Wenn die Normannia nur ansatzweise so gespielt hätte wie gegen Calcio oder Süd dann hätten sie in Hollenbach sicher 3 Punkte mitgenommen. Hollenbach hatte in diesen Tagen echt Probleme und sie waren weit von ihrer Topform entfernt. Aber natürlich konnte niemand mit dem kompletten Abbruch der Saison rechnen! Natürlich gönne ich Hollenbach selbstverständlich den Aufstieg (wenn es so kommen sollte)! Wie sagt man so schön "Glück gehabt" - und das zum perfekten Zeitpunkt! :) Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre :)

    Sichere Punkte in Hollenbach gibt es nicht. Deshalb lasse ich mich auf solche Dinge nicht ein.:grollen:

    Fußball ist kein Wunschkonzert. Kein Fußball ist es aber noch viel weniger.

  • Dann streich das Wörtchen "sicher" - hatte das Ganze ja schon mit "wenn" abgeschwächt. :) Trotzdem war das Ganze eng und hätte - wenn der Wettergott mitgemacht hätte - eventuell einen anderen Verlauf genommen.


    Bringt ja nichts mehr und ist völlig unnötig aber es war eine extrem enge Kiste mit Platz 2 was man auf den ersten Blick nicht zwingend sieht. Das sollte man vielleicht in den Geschichtsbüchern ganz kurz erwähnen :)

  • Dann streich das Wörtchen "sicher" - hatte das Ganze ja schon mit "wenn" abgeschwächt. :) Trotzdem war das Ganze eng und hätte - wenn der Wettergott mitgemacht hätte - eventuell einen anderen Verlauf genommen.


    Bringt ja nichts mehr und ist völlig unnötig aber es war eine extrem enge Kiste mit Platz 2 was man auf den ersten Blick nicht zwingend sieht. Das sollte man vielleicht in den Geschichtsbüchern ganz kurz erwähnen :)

    Ja, auch ich glaube, dass die Normannia noch in das Rennen um Platz 2 eingegriffen hätte und durchaus die Möglichkeit gehabt hätte die Hollenbacher noch zu überholen. Aber es hilft alles nichts. Freuen wir uns einfach auf die kommende Runde und hoffen, dass diese planmäßig abläuft.

    Fußball ist kein Wunschkonzert. Kein Fußball ist es aber noch viel weniger.