Eintracht Trier aktuell:

  • Respekt, Hut ab und meinen Herzlichen zum wichtigen und gelungenen Auftakt. :positiv1: :positiv1: :positiv1:


    Auch die tolle Zuschauerzahl (bei dem Gegner) hat mich doch mehr als angenehm positiv überrascht. :ja1:



    Der ebenfalls erfolgreiche Start von Fulda macht Euren Auftaktsieg umso wertvoller. :smile:

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  • Gabriel Weiß hat gestern überraschend im rechten Mittelfeld gespielt und seine Sache sehr ordentlich gemacht.

    Er ist definitiv eine Verstärkung. Dynamisch, athletisch und gut am Ball.


    Vincent Boesen kann mit seiner körperlichen Präsenz gut die Bälle festmachen. Manko ist die Schnelligkeit, gerade im Antritt, aber er hat mir gestern gut gefallen. Sein Assist mit dem öffnenden Ball zum 1:0 durch König richtig gut.

    Wenn Boesen Spielpraxis hat, wird er uns auf jeden Fall eine wertvolle Verstärkung sein.


    Christopher Spang hat im defensiven Mittelfeld seine Routine und Erfahrung ausgespielt. Zusammen mit Robin Garnier sehr gut harmoniert.

    Definitiv eine Verstärkung.


    Fränz Sinner hinten links für den verletzten Kevin Heinz mit einer sehr soliden Vorstellung. Der Luxemburger U 21 Nationalspieler hat das mit seinen jungen 19 Jahren wirklich sehr gut gemacht. Er erinnert mich ein wenig an Robin Koch. Mal gespannt, wie er sich entwickelt.


    Mit Ömer Yavuz und Benjamin Siga kamen kurz vor Spielende noch zwei Spieler aus der U 19 Aufstiegsmannschaft. Finde ich eine schöne Geste vom Trainer, die Jungs mal reinschnuppern zu lassen.


    Jan Brandscheid kam für Boesen und traf nach schöner Vorarbeit von König zum 2:0. Wichtig für ihn. Bei Brandscheid bin ich etwas skeptisch, ob er sich in der Regionalliga behaupten kann, doch sein gestriges Tor und wie er geackert hat, absolut stark!


    Linus Wimmer wirkte nach dem Spiel etwas enttäuscht, da er nicht eingewechselt wurde.

    "Der Ball (rund) muss ins Tor (eckig)."

  • Morgen kurzfristig anberaumtes Testspiel gegen Rheinlandliga-Aufsteiger FC Bitburg um 19.00 Uhr auf dem Moselstadion-Nebenplatz.

    Mergim Fejzullahuh, off. MF, früher mal Alemannia Aachen, soll mitwirken. War letzte Woche schon im Probetraining und soll ersten guten Eindruck hinterlassen haben.

    "Der Ball (rund) muss ins Tor (eckig)."

  • Habe gesehen, dass Fejzullahuh in letzter Zeit kaum zum Zuge kam. Bin da eher skeptisch. Andererseits, vielleicht könnte er bei uns - eine Verpflichtung vorausgesetzt - wieder aufblühen.


    1-2 Spieler sollen definitiv noch kommen - eher zwei. Offensives Mittelfeld und Sturm.

    "Der Ball (rund) muss ins Tor (eckig)."

  • Unsere U 19 verliert heute das A-Junioren-Bundesligaspiel gegen Bayern München mit 1:4 (0:3).

    Die Bayern natürlich spielerisch klar besser, aber unsere Jungs haben mit ihren Möglichkeiten sehr gut dagegenhalten.


    Absolut klasse war die Zuschauerzahl von 2500 ohne Dauerkarteninhaber.

    Diese Zahl werden wir morgen gegen Mainz II nicht haben.


    Ich hoffe, dass unsere U 19 den einen oder anderen Punkt holt. Alleine das Tor heute zum 1:4 wurde frenetisch bejubelt.

    Für die Jungs ist diese Liga trotz der Unterlegenheit einfach eine großartige Erfahrung. Vielleicht schafft der eine oder andere den Sprung in unsere Erste Mannschaft.

    "Der Ball (rund) muss ins Tor (eckig)."

  • Nach Aussage von Vorstandssprecher Alfons Jochem wird es vorerst keine weitere Neuverpflichtung im Offensivbereich geben.

    Der Verein vertraut der Mannschaft, sich selbst aus dem Sumpf zu ziehen.


    Maurer (fehlte noch in Bahlingen) und Kevin Heinz - endlich wieder dabei- sind in Fulda mit von der Partie.


    Mal sehen, wie das heutige Spiel und das Derby gegen Worms laufen. Entweder bekommen wir Zugriff auf die Liga und wenn nicht, bin ich gespannt, wie dann doch noch reagiert wird.


    Ein offensiver Mittelfeldspieler würde uns definitiv noch sehr gut zu Gesicht stehen. Mit Portmann von Schott Mainz war ja auch genau auf dieser Position eine Verstärkung vorgesehen, dessen Verpflichtung dann geplatzt ist.


    Andererseits finde ich es auch richtig und vernünftig, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

    Hauptsache finanziell konsolidiert.

    Schulden machen, um irgendwie die Liga zu halten macht auch keinen Sinn. Wenn das schief geht stehen wir wieder da mit nem kurzen Hemd.

    "Der Ball (rund) muss ins Tor (eckig)."

  • Nach der gestrigen 1:6 Klatsche bei der "Zwoten" von Hoffenheim, gefühlt waren das gestern zwei Klassen Unterschied, fängt so langsam der Baum zu brennen an.


    Ich versuche das Ganze jetzt mal so gut es geht, sachlich und ohne Emotionen zu analysieren.


    1.) Weniger glückliche Personalpolitik: Die wenigen Neuzugänge verstärken uns mit Abstrichen von Christopher Spang bisher nicht.

    Vincent Boesen kam zu uns mit geringer Spielpraxis, vergab in Bahlingen eine 100%ige zum 1:0. Gegen RW Koblenz traf er dann endlich, um sich kurz vor Schluss schwerer zu verletzen. Sechs Wochen Ausfall, vier sind davon vergangen.


    Gabriel Weiß aus Elversberg sollte eigentlich das Pendant zu Kevin Heinz auf der rechten Abwehrseite darstellen.

    Er fing gut an, leitete aber jeweils mit eigenen Patzern die Gegentore gegen Ulm (0:1) und auch das 0:1 gegen Mainz II (Endstand 0:2) ein.

    Leider strahlt Weiß bisher keinerlei Sicherheit aus und wirkt als Unsicherheitsfaktor. Gestern in Hoffenheim gesellten sich zudem zwei! Eigentore hinzu.


    Michael Omosanya von Fola Esch ist technisch gut, kann Bälle festmachen und sich auch in Eins-gegen-Eins-Situationen behaupten . Leider besticht er für mich aber zu sehr in der Rolle des selbstverliebten Fußballers, arbeitet nicht zwingend so für die Mannschaft.

    Er kam zum Abschlussgespräch in Aalen zu spät und wurde für dieses Spiel suspendiert. Wie ich gehört habe, kam das wohl schon häufiger vor, dass er es mit der Zeit nicht so genau nimmt. Am selben Abend nach dem Aalen-Spiel erhielt ich über whatsapp ein Instagrammbild von ihm, wo er sich als Freigeist beschrieb. Na ja...

    Gegen Balingen vergab er die 100%ige zum 1:1 Ausgleich. Insgesamt strahlt er trotz seiner Körpergröße wenig Torgefahr aus.


    2.) Mehr oder weniger nahtloser Übergang zu Punkt 1 spielen wir überwiegend mit der letztjährigen Oberligamannschaft, der nachwievor das Vertrauen ausgesprochen wird. Das ist auch einerseits richtig. Auf der anderen Seite wurde seitens der Verantwortlichen anscheinend nicht erkannt, dass die Regionalliga Südwest in unserer fünfjährigen Abstinenz einen enormen qualitativen Sprung gemacht hat. Unser Kader hätte punktuell richtig verstärkt werden müssen - unabhängig vom richtig eingeschlagenen Trierer Weg. Das eine schießt das andere nicht aus. Ich spreche bei Qualität nicht von Fußballern, die noch das schnelle Geld verdienen wollen, sondern regionalligaerfahrene Spieler, die Lust auf unser Projekt haben. Solche Akteure gibt es auch, wenn man das richtige Netzwerk hat. Eine Bankrotterklärung war für mich die Absage Portmanns von Schott Mainz und kein Plan B in der Tasche gehabt zu haben.


    3.) Die Meisterrunde mit den zahlreichen Englischen Wochen, die Aufstiegsrunde und die Minipause von zwei Wochen zehren aktuell an der körperlichen Kraft der Spieler. Die Mannschaft wirkt physisch und jetzt auch psychisch ausgelaugt.


    4.) Unserem Trainer Josef Cinar scheinen aktuell "die drei Fragezeichen" ob der Situation über dem Kopf zu schweben. Die vielen Umstellungen zuletzt, die Fehde mit Omosanya, die Experimente auf der rechten Offensiv-sowie Defensivseite lassen ein wirkliches Konzept nicht erkennen.

    Ich möchte hiermit keine Trainerdiskussion entfachen - bei uns im Forum gehen die Meinungen diesbezüglich auseinander - aber unser Coach, den ich sehr schätze, muss jetzt liefern. Ich stehe weiter hinter Cinar.


    5.) Es wird unruhig bei der Eintracht.

    Die Aufstiegseuphorie ebbt ob der Ergebnisse und auch der Aufritte in Aalen und vor allem gestern in Hoffenheim (das war gefühlte Arbeitsverweigerung) ab.

    Dabei war unser Publikum bisher Faustpfand. In jedem Heimspiel über 2.000 Zuschauer trotz des Tabellenplatzes sehr gut, aber das wird jetzt bröckeln.

    Auch auswärts waren unsere Fans bisher sehr gut unterwegs.


    Fazit:

    Am Samstag geht es zum (Mit-) Titelanwärter FC Homburg. Wenn ich ehrlich bin, erwarte ich dort die nächste Schmach.

    Da sich gestern auch noch unser absoluter Leistungsträger Robin Garnier verletzt hat (genaues ist noch nicht bekannt), wird unsere Mannschaft weiter geschwächt.


    Gegen Hessen Kassel wird es eine Art Endspiel geben. Das wird sportlich für Mannschaft und Trainer sehr brisant. Hier hoffe ich nochmal auf 2.000 Zuschauer - Kassel wird sicherlich auch einiges mitbringen.


    Positiv ist, dass unser IV Henk van Schaik nach langer Verletzung wieder an Bord ist. Ihm fehlt natürlich Spielpraxis, aber er ist im fitten Zustand ein sehr wichtiger Faktor in der Defensive. Van Schaik fehlte in der kompletten Meisterrunde, nachdem er sich im Testspiel in Karbach schwer am Knie verletzt hat.


    Ferner ist Tim Garnier (Offensives Mittelfeld, Sturm) nach Kreuzbandriss - zugezogen in der letztjährigen Hinrunde gegen Waldalgesheim, wieder im Lauftraining.

    Vom Typ wie sein Bruder Robin. Tim lebt und liebt die Eintracht.


    Sollte die Distanz zu den Nichtabstiegsplätzen bis zur Winterpause nicht zu groß werden, ist der Klassenerhalt trotz der aktuell schweren Situation weiter möglich.

    Mit mindestens zwei Verstärkungen (ein Muss!), einer guten Regeneration und dann einer richtigen Vorbereitung ist Platz 15 das Ziel und auch realisierbar.


    Hier noch ein Auszug aus dem Trierischen Volksfreund zur aktuellen Situation:


    Eine Debatte um Coach Josef Cinar, dessen Spielerrochaden zuweilen Anlass zu Diskussionen geben, für den die Regionalliga als Übungsleiter Neuland ist und der momentan wegen seiner parallel laufenden A-Lizenz-Ausbildung eine Doppelbelastung zu meistern hat, wird im Verein indes nicht geführt. „Wir lassen keine Trainerdiskussion zu. Wir sind in einer ganz, ganz schwierigen Situation, die müssen wir als Mannschaft und gesamter Verein annehmen. Wir werden uns nicht auseinanderdividieren lassen“, sagt Eintracht-Vorstandssprecher Alfons Jochem. Vorstandskollege Ingo Berens ergänzt: „Josef hat weiterhin Zugriff auf die Mannschaft. Wir sind überzeugt von ihm.“

    Auch dem Team gelte weiter das Vertrauen. „Unser Ziel ist der Klassenerhalt und ein Platz zwischen Rang zehn und 15. Aktuell hängen wir etwas dahinter. Aber hätten wir im Heimspiel gegen Freiberg nicht in der Nachspielzeit den Ausgleich kassiert und mindestens eine unserer Großchancen gegen Balingen genutzt, hätten wir jetzt drei Punkte mehr auf dem Konto und stünden über dem Strich“, rechnet Berens vor.

    Jochem konstatiert: „Leistung, Laufbereitschaft und Teamgeist sind bislang – mit Ausnahme des Spiels in Hoffenheim – okay. Was fehlt, ist die Kaltschnäuzigkeit.“ Er hofft, dass sich kein Kopfproblem ergibt: „Die Jungs haben unser Vertrauen. Ich hoffe, dass auch das Vertrauen der Fans bestehen bleibt. Wobei auch klar ist: Wir müssen liefern.“ Am Samstag (14 Uhr) gastiert Trier zu einem nicht minder schweren Auswärtsspiel beim FC Homburg.

    Noch wird übrigens nicht offiziell über mögliche personelle Nachbesserungen im Winter gesprochen. Alles andere, als sich Gedanken über ein bis zwei Neuzugänge – sofern sie finanzierbar sind – zu machen, würde indes fahrlässig erscheinen.

    "Der Ball (rund) muss ins Tor (eckig)."

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  • Wie ist deine Einschätzung zur Kooperation mit Stuttgart?

    "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
    Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)

  • Wie ist deine Einschätzung zur Kooperation mit Stuttgart?

    Auf Anhieb schwer zu beurteilen. Ich denke aber, dass es ein guter Schritt ist. Wir können von einer sehr guten und seit Jahrzehnten deutschlandweit bekannten Expertise im Nachwuchsbereich profitieren.


    Diese Kooperation zeigt auch, welchen Weg wir in Trier gehen werden - überwiegend Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in die Erste Mannschaft integrieren. Schon jetzt sind 14 Spieler aus unserem Kader Trierer oder aus der Region.


    Der VfB Stuttgart profitiert sicherlich davon, Jugendspieler, die großes Potenzial besitzen - siehe beispielsweise Jan Thielmann 1.FC Köln, nach Stuttgart zu holen.


    Vielleicht können wir aber auch mal den einen oder anderen aus Stuttgart bekommen, wie z.B. ein Ferdinand, der in Balingen spielt.


    Das muss jetzt erstmal anlaufen und mit Leben gefüllt werden.

    Gute Spieler haben wir in Trier und der Region auf jeden Fall, dazu noch in Luxemburg, wo wir mit Sinner einen U 21 Nationalspieler - und seit neuestem mit Elshan einen U 18 Nationalspieler haben.


    Der FC Trier als weiterer Kooperationspartner hat lediglich Mannschaften bis zur C Jugend.

    "Der Ball (rund) muss ins Tor (eckig)."

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  • Wir sind jetzt seit 10 Spielen ohne dreifachen Punktgewinn. Der letzte Sieg datiert vom 30.09.22 gegen RW Koblenz.

    Seit dieser Zeit haben wir neben drei Unentschieden alle Spiele verloren.

    Diese erschreckende Bilanz spricht eindeutig für einen Abstieg.


    Was wirklich überrascht, ist die Zuschauerzahl.

    In jedem Heimspiel konnten wir bisher über 2.000 Fans im Moselstadion zählen.

    Das war so nicht wirklich zu erwarten, allen voran bei unserer Tabellensituation nicht.


    Die Mannschaft hat einen großen Kredit - die letzten Spiele in der Oberliga gegen Worms und Wiesbach sowie das Relegationsspiel gegen die Stuttgarter Kickers vor ausverkauftem Haus haben viele Zuschauer gebunden.


    Am Samstag gegen den VfB II ist vom vorhandenen Kredit einiges geschmolzen. Viele Zuschauer und auch die Ultraszene verließen ihre Plätze, dazu halten auch "wir haben die Schnauze voll", durchs weite Rund.


    Im Forum der Eintracht wird die Trainerfrage kontrovers diskutiert.

    Cinar wirkt überfordert, hätte keinen taktischen Plan und ohnehin keine Erfahrung - sagen die einen, während die Opposition sich zum Coach bekennt und mit ihm auch in die Oberliga gehen würde.


    Meiner Meinung nach wurden die Fehler vor der Saison begangen. Im Zuge des Erfolgs und der riesigen Euphorie gingen die Verantwortlichen davon aus, ohne wirkliche Verstärkungen die mittlerweile qualitativ deutlich stärkere Regionalliga als noch vor fünf Jahren stemmen zu können.

    Ich war eher skeptisch, erst recht, nachdem ich mir die Kader der Kontrahenten und die Neuverpflichtungen angesehen habe. Da wurde ich schon etwas unruhig.


    Mit viel Euphorie, Wille und Mentalität konnte unsere Mannschaft die Schwächen im ersten Drittel der Saison kompensieren. Seit einigen Wochen allerdings traten die Schwächen immer mehr zutage.

    Vor allem nach den mentalen Rückschlägen gegen Freiberg (1:1 in der Nachspielzeit), die Aluminium-Treffer in Überzahl gegen Balingen, das 1:6 in Hoffenheim und letztlich das 0:1 gegen Kassel durch Eigentor in der Nachspielzeit nach eigenen vergebenen Großchancen (4× Aluminium) glaubte die Mannschaft kaum noch an ihre Fähigkeiten. Letztlich endete der fehlende Glaube an sich selbst im völlig chancenlosen Debakel gegen Stuttgart.


    Im Winter sollen wohl mindestens drei Neuzugänge kommen. Mal sehen, ob das noch tatsächlich Früchte tragen wird.


    Schade, dass die Euphorie nicht dahingehend genutzt wurde, mit 2-3 punktuellen Verstärkungen mehr als konkurrenzfähig im Kampf um den Klassenerhalt zu sein.

    Ich denke, dass nicht wirklich viel gefehlt hätte und ein wirklich großes finanzielles Risiko wäre man wohl auch nicht gegangen.


    Die Frage muss gestellt werden, was letztlich kostenintensiver ist. Ein Abstieg in die Oberliga würde gut 1000 Zuschauer wieder abschrecken, die Eintracht müsste wieder bei fast Null anfangen, ohne Gewähr, zeitnah wieder in die Regionalliga zurückzukehren.


    Jetzt gestaltet sich die Situation so, dass Neuzugänge im Winter auch nicht den Erfolg, sprich Klassenerhalt, garantieren.

    Andererseits sollte die Eintracht aber auch nichts unversucht lassen.


    Im Stadion haben wir am Samstag bereits diskutiert, ob angesichts der aktuellen Gegebenheiten eine etwaige Investition in neue Spieler tatsächlich sinnvoll ist oder die Eintracht einen höchstwahrscheinlichen Abstieg ohne Neuzugänge in Kauf nehmen soll. Letzteres dennoch verbunden mit der Hoffnung, nach der Winterpause mit einer körperlich und mental ausgeruhten Mannschaft, vielleicht doch das fast Unmögliche möglich zu machen.


    Wir sind in einer schwierigen Situation und sollten wir den Kopf doch noch aus der Schlinge ziehen, muss die Saisonplanung für die nächste Spielzeit besser genutzt werden, ohne vom Trierer Weg abzuweichen. Dieser kann und soll auch weiterhin verfolgt werden.


    Klar ist aber auch, und das bei aller wünschenswerten Identifikation mit eigenen Spielern - ohne externe Qualität (hiermit meine ich keine abgehalferten Profis, die nochmal Kohle verdienen wollen) ist die starke Regionalliga für uns so (noch) nicht zu bewerkstelligen.


    Dann ist Oberliga das Maximum für die nächsten Jahre.

    "Der Ball (rund) muss ins Tor (eckig)."