[Reformen] Sammelthread Ligareformen (inkl. DFB-Taskforce)

  • dass die 3. Liga auf 22 Mannschaften aufgestockt werden soll und 5 absteigen sollen. Dabei sollen die Regionalligen unverändert bleiben und alle 5 Meister steigen direkt auf.

    dass … dabei sollen die Regionalligen annähernd gleichwertig zugeschnitten werden nach mehreren angemessenen Kriterien unter Berücksichtigung von Verbandseinheit und … auf.

    so könnte es doch lauten

    Aber nur, wenn du den Vorsitz der Arbeitsgruppe übernimmst.

  • ich bleibe dabei, eine übergeordnete Position einzunehmen und in neutraler Perspektive auf die Lage zu blicken

    #22/5 5 Regional-Verbände = 5 Regional-Ligen = 5 Regional-Meister = 5 Aufsteiger

  • Als Vorsitzender der Arbeitsgruppe wärst du ja dann den anderen Teilnehmern gegenüber in übergeordneter Position. :smile:


    Dass deine Perspektive neutral sein soll, wäre mir allerdings neu. :hohn:

  • Das ist ja super: Der Kollege aus Bayern der letzte Woche noch wie ein HB Männchen hochgekommen ist als ich Bayern mit Franken teilen wollte und nun will der gleiche Bayer mal eben NRW teilen, die Lösung ist sicher die fairste und ich finde sie auch gut, ist aber schon komisch, wie der Bayer das macht. :) :lachen:

  • Das ist ja super: Der Kollege aus Bayern der letzte Woche noch wie ein HB Männchen hochgekommen ist als ich Bayern mit Franken teilen wollte und nun will der gleiche Bayer mal eben NRW teilen, die Lösung ist sicher die fairste und ich finde sie auch gut, ist aber schon komisch, wie der Bayer das macht. :) :lachen:

    das video wie Bayern eigenständig wird blieb aber unkommentiert

  • Das ist ja super: Der Kollege aus Bayern der letzte Woche noch wie ein HB Männchen hochgekommen ist als ich Bayern mit Franken teilen wollte und nun will der gleiche Bayer mal eben NRW teilen, die Lösung ist sicher die fairste und ich finde sie auch gut, ist aber schon komisch, wie der Bayer das macht. :) :lachen:

    Wenn man es einigermaßen unparteiisch machen will, müsste man Teilungen sowohl an LV- als auch OL-Grenzen zulassen, jedem etwas zumuten, und es, wie es in der Vergangenheit gang und gäbe war, mit den Mannschaftszahlen nicht allzu päpstlich nehmen.


    Sinn machen würde eine Zwölftelung (je 1,5 Aufsteiger):

    1. Nordrhein

    2. Westfalen

    3. RV Südwest

    4. Hessen

    5. beide Baden

    6. Württemberg

    7. Bayern Nord

    8. Bayern Süd

    9. Nordost Nord

    10. Nordost Süd

    11. SH, HH

    12 Niedersachsen, HB


    Die 72 Vereine könnte man nach festen Kriterien im 3-Jahresrhytmus rotierend verteilen, so dass Vereine aus N, NO, W, RLP/SL/HS, BW, BY abwechselnd alle 3 Jahre jeweils in einer RL spielen würden:


    1. Jahr

    "Grenze" zwischen Nord und West: die RL Nord wird mit Vereinen aus Nordost Nord aufgefüllt, West aus RLP/SL/HS, die beiden restlichen RL ergeben sich entsprechend


    2. Jahr

    "Grenze" zwischen Nordost und Bayern, Nordost wird aus SH/HH aufgefüllt, Bayern aus (B)W ...


    3. Jahr

    "Grenze" zwischen BW und RLP/SL/HS, BW wird aus Bayern Süd aufgefüllt, RLP/SL/HS aus NRW ...

  • Die Lage ist verzwickt, wenn man Aufstiegsrecht für alle Meister möchte:

    - NOFV ist unzufrieden

    - Bayern, SW, W sind zufrieden mit dem Ist-Zustand

    - Nord meckert auch nicht

    - Der Ausschuss zur Drittem Liga bekräftigte die Eingleisigkeit

    Der Status quo ist zementiert.


    Wenn man möchte, dass der Ligenzuschnitt erhalten bleibt (da sind ja wohl alle 5 RL mit zufrieden) und aber Aufsteiger möchte muss man der 3. Liga etwas bieten für die dann notwendige Aufstockung, vielleicht zieht ja Spannung im Tabellenkeller trotz vieler Absteiger:


    Vorschlag:

    Aufstockung der Dritten Liga auf 22 Teams bei 5,25 Aufstiegsplätzen.

    Nur die 3 letzten steigen direkt ab, die 3 davor platzierten haben eine Relegationschance (ähnlich wie es in Bayern gehandhabt wird)


    Die RL bleiben im aktuellen Zuschnitt, alle 5 Meister steigen auf

    Zusätzlich qualifiziert sich der Sieger der Relegationsrunde:

    Halbfinale (je 1 Spiel):

    A) 17. der Dritten Liga - 18. der 3. Liga // Heimrecht des 17.

    B) Vize Südwest - 19. der 3. Liga // Heimrecht des SW-Vize

    Finale (1 Spiel):

    Sieger A) - Sieger B) // Vorrang auf Heimrecht: hat immer der SW-Vize wenn qualifiziert, ansonsten Sieger Spiel A)

    Sieger ist dann für die Dritte Liga qualifiziert.


    Sicherlich wäre Südwest wäre dadurch am stärksten benachteiligt, aber m. E. noch im akzeptablen Bereich. Dafür könnte der SW-Vize mit 2 Heimspielen aber auch aufsteigen.


    Vorteile:

    - die akzeptierten Zuschnitte blieben erhalten

    - alle Meister steigen auf

    - Die dritte Liga bleibt eingleisig, die Kellerkinder haben bis zu Schluss noch Chancen trotz vermehrten Abstiegs

    - Es liegt im Toleranzbereich der Mannschaftszahlen

    - Unkomplizierter Relegationsmodus mit Halbfinale und Finale


    Ich denke schon, dass so ein Modell realistische Chancen hätte in allen Verbänden, Haupthürde würde aber sein, wie es der 3. Liga schmeckt.

  • Hmm, 12 mal 1,5 Aufsteiger heißt 18 Aufsteiger und natürlich auch genauso viele Absteiger. Das heißt 4,5 Absteiger aus jeder der Ligen. Ob das so eine gute Idee ist?

  • Ich finde nicht, dass die Benachteiligung im akzeptablen Bereich wäre. Außerdem finde ich nicht gut, dass so der 17. absteigen könnte und 19. drin bleiben.

  • Hmm, 12 mal 1,5 Aufsteiger heißt 18 Aufsteiger und natürlich auch genauso viele Absteiger. Das heißt 4,5 Absteiger aus jeder der Ligen. Ob das so eine gute Idee ist?

    Vielleicht macht man besser Vizemeister-Aufstiegsrunden und ermittelt so nur 2-3 Aufsteiger.

  • Ich persönlich finde es auch nicht gut, dass der 19. drin bleiben kann statt dem 17. Aber so ist es halt mit den Kompromissen manchmal. Ich glaube, dass das bei der breiten Meinung gar nicht so die Rolle spielen würde. Niemand hat sich dieses Jahr beschwert, dass Fürth II statt Eltersdorf drin geblieben ist oder dass Real Madrid (als Vizemeister qualifiziert) dieses Jahr die Championsleague gewann und nicht Atletico. Auch beim WM-Sieg 1974 waren wir Gruppenzweiter - gestört hat es keinen.

    Einzig dass damals Elversverg statt Kassel aufstieg hatte gefühlt einen Nachhall. Da glaube ich aber, dass das vielschichtig u.a. an folgendem lag: der "Traditionsverein" scheitert, der "Emporkömmling" ging hoch; zudem hatte sich Elversberg Sympathien verspielt, da man am letzten Spieltag mit einem starken Leistungsabfall Rang 2 "sicherte" und somit Kiel aus dem Weg ging. Ausserdem spielte hier auch das Thema "der Meister steigt nicht auf" eine Rolle, diese Debatte hat man bei Abstiegsfragen denke ich nicht.


    Die Plätze 17, 18 und 19 sind halt Belohnungsplätze unterschiedlicher Güte. Der 17 hat garantiert ein Heimspiel und bei Sieg zu 50 % noch eins, der 18. hat zumindest im zweiten Spiel die Chance darauf. Der 19. muss halt als schlechtester auf fremden Plätzen seine Klasse beweisen.

    Ich glaube sogar wenn sich der 19. durchsetzt, dass er in der allgemeinen Wahrnehmung den Klassenerhalt "hochverdient errungen" hat, da er sich ja 2x auswärts hat durchsetzten müssen. Von daher glaube ich nicht, dass das ein KO-Kriterium für das Modell wäre.


    Persönlich bin ich der Meinung, dass bei dieser Regelung über die Jahre Südwest sogar (marginal) mehr vom Aufstiegskuchen hat als die bisherigen 25%.

    Auf dem Papier wären es 1,25 von 5,25=23,8 %.

    Durch den doppelten Heimvorteil würde diese Quote belegbar aber erhöht.

    Nach einer Fifa-Studie liegt die Verteilung international für Heimsieg / Remis / Auswärtssieg bei 50/25/25:

    Heimvorteil: Die historische Datenanalyse der Bundesliga
    Fußballteams haben es im eigenen Stadion tatsächlich leichter, zeigt die große Datenanalyse. Woran liegt's? An der Zahl der Zuschauer, dem Schall, dem…
    www.spiegel.de

    Somit läge die Quote bei 50/25=0,66 für den Heimsieg (mit unterstellter 50/50 Chance bei unentschieden). Auf zwei Runden würde das bedeuten, dass der Vize SW mathematisch zu 44,4 % aufsteigt. Somit hätte SW auf lange Sicht 1,444 von 5,444 = 26,5 % der Aufstiegsplätze


    Ob diese internationalen 66% Heimvorteil auch in Deutschland auch auf lange Sicht passen weiß ich nicht, aber wenn man sich die Statistiken der letzten Jahre in den ersten 3 deutschen Ligen anschaut, ist mindestens einem Vorteil von 40/30 auszugehen, da wäre ich dann bei annähernd 25 % Aufstiegsanteil SW (mindestens!)


    Statistik Liga Ergebnis Verteilung 1. Bundesliga Deutschland - Fussball Statistiken Wettpoint

    Statistik Liga Ergebnis Verteilung 2. Bundesliga Deutschland - Fussball Statistiken Wettpoint

    Statistik Liga Ergebnis Verteilung 3. Liga Deutschland - Fussball Statistiken Wettpoint



    Zudem hat Südwest aus finanzieller Sicht garantiert ein volle-Hütte Heimspiel - ab und an auch mal 2, das haben die anderen Regionen nicht.


    Von daher bleibe ich dabei: für Südwest wäre das nicht nur ein akzeptabler Weg, sondern faktisch eine (marginale) Verbesserung.

  • Anderer Vorschlag: Wie bisher auch bekommt erstmal nur eine der 3 Regionalligen Nord, Nordost, Bayern direktes Aufstiegsrecht.


    Falls auf Platz 18 ein Verein aus Nord, Nordost oder Bayern steht, steigt er ab und alle Meister steigen auf. Das direkte Aufstiegsrecht bleibt im Folgejahr bei der gleichen Regionalliga.


    Steht auf Platz 18 ein Verein aus West oder GbR-Südwest, bleibt er drin. In diesem Fall spielen die beiden verbleibenden Meister einen Aufsteiger aus. Das direkte Aufstiegsrecht wechselt zur nächsten Regionalliga.

  • Anderer Vorschlag: Wie bisher auch bekommt erstmal nur eine der 3 Regionalligen Nord, Nordost, Bayern direktes Aufstiegsrecht.


    Falls auf Platz 18 ein Verein aus Nord, Nordost oder Bayern steht, steigt er ab und alle Meister steigen auf. Das direkte Aufstiegsrecht bleibt im Folgejahr bei der gleichen Regionalliga.


    Steht auf Platz 18 ein Verein aus West oder GbR-Südwest, bleibt er drin. In diesem Fall spielen die beiden verbleibenden Meister einen Aufsteiger aus. Das direkte Aufstiegsrecht wechselt zur nächsten Regionalliga.

    Meintest Du damit den 18. von 22?

    Aufstocken wird denke ich nur Zustimmung finden, wenn immer alle Meister hoch gehen.

  • Na klar. Warum sollte die 3. Liga einem fünften Absteiger zustimmen, wenn weiterhin nicht alle Meister aufsteigen?

    "Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt." (Friedrich Schiller - Wilhelm Tell 4. Akt, 4. Aufzug, 3. Szene)

  • Ja. 18. von 22. Meinetwegen aber auch der 16. von 20.

  • Meintest Du damit den 18. von 22?

    Aufstocken wird denke ich nur Zustimmung finden, wenn immer alle Meister hoch gehen.

    Na klar. Warum sollte die 3. Liga einem fünften Absteiger zustimmen, wenn weiterhin nicht alle Meister aufsteigen?

    Für West und GbR-Südwest kann der eventuell fünfte Absteiger egal sein, da es sie nicht trifft. Wäre nur die Frage ob mit oder ohne Aufstockung. Das erhöhte Abstiegsrisiko träfe nur die Drittligisten aus Nord, Nordost und Bayern. Dafür wären aber auch die Chancen größer nach einem Abstieg direkt aufsteigen zu können.

  • Na klar. Warum sollte die 3. Liga einem fünften Absteiger zustimmen, wenn weiterhin nicht alle Meister aufsteigen?

    Für West und GbR-Südwest kann der eventuell fünfte Absteiger egal sein, da es sie nicht trifft. Wäre nur die Frage ob mit oder ohne Aufstockung. Das erhöhte Abstiegsrisiko träfe nur die Drittligisten aus Nord, Nordost und Bayern. Dafür wären aber auch die Chancen größer nach einem Abstieg direkt aufsteigen zu können.

    Wer soll den sowas krummes über Jahre akzeptieren. Kann doch keiner verstehen warum Ulm als 16 nicht absteigen würde, Neu Ulm aber dann doch?