[1. Bundesliga] 2019/2020

  • Fängst aber immer wieder und überall mit der Politik an. Deine Naivität und gleichzeitig deine Überheblichkeit deiner eigenen Meinung, geht einem so unfassbar auf den Sack.

    Wieso, du hast doch gesagt das er so toll war. Ich habe lediglich mitgeteilt das es nur MPs sind und nicht die Bundesregierung. Aus meiner Sicht hast du also mit Politik angefangen!

  • Wieso, du hast doch gesagt das er so toll war. Ich habe lediglich mitgeteilt das es nur MPs sind und nicht die Bundesregierung. Aus meiner Sicht hast du also mit Politik angefangen!

    Es soll sich jeder seine eigene Meinung bilden hier im Forum darüber.

    "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
    Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)

  • Wenn mich nicht alles täuscht, liegt die Entscheidungshoheit bei den Ländern.
    Wie in allen anderen Fragen wird es dazu auch wieder eine Runde der Ministerpräsidenten mit der Bundesregierung geben. Bremen beispielsweise ist da eher zögerlich. Ich tippe mal eher auf zweite Hälfte Mai.

  • Es muss nur eine beteiligte Landesregierung ausscheren, dann kippt dieser waghalsige Plan. Und darauf hoffe ich.

    Vielleicht gibt es auch schon Infektionen vor dem ersten Spiel, aber angeblich soll ja dann nicht mehr die ganze Mannschaft in Quarantäne. Man darf gespannt sein, wann wo das erste Mal richtig trainiert werden kann.
    Das scheint alles nicht durchdacht zu sein...

  • Es ist Wahnsinn:
    "Offenbar ist geplant, dass jeder Spieler am Morgen des Tages vor der Partie getestet werden soll. Am Abend dieses Tages oder spätestens am Morgen des Spieltages sollen die Ergebnisse vorliegen. Wird ein Spieler positiv auf Corona getestet, kommt er 14 Tage in Quarantäne – nicht die ganze Mannschaft. Eine Quarantäne des gesamten Teams würde nämlich bedeuten, dass die Fortsetzung des Spielbetriebs wieder gefährdet sei."
    Wen interessiert schon, ob sich das Virus verbreitet.

    Das ist nichts neues und wird auch bereits bisher schon praktiziert. Es kommt nicht jeder in Quarantäne der Umgang mit einem positiv getesteten hatte.

  • Wenn ich einige Kommentare hier und im Corona-Thread lese, habe ich einfach den Verdacht, dass manche die Corona-Krise als willkommene Möglichkeit sehen, den so ungeliebten Profi-Fußball endlich los zu werden. Ich mag zwar den Amateur-Fußball, erfreue mich aber auch am Profi-Fußball, auch wenn mich manche Begleiterscheinungen wie die horrenden Summen und die immer mehr verloren gegangene Chancengleichheit unter den Vereinen schon sehr stören. Aber solange in Deutschland die freie Marktwirtschaft angesagt ist, lassen sich diese negativen Begleiterscheinungen wohl nicht wirklich vermeiden.
    Ich würde mich jedenfalls über eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs der DFL am 9. Mai freuen, denn ich sehe darin kein merklich gesteigertes Risiko im Hinblick auf Covid-19. Natürlich wäre ein Spielbetrieb mit Zuschauern ein unverantwortliches Risiko, das man auf gar keinen Fall eingehen sollte. Aber bei Geisterspielen besteht doch nur für die Spieler und vielleicht den Schiedsrichter ein erhöhtes Ansteckungsrisiko, denn die weiteren Beteiligten im Stadion können doch die Abstandsregeln einhalten. Und die Spieler sind doch alle im Alter zwischen 17 und 40 Jahren. Nach dem Stand vom vergangenen Samstag waren von bis dahin 4110 verstorbenen 180, also gerade einmal 4,4 %, jünger als 60 Jahre. Von den unter 40-Jährigen werden es sicher noch bedeutend weniger sein (dazu habe ich leider keine Angabe finden können). Der jüngste bisher Verstorbene war 26 Jahre alt, also immer noch älter als fast die Hälfte aller Profis. Und in den Haushalten der Profis leben doch meist auch nur deren Partnerinnen und Kinder, die auch nicht älter sind als die Spieler. Und auch die Eltern der jüngeren Spieler, bei denen manche jüngere Spieler noch wohnen, sind in der Regel noch unter 60, also nicht besonders gefährdet.
    Natürlich bleibt ein wirklich nur ganz minimales Restrisiko. Aber das gibt es in sehr vielen Lebensbereichen: Alkohol, Nikotin (hier zwar erst im späteren Lebensverlauf) und der Straßenverkehr sind z.B. ein bedeutend größeres Risiko für das Leben junger Menschen als Covid-19. Und diese Dinge werden auch zu Recht nicht verboten, sondern nur einige Dinge unternommen, um die Gefahren zu minimieren. Denn es ist doch nicht der einzige Sinn und Zweck des Lebens, das Leben nur maximal zu verlängern, ohne jede Rücksicht auf andere wichtige Fragen des Lebens zu nehmen.
    Und auch eine Sonderbehandlung des Profifußballs kann ich nicht erkennen, denn es handelt sich nun mal um mittelständische Unternehmen, die ja in anderen Bereichen mit einem geringen Restrisiko auch wieder weiterarbeiten können. Ich kann verstehen, dass man zunächst in sehr vielen Lebensbereichen die Notbremse gezogen hat und sehr vor den Gefahren des Virus gewarnt hat, um eine ungebremste Ausbreitung des Virus zu verhindern und die medizinischen Einrichtungen für den Ernstfall vorzubereiten, aber das dürfte bis zum 9.5. weitgehend abgeschlossen sein.
    Bei aller gebotenen Vorsicht: an der jetzigen Sachlage dürfte sich bis zum Vorhandensein von genügend Impfstoff zur Bekämpfung von Covid-19 nichts wesentliches mehr ändern. Und das wird wohl erst im nächsten Jahr und vielleicht erst noch später der Fall sein. Um den kompletten Zusammenbruch großer Teile der Wirtschaft einschließlich des Profifußballs zu verhindern, wird man um eine weitgehende Wiedereröffnung vieler Lebensbereiche kaum herumkommen. Und dann sollte man das lieber tun, bevor alles zu spät ist. Und z.B. die meisten Profivereine schon pleite sind.

  • @bodo9: Du tust bei Deiner Rechnung so, als ginge es hier nur um die Verstorbenen. Dem ist mitnichten so. Denn auch die, die eine solche Infektion überleben, sind möglicherweise für eine lange Zeit gezeichnet. Wir wissen doch noch gar nichts darüber, welche langfristigen Folgen Covid-19 hat. Und wer einmal an der Beatmungsmaschine war, spürt die Folgen oft sein Leben lang.

  • Wenn ich einige Kommentare hier und im Corona-Thread lese, habe ich einfach den Verdacht, dass manche die Corona-Krise als willkommene Möglichkeit sehen, den so ungeliebten Profi-Fußball endlich los zu werden. Ich mag zwar den Amateur-Fußball, erfreue mich aber auch am Profi-Fußball, auch wenn mich manche Begleiterscheinungen wie die horrenden Summen und die immer mehr verloren gegangene Chancengleichheit unter den Vereinen schon sehr stören. Aber solange in Deutschland die freie Marktwirtschaft angesagt ist, lassen sich diese negativen Begleiterscheinungen wohl nicht wirklich vermeiden.

    Bodo, ich sehe zurzeit noch unterschwellig etwas anderes.


    Den Fanszenen, besonders den Ultras, wird gerade deutlich, dass das Überleben der Clubs finanziell viel stärker von der Wirtschaft und den Medien abhängt als von den Fans. Neun Spiele ohne Zuschauer kann man zur Not durchziehen. Das macht aber auch schmerzhaft deutlich, was die Fanszenen in erster Linie heute sind. "Stimmungskanonen", die vor allem zur Vermarktung des Profi-Fußballs gebraucht werden und somit Teil des Systems sind, dem sich so gerne verweigern.


    Zweitens muss jeder Ultra sich an jedem Wochenende ziemlich verbiegen, wenn er seine Ideale mit dem Millionenspiel auf dem Rasen in Einklang bringen will. Da kann man Woche für Woche "von unseren Farben" und Tradition und "echte Liebe" und "treu bis in den Tod" singen und dabei ausblenden, was es für ein Wahnsinn ist, wenn da auf dem Rasen einer 5-6 Millionen verdient. Jetzt, wo klar ist, dass der Fußball Teil der (Unterhaltungs-)industrie ist und wie VW und Mercedes einfach nur wieder seine "Produktion" hochfahren will, wird, glaube ich, so manchem Fan unfreiwillig bewusst, was für eine romantische Verklärung er da jedes Wochenende betreibt.Ich glaube, da rührt zum Teil auch der gegenwärtige Groll her auf den Profi-Fußball, der offensichtlich von der Gesellschaft entrückt zu sein scheint. Als wäre er das nicht schon längst seit Jahren.

  • Kack die Wand an: Berlin untersagt laut dpa Großveranstaltungen mit mehr als 5.000 Zuschauern bis 24. Oktober. Da werden Hertha und Union auch nächste Saison ein Problem haben.
    Ausnahmegenehmigungen für Geisterspiele für den Rest der Saison sind möglich.

  • Einige der Vorsichtsmaßnahmen zum Bundesliga-Neustart sind bereits durchgesickert (Auszug):

  • Höchstens 300 Menschen auf dem Stadiongelände, strikte Einteilung in Zonen, Fragebögen zur Risikominimierung - so sieht offenbar das Konzept der Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb der Deutschen Fußball Liga (DFL) zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der 1. und 2. Bundesliga aus.


    Der Spiegel veröffentlichte am Dienstagabend auf seiner Webseite einen entsprechenden Entwurf mit Stand 15. April, die endgültige Fassung werde erst später erstellt, ergänzte das Nachrichtenmagazin.


    In dem 41-seitigen Dokument mit dem Titel „Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb im Profifußball“ sind höchst detaillierte Pläne vorzufinden, wie in Zeiten der Coronavirus-Pandemie ein Geisterspiel mit möglichst niedrigem Infektionsrisiko ablaufen soll. Die Task Force um Tim Meyer, den Vorsitzenden der Medizinischen Kommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), legt in dem Entwurf etwa fest, dass maximal 300 Menschen gleichzeitig im Stadion sein dürfen.



    https://www.reviersport.de/art…terspiel-konzept-der-dfl/

    Seit wir zwei uns gefunden .... OHHHHHHHH RWE!!

  • Was für mich immer noch nicht nachvollziehbar ist: Wie will man später den Übergang zwischen DFL- und DFB-Ligen hinkriegen? Warum setzt man nicht auf ein bundesweit einheitliches Vorgehen? Als Regional- oder Drittligist würde ich mir da veräppelt vorkommen.