Themenfremdes aus anderen Threads

  • der Kreis Wesel will ja auch so alle zehn Jahre mal aus dem Regonalverband Ruhr austreten. Für manche Gegenden kann ich es verstehen. Als ich mal eine Aufstellung der erfolgreichsten Ruhrpott-Mannschaften nach 1945 machte, ist mir der Tus Xanten in der OL Nordrhein durchgerutscht, weil mir nicht bewusst war, dass Xanten noch zum Kreis Wesel zählt.

  • Wenn es danach geht: Viele Menschen aus dem Ruhrgebiet und dem Rheinland denken, dass die Ostgrenze von NRW hinter Hamm verläuft.

    Wo verläuft die Grenze denn, wenn nicht hinter Hamm?:kicher:

    der Kreis Wesel will ja auch so alle zehn Jahre mal aus dem Regonalverband Ruhr austreten. Für manche Gegenden kann ich es verstehen. Als ich mal eine Aufstellung der erfolgreichsten Ruhrpott-Mannschaften nach 1945 machte, ist mir der Tus Xanten in der OL Nordrhein durchgerutscht, weil mir nicht bewusst war, dass Xanten noch zum Kreis Wesel zählt.

    Das ist mir auch neu und mit Xanten verbinde ich alles andere, aber ganz sicher nicht mehr das Ruhgebiet....

  • Ehrlich gesagt staune ich darüber, das Hagen zum Ruhrgebiet zählen soll.

    Witzigerweise war ich heute noch in Hagen und ich finde ein Vergleich mit Wuppertal ist angebracht. Beide Städte potthässlich, ohne zum Pott zu gehören.... :lol:

    Habe mit einem Hagener aber genau darüber gesprochen und auch selbst konnte es nicht genau beantworten, ob Hagen nun im Pott liegt oder schon im Sauerland.... Irgendwo beides.... :lol:

  • Nur weil da irgendwer auf der A45 zwischen Lüdenscheid und Hagen ein Schild "Metropole Ruhr" aufgestellt hat, heißt das ja noch lange nicht, dass Hagen nicht Sauerland wäre. Als ob wir nicht schon genug schäbige Ecken hätten.:nono:

  • Nur weil da irgendwer auf der A45 zwischen Lüdenscheid und Hagen ein Schild "Metropole Ruhr" aufgestellt hat, heißt das ja noch lange nicht, dass Hagen nicht Sauerland wäre. Als ob wir nicht schon genug schäbige Ecken hätten.:nono:

    Bekanntlich mag ich den (klassischen) Ruhrpott ja, weil wer mit Schimanski aufwächst, kann gar nicht anders.... :lachen: Mag die Mentalität der Leute ausm Pott. Gefällt mir 100x besser als die der Rheinländer. Doch Hagen? Hilfe. War ja schon öfters da zum Fussballgucken, aber noch ist mir so bewußt aufgefallen, wie hässlich die Stadt ist, wie gestern. Finde wirklich dab gibts große Paralellen zu Wuppervalley.... :keineahnung2:

  • Wenn man aus dem Bahnhof kommt, ist Hagen häßlich. Es ist auch nicht jeder Popstar dort. Aber jenseits des Zentrums gibt es schöne Ecken.

    Zum Ruhrgebiet zählt alles vom früheren Kommunalverbund Ruhr, also auch Hagen. Von der Kohle- und Stahlgeschichte her sowieso. Das Sauerland beginnt erst ab Iserlohn.

  • Wenn man aus dem Bahnhof kommt, ist Hagen jede Großstadt, egal ob Hagen, Ruhrgebiet oder sonstwo, häßlich.

    Hab das mal erweitert. Mir fällt wirklich keine Stadt ein, wo hinterm Hauptbahnhof ne vernünftige schöne Gegend lag, immer nur die Brennpunktviertel. :denken:

  • Wenn man aus dem Bahnhof kommt, ist Hagen jede Großstadt, egal ob Hagen, Ruhrgebiet oder sonstwo, häßlich.

    Hab das mal erweitert. Mir fällt wirklich keine Stadt ein, wo hinterm Hauptbahnhof ne vernünftige schöne Gegend lag, immer nur die Brennpunktviertel. :denken:

    Berlin. Da der Bahnhof ins Nichts gebaut wurde. Es sei denn, man zählt das Regierungsviertel gegenüber als Brennpunktviertel.

  • Hab das mal erweitert. Mir fällt wirklich keine Stadt ein, wo hinterm Hauptbahnhof ne vernünftige schöne Gegend lag, immer nur die Brennpunktviertel. :denken:

    Berlin. Da der Bahnhof ins Nichts gebaut wurde. Es sei denn, man zählt das Regierungsviertel gegenüber als Brennpunktviertel.

    Stimmt, ich kann an einer Hand abzählen, wie oft ich am Lehrter Stadtbahnhof ausgestiegen bin ((Name der dortigen S-Bahnstation vor dem Bau des Hbf).

    Ansonsten ist in Erfurt hinter dem dortigen Hbf kein Brennpunktviertel, sondern beginnt sogar eine gutbürgerliche Wohngegend.

  • Berlin. Da der Bahnhof ins Nichts gebaut wurde. Es sei denn, man zählt das Regierungsviertel gegenüber als Brennpunktviertel.

    Stimmt, ich kann an einer Hand abzählen, wie oft ich am Lehrter Stadtbahnhof ausgestiegen bin ((Name der dortigen S-Bahnstation vor dem Bau des Hbf).

    Ansonsten ist in Erfurt hinter dem dortigen Hbf kein Brennpunktviertel, sondern beginnt sogar eine gutbürgerliche Wohngegend.

    In Leverkusen gibts keinen Hauptbahnhof in dem Sinne, sondern dreri Zugbahnhöfe. Der bekannteste dürfte "Leverkusen-Mitte" sein, wo es am Vorderausgang direkt in die City geht und am Hinterausging in eine alte Bayer-Siedlung. Also auch kein sozialer Brennpunkt.

    Der neue und megahässliche Bahnhof "Opladen" geht direkt über in den neuen und noch im Bau befindlichen Busbahnhof, wo sich direkt die Fussgängerzone anschließt. Zur anderen Seite raus gehts in die neue "Neue Bahnhstadt", die sich ebenfalls im Bau befindet, sowie eine ruhige Wohnsiedlung.

    Zugbahnhof Nummer drei "Schlebusch" ist gar nicht im Stadtteil Schlebusch, sondern in "Manfort". Zur Zeit als der Bahnhof gebaut wurde, war Manfort noch unbekannt und somit erhielt er den Namen vom Nachbarstadtteil...Der Bahnhof liegt ebenfalls mitten in einem Wohnviertel, welches auch kein Brennpunktviertel darstellt.

    Anders sieht das allerdings beim S-Bahnhof "Rheindorf" aus, der in einem recht assigen Teil (Rheindorf-Nord) liegt.:kicher:Der S-Bahnhof "Küppersteg" liegt auch mitten in einem normalen Wohnviertel und die Station "Bayerwerk" bzw. neuerdings "Chempark" spricht für sich denke ich.... :zwinker:

    Zusammengefasst würde ich sagen, dass wenn "sozialer Brennpunkt" als Zugbahnhof, dann ist es Opladen....

  • Wenn man aus dem Bahnhof kommt, ist Hagen häßlich. Es ist auch nicht jeder Popstar dort. Aber jenseits des Zentrums gibt es schöne Ecken.

    Genau so sehe ich das auch. Hagen hat eine belanglose Innenstadt, liegt aber landschaftlich sehr reizvoll.


    Noch unterschätzter finde ich aber das hier mehrfach gescholtene Wuppertal. Auch hier ist die Innenstadt langweilig. In der Wuppertaler Nordstadt (Briller Viertel; Ölberg) oder im Zooviertel gibt es aber riesige Gründerzeit-Villenviertel. Zusammen mit der sehr hügeligen Topographie sieht das teilweise grandios aus. Zudem gilt das gleiche wie in Hagen, dass landschaftlich einiges geboten ist.

  • Wenn man aus dem Bahnhof kommt, ist Hagen häßlich. Es ist auch nicht jeder Popstar dort. Aber jenseits des Zentrums gibt es schöne Ecken.

    Genau so sehe ich das auch. Hagen hat eine belanglose Innenstadt, liegt aber landschaftlich sehr reizvoll.


    Noch unterschätzter finde ich aber das hier mehrfach gescholtene Wuppertal. Auch hier ist die Innenstadt langweilig. In der Wuppertaler Nordstadt (Briller Viertel; Ölberg) oder im Zooviertel gibt es aber riesige Gründerzeit-Villenviertel. Zusammen mit der sehr hügeligen Topographie sieht das teilweise grandios aus. Zudem gilt das gleiche wie in Hagen, dass landschaftlich einiges geboten ist.

    Genau das wollte ich damit sagen und habe es vielleicht falsch ausgedrückt... 8) Ändert aber nichts daran, dass beide Städte auf den ersten Blick nunmal potthässlich sind... :pardon:

  • Ich habe in den letzten Jahren das Ruhrgebiet in allen Himmelsrichtungen durchwandert. Es gibt wunderbare Ecken, aber eben nicht die Innenstädte. Außer die Fachwerk-Altstadt von Hattingen. Und die Bahnhöfe sind durchgehend hässlich.