Kuriositäten, Besonderheiten, Witziges, Spielabbrüche oder auch Pleiten, Pech und Pannen

  • Eine Kuriosität gab es letzte Woche beim 5:3 des TSV Bartholomä gegen den TSV Essingen II in der Kreisliga B Ostwürttemberg zu verzeichnen. Essingens Trainer Dominik Maier bekam in der ersten Halbzeit wegen Meckerns die gelbe Karte gezeigt. Dann wechselte er sich in der 70. Minute ein und musste in der 75. Minute schon wieder vom Platz, weil er einen Elfmeter verursacht hat und dafür gelb/rot bekam.


    Gelb als Trainer, gelb/rot als Spieler - von so etwas habe ich auch noch nicht gehört. :)

    Amateurfußball ist nicht nur ein wichtiger, sondern sogar ein unverzichtbarer Bestandteil in unserer lokalen bzw. regionalen Kultur-Landschaft.

  • Wusste gar nicht, das sowas überhaupt geht.

    Dass das geht, wusste ich schon. Aber dass es tatsächlich mal passiert hat mich überrascht. Und anscheinend war es auch vollkommen berechtigt. :)

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  • Wusste gar nicht, das sowas überhaupt geht.

    Dass das geht, wusste ich schon. Aber dass es tatsächlich mal passiert hat mich überrascht. Und anscheinend war es auch vollkommen berechtigt. :)

    Das stimmt, ich war dabei bei dem Spiel. Und habe mich über die Entscheidung auch gewundert. Aber mit sowas müssen Spielertrainer eben nun mit der neuen Regelung, dass Trainerteam und Staff Karten bekommen, eben leben.

  • Neues aus Absurdistan - oder auch: findet den Fehler


    Manchmal glaubt man, alles im Fußball schon erlebt zu haben. Zumindest, wenn man ein Alter erreicht hat, wo das eigentlich zutreffen sollte. Doch weit gefehlt:


    Am vergangenen Sonntag fanden in Hamburg die Halbfinals der Frauen im Landespokal statt. Nachdem zunächst die 2. Mannschaft des HSV gegen den Walddörfer SV mit 0:5 deutlich das Nachsehen hatte, spielte die 1. Frauen beim Bramfelder SV. Die in der Regionalliga spielenden HSV-Frauen gewann denkbar knapp mit 10:0. Am Dienstag darauf kamen die Bramfelder nun auf die Idee, gegen die Spielwertung Protest einzulegen. Begründung: beim HSV waren zwei Spielerinnen im Einsatz, die in der ja abgebrochenen Saison noch für den HSV in der B-Juniorinnen Bundesliga spielten (die Mannschaft führte nach 13 Spieltagen mit 35 Punkten die Tabelle deutlich vor dem VfL Wolfsburg am, der bis dahin auf 25 Punkte kam).

    Beim HSV läuft bekanntlich alles nicht so gut. Zumindest was den Männerfußball der HSV Fußball AG betrifft. Die Frauen aber spielen unter dem Dach des eingetragenen Vereins in der Amateurabteilung. Dort hatten sich die Verantwortlichen beim Hamburger Fußballverband informiert, ob denn die nun zur Frauenmannschaft aufgerückten Nachwuchsspielerinnen eingesetzt werden dürfen. Der Verband gab grünes Licht.

    Nun lag also der Einspruch der Bramfelderinnen beim Verband auf dem Tisch. Und der Verband kam zu der Entscheidung, dass die vorherige aussage keinen Bestand hat. Das Spiel wurde mit 3:0 für Bramfeld gewertet. Folglich spielen nun am Sonntag der Walddörfer SV und Bramfeld um den Pokalsieg. Der ist mit dem Einzug in den DFB-Pokal der Frauen in der Saison 20/21 verbunden.

    Kurios dabei ist natürlich, dass bei den Bramfelderinnen Spielerinnen im Einsatz waren, die in der ja abgebrochenen Saison noch für einen anderen Verein gespielt haben. Die allerdings sind im noch laufenden Wettbewerb der Saison 19/20 einsatzberechtigt.

    Die HSV-Frauen - in der abgebrochenen Saison in die Regionalliga aufgestiegen - fühlen sich um die Früchte ihrer erfolgreichen Arbeit betrogen.Ist die Mannschaft evtl. sogar vom Verband aufs Glatteis geführt worden? Vizechef des Verbandes ist immerhin Carl-Edgar Jarchow. Der war HSV-Präsident beim HSV, als der Frauenfußball dort an die Wand gefahren wurde!

    :jaaa: Zwei die nichts wissen, wissen auch nicht mehr als einer, der auch nichts weiß :jaaa:

  • Als verdiente Quittung müsste Bramfeld das nächste Spiel 0:20 verlieren.... Und so ein Ergebnis ist in der Randsportart Frauenfussball ja nichts ungewöhliches... :lol:

  • Sehr merkwürdig war das Spiel in der Landesliga Staffel 2 Württemberg zwischen dem TSGV Waldstetten, bei dem ich gestern war . Bis zur 78. Minute stand es 0:0, am Ende 2:2 und der Gast aus Geislingen hat alle vier Tore erzielt. Zwei ins richtige und zwei ins falsche. Und die Mannschaft, die gar kein Tor erzielt hat, nämlich der TSGV Waldstetten, hätte die Partie eigentlich gewinnen müssen. :)

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  • http://www.fussball.de/newsdet…16/-/article-id/220265#!/


    VERRÜCKTES 17:16 IM KREISPOKAL


    34 Schützen! Ein rekordverdächtiger Elfmeterkrimi im Kreispokal lässt eine ganze Nordseeinsel jubeln.


    Knapp zehn Monate lang gab es beim TuS Wangerooge in der vierten Kreisklasse keinen Fußball zu sehen. Doch das Warten auf Tore sollte sich bei der Rückkehr der Mannschaft von der Nordseeinsel bezahlt machen. Und wie: Insgesamt 33 Mal schlug der Ball beim Comeback des TuS im Netz ein, davon allein 29 Mal im wahrscheinlich längsten Elfmeterschießen der Geschichte des Kreispokals. Am Ende war es der spielende Vereinspräsident Marco van Koten, der als 34. Schütze die Nerven behielt, den entscheidenden Elfmeter gegen den zwei Klassen höher angesiedelten Gegner SW Middelsfähr-Mariensiel verwandelte und somit für grenzenlosen Jubel bei den Inselkickern sorgte

    Gehen sie bitte weiter. Es gibt hier nichts interessantes zu lesen.

  • Gleich von 2 Kuriositäten kann ich berichten.

    Zuerst vom vorletzten Sonntag. Kreisliga B1 Zollern. Es spielt der FC Onstmettingen II gegen die SG TSV Stetten a.k.M/Schwenningen II......89.Minute. Die Gäste der Spielgemeinschaft führt mit 2:3 . Dann stürmt Onstmettingen Richtung gegnerisches Tor. Der Angreifer wird glasklar im 16ner gefoult,schafft es aber noch im Liegen zu passen. Schuss,Tor...Schiri zeigt zum Anstoßkreis 3:3.....denkste. Aus Gründen die absolut niemandem bis heute keinem klar sind,gibt es plötzlich Abstoß vom Tor. Es lag weder Abseits noch Foul von Onstmettingen vor und wie gesagt,der Schiri zeigte zum Mittelkreis. Nachspielzeit 4 Minuten. Das Spiel endete übrigens mit 4:3 ....für Onstmettingen II :kicher:

    2 Tore innerhalb von 60 Sekunden



    Die 2.Kuriosität gabs am heutigen Sonntag im Kreisliga A2 Zollern Derby(nur wenige Kilometer trennen beide) zwischen dem 2.platzierten SV Rosenfeld (6 Spiele,6 Siege) und dem drittletzten SpVgg Leidringen(7 Spiele, 3 Punkte)

    In einem Derby,das letzten Endes mal wieder seine eigenen Gesetze hatte,gab es in der 80.Minute beim Stand von 0:0 einen Freistoß für Leidringen in der eigenen Hälfte nähe Mittelkreis. Der Spieler läuft an,schießt, der Ball fliegt in den Sechzehner,springt auf ohne das ihn jemand berührt und fliegt rechts oben vorbei am Torwart ins Eck. 0:1 und gleichzeitig das Endergebnis.

    Hier nochmals zu sehen.

    https://m.facebook.com/story.p…679735&id=115502929845999

    Tequila Sunrise - 6cl Tequila (weiss) - 1cl Grenadine - 1cl Zitronensaft - 12cl Orangensaft

    Einmal editiert, zuletzt von Tequila-Sunrise ()

  • Mir ist gerade eben aufgefallen, dass ich vier Anlagen gekreuzt habe, als der Rheydter SV das Heimteam war. Aber jetzt nicht mit 3 Nebenplätzen oder so, sondern wirklich 4 verschiedene Anlagen. Gibt es auch nicht oft, oder?:pardon::lol:

  • Zu Zeiten der DDR-Oberliga verlor Chemie Böhlen in der Saison 1978/79 innerhalb von 4 Tagen gleich zweimal hintereinander zweistellig.


    Am 25.Spieltag,der an einem Dienstag (meine ich) um 17:00 Uhr ausgetragen wurde,zu Hause mit 3:10 gegen den späteren Meister BFC Dynamo.


    Am darauffolgenden Samstag verlor man auswärts beim 1.FC Magdeburg mit 2:10.


    Chemie Böhlen stieg am Saisonende ab.

    ich kannte wen
    der litt akut
    an Fußballwahn
    und Fußballwut
    (Joachim Ringelnatz)

  • Da gerade das Thema "Wechselfehler" wegen des DFB-Pokals diskutiert wird, habe ich noch eine schon etwas länger zurückliegende Kuriosität zu bieten, die sich bei diesem WFV-Pokalspiel ereignet hat: https://www.fussball.de/spiel/…000000VV0AG812VS1ME71N#!/


    Der Hintergrund: Bis zur Saison 2014/2015 durfte man in Punktspielen iim WFV-Bereich dreimal auswechseln, im WFV-Pokal dagegen fünfmal. Ab der Saison 2015/2016 wurde das geändert und die Zahl der Wechsel wurde auf vier vereinheitlicht. Auf der Fahrt von Waldstetten nach Nürtingen hatte ich Waldstettens damaligen Coach Leo Gjini auch noch drauf hingewiesen doch im Eifer des Gefechts hat er das wohl vergessen. Seinem Gegenüber Daniel Teufel vom FV Nürtingen ist das auch irgendwie entgangen und so haben beide Teams in diesem Spiel fünfmal gewechselt. Dem Schiedsrichter war die Änderung auch nicht bekannt und er dachte nach dem Spiel, alles sei in Ordnung. Doch als er versuchte, seine Eintragungen bei Fussball.de zu machen war er plötzlich der Verzweiflung nahe. Die verflixte fünfte Auswechslung wollte sich bei beiden Teams einfach nicht in das blöde Computersystem eingeben lassen. Und mir ist die Zahl der Wechsel zunächst auch nicht aufgefallen, bis ich den Schiri gefragt habe, wie viele Wechsel er denn nun bei beiden Teams notiert hat. Als ich dann die Antwort "fünf" erhalten habe, war mir klar, warum das Computersystem dem Schiri die Gefolgschaft verweigert hat. :lol: :lachen:


    Man hat das dann aber ganz pragmatisch gelöst und eben nur die ersten vier Wechsel bei Fussball.de eingegeben. Und Nürtingen hat auf einen Protest verzichtet so dass Waldstetten eine Runde weiter kam.

    Amateurfußball ist nicht nur ein wichtiger, sondern sogar ein unverzichtbarer Bestandteil in unserer lokalen bzw. regionalen Kultur-Landschaft.

  • Na wie gnädig, dass Nürtingen auf einen Protest verzichtet hat, obwohl sie selbst 1x zu viel gewechslet haben, wenn ich das richtig verstanden habe.... :lol:

  • Na wie gnädig, dass Nürtingen auf einen Protest verzichtet hat, obwohl sie selbst 1x zu viel gewechslet haben, wenn ich das richtig verstanden habe.... :lol:

    Ja, die haben beide fünfmal gewechselt. Aber es ging auch um den Schiri, der sonst wahrscheinlich ziemlich Ärger bekommen hätte wenn das rausgekommen wäre.


    Und bei den Sportgerichten weiss man ja nie wie die entscheiden, was mir dieser unfassbare Fall aus Bayern wieder mal zeigt: https://www.fupa.net/news/krei…qf8BXxm3AbQdD_3PvcNIc2PFA .

    Amateurfußball ist nicht nur ein wichtiger, sondern sogar ein unverzichtbarer Bestandteil in unserer lokalen bzw. regionalen Kultur-Landschaft.

  • Wenn ich mich recht erinnere, wechselte einst der Heidenheimer SB (jetzt 1. FC Heidenheim) am letzten Verbandsliga(!)-Spieltag als Gast beim FC Isny ein Mal zu oft - und verschenkte mit diesem Fauxpas die Meisterschaft und den Aufstieg in die Oberliga.


    Leider finde ich dazu in den Tiefen des Internets keine Quelle (mehr). Bredi, du müsstest den Fall doch noch auf dem Schirm haben? Müsste in den 90ern gewesen sein.

    Hic Rhodus, hic salta

  • Und bei den Sportgerichten weiss man ja nie wie die entscheiden, was mir dieser unfassbare Fall aus Bayern wieder mal zeigt: https://www.fupa.net/news/krei…qf8BXxm3AbQdD_3PvcNIc2PFA .

    Das ist ja mal wieder hanebüchen. Als Schiri könnte ich ja vielleicht mal auf die Idee kommen, dass ich mich evtl. vertan habe wenn mich Spieler beider Mannschaften darauf aufmerksam machen, dass die Entscheidung nicht korrekt ist. Kann ja mal passieren, wäre ja kein Problem.


    Die Urteilsbegründung schlägt aber mal wieder alles. Es ist im Fußball ja auch total ungewönlich, dass eine Mannschaft in Unterzahl noch den Ausgleich macht. Als ob es das noch nie gegeben hätte. Kann man sich gar nicht nicht vorstellen. Wenn die Truppe jetzt nach 69 Minuten 1:6 zurückgelegen hätte, würde ich denen auch sagen, dass sie das Spiel in Unterzahl wahrscheinlich nicht mehr allzu hoch gewonnen hätten. Aber bei nem 1:2???


    Was sind das für Leute, die sowas entscheiden, und dann auch noch meinen, das wäre total korrekt?? Verstehe ich nicht, und will ich auch nicht verstehen.